(DEL/Mannheim) PMDie Adler Mannheim können mit Borna Rendulic einen Rückkehrer als weiteren Neuzugang für die kommende PENNY DEL-Saison 2021/22 präsentieren.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )
Der 29-jährige Angreifer ging bereits in der Spielzeit 2019/20 für die Adler aufs Eis und avancierte mit 27 Toren und 22 Vorlagen zum teaminternen Topscorer. Die vergangene Saison verbrachte der Kroate, der in Mannheim einen Zweijahresvertrag erhält, bei Örebro HK in der schwedischen SHL.
„Es ist kein Geheimnis, dass uns Borna in seinem ersten Jahr bei den Adlern vollends überzeugen konnte und wir ihn auch gerne in der abgelaufenen Spielzeit in unserem Kader gehabt hätten. Die Entwicklung der Corona-Pandemie machte damals eine Weiterverpflichtung allerdings unmöglich. Umso glücklicher sind wir, dass wir Borna nun für die kommende Saison wieder unter Vertrag nehmen konnten. Seine Scorerqualitäten und seine gute Physis sind hinlänglich bekannt. Nach den neu gewonnenen Erfahrungen in Schweden wird Borna eine noch wichtigere Rolle in unserer Mannschaft einnehmen“, sagt Adler-Sportmanager Jan-Axel Alavaara über den kroatischen Rückkehrer.
Der 1,88 Meter große und 90 Kilogramm schwere Rechtsschütze wusste nach seinem Wechsel nach Schweden auch bei Örebro zu überzeugen, sammelte in insgesamt 59 Partien 43 Scorerpunkte und schaffte mit dem SHL-Club den Einzug ins Halbfinale, wo das Team am späteren Meister Växjö Lakers scheiterte.
„Ich freue mich sehr, wieder zurückzukommen. Ich habe die Adler, die Stadt, die Fans und das deutsche Eishockey sehr ins Herz geschlossen und all das im vergangenen Jahr vermisst. Außerdem gibt es da noch eine Aufgabe, die wir aufgrund von Corona nicht zu Ende bringen konnten“, so Rendulic selbst zu seinem erneuten Wechsel nach Mannheim.

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther können zwei neue Stürmer aus der DEL2 begrüßen. Vinny Saponari wechselt von den Kassel Huskies zum PENNY DEL-Club, Magnus Eisenmenger kehrt von den Löwen Frankfurt zurück in die Fuggerstadt.

( Foto City-press )
Der erste Neuzugang für die Saison 2021-22 ist der Deutschamerikaner Vinny Saponari. Er stürmte zuletzt in der DEL2, wo er für die Kassel Huskies in 31 Spielen neun Tore erzielte und 27 weitere Treffer vorbereitete. Mit diesem Punkteschnitt zählte er zu den besten Offensivkräften des Vizemeisters in der zweiten Liga. Begonnen hatte der 185 cm große und 91 kg schwere Rechtsschütze die Spielzeit noch in Diensten der Krefeld Pinguine. Insgesamt stehen für Saponari seit 2018 bereits 101 DEL-Spiele in der Statistik. Mit 17 Toren und 34 Vorlagen verzeichnete er in der deutschen Eliteliga durchschnittlich 0,5 Scorerpunkte pro Partie. Nun sucht er eine neue Herausforderung in Augsburg, wo er sich erneut in der PENNY DEL beweisen will.
Magnus Eisenmenger wechselte während der Saison 2020-21 aus Augsburg zurück zu den Löwen Frankfurt in die DEL2, wo der 21 Jahre junge Angreifer verstärkt Spielpraxis gesammelt hat. Für das Team aus der Mainmetropole verbuchte der 186 cm große und 80 kg schwere Linksschütze in 29 Spielen drei Tore und drei Assists. Zu Beginn der abgelaufenen Spielzeit bestritt Eisenmenger im Panthertrikot zudem seine ersten drei Einsätze in der PENNY DEL. Auch die gesamte Vorbereitung absolvierte er in Augsburg.
Auf Wunsch des Spielers wurde dann Mitte Februar entschieden, ihm eine Rückkehr nach Frankfurt zu ermöglichen. Da die Verantwortlichen weiter viel Potential im U23-Stürmer sehen, folgt nun der erneute Wechsel zu den Panthern.
Panthercoach Mark Pederson: „Magnus Eisenmenger kennt das Augsburger Umfeld bereits bestens und wird so keine lange Eingewöhnungszeit benötigen. Er hat seine Sache in Frankfurt wirklich gut gemacht und kämpft als einer von nun vier talentierten U23-Spielern im Team um einen Stammplatz. Er wird seine Chance bekommen. Vinny Saponari hat sein Potential in der DEL bereits unter Beweis gestellt und brennt nun auf seine Rückkehr in die Liga. Pierre Beaulieu kennt ihn aus gemeinsamem Tagen in Krefeld bestens und konnte viel Positives von ihm berichten. Wir freuen uns, Vinny und Magnus beim Trainingsauftakt treffen zu können.“

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(Sport1/Eishockey) PM Trotz der ersten deutschen Niederlage bei dieser IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ist das Zuschauerinteresse weiter groß: Das gestrige 2:3 gegen Kasachstan haben im Schnitt 790.000 Zuschauer ab drei Jahren (Z3+) im Free-TV verfolgt. In der Spitze waren bis zu 1,25 Millionen Zuschauer bei der Liveübertragung auf SPORT1 am gestrigen Mittwochnachmittag mit Moderatorin Laura Papendick, Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann dabei, damit hat SPORT1 zum zweiten Mal im Turnierverlauf die Millionenmarke geknackt.

(Foto: Sport1)
Dazu erzielte SPORT1 einen hervorragenden Marktanteil von 6,3 Prozent (Z3+), in der werberelevanten Zielgruppe der Männer 14 bis 59 Jahre (M14-59) wurde mit 12,1 Prozent sogar ein zweistelliger Marktanteil erreicht. Passend zu den starken TV-Zahlen ist die Nachfrage an der #EishockeyWM auf den digitalen SPORT1 Plattformen weiter gestiegen: Die Livestreams des gestrigen DEB-Spiels auf SPORT1.de und im SPORT1 YouTube-Channel verzeichneten insgesamt über 380.000 Abrufe.
Das ist ein neuer Bestwert für ein Livespiel bei der bisherigen Eishockey-WM. Mit den Abrufzahlen des YouTube-Livestreams von rund 175.000 verzeichnet SPORT1 darüber hinaus einen neuen Rekord, seit dem Start des Livestream-Angebots über diesen Kanal bei der Eishockey-WM 2019.
Verschnaufpause für DEB-Team vor entscheidenden Spielen, heute Live-Schalte zu Dominik Kahun nach Riga
Für das deutsche Team stehen jetzt bei der IIHF Eishockey-WM in Riga zwei spielfreie Tage an, bevor es mit der Partie gegen Finnland in die entscheidende Phase der Vorrunde geht. Trotz der gestrigen Niederlage gegen Kasachstan führt die DEB-Auswahl mit neun Punkten weiterhin die Tabelle in der Gruppe B an. Lettland und Finnland liegen jeweils mit sieben Zählern dahinter, könnten mit einem Sieg heute aber an Deutschland vorbeiziehen.
SPORT1 zeigt das deutsche Duell gegen den amtierenden Weltmeister mit einem Countdown am morgigen Samstag live ab 18:30 Uhr im Free-TV. Am heutigen Donnerstag treffen live ab 15:00 Uhr auf SPORT1 mit den USA und Gastgeber Lettland die beiden weiteren ausstehenden deutschen Gegner in der Gruppenphase direkt aufeinander. In der anschließenden Nachberichterstattung gibt es unter anderem eine Live-Schalte zu Nationalspieler Dominik Kahun. Der nachnominierte NHL-Legionär der Edmonton Oilers befindet sich nach seiner gestrigen Ankunft in Riga noch in Quarantäne und kann erstmals beim letzten Gruppenspiel gegen Lettland am kommenden Dienstag ins Geschehen eingreifen.
Die Partie von Finnland gegen Italien wird heute live ab 19:10 Uhr auf SPORT1+ gezeigt (weiter Sendezeiten unten in der Übersicht). Am Mikrofon ist weiterhin das gewohnte On-Air-Trio mit Moderatorin Laura Papendick, Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann im Einsatz. Dazu kommentieren auch Peter Kohl, Günter Zapf und Franz Büchner.
So berichtet SPORT1 über die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2021
Als Deutschlands führende 360°-Sportplattform und offizieller Medienpartner setzt SPORT1 die gesamte IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2021 mit einer großflächigen TV-Berichterstattung in Szene und begleitet das Turnier unter dem Hashtag #EishockeyWM auch umfassend auf seinen reichweitenstarken digitalen Kanälen Online, Mobile und via Social Media. Insgesamt werden alle 64 WM-Spiele live auf den SPORT1 Plattformen übertragen.
Im Free-TV präsentiert SPORT1 die Eishockey-WM so umfangreich wie nie zuvor. Von der Vorrunde bis zum Finale werden über 30 Livespiele gezeigt, darunter alle Partien mit deutscher Beteiligung. Dazu gibt es eine umfangreiche Rahmenberichterstattung: In den täglichen Countdown- und Analyse-Sendungen im Studio warten aktuelle Highlights, Experten-Talks, hochkarätige Gäste und Stimmen zu den einzelnen Partien.
Insgesamt berichtet SPORT1 über die Eishockey-WM 2021 in rund 110 Livestunden im Free-TV, damit stehen pro Spieltag im Schnitt über sieben Livestunden Eishockey auf dem Programm. Die weiteren WM-Partien sind auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+ sowie im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de zu sehen (alle Sendezeiten in der angehängten Übersicht). Im Digitalbereich auf SPORT1.de, in den SPORT1 Apps sowie auf den Social-Media-Kanälen wird unter anderem mit regelmäßigen News, Hintergrundgeschichten, Exklusiv-Interviews und Videoclips über die Eishockey-WM berichtet.
Ergänzend wird es mehrere WM-Kolumnen von SPORT1 Experte Rick Goldmann geben. Außerdem kommen Eishockey-Fans mit dem WM-Spielplan, Tabellen, Livetickern und umfangreichen Statistiken voll auf ihre Kosten. Weiterhin gibt es wöchentlich auch den offiziellen DEL-Podcast „Eiskalt auf den Punkt powered by SPORT1“ zu hören.
Anbei ein Bild aus dem gestrigen WM-Spiel zwischen Deutschland und Kasachstan (Copyright imago images/CTK Photo), ein Bild von Moderatorin Laura Papendick und Experte Rick Goldmann (Copyright: SPORT1) sowie ein Bild von Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann (Copyright: Deutscher Eishockey-Bund e.V. (DEB) / Tobias Müller) zur freien redaktionellen Verwendung im Rahmen der Berichterstattung.
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SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
(DEL/Mannheim) PM Der Kader der Adler Mannheim für die Saison 2021/22 nimmt weiter Form an. Vom finnischen Vizemeister TPS Turku wechselt Angreifer Ruslan Iskhakov nach Mannheim. Der erst 20-jährige Russe erhält bei den Adlern einen Einjahresvertrag.

( Foto TPS Turku )
„Dass sich Ruslan für Mannheim entschieden hat und überzeugt ist, bei und mit uns den vielleicht entscheidendsten Schritt auf dem Weg zur NHL zu machen, ist eine besondere Ehre für uns und erfüllt uns mit großem Stolz“, freut sich Sportmanager Jan-Axel Alavaara über Iskhakovs Vertragsunterschrift. „Ruslan ist ein junger, überaus talentierter Spieler, der hervorragend Schlittschuh läuft, das Spiel lesen und lenken kann und immer das Auge für die Mitspieler hat, selbst aber auch torgefährlich ist. Ich bin mir sicher, dass wir eine Menge Freude an ihm haben werden und er eine große Zukunft vor sich hat.“
Iskhakovs Entwicklung im zurückliegenden Jahr ist schlichtweg beeindruckend. In seiner allerersten Profisaison gelangen dem in Moskau geborenen Angreifer, der beim NHL Entry Draft 2018 von den New York Islanders an 43. Stelle gezogen wurde, zehn Tore und 28 Vorlagen in 54 Liiga-Partien. Damit war Iskhakov Turkus viertbester Punktesammler nach der Hauptrunde.
In 13 Playoff-Spielen ließ der Linksschütze zwei weitere Tore sowie fünf Assists folgen. Vor seinem Engagement bei TPS spielte Iskhakov zwei Jahre an der Universität von Connecticut, wo er mit 42 Punkten in insgesamt 64 NCAA-Partien zu den Topspielern zählte.
„Ich freue mich sehr, in der kommenden Spielzeit Teil der Mannschaft zu sein. Die Art und Weise, wie bei den Adlern Eishockey gespielt wird, passt hervorragend zu meinen Spielstil. Für mich ist Mannheim der perfekte Ort, um mein Spiel auf ein neues Level zu heben und ein besserer Spieler für die NHL zu werden. Ich möchte hart an mir arbeiten und dem Team helfen, erfolgreich zu sein“, sagt Iskhakov zu seinem Wechsel nach Mannheim.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt fügt seiner Offensive ein weiteres wichtiges Puzzlestück hinzu. Jerome Flaake wechselt von der Düsseldorfer EG zu den Panthern. Der 31-Jährige verfügt über reichlich Erfahrung in der PENNY DEL und soll auch beim ERC eine tragende Rolle einnehmen.

( Foto City-press )
„Jerome hat über Jahre bewiesen, dass er ein Torjäger ist. Er wird mit Sicherheit eine Verstärkung für unseren Angriff sein und ist für einen Platz in den ersten drei Angriffsformationen eingeplant“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Seit 14 Jahren spielt der 1,90 Meter große Angreifer in der PENNY DEL und absolvierte seitdem 665 Partien in der deutschen Eliteliga, in denen er insgesamt 339 Scorerpunkte verbuchen konnte. Seine Profi-Karriere startete er 2007 als 17-Jähriger bei den Kölner Haien. Über den Nachwuchs des Augsburger EV, SC Riessersee und der Jungadler Mannheim, führte ihn sein Weg in die Domstadt. Anschließend verbrachte er sechs Jahre bei den Hamburg Freezers, ehe er sich dem EHC Red Bull München anschloss.
Mit dem Team aus der bayerischen Landeshauptstadt feierte er sowohl 2017 als auch 2018 die deutsche Meisterschaft. In den vergangenen drei Spielzeiten trug er das Trikot der Düsseldorfer EG. Für die Rot-Gelben sammelte er in der abgelaufenen Saison 18 Scorerpunkte in 34 Einsätzen und war mit zwölf Treffern teamintern zweitbester Torjäger, nachdem er in der Saison 2019/20 mit 18 Toren der treffsicherste DEG-Profi war.
„Jerome ist ein Spieler, der weiß, wo das Tor steht. Zudem ist er groß und körperlich stark. Diese Eigenschaften kann er in Zweikämpfen und vor dem Tor sehr gut einsetzen“, beschreibt Mitchell den Neuzugang.
„Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ingolstadt hatte schon in der vergangenen Saison eine Top-Mannschaft und auch das aktuelle Team ist hervorragend besetzt. Ich bin stolz, nun auch ein Teil davon zu sein und will meinen Beitrag leisten, um der Mannschaft zu helfen und weiterhin erfolgreiches Eishockey zu spielen. Darüber hinaus bin ich nun wieder näher an meiner Familie und meiner Heimat“, sagt der in Königsbrunn aufgewachsene Stürmer zu seinem Wechsel.
Für die deutsche Nationalmannschaft stand Flaake, der im Jahr 2008 im NHL-Draft in der fünften Runde an 130. Stelle von den Toronto Maple Leafs gezogen wurde, bisher über 50 Mal auf dem Eis und nahm 2016 an der Eishockey Weltmeisterschaft teil. Insgesamt sammelte er im Nationaltrikot 25 Scorerpunkte.
Der bisherige Kader für die Saison 2021/22:
Torhüter: Jonas Stettmer, Kevin Reich
Verteidiger: Fabio Wagner, Colton Jobke, Emil Quaas, Simon Schütz, Mat Bodie, Simon Gnyp, Ben Marshall
Stürmer: Frederik Storm, Mirko Höfflin, Wojciech Stachowiak, Wayne Simpson, Samuel Soramies, Justin Feser, Daniel Pietta, Enrico Henriquez-Morales, Louis Brune, Louis-Marc Aubry, Brandon DeFazio, Samuel Dubé, Chris Bourque, Jerome Flaake

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(DEL/Augsburg) PM Marco Sternheimer und Max Eisenmenger laufen auch in der Saison 2021-22 für die Augsburger Panther auf. Die beiden Stürmer haben ihre Verträge beim PENNY DEL-Club um ein Jahr verlängert.

( Foto City-press )
Direkt aus dem Nachwuchs des Augsburger Eislaufvereins schaffte es Marco Sternheimer ins DEL-Team. Seit der Saison 2017-18 absolvierte der gebürtige Fuggerstädter 132 Spiele in Deutschlands höchster Spielklasse für die Panther. Mit zehn Scorerpunkten in 37 Einsätzen verzeichnete Sternheimer zuletzt seine punktbeste Spielzeit als Profi. Von Bundestrainer Toni Söderholm wurde er 2019 und 2020 ins Top Team Peking des Deutschen Eishockey-Bundes berufen. Auch im Rahmen von Phase 1 der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2021 kam der 22-jährige Außenstürmer gerade erst wieder zu weiteren Spielen im DEB-Trikot.
Ebenfalls seine ersten Länderspiele verbuchte in diesem Frühjahr Max Eisenmenger. Damit wurde er für seine sehr gute Premierensaison in der PENNY DEL belohnt. Schnell sicherte sich der ebenfalls erst 22-jährige Linksschütze einen Stammplatz im Team der Panther. Nach seinem Wechsel von Frankfurt nach Augsburg bestritt Eisenmenger 2020-21 alle 38 Hauptrunden-Spiele, erzielte vier Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor. Dabei wurde er als Mittel- sowie als Außenstürmer eingesetzt.
„Auch wenn Marco Sternheimer und Max Eisenmenger in der kommenden Saison keine U23-Plätze in unserem Kader mehr besetzen, so genießen sie dennoch unser uneingeschränktes Vertrauen. Beide sind völlig unterschiedliche Spielertypen, aber ähnlich talentiert und sehr entwicklungsfähig. Deshalb war es für uns keine Frage, dass sie auch im Rahmen der Verjüngung unserer Mannschaft eine wichtige Rolle bei uns spielen sollen. Ich freue mich, mit Sterni und Max zusammenzuarbeiten und sie gemeinsamen mit meinem Trainerteam weiterzuentwickeln zu dürfen“, so Panthercoach Mark Pederson über die beiden Jungnationalspieler.

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(DEL/München) PM Red Bull München hat Jonathon Blum unter Vertrag genommen und damit seinen Kader auf der Verteidigerposition verstärkt. Der Erstrunden-Draft aus dem Jahr 2007 wechselt unter anderem mit der Erfahrung aus 122 Partien (7 Tore | 19 Assists) in der National Hockey League (NHL) nach München. Zuletzt spielte der US-Amerikaner für den schwedischen Erstligisten Färjestad BK, sammelte dort in 103 Einsätzen zwölf Tore und 39 Assists.

( Foto Red Bull München )
Davor war der 32-Jährige vier Jahre in der KHL für Admiral Wladiwostok, HK Sotschi und HK Dinamo Minsk aktiv. 2016 wurde er ins All-Star-Team der multinationalen und vorwiegend russisch geprägten Liga berufen. „München ist eine Top-Mannschaft, die Red Bulls sind eine Weltklasse-Organisation. Und Trainer Don Jackson ist eine Legende. Das waren Gründe genug, sich für dieses Team zu entscheiden“, sagt Blum, der sein Können in mehreren Topligen unter Beweis stellte. Der 1,85 Meter große Kalifornier sieht sich selbst als „Puck führenden Verteidiger mit großer Übersicht und gutem Passspiel“. Für ihn und seine Familie werde es sicherlich „sehr aufregend sein, für einen so erfolgreichen Club mit einem solch großartigen Coach zu spielen.“
Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey: „Wir haben Jonathon bereits längere Zeit beobachtet. Insbesondere sein Spielaufbau und seine schlittschuhläuferischen Fähigkeiten haben uns überzeugt. Er ist ein Vollprofi mit Führungsqualitäten, der bereits mehrere Jahre in Europa Eishockey gespielt hat. Bei seinen Trainern in Schweden und in der KHL war Jonathon stets ein hochgeschätztes Teammitglied.“
Die NHL-Organisation der Nashville Predators wählte Blum 2007 beim Draft in der ersten Runde an Position 23. Sein Debüt gab der Rechtsschütze für das Franchise im Jahr 2011. Später wechselte der Defensivspieler zum NHL-Konkurrenten Minnesota Wild. In der AHL absolvierte Blum 352 Spiele und erzielte 188 Scorerpunkte (43 Tore | 145 Assists). Darüber hinaus war er 2018 Teil des US-amerikanischen Olympia-Kaders bei den Winterspielen in Pyeongchang. Für die Red Bulls wird der Verteidiger zukünftig mit der Nummer 24 auflaufen.
Aktueller Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2021/22
Torhüter (3): Daniel Allavena, Danny aus den Birken und Daniel Fießinger.
Verteidiger (7): Konrad Abeltshauser, Nico Appendino, Jonathon Blum (AL), Daryl Boyle, Zach Redmond (AL), Yannic Seidenberg und Maksymilian Szuber.
Stürmer (16): Maximilian Daubner, Bastian Eckl, Yasin Ehliz, Philip Gogulla, Patrick Hager, Maximilian Kastner, Elias Lindner, Julian Lutz, Frank Mauer, Austin Ortega (AL), Trevor Parkes (AL), John Peterka, Justin Schütz, Ben Smith (AL), Frederik Tiffels und Filip Varejcka.

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben einen weiteren Neuzugang für die PENNY-DEL-Saison 2021/22 unter Vertrag genommen. Vom schwedischen Meister Växjö Lakers wechselt Verteidiger Ilari Melart nach Mannheim. Der 32-jährige Finne erhält bei den Adlern einen Zweijahresvertrag.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
„Ilari verleiht unserer Defensive noch mehr Physis. Er scheut keinen Zweikampf, ist körperlich robust und zudem mit einem guten Schuss ausgestattet. Ilari ist ehrgeizig und hat sich über die vergangenen Jahre stetig verbessert, weshalb er zurecht zum Kreis der finnischen Nationalspieler zählt“, weiß Adler-Manager Jan-Axel Alavaara um die Stärken des Neuzugangs.
Melart wurde am 11. Februar 1989 in Helsinki geboren. Bei IFK Helsinki durchlief der 1,90 Meter große und 97 Kilogramm schwere Linksschütze die Nachwuchsstationen, feierte in der Saison 2008/09 sein Profidebüt für den finnischen Hauptstadtclub und wurde 2011 mit ihm Meister. 2013 wagte Melart den Sprung nach Nordamerika, wo er für die Springfield Falcons in der AHL auf dem Eis stand. Im Anschluss wechselte Melart zum KHL-Club Yugra Khanty-Mansiysk, ehe er jeweils für zwei Jahre für Lulea, Färjestad und Växjö in Schweden auflief.
„Nach mittlerweile sechs Jahren in Schweden ist es für mich an der Zeit, etwas Neues zu erleben, etwas Neues auszuprobieren und kennenzulernen“, sagt Melart selbst. „Ich habe mit einigen Jungs gesprochen, die in Mannheim spielen oder gespielt haben, und niemand hat auch nur ein einziges negatives Wort über die Organisation und das Team verloren. Ich bin überaus gespannt auf das deutsche Eishockey, auf die DEL, und freue mich sehr auf die neue Herausforderung.“

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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie haben Andreas Thuresson verpflichtet. Der 33-Jährige wechselt von den Schwenninger Wild Wings in die Domstadt. Thuresson erhält in Köln einen Vertrag bis 2022 und die Rückennummer 36.

( Foto City-press )
Cheftrainer Uwe Krupp: „Andreas ist eine Bereicherung für unsere Mannschaft. Er ist ein Stürmer, der für seine Tore hart arbeitet und auch ohne Puck mit Verantwortung spielt. Er wird unserem Überzahlspiel eine weitere Angriffsoption bieten und insgesamt mit seiner Erfahrung und seinen Fähigkeiten eine gute Ergänzung für uns sein.“
Andreas Thuresson: „Nachdem ich 2015 für ein Vorbereitungsturnier hier in Köln war, konnte ich mir vorstellen, eines Tages zurückzukommen und für diesen Verein zu spielen. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Uwe Krupp und auch mein guter Freund Gustaf Wesslau, der hier ja einige Jahre gespielt hat, konnte mir nur gute Sachen über die Stadt und die Organisation sagen. Ich freue mich sehr ein Hai zu sein und kann es nicht erwarten, dass es wieder los geht!“
Andreas Thuresson gab 2006 sein Profi-Debüt in seinem Heimatland Schweden für die Malmö Redhawks. Gleich in seiner ersten Saison traf der Rechtsschütze zehn Mal und legte fünf weitere Tore vor. In der NHL wurden einige Vereine auf den Schweden aufmerksam – und so sicherten sich die Nashville Predators beim Draft 2007 die Rechte an Thuresson. Zwischen 2007 und 2012 lief der Außenstürmer allerdings fast ausnahmslos für das Farm-Team von Nashville, den Milwaukee Admirals, sowie dem Connecticut Whale in der AHL (396 Spiele, 75 Tore, 86 Vorlagen) auf.
In der NHL absolvierte Thuresson 25 Spiele (1 Tor, 2 Vorlagen). 2012 beendete Thuresson sein Nordamerika-Abenteuer und wechselte zurück nach Schweden zu Brynäs IF. Nach zwei Spielzeiten ging es über Russland, Schweden, China und der Schweiz nach Deutschland. Von 2019 bis 2021 ging Thuresson für die Schwenninger Wild WIngs auf Tore Jagd. Für die Wild Wings erzielte er in 66 Partien 27 Tore und 29 Vorlagen.
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat eine der beiden freien Torhüterpositionen für die kommende Saison besetzt. Vom EHC Red Bull München wechselt Kevin Reich an die Donau. Der 25-Jährige stand in den vergangenen vier Spielzeiten bei den Landeshauptstädtern zwischen den Pfosten.

( Foto Heike Feiner )
„Kevin ist noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Er ist noch jung und hat seine besten Goalie-Jahre mit Sicherheit erst noch vor sich. Trotzdem hat er schon viel Erfahrung auf hohem Niveau in einer Top-Mannschaft gesammelt. Sowohl in der PENNY DEL als auch in der Champions Hockey League“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Ausgebildet wurde Reich zunächst im Nachwuchs des Iserlohner EC, ehe ihn sein Weg über die Nachwuchsabteilung der Krefeld Pinguine zu den Jungadlern Mannheim führte. Mit den Kurpfälzern gewann er 2012 und 2013 die DNL-Meisterschaft. Sein Debüt in der PENNY DEL feierte er in der Saison 2013/14 im Alter von 18 Jahren für München. Anschließend verbrachte er drei Jahre in der USHL, der wichtigsten Juniorenliga in den USA.
Seit der Saison 2017/18, in der er drei Spiele in der deutschen Eliteliga und 26 beim Münchener Kooperationspartner Riessersee in der DEL2 absolvierte, war der gebürtige Iserlohner fester Bestandteil des Kaders der Red Bulls. In den vergangenen drei Spielzeiten konnte der Linksfänger stets mindestens 17 Einsätze verzeichnen. Insgesamt hütete er das Tor bisher in 58 DEL-Spielen, 50 davon als Starter, und kommt dabei auf eine starke Fangquote von über 91 Prozent.
„In den vergangenen drei Jahren hat er viele Partien absolviert und dabei bewiesen, dass er ein sehr guter Goalie ist. Neben Jonas Stettmer und dem noch zu verpflichtenden Torwart, wird Kevin unser Torhüter-Trio bilden“, so Mitchell. „Insgesamt hat es in Ingolstadt einfach alles gepasst. Die Gespräche mit Larry waren offen und ehrlich, was mir besonders wichtig war. Ich will den nächsten Schritt machen und denke, dass ich in Ingolstadt die Chance bekomme“, sagt Reich zu seinem Wechsel.
Der 1,86 Meter große Schlussmann durchlief sämtliche Nachwuchsnationalmannschaften, nahm 2014 und 2015 an der U20-Weltmeisterschaft teil und wurde beim Deutschland Cup 2019 von Bundestrainer Toni Söderholm erstmals für die DEB-Auswahl nominiert. Reich wird für die Panther mit der Rückennummer 35 auflaufen.
ERC verpflichtet 18-jährigen Samuel Dubé
Der ERC Ingolstadt hat seinen Kader mit einem begehrten Jungprofi verstärkt. Samuel Dubé wechselt von den RB Hockey Juniors zu den Panthern. Der 18-Jährige gilt als hochveranlagter Techniker, der sich bei den Panthern langfristig entwickeln will.
„Samuel ist sowohl läuferisch als auch technisch sehr stark. Zudem hat er Erfahrung in der besten kanadischen Juniorenliga. Sein Vater ist einer der besten Skills-Trainer in Europa. Davon hat er sicherlich profitiert. Wir wollen ihn bei uns langfristig entwickeln“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Dubé begann seine Karriere im Nachwuchs des EC Bad Tölz und war dort bis zur U16 aktiv, ehe er in die Hockey Akademie von Red Bull wechselte. Anschließend verbrachte er mehr als zwei Jahre bei den Halifax Mooseheads in der kanadischen Juniorenliga QMJHL. Zur Saison 2020/21 kehrte er nach Europa zurück und lief für die RB Hockey Juniors in der in Österreich beheimateten, multinationalen Alps Hockey League auf. Dort erzielte er in 23 Spielen zehn Scorerpunkte.
Im vergangenen Dezember und Januar nahm er an der U20-Weltmeisterschaft teil und trug einen Treffer zum Viertelfinaleinzug der deutschen Mannschaft bei. „Ich habe Samuel unter anderem bei der U20-Weltmeisterschaft gesehen. Dort war er im deutschen Team der Center der zweiten Reihe, obwohl er einer der jüngsten nominierten Spieler war. Da er auch weiterhin für die U20-WM spielberechtigt ist, rechnen wir damit, dass wir in der kommenden Saison eine Zeit lang auf ihn verzichten müssen“, sagt Mitchell.
Samuel Dubé über seinen Karriereschritt in die PENNY DEL: „Die Entscheidung ist mir leichtgefallen. Ich habe in der Vergangenheit viele Panther-Spiele verfolgt, gerade in der abgelaufenen Saison. Ich freue
mich riesig, Teil dieser tollen Mannschaft zu werden. Mit Larry Mitchell habe ich sehr gute Gespräche geführt. Ingolstadt fühlt sich für mich vertraut und richtig an.“
Der bisherige Kader für die Saison 2021/22:
Torhüter: Jonas Stettmer, Kevin Reich
Verteidiger: Fabio Wagner, Colton Jobke, Emil Quaas, Simon Schütz, Mat Bodie, Simon Gnyp, Ben Marshall
Stürmer: Frederik Storm, Mirko Höfflin, Wojciech Stachowiak, Wayne Simpson, Samuel Soramies, Justin Feser, Daniel Pietta, Enrico Henriquez-Morales, Louis Brune, Louis-Marc Aubry, Brandon DeFazio, Samuel Dubé

Mehr Informationen über den Eishockey Club ERC Ingolstadt wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim treiben die Kaderplanung für die PENNY-DEL-Saison 2021/22 weiter voran. In diesem Zusammenhang kann der Club die Vertragsverlängerung von Sinan Akdag vermelden. Der Verteidiger wird für ein weiteres Jahr im Trikot der Adler auflaufen.

( Foto AS Sportfoto / Sörli Binder )
„Sinan hat über mehrere Jahre unter Beweis gestellt, dass er zu den solidesten Verteidigern der Liga zählt. Er weiß läuferisch zu überzeugen und ist auch für die eine oder andere Offensivaktion gut. Mit ihm wissen wir in der kommenden Spielzeit einen weiteren zuverlässigen Defender in unseren Reihen“, erläutert Sportmanager Jan-Axel Alavaara.
Der 31-jährige Rosenheimer wechselte 2014 aus Krefeld nach Mannheim. In mittlerweile sieben Spielzeiten absolvierte der deutsche Nationalspieler 383 Pflichtspiele für die in der PENNY DEL, sammelte dabei 180 Scorerpunkte und wurde mit den Adlern 2015 und 2019 deutscher Meister.
„Mannheim zählt zu den Topmannschaften der Liga. Ich will in meiner Karriere noch Titel gewinnen, mit den Adlern sehe ich hierfür beste Voraussetzung. Außerdem fühle ich mich in der Region sehr wohl. Über die Jahre ist sie für mich zu einer zweiten Heimat geworden“, begründet Akdag selbst seine Vertragsverlängerung.

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(DEL/München) PM Red Bull München hat den ehemaligen Stanley-Cup-Sieger Ben Smith verpflichtet. Der 32-jährige Stürmer führte in der vergangenen Saison Liga-Konkurrent Adler Mannheim als Kapitän aufs Eis. Für die Kurpfälzer erzielte der US-Amerikaner zwischen 2018 und 2021 in 157 PENNY-DEL-Partien 127 Scorerpunkte (52 Tore | 75 Assists). Damit war der Rechtsschütze sowohl bester Torschütze als auch bester Punktesammler seines Teams.

( Foto Red Bull München )
Don Jackson, Trainer Red Bull München: „Wir sind megahappy, dass sich Ben für uns entschieden hat und künftig unser Trikot tragen wird. Er verkörpert alles, was einen Top-Profi ausmacht. Es ist gut zu wissen, zukünftig nicht mehr gegen ihn spielen zu müssen.“
Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey: „Ben hat in den vergangenen Jahren seine Führungsqualitäten auf und neben dem Eis in beeindruckender Form unter Beweis gestellt. Sein Können und sein Leadership waren genau jene Eigenschaften, nach denen wir gesucht haben. Er kennt zudem die Liga, sicherlich ein weiterer großer Vorteil. Darüber hinaus bringt er weitere Gewinnermentalität in die Kabine, seine großen Erfolge sprechen für sich.“
Ben Smith: „Ich habe mit vielen Leuten gesprochen und nur gute Dinge über die Mannschaft, die Trainer, die Organisation und die Stadt gehört. Als Profi versuche ich stets, ein komplettes Spiel abzuliefern. Das heißt für mich, stark zu verteidigen und in der Offensive zum Torerfolg beizutragen. Ich setze mich immer für die Mannschaft ein, das ist meine Philosophie. Und ich möchte dem Team helfen, zu gewinnen. Egal, auf welche Art.“
Für Smith, der 2008 in der sechsten Runde von den Chicago Blackhawks gedraftet wurde, war Mannheim die erste Station außerhalb Nordamerikas. In der NHL kam der Familienvater 264 Mal zum Einsatz, sammelte dabei 63 Scorerpunkte. Hinzu kommen 110 Tore und 100 Assists aus seinen insgesamt 285 AHL-Partien. Seine Zeit in der American Hockey League krönte Smith 2018 als Kapitän der Toronto Marlies mit dem Gewinn des Calder Cups. Ein Jahr später holte er mit Mannheim den DEL-Pokal. Für die Red Bulls wird der 1,80 Meter große Angreifer zukünftig mit der Nummer 12 auflaufen.
Aktueller Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2021/22
Torhüter (3): Daniel Allavena, Danny aus den Birken und Daniel Fießinger.
Verteidiger (6): Konrad Abeltshauser, Nico Appendino, Daryl Boyle, Zach Redmond (AL), Yannic Seidenberg und Maksymilian Szuber.
Stürmer (16): Maximilian Daubner, Bastian Eckl, Yasin Ehliz, Philip Gogulla, Patrick Hager, Maximilian Kastner, Elias Lindner, Julian Lutz, Frank Mauer, Austin Ortega (AL), Trevor Parkes (AL), John Peterka, Justin Schütz, Ben Smith (AL), Frederik Tiffels und Filip Varejcka.

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(DEB/Nationalmannschaft) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft reist mit einem wichtigen Sieg im Rücken zur IIHF-WM 2021 nach Riga. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm behielt im abschließenden Test der WM-Vorbereitung gegen Belarus mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) die Oberhand und tankte das erhoffte Selbstvertrauen für das Turnier in Lettland (21. Mai bis 6. Juni). In der ARENA NÜRNBERGER Versicherung erzielte der Mannheimer Markus Eisenschmid (6.) die Führung für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes e.V., bevor im Schlussabschnitt der Münchner Justin Schütz (43.) das Ergebnis ausbaute und den Erfolg sicherstellte.

(Foto: Citypress)
Erneut erhielt der Mannheimer Felix Brückmann im DEB-Tor das Vertrauen von Beginn an, als Back-up sicherte ihn diesmal der Iserlohner Andreas Jenike ab. Brückmann überzeugte mit Ruhe und Souveränität und hielt sein Tor sauber. Der 30-Jährige wurde dann auch zum besten Akteur des DEB-Teams gewählt. Angeschlagen fehlte der Straubinger Marcel Brandt, auch der Nürnberger Daniel Schmölz pausierte. Im Vergleich zum Vortag rückten der Kölner Colin Ugbekile und der Straubinger Andreas Eder in die Mannschaft.
Dem DEB-Team glückte der Start ins Spiel wesentlich besser als am Vortag und der Düsseldorfer Daniel Fischbuch (1.) hätte beinahe schon in den ersten 60 Sekunden die Führung erzielt. Bis zu dieser dauerte es allerdings nur unwesentlich länger. Erst hatte der Kölner Sebastian Uvira noch eine Möglichkeit. Als dann aber der Augsburger John Rogl die Scheibe tief ins gegnerische Drittel bugsierte, übernahm Eisenschmid, verschaffte sich Platz und setzte den Puck frech aus spitzem Winkel unter die Latte.
Im Mittelabschnitt gab es Möglichkeiten auf beiden Seiten. Brückmann zeigte eine herausragende Parade und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich. Doch auch die Mannschaft von Toni Söderholm hatte häufiger das zweite Tor auf dem Schläger, ob der künftige Mannheimer Korbinian Holzer, der Münchner Maximilian Kastner, der Mannheimer Stefan Loibl oder Eder, sie alle standen kurz vor einem Treffer. Gut agierte die DEB-Auswahl bei gleich drei Unterzahlsituationen im zweiten Durchgang.
Das letzte Drittel eröffnete das DEB-Team mit einer Kombination über Eder und Kastner, die Schütz mit seinem ersten Länderspieltreffer vollendete. Team Belarus suchte in der Folge zwar den Weg nach vorne, tauchte aber nur in Ausnahmefällen gefährlich vor Brückmann auf. Letztlich brachte die deutsche Mannschaft den Vorsprung sicher über die Zeit.
Nach dem abschließenden Testspiel der WM-Vorbereitung kommt die DEB-Auswahl am Dienstag wieder in Nürnberg zusammen.
Dann beginnt die unmittelbare Einstimmung auf das Turnier in Lettland unter Vorgaben und Testprozedere des Weltverbandes IIHF, am 15. Mai ist der Abflug nach Riga in einer Chartermaschine geplant. Nach einer vorgeschriebenen Einzelquarantäne bis zum Abend des 18. Mai, darf das Söderholm-Team am 19. Mai erstmals im WM-Spielort aufs Eis. Italien ist dann am 21. Mai (15.15 Uhr/SPORT1) der erste WM-Gegner der deutschen Mannschaft.
Bundestrainer Toni Söderholm: „Das Siegesgefühl hilft uns und tut uns allen sehr gut. Wenn wir alle Fakten auf den Tisch legen, sind wir in der Spur. In einigen taktischen Bereichen sind wir okay, in einigen fehlen uns Trainingseinheiten, aber wir haben noch genügend Zeit. Es war eine Leistung, die von starkem Charakter zeugt, wir haben sehr viele Schüsse geblockt. Es gibt noch viel zu verbessern, aber vom Gefühl her auf der Bank, war das ein starker Sieg. Wir müssen noch effizienter mit der Scheibe werden und sauberer aus der neutralen Zone tief spielen.“
Felix Brückmann: „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber im Vergleich zu Freitag hatten wir einen guten Start. Wir wollten mehr Intensität an den Tag legen, das ist uns gut gelungen. Es war ein enges Spiel, aber es hat auch sehr viel Spaß gemacht. Wir haben insgesamt sehr gut defensiv gespielt und sehr viele Schüsse geblockt, alle haben alles reingelegt. Wir wollten den Sieg unbedingt haben und mit einem guten Gefühl in Richtung WM gehen.“
Justin Schütz: „Wir haben von Anfang an wenig zugelassen hinten. Klar, die Chancenauswertung muss noch besser werden, aber solange wir kein Gegentor kassieren, gewinnen wir das Spiel dennoch. Es ist sehr wichtig, mit dem Sieg nach Riga zu fahren, denn es ist kein Spiel mehr bis zum WM-Start. So ein Erfolg tun dann richtig gut mit den Ergebnissen davor. Es war ein relativ einfaches Tor, aber es ist ein super Gefühl und gut für das Selbstvertrauen. Eine gute Erfahrung, die man jetzt mitnimmt.“
Mit freundlichen Grüßen
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(PENNY-DEL, Berlin) (Hermann Graßl) In der Mercedes-Benz Arena hieß es heute schon wieder Do or Die Game im Finale der Penny DEL. Die unermüdlichen Comeback Experten aus Berlin wollten heute erneut nach den Sternen greifen und ihren 8. Meisterschaftstitel fix machen. 25 Jahre nach einer Meisterschaft für einen Hr. Niederberger – damals DEG - könnte es sich heute sogar wiederholen, dass dieser Name erneut den Pokal hochstemmen würde.
Für Berlin sprach die Statistik, denn bisher hatten die Eisbären zwei Best of Three Serien 2011 und 2018 für sich entschieden. Die Grizzlys aus Wolfsburg erwiesen sich jedoch als äußerst hartnäckiger Gegner im Finale und wollten sich erstmals die Krone aufsetzen, nachdem sie schon viermal in einem Finale den Kürzeren zogen. Eine Serie würde heute definitiv reißen, denn beide Teams konnten jeweils in den Runden zuvor immer in Spiel 3 den Deckel draufmachen und eine Runde weiterkommen. Schließlich setzte sich im erst zweiten ‚Best of 3 Finale‘ nach 1982 Berlin gegen Wolfsburg durch und sicherte sich bereits zum 8. Mal die Meisterschaft. Leo Pföderl erzielte das entscheidende Game Winning Goal und Ryan McKiernan bekam die Ehrung zum MVP Player der Playoffs. Die Eisbären schrieben heute Geschichte, denn sie sind nun Jubiläumsmeister!

(Foto: Citypress)
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Die Eisbären aus Berlin waren es über die gesamte Playoff Serie bereits gewohnt, ein entscheidendes Spiel Nummer 3 in der heimischen Arena austragen zu dürfen und hatten deshalb Erfahrung in dieser Hinsicht. Mit ihren tragenden Säulen Noebels, White und Boychuk hatten sie geballte Playoff Power in ihren Reihen, die ihren Beitrag zur Meisterschaft leisten wollten. Ihr famoser Defender McKiernan hatte bisher im Viertel- und Halbfinale in jedem Spiel getroffen, gegen Wolfsburg hatte er sich dieses Erfolgserlebnis für das Spiel 2 aufgehoben. Ihr Urgestein Hördler hatte bereits sieben Titel gesammelt, diese spezielle Meisterschaft wäre für seine außergewöhnliche Karriere und das Team ein weiterer historischer Meilenstein.
Aubin: “Wir müssen über die vollen 60 Minuten und vielleicht sogar mehr konzentriert sein. Wir haben das nötige Selbstvertrauen und genießen das Finale. Jeder hat darauf hingearbeitet und freut sich auf diesen Moment. Wir wissen, wie wir spielen, wir werden genauso agieren wie in Wolfsburg.“
Die Grizzlys aus Wolfsburg hatten fest vor, endlich mal den Pokal in Händen zu halten und nach Hause zu holen. Sie investierten alles, um dieses Unterfangen in die Tat umzusetzen und Spielverderber für die Eisbären zu sein. Sie waren ganz im Sinne ihres Coach Pat Cortina auf das hier und jetzt fokussiert und hielten an ihrem bewährten Game Plan konsequent weiter fest. Insbesondere für den Dauerbrenner Furchner wäre es die verdiente Belohnung einer fantastischen Saison in seinem zweiten Frühling mit bereits 1073 Spielen inklusive dem heutigen. Nachdem er am 3.5. seinen 39. Geburtstag gefeiert hat, könnte er heute mit dem Titel die Kirsche auf die Sahne platzieren und sich über ein einzigartiges nachträgliches Präsent freuen.
Cortina: „Wir sind gelöster und cleverer als letztes Mal. Wir sind zwei Tage älter und haben mehr Erfahrung. Wir hoffen relaxter zu sein. Wir müssen unseren Spielaufbau ändern, weil Berlin viel mehr Druck gemacht hat. Wir müssen mehr Offensive kreieren. Am Ende wird das Team erfolgreich sein, das seinen Spielplan über 60 Minuten durchhält.“
Man durfte gespannt sein, ob die Eisbären wie vor 2 Tagen genauso aggressiv und konzentriert aus der Kabine kamen und wie die Feuerwehr loslegten. Mit dieser Strategie hatten sie die Grizzlys schon etwas überrascht, die damit die gesamte Partie über nicht so richtig zurechtkamen und stets einen Schritt zu langsam waren in ihren Aktionen. Pat Cortina hatte für heute sicher ein Gegenmittel eingepackt. Wie in Spiel 1 übernahm Bernd Römer von Karat die musikalische Note mit der Nationalhymne.
Gleich nach 12 Sekunden erarbeiteten sich die Gäste das erste Bully vor Niederberger. Ein guter Auftakt, aber die Eisbären schockten die Grizzlys mit der sehr frühen Führung in der 2. Spielminute durch Olver; es war der erste Torschuss von Berlin. Wolfsburg zeigte sich davon keineswegs beeindruckt, denn nur 25 Sekunden später egalisierten die Grizzlys in Person von Olimb die Partie. Welch ein furioser Auftakt hier im Finale! Für den Wolfsburger war es sein erster Playoff Treffer. Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit technischen Raffinessen und der gewohnten Physis.
Bisher war Wolfsburg von Anfang zu 100 % auf dem Eis und zeigte den nötigen energischen Start. Mit ihrer bewährten taktischen Disziplin und der ausgeprägten defensiven Stabilität hatten sie ohnehin die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ende. Für Serge Aubin war es wichtig, dass seine Jungs auch locker genug an die Sache rangingen.
Eine 2 auf 1 Situation wurde durch einen Berliner Schläger entschärft, dann musste sich Niederberger lang machen, um den Rückstand zu verhindern. Die Eisbären attackierten die Grizzlys schon früh in deren eigener Zone, um den Spielaufbau zu unterbinden. Dann ging Festerling nach einem harten Check vor seiner Wechselbank in die Kabine.
Im ersten Powerplay agierte Berlin druckvoll und White war sofort zur Stelle mit einer Chance. Ihre bis dato dürftige Quote von nur 10% (3/30) verbreitete nicht unbedingt großen Schrecken und auch dieses Mal blieben die Eisbären erfolglos. Kaum komplett waren die Grizzlys wieder im Vorwärtsgang. Auf beiden Seiten klingelte bereits der Außenpfosten. Im Bully Spiel erwies sich bisher Berlin als effektiver. Nach dem fulminanten Auftakt ging man mit einem Remis in die Pause und Wolfsburg hoffte auf die Rückkehr von Festerling.
Hördler: „Aus unserer Sicht war es ein bisschen zu chaotisch. Bisher ist es ein ausgeglichenes Match, aber wir müssen strukturierter werden. Wir probieren zu viel zu erzwingen statt zu erspielen, wir müssen einfacher spielen.“
Magel (COO Penny): „Wir wünschen uns vor allem die Zuschauer zurück und wir wollen künftig in den Arenen aktiv werden. Es wird jetzt eine Eishockey Grill WM geben. Zum Start der neuen Saison wird es in Eishockey gebrandete Produkte geben wie z.B. Nuggets. Wir wollen viel regionaler und lokaler auftreten und näher an den Mannschaften dran sein.“
Im zweiten Drittel war anfangs Wolfsburgs Haudegen Festerling nicht ausfindig zu machen; das wäre sehr schade für das Team um Cortina. Rech verbuchte den ersten Abschluss nach tollem Zuspiel von Olimb. Auf der anderen Seite kam White zu einer Chance. In der 24. Spielminute zeigte sich wieder mal die Bedeutung von Pföderl für Berlin, denn er brachte die Eisbären erneut in Front nach einem Sahne Pass von Wissmann. Dieses Tor war ein Produkt des unbändigen Willens und der aggressiven Arbeit hinter und neben Strahlmeiers Gehäuse. Kurze Zeit später setzte schon wieder Pföderl einen gefährlichen Schuss ab.
Festerling wurde in der Zwischenzeit weiter in den Katakomben behandelt, was seine Rückkehr durchaus realistisch machte. Nach einer Top Gelegenheit für die Grizzlys durften diese in Überzahl ran, doch die Eisbären ließen die Gäste nicht in die Formation kommen und das Playoff Monster McKiernan konnte wieder von der Strafbank aufs Eis zurückkehren. Bisher waren die Special Teams noch kein Faktor in diesem Finale.
Nach einem Fehler im Aufbau traf White nach feinem Zuspiel von Rückkehrer Boychuk nur die Latte, was auch im Videobeweis bestätigt wurde. Dies war eine willkommene Verschnaufpause für alle Akteure. Rekordspieler Furchner vergab dann für die Grizzlys in aussichtsreicher Position. In diesem Mittelabschnitt schaffte es Berlin sehr gut, den strukturierten Spielaufbau von Wolfsburg zu stören. Dies lag vor allem an ihrer vorbildlichen gegenseitigen Unterstützung. Für die Gäste gab es fast kein Durchkommen. Boychuk verpasste nur knapp und Noebels wählte einen Rückhandschuss, der sein Ziel verfehlte. Berlin ging mit einer knappen, aber hochverdienten Führung in die Kabine, weil die Eisbären es sehr geschickt verstanden, die Grizzlys von ihrer eigenen Zone fernzuhalten.
Hungerecker: „Berlin steht sehr gut. Wir müssen die Scheibe tief bringen und weiter hart arbeiten, alles rausholen und alles geben.“ Rankel: „Es tut weh, heute nicht auf dem Eis stehen zu können. Es ist ein absolut umkämpftes Match, die Zweikämpfe werden letztlich den Ausschlag geben. Man darf jetzt nicht an den Pott denken, sondern Wechsel für Wechsel ist entscheidend. Hördler ist ein guter Leader, der ruhig und beispielhaft agiert. Er hat immer ein gutes Gespür, was nötig ist im jeweiligen Moment. Es wird weiter eng bleiben, Wolfsburg wird nun mehr riskieren. “

(Foto: Citypress)
Im letzten Drittel musste Wolfsburg zunächst eine Unterzahl wegen einer späten Strafzeit am Ende des zweiten Abschnitts gegen Furchner überstehen, bevor die Grizzlys zur Schlussoffensive ansetzen konnten. Gottseidank wurde Festerling wieder auf der Wolfsburger Bank gesichtet, was sicher seinem Team einen Pusch gab. Berlin ließ nicht locker und hielt am effektiven Match Plan des Mittelabschnitts fest. Dann wurde es turbulent vor Strahlmeier, doch nur ein Eisbär lag im Tor. Wolfsburg bekam nun sein zweites Powerplay zugesprochen, was die Grizzlys nutzen sollten, um im Spiel zu bleiben. Auch diese Überzahlkonstellation war nicht von Erfolg gekrönt.
Machacek verpasste dann knapp und die letzten 8 Minuten brachen an. Die Gäste mussten nun bald volles Risiko gehen, doch Noebels hatte die Vorentscheidung auf dem Schläger. Strahlmeier parierte jedoch großartig.
Berlin hatte nun die Hand am Pokal, denn Wolfsburg biss sich die Zähne am Eisbären Bollwerk aus. Letztendlich brachte Berlin den knappen Vorsprung über die Zeit und der neue Champion der verkürzten Spielzeit 2020/2021 stand fest: Die Eisbären sicherten sich ihren bislang 8. Titel und avancierten nun zum Seriensieger in der DEL. Frank Hördler wurde zum alleinigen Rekordsieger der DEL.
Die Hauptstädter haben ihre Hausaufgaben gemacht, kamen in allen Serien phänomenal zurück und setzten sich letztendlich verdientermaßen die Krone auf! Berlin ging damit als 100. Deutscher Meister in die Annalen ein.
Als MVP der diesjährigen Playoffs wurde Ryan McKiernan mit 7 Toren und 3 Assists prämiert; er hatte bereits mit Wien die Meisterschaft geholt unter seinem heutigen Coach Aubin.
Stimmen zum Spiel:
Berlin – Pföderl:
„Mir fehlen die Worte, ich bin froh, dass wir es irgendwie geschafft haben. Das Championship Goal nehme ich gerne mit. Wolfsburg war so unangenehm, großes Kompliment. Was letztlich ausschlaggebend war ist mir eigentlich egal. Im Feiern sind wir hier bereits erprobt.”
Berlin – Lee:
“Es war nie langweilig, es freut mich für Hördler, eine Wahnsinnsleistung der Mannschaft. Großes Lob für Wolfsburg, ich freue mich für die Jungs. Wir haben gut verteidigt, da Wolfsburg alles versucht hat, alle haben viel investiert.“
Berlin – Noebels:
„Es war eine ganz aufregende Saison. Ich möchte allen danken, dass es ermöglicht wurde. Ich bin mega stolz, wir haben es geschafft, auch wenn wir wieder mit dem Rücken zur Wand standen. Man wächst zusammen, man spürt den Zeitpunkt eine Familie zu sein, jeder ist wichtig, das haben wir begriffen, denn nur so kommt der Erfolg. Jeder hat seinen Job gemacht. Wir feiern mit Abstand.“
Berlin – McKiernan:
“Being the MVP feels great. I am so proud of us, we worked so hard under such uncertainty and kept working. It’s incredible, the feeling is great. Thanks to all my teammates, who made everything possible. I appreciate coach Aubin very much; throughout the whole playoffs we did not talk much, but it was cool to share this experience with him again.”
Berlin – Hördler:
„Auch der Coach feiert seinen achten, am Ende der Karriere tut das sehr gut. Es ist etwas sehr Besonderes und wir werden diese Saison ganz besonders in Erinnerung behalten. Wir hatten ein straffes Programm. Wir haben uns alle zusammengerauft, nicht den Kopf hängen gelassen, sondern mit Zuversicht und Willen gespielt. Das war ein besonderer Charakterzug der Mannschaft. Wir sind schon gut gerollt in der Nordgruppe, sind dann noch stärker zusammengerückt und haben füreinander gekämpft. Daumen hoch für unseren Coach Aubin. Was da unten vorgeht, das spricht für sich, da möchte ich ein großes Lob aussprechen. Don Jackson und Serge Aubin sind sich vom Typ her ähnlich.“
Berlin – Aubin:
“What a journey, I am so proud of my guys, being back in the series and coming back all the time. The main deciding factor was to think in time and space and the focus on defense first. I told the guys to have fun and enjoy the moment, with no fear and no regret. It’s been a long journey with lots of ups and downs. I wanted to win the last one, that was our goal, we won for our fans as well. Don is a proven winner. It would take a long way to be compared with him. I loved this group of guys. I am thrilled to win the competition.”
Wolfsburg – Likens:
„It’s pretty hard to put my emotions in word, we can be proud of the team. I am also proud of my family, thanks for being with me the whole time. It is all about the group, nobody thought we would be here in the final, the guys will be in my head forever.”
Wolfsburg – Bittner:
“Für eine Analyse ist es jetzt noch zu früh. Es ist definitiv eine sehr große Enttäuschung. Wir können auf alles sehr stolz sein, was wir erreicht haben, der Pokal war zum Greifen nah.“
Spiel vom 07.05.2021
Berlin – Wolfsburg 2:1 (1:1|1:0|0:0)
Tore:
1:0 |02| Olver (Foucault, Fiore)
1:1 |03| Olimb (Busch, Melchiori)
2:1 |24| Pföderl (Wissmann)
1. Drittel Statistik: 12:6 Schüsse, 17:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2
2. Drittel Statistik: 11:7 Schüsse, 11:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2
3. Drittel Statistik: 6:7 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:0
Zuschauer: Keine
Schiedsrichter: Rohatsch / Schrader
Aufstellung:
Berlin: Niederberger, Müller, Ramage, Noebels, Reichel, Pföderl, Despres, McKiernan, Boychuk, Zengerle, White, Hördler, Wissmann, Fiore, Olver, Foucault, Mik, Labrie, Streu, Tuomie.
Wolfsburg: Strahlmeier, Likens, Melchiori, Görtz, Järvinen, Furchner, Bruggisser, Wurm, Machacek, Olimb, Rech, Bittner, Möser, Jormakka, Festerling, Fauser, Adam, Busch, Raabe, Hungerecker.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben sich im Hinblick auf die neue Spielzeit in der PENNY DEL die Dienste von Korbinian Holzer gesichert. Der NHL-erfahrene Verteidiger, der beim achtmaligen deutschen Meister einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hat, spielte zuletzt für Avtomobilist Yekaterinburg in der multinationalen Kontinental Hockey League.

(Foto: City-Press)
„Korbinian gehört zweifelsfrei zu den besten Verteidigern, die das deutsche Eishockey hervorgebracht hat. Er ist groß, räumt vor dem eigenen Tor bedingungslos auf und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft. Zudem ist er läuferisch und technisch gut ausgebildet und spielt einen guten ersten Pass. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung wird er mit Sicherheit eine Führungsrolle übernehmen und unsere Defensive weiter stabilisieren“, so Sportmanager Jan-Axel Alavaara über den Neuzugang.
Holzer war gerade einmal 19 Jahre jung, als er 2007 sein DEL-Debüt im Trikot der DEG gab. Insgesamt drei Spielzeiten schnürte der Verteidiger, der 2006 von den Toronto Maple Leafs in der vierten Runde an Position 111 gedraftet wurde, seine Schlittschuhe für die Rheinländer, ehe Holzer die Herausforderung in Nordamerika annahm. Für die Maple Leafs, die Anaheim Ducks und die Nashville Predators absolvierte der gebürtige Münchner in acht Saisons 211 NHL-Spiele. Dabei erzielte Holzer sechs Tore, zu 21 Treffern leistete er die Vorarbeit. Zwischen 2010 und 2020 bestritt er zudem 332 Partien in der AHL, wo er 15 Tore und 77 Vorlagen verbuchen konnte.
„Die Adler haben sich sehr um mich bemüht, das starke Interesse war von Beginn an zu spüren. In den Gesprächen hat mir Jan-Axel Alavaara die Perspektiven aufgezeigt, mir mitgeteilt, in welche Richtung es künftig gehen soll. Dass auch so viele jüngere Spieler nachkommen und integriert werden sollen, klang für mich ebenfalls sehr spannend. Zudem haben die Adler eine lange Tradition, spielen immer um den Titel. Es ist auch der Anspruch des Clubs, Jahr für Jahr Meister zu werden. Genauso habe ich den Anspruch, immer das Maximum aus mir und der Saison herauszuholen“, ist Holzer voller Vorfreude auf sein Engagement in Mannheim.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat die Verträge mit Headcoach Doug Shedden und Co-Trainer Tim Regan verlängert. Unter dem Trainerteam erreichten die Panther in der abgelaufenen Spielzeit das Playoff-Halbfinale.

(Foto: Johannes Traub / JT-Presse.de)
Shedden hat seit Dezember 2017 das Kommando hinter der ERC-Bande und ist inzwischen der Coach mit der zweitlängsten Amtszeit in der Ingolstädter DEL-Historie. In insgesamt 172 Spielen betreute der Kanadier die Blau-Weißen, feierte dabei 98 Siege und weist somit eine Siegquote von 57 Prozent auf.
„Wir arbeiten seit dreieinhalb Jahren zusammen und haben in jeder Saison die Playoffs erreicht. Zudem verfügt Doug über sehr viel Erfahrung. Mit ihm haben wir auch weiterhin Konstanz auf der Trainerposition“, sagt Sportdirektor Larry Mitchell.
Shedden, der als Spieler 416 NHL-Spiele absolviert hat, ist inzwischen seit knapp 30 Jahren als Trainer tätig. Mehr als die Hälfte davon in Europa. Unter anderem coachte der 60-Jährige in der Schweiz und in Finnland. Mit der finnischen Nationalmannschaft gewann er 2008 als Cheftrainer WM-Bronze.
„Ich freue mich, dass ich auch weiterhin in Ingolstadt coache. Es macht Spaß, hier als Trainer zu arbeiten. Die PENNY DEL ist eine Liga, in der attraktives Eishockey gespielt wird. Wir hatten eine gute Saison und viele der Spieler werden auch in der kommenden Spielzeit im Team sein. Wir wollen an unsere starken Leistungen anknüpfen, am besten noch erfolgreicher spielen als dieses Jahr und vor allem die Spiele hoffentlich wieder mit Fans im Stadion erleben.“
Auch Tim Regan, der an diesem Wochenende als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft fungiert, hat seinen Vertrag bei den Panthern verlängert. Seit Sommer 2018 ist der 47-Jährige bei den Panthern und arbeitet neben seiner Tätigkeit als Co-Trainer auch als Assistent des Sportdirektors.
Der gebürtige Amerikaner absolvierte über 1000 Profispiele in Deutschland und sammelte nach seinem Karriereende 2015 Erfahrung als Cheftrainer und Sportdirektor beim SC Riessersee.
“Tim ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres Clubs. Er ist ein fleißiger Arbeiter, der sowohl in seiner Aufgabe als Co-Trainer als auch im administrativen Bereich hervorragende Arbeit leistet. Zudem hat er immer ein offenes Ohr für die Spieler“, hebt Mitchell hervor.

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