
Vinschgau Cup 2021 (Latsch/PM) Erfolgreicher Auftakt in den Vinschgau Cup „light“. Der ERC Ingolstadt hat am Donnerstagnachmittag DEL-Aufsteiger Bietigheim Steelers in Latsch in Südtirol mit 6:4 geschlagen. Nach einem 1:3-Rückstand nach dem ersten Drittel konnten sich die Panther steigern und drehten die Partie mit vier Toren im Mittelabschnitt.

(Foto: Vinschgau Stream)
Dabei hatte der ERC eigentlich einen guten Start erwischt und belohnte sich früh für den Angriffsschwung. Brandon DeFazio brachte sein Team nach 140 Sekunden in Führung. Wer nach fünf Minuten und Daniel Piettas Großchance auf das 2:0 gedacht hatte, dass dies ein leichter Nachmittag für die Donaustädter werden sollte, der hatte sich getäuscht. Mit zwei blitzschnellen Kontern drehte der DEL-Aufsteiger nämlich die Partie. Zunächst glich Yannick Wenzel (12.) aus, ehe Calvin Pokorny das Spiel komplett drehte (15.). Und es kam noch dicker für das Shedden-Team. Im Powerplay erhöhte Riley Sheen völlig freistehend aus der Nahdistanz (19.). Vor allem defensiv agierten die Blau-Weißen in den ersten zwanzig Minuten zu sorglos und ließen den Steelers zu viel Freiraum.
Ganz anders präsentierten sich die Schanzer im Mittelabschnitt, den die Ingolstädter im Latscher IceForum beinahe nach Belieben dominierten. War Höfflin bei seiner Großchance zunächst noch nicht erfolgreich (25.), erzielte Chris Bourque in der gleichen Spielminute nach sehenswerter Kombination den Anschluss im Powerplay. Der erste Treffer des US-Boys im Panther-Trikot. Nur 48 Sekunden später glich Pietta frei vor Bietigheims Goalie Cody Brenner aus. Die Tore von Justin Feser (34.) und Höfflin (39.) drehten das Match noch im Mittelabschnitt ganz zurück auf Seiten des ERC.
Konsequent und konzentriert traten die Panther auch im letzten Drittel auf. Im Powerplay machte Jerome Flaake im Nachschuss das halbe Dutzend voll (47.). Anschließend wurde es ruppiger, als sich sowohl DeFazio als auch Wayne Simpson mit einem Bietigheimer in die Haare bekam. Erste Nettigkeiten im Hinblick auf den Saisonauftakt der beiden Teams am 10. September wurden da bereits ausgetauscht. Der Bietigheimer Treffer zum 6:4-Endstand durch Evan Jasper in doppelter Überzahl hatte nur noch statistischen Wert.
Stimmen zum Spiel
ERC-Trainer Doug Shedden: „Im ersten Drittel hätte ich mir mehr Zweikämpfe und Energie gewünscht. Im zweiten und dritten Drittel war das dann viel besser. Auch das Powerplay hat mir heute gut gefallen. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt.“
Panther-Stürmer Wayne Simpson: „Der Trend geht in die richtige Richtung würde ich sagen. Im ersten Drittel haben wir uns noch etwas schwer getan. Aber wir lernen uns mehr und mehr kennen und haben heute viele Chancen kreiert.“
Am morgigen Freitag steht für die ERC-Profis nochmal ein Trainingstag an, bevor es am Samstag um 19:30 Uhr zum Abschluss der Trainingslagerwoche in Latsch zum Duell mit dem HC Bozen Südtirol kommt.
ERC Ingolstadt Eishockeyclub GmbH
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

PENNY-DEL (HG) Das siebte und letzte Duell um die erste Grillmeisterschaft von PENNY-DEL lautete Straubing gegen Ingolstadt, ein weiteres immer von vielen Emotionen geprägtes und hitziges bayerisches Derby. Jeder erinnert sich sicher an den Klassiker von vorletzter Saison, als es ein Herzschlagfinale am Pulverturm zu Gunsten der Tigers gab. Das war auch die heutige Marschroute des Underdogs. Es war praktisch alles angerichtet für einen neuen Showdown, dieses Mal hinter dem heißen Grill. Für die Niederbayern marschierten Mike Connolly und Tim Brunnhuber in die Arena ein, wohingegen die Schanzer mit Emil Quaas und Kevin Reich in den kulinarischen Wettkampf zogen.

(Foto: Citypress)
Das heutige Menu lautete wie folgt: Veganer Hackbraten, gegrillter Salat mit gefüllten Champignons sowie als Dessert scharfe Früchte gekonnt drapiert im Rahmen der Gesamtkomposition. Aus Sicht des Koch- und Grillschulen Betreibers Stefan Ziemann galt es bei dieser Challenge bei einem Fleischersatzprodukt wie veganes Hack das Eigenaroma geschickt herauszuarbeiten und hier die richtigen Zutaten optimal einzusetzen.
Auffällig war für Ruth Hofmann bereits der große Unterschied beim Einkaufen. Hier dachte sich Tim Brunnhuber „lieber mal mehr als zu wenig besorgt“; jedenfalls war ihre Grillfläche komplett ausgenutzt und die extra Drinks sollten als Teaser dienen. Es stellten sich die berechtigten Fragen, ob sich Quantität am Ende des Tages durchsetzen und ob das fehlende Salz den Ausschlag beim Derby geben sollte. Einen Barbecue König wie Mike Connolly zum Veganer zu machen schien eine Mammutaufgabe zu werden. Nichtsdestotrotz lernte er mit ‚Haferlgucka‘ einen im kulinarischen Sektor zielführenden Begriff.
Aus Sicht von Kevin Reich schließen sich vegane Ernährung und Profisport nicht aus. Das Panther Duo fühlte sich gut gewappnet im Kampf gegen die Tigers, die für sie keine echte Herausforderung zu sein schienen. Bei der Aufgabenteilung war Harmonie jedenfalls GROSS geschrieben, was auch zu einem wohltuenden Lob seitens Lasse Kopitz führte.
Beim Hauptgang befanden sich beide Teams auf Augenhöhe, vor allem wenn man bedenkt, dass die Kreation beim niederbayerischen Duo erst wieder in Form gebracht werden musste, was den beiden Cracks allerdings sehr kreativ gelang getreu dem Motto ‚Not macht erfinderisch‘. Das mussten auch Ziemann und Hofmann anerkennen.
Letztlich war die Zubereitung des Desserts das Zünglein auf der Waage: hier hatten die Panther ein paar Schlittschuhlängen Vorsprung, obwohl es an Salz mangelte, das den Kontrahenten wiederum fehlte. Somit sicherte sich das oberbayerische Duett den Sieg mit 52 zu 46 Punkten. Die Zubereitung hat bei beiden Teams sehr lange gedauert und Lasse, Stefan sowie Ruth sehnten die Verköstigung herbei. Trotz Detailverliebtheit und Kochen fürs Auge wurde bei der Performance auf beiden Seiten mit Punkten gespart.
In der PENNY DELL Grillmeisterschaft Abschlusstabelle behielten die Kölner Haie den Platz an der Sonne und ergatterten sich den lukrativen Gesamtpreis mit einem Grillevent für die komplette Mannschaft. Derbysieger Ingolstadt kletterte auf den 5. Platz, während die Straubinger sich mit Platz 11 zufriedengeben mussten. Der zweite Rheinrivale Düsseldorf gab die rote Laterne nicht mehr aus der Hand.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Die Schwenninger Wild Wings geben am Wochenende ihre Visitenkarte am Bodensee ab. Beim Bodensee-Cup in Kreuzlingen treffen die Schwarzwälder zunächst auf die SCL Tigers. Je nach Spielausgang folgt am Samstag ein Platzierungsspiel gegen den HC Thurgau oder gegen den SC Rapperswil-Jona.

Foto: citypress
Mit Will Weber und Tylor Spink fehlen Nikals Sundblad zwei Spieler verletzt. Zusätzlich spielen Ken André Olimb und Peter Spornberger mit ihren Nationalmannschaften um die Olympiaqualifikation. Verteidiger Weber trainiert nach überstandener Verletzung bereits wieder mit der Mannschaft und soll beim letzten Testspiel gegen Augsburg zum Einsatz kommen. Bei Tylor Spink ist ein Einsatz für das erste Punktspiel der Saison geplant.
Sein Debut im Trikot der Wild Wings wird Philip Feist geben. Der vielversprechende U18-Nationalspieler stand zuletzt in Diensten der RedBull Nachwuchsakademie und bestritt die bisherige Saisonvorbereitung mit den Schwenningern. Geht alles klar, soll der Angreifer auch unter Vertrag genommen werden.
Wieder an Bord ist Travis Turnbull. Der Kapitän freut sich besonders auf die Fans: „Es war schon beeindruckend was beim letzten Spiel in Will für eine Stimmung herrschte“. Turnbull wird mit Newcomer Philip Feist und Patrik Lundh eine Sturmformation bilden. Das Tor wird zunächst Joacim Eriksson hüten, bevor Marvin Cüpper das Samstagsspiel bestreiten wird.
Nach einer harten Trainingswoche ist Nikals Sundblad gespannt, wie fit sich sein Team präsentieren wird. Travis Turnbull möchte nichts von schweren Beinen wissen: „Wir haben eine harte Woche hinter uns, sind aber in sehr guter Verfassung, das kann nur zu unserem Vorteil sein“, so der Kapitän.
Mit den Leistungen in den bisherigen Spielen zeigt sich Niklas Sundblad mehr als zufrieden. Auch beim Bodenseecup soll sein Team aus einer stabilen Defensive mit schnellem Umschaltspiel erfolgreich sein und vor Allem viel Schlittschuhlaufen.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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Sport1-Eishockey (Ismaning/PM) Face-Off für die PENNY DEL: Auch in der neuen Saison bleibt SPORT1 mit regelmäßigen Liveübertragungen als Free-TV-Partner mittendrin und hat dazu die ersten zehn Livespiele bis zum Deutschland Cup fixiert. Los geht’s am Donnerstag, 9. September, live ab 19:25 Uhr mit dem Eröffnungsspiel von Meister Eisbären Berlin gegen den EHC Red Bull München. Anschließend wird ein Großteil der Partien auf dem Regelsendeplatz am Sonntagnachmittag live ab 16:55 Uhr gezeigt.

(Foto: Citypress)
So auch das nächste Free-TV-Spiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Augsburger Panthern am 12. September (weitere Sendetermine in der Übersicht). Im Rahmen der laufenden Vereinbarung mit der Telekom zeigt SPORT1 in den kommenden drei Spielzeiten bis einschließlich der Saison 2023/24 mindestens 40 Partien live und exklusiv im deutschen Free-TV sowie parallel im 24/7-Livestream auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps – darunter Partien der Hauptrunde, der Playoffs sowie der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Darüber hinaus sind alle DEL-Partien weiterhin live bei MagentaSport zu sehen.
SPORT1 begleitet neue Saison der PENNY DEL mit einem Livespiel pro Woche
Nach den coronabedingten Änderungen in der vergangenen Spielzeit kehrt die PENNY DEL in den regulären Modus zurück. Nach dem Aufstieg der Bietigheim Steelers sind erstmals 15 Teams in der Liga vertreten. Die Klubs treffen in der Hauptrunde jeweils viermal aufeinander, um sich für die anschließenden Playoffs zu qualifizieren. Dabei stehen insgesamt 60 Spieltage an. Die Saison wird im November eine Woche für den Deutschland Cup in Krefeld unterbrochen, der ebenfalls wie gewohnt live auf SPORT1 übertragen wird. Zudem pausiert die PENNY DEL vom 29. Januar bis zum 21. Februar 2022 für die Olympischen Winterspiele in Peking. Nach dem Doppelpack zum Auftakt begleitet SPORT1 die kommende Saison der PENNY DEL in der Regel mit einem Livespiel pro Woche im Free-TV sowie im 24/7-Livestream auf SPORT1.de und in den SPORT1 Apps.
Free-TV-Premiere für Aufsteiger Bietigheim am 3. Oktober
Am Sonntag, 19. September, steht live ab 18:55 Uhr auf SPORT1 ein weiteres Gastspiel der Augsburger Panther auf dem Programm. Diesmal sind die „Fuggerstädter“ bei den Kölner Haien gefordert. Eine Woche später folgt auf demselben Sendeplatz das bayerische Derby zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Straubing Tigers. Am Sonntag, 3. Oktober, feiern dann die Bietigheim Steelers live ab 16:55 Uhr ihre Free-TV-Premiere auf SPORT1: Dabei empfängt der Aufsteiger den Meister Eisbären Berlin zum Topspiel. Mit den Adler Mannheim, dem EHC Red Bull München und Vize-Champion Grizzlys Wolfsburg sind im Oktober weitere Titelfavoriten live auf SPORT1 zu sehen (alle fixierten Livespiele der DEL-Hauptrunde unten in der Übersicht).
Rund-um-Berichterstattung zur PENNY DEL auf den SPORT1 Plattformen
Neben den Live-Rechten sieht die Vereinbarung mit der Telekom auch weiterhin Clip- und Highlight-Rechte an den auf SPORT1 im Free-TV präsentierten DEL-Spielen für alle SPORT1 Plattformen vor. News, ausführliche Berichte und Liveticker auf SPORT1.de, in den SPORT1 Apps sowie auf den Social-Media-Kanälen von SPORT1 runden die Berichterstattung zur PENNY DEL ab. Darüber hinaus gibt es nach wie vor wöchentlich eine neue Ausgabe des offiziellen DEL-Podcasts „Eiskalt auf den Punkt“, der zur SPORT1 Podcast-Familie gehört.
Die ersten zehn SPORT1 Spiele der PENNY DEL Saison 2021/22 im Überblick:
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Tag, Datum |
Uhrzeit |
Programm |
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Donnerstag, 9. September |
19:25 Uhr live |
Eisbären Berlin – EHC Red Bull München, 1. Spieltag |
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Sonntag, 12. September |
16:55 Uhr live |
Düsseldorfer EG – Augsburger Panther, 2. Spieltag |
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Sonntag, 19. September |
18:55 Uhr live |
Kölner Haie – Augsburger Panther, 4. Spieltag |
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Sonntag, 26. September |
18:55 Uhr live |
Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers, 7. Spieltag |
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Sonntag, 3. Oktober |
16:55 Uhr live |
Bietigheim Steelers – Eisbären Berlin, 9. Spieltag |
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Sonntag, 10. Oktober |
16:55 Uhr live |
Adler Mannheim – ERC Ingolstadt, 11. Spieltag |
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Sonntag, 17. Oktober |
16:55 Uhr live |
EHC Red Bull München – Nürnberg Ice Tigers, 13. Spieltag |
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Sonntag, 24. Oktober |
16:55 Uhr live |
Grizzlys Wolfsburg – ERC Ingolstadt, 15. Spieltag |
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Sonntag, 31. Oktober |
16:55 Uhr live |
Kölner Haie – Krefeld Pinguine, 18. Spieltag |
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Sonntag, 7. November |
16:55 Uhr live |
ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin, 21. Spieltag |
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten:
Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US. Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.
SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.
IIHF-Präsidentenwahl (München/HG) Die Präsidentschaftskampagne des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) von Franz Reindl hat heute weiter Fahrt aufgenommen, als die deutschen Sportverbände dem derzeitigen Präsidenten des Deutschen Eishockey-Bundes und IIHF-Ratsmitglied öffentlich ihre Unterstützung anboten.

(Foto: Citypress)
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Deutschen Wintersport-Verbände und Teamsport Deutschland – welcher Deutschlands führende Sportarten (Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Hockey) vertritt – haben Reindls Präsidentschaftskandidatur vor der Wahl auf dem Halbjahreskongress der IIHF im September in St. Petersburg öffentlich unterstützt.
Etwas mehr als einen Monat vor der Wahl ist diese öffentliche Unterstützung ein bedeutender Schub für Reindls Kampagne und folgt auf den Start seiner Kampagnen-Website und seines Manifests "Hockey First – Performance through Perfect Balance". Reindls Manifest legt "Vier Linien" fest, die eine Reihe von Vorschlägen skizzieren, um das Eishockey weiter auszubauen und sicherzustellen, dass der Sport und die IIHF noch größere Höhen erreichen.
Über ihre Unterstützung für Reindls Kampagne sagten Vertreter der einzelnen Verbände:
Alfons Hörmann, Präsident von DOSB, sagte: "Der Deutsche Olympische Sportbund unterstützt uneingeschränkt die Kandidatur von Franz Reindl für die IIHF-Präsidentschaft. Unter der Führung von Franz hat sich der Deutsche Eishockey Bund (DEB) stark weiterentwickelt. Der Verband ist in 7 Jahren von 70 auf 102 Mitgliedsorganisationen angewachsen. Auch die Nationalmannschaft hat ihre Erfolgsbilanz deutlich verbessert und ist vom 13. auf den 5. Platz der Welt vorgerutscht, was Eishockey zu einer der erfolgreichsten deutschen Sportarten macht. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Vision und Entschlossenheit von Franz auch das internationale Eishockey in neue Dimensionen führen wird."
Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) und Sprecher der Deutschen Wintersport-Verbände, sagte: "Franz hat große Führungsstärke, Leidenschaft und Vision bewiesen, um die äußerst erfolgreichen IIHF Eishockey-Weltmeisterschaften 2010 und 2017 zu organisieren. Dies zeigt, dass er über alle wichtigen Fachkenntnisse und Erfahrungen verfügt, die erforderlich sind, um enorme Vorteile für die IIHF zu schaffen und die Organisation durch die nächste Phase ihres globalen Wachstums zu führen."
Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und Sprecher von Teamsport Deutschland, sagte: "Als Teamsport Deutschland, das die fünf führenden Mannschaftsverbände mit den Profiligen Eishockey, Handball, Basketball, Volleyball und Fußball vertritt, freuen wir uns, dass Franz für die IIHF-Präsidentschaft kandidiert. Seine außergewöhnliche Fähigkeit, Menschen rund um das gemeinsame Ziel des Sports zusammenzubringen, prädestiniert ihn für eine erfolgreiche Präsidentschaft."
Sportliche Karriere:
Als Spieler
Als Trainer
Highlights in administrativen Positionen
Der dreimalige Olympia-Teilnehmer und Bronze-Medaillengewinner von Innsbruck 1976 Franz Reindl sagt über sich selbst:
„Ich habe mein ganzes Leben dem Eishockey verschrieben – zunächst aIs Sportler und Olympionike, und in der letzten Zeit als Präsident des DEB und IIHF Council Mitglied. Die Eishockey-Welt hat mich geprägt und zu der Person gemacht, die ich heute bin. Es ist mir eine große Ehre, nun meine Bewerbung für die Kandidatur als IIHF Präsident zu erklären. Ich danke dem Deutschen Eishockey-Bund, dass er meine Kandidatur unterstützt.” [Quelle: Eishockey News vom 5.Juni 2021]
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

PENNY-DEL (Straubing/MA) Den Vergleich am Wochenende konnten die Straubing Tigers für sich entscheiden. Bereits am Freitag bezwang man die Tiroler in deren eigener Halle mit 0:2 und heute im Rückspiel war es ein verdienter 5:2 Erfolg. Neuzugang David Elsner konnte sich dabei zweimal in die Torschützenliste eintragen. Fast alle Tore vielen in Überzahl.

(Foto: City Press) Andreas Eder setzte den Schlusspunkt beim 5:2 Sieg seiner Tigers
Beide Teams hatten zu Beginn mit Schwierigkeiten im Aufbau zu kämpfen. Doch Straubing kam dem Tor der Innsbrucker immer näher. Im ersten Powerplay der Partie, war man auch gleich erfolgreich. Ian Scheid schlenzte über die Fanghand von McCollum, dem die Sicht auf die Scheibe leicht verdeckt war. Insgesamt konnte Pokels Team erneut in Überzahl überzeugen. Man spricht teilweise sogar schon von einer Frühform. Recht früh gab es auch die erste Rauferei. Cody Lampl und Thomas Mader mussten anschließend die Sünderbank für fünf Minuten nutzen. Im zweiten Abschnitt lief der Scheibe auf beiden Seiten besser durch die Reihen. Den Niederbayern gelang erneut ein Unterzahltreffer. Im Doppelpass mit Cody Lampl, gelang David Elsner sein erster Treffer an diesem Nachmittag zum 2:0.
Die Gäste wollten das Ergebnis aber so schnell wie möglich korrigieren. In einer weiteren Überzahl für Innsbruck klappte es dann auch mit dem ersten Treffer gegen die Tigers. Zach Magwood stand völlig frei und erzielte den 2:1 Anschluss. Noch einmal wechselte man die Seiten und da dauerte es nicht lange bis der 2:2 Ausgleich markiert wurde. Wieder war es Zach Magwood in Überzahl, der Sebastian Vogl den Puck in den Winkel setzte. Aber die Tigers eroberten die Führung wieder zurück. Erneut war es David Elsner und wieder war es ein haltbarer Schlenzer zum 3:2 für die Gastgeber. Den Tirolern schwanden die Kräfte und Straubing schraubte das Ergebnis in den letzten Minuten durch Mike Connolly und Andreas Eder zum 5:2 Endstand.
Straubing Tigers - HC TIWAG Innsbruck 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)
1:0 (11:40) Scheid (Akeson, Elsner, PP1)
2:0 (30:41) Elsner (Lampl, Eder, SH1)
2:1 (34:24) Magwood (McGauley, Leavens, PP1)
2:2 (42:16) Magwood (McGauley, PP1)
3:2 (47:32) Elsner (Balisy, Kohl)
4:2 (56:19) Connolly (Mouillierat, Akeson)
5:2 (57:36) Eder (Elsner, Scheid)
Straubing Tigers: Vogl (Karhunen) – Klein, Lampl, St. Denis, Balisy, Valenti – Manning, Scheid, Mouillierat, Connolly, Akeson – Brandt, Kohl, Samanski, Eder, Elsner – Zimmermann, Daschner, Brunnhuber, Mulock, Baßler
HC TIWAG Innsbruck: McCollum (Swette) – Lattner, Boruta, Leavens, McGauley, Muigg – Messner, Bourque, Dostie, Huntebrinker, Feldner – Betker, Jakubitzka, Bär, Magwood, Ulmer – Ludin, Mader, Winkler, Paulweber
Schiedsrichter: Schadewald/Schütz
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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Vorbereitung (Ingolstadt/CD) Der ERC Ingolstadt traf am heutigen Sonntag Nachmittag vor 1.680 Zuschauer in der Saturn Arena auf den Jagr-Club Rytiri Kladno. Leider stand die lebende 49-jährige Eishockey-Legende nicht auf dem Eis. Bekanntester Spieler auf Seiten der tschechischen Aufsteiger war der langjährige NHL Veteran und Kapitän Tomas Plekanec.

(Foto: Jürgen Meyer)
Nach 532 Tagen fiel der Puck wieder vor Zuschauer in der Saturn Arena, und die warteten vergeblich auf die Nummer 68. Jaromir Jagr spielte zwar vor zwei Tagen und erzielte dabei einen Assist, gönnte sich heute jedoch eine Pause. Für Kladno war dies das fünfte und für Ingolstadt erst das dritte Vorbereitungsspiel. Beide Teams hatten ein ausgeglichenes Punktekonto nach Siegen und Niederlagen.
In einer spannenden und engen Partie konnten sich die Gäste aus Kladno mit 1:4 erfolgreich durchsetzen. Für Ingolstadt geht es in der Vorbereitung noch gegen Bietigheim, bevor es dann gegen Bozen und die Vienna Capitals geht.
Im ersten Drittel konnten sich die Hausherren die besseren Spielanteile erarbeiten und gingen bereits nach nur drei Minuten durch Emil Quaas in Führung. Kurz darauf schlugen jedoch die Ritter zurück und konnten ausgleichen. Kladno war vor allem beim Konterspiel stark und hatte zum Ende des ersten Drittels im Powerplay eine Druckphase, und so zeigte Kevin Reich im Ingostädter Tor warum man ihn geholt hatte.
Sein Gegenüber Landon Bow stand im zweiten Drittel im Mittelpunkt, da Ingolstadt drückte und mit einigen guten Schüssen gefährlich agierte. Das Heimteam war spielbestimmend, hatte sehr viele Möglichkeiten, doch erneut gab es einen schnellen Gegenstoß und einen Traumpass vor das Ingolstädter Tor, der zum 1:2 (34.) führte. Kurz vor der zweiten Sirene netzte der erfahrenste Spieler auf dem Eis, Tomas Plekanec zur 1:3 Führung ein.
Ingolstadt startete gut und druckvoll in den Schlussabschnitt und kam weiterhin zu vielen Torchancen, gerade mit einem Mann mehr auf dem Eis war man drauf und dran, den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch symptomatisch für dieses Spiel gab es in Unterzahl einen Konter der Gäste und es klingelte zum vierten Mal im Gehäuse von Kevin Reich. Mit dieser 1:4 Niederlage für die Panther ging das Spiel dann zu Ende.
Die Fans konnten sich nach dem Spiel allerdings noch auf die offzielle Saisoneröffnung mit dem Auftritt einer Liveband freuen.
Stimme zum Spiel:
Kevin Reich: "Endlich mal wieder ein Spiel vor Fans, es hat sehr viel Spaß gemacht, natürlich ist es schade, dass wir nicht gewinnen konnten. Kladno war effektvi und geduldig, die haben ihre Chancen genutzt."
Sonntag, 22.08.2021, Saturn Arena
ERC Ingolstadt - Ryttiri Kladno 1:4 (1:1|0:2|0:1)
Tore:
1:0|03.|Emil Quaas (Stachowiak, Hüttl)
1:1|05.|Daniel Ciampini (Nilsen, Plekanec)
1:2|34.|Matej Beran (Filip)
1:3|39.|Tomas Plekanec (Ciampini)
1:4|53.|Adam Kubik (Beran) UZT
Zuschauer: 1680

(Tomas Plekanec - Foto: Jürgen Meyer)
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Bietigheim/HG) In der EgeTransArena in Bietigheim fand am heutigen Samstag der dritte Härtetest für den Aufsteiger in die höchsten Eishockey Liga statt. Hierfür wählte man als Gegner keinen Geringeren als die etablierte Truppe der Adler Mannheim. Die bisherigen Vorbereitungsspiele gestaltete man zufriedenstellend und man konnte sich schon gut auf die Anforderungen in der Premium Liga einstellen. Schließlich bezwang der 8-fache deutsche Meister aus Mannheim nach Penalty Schiessen den Neuling knapp mit 5 zu 4 in einem sehr guten Eishockeyspiel.

(Foto: Jan Simecek)
Bietigheim war gerüstet für den zweiten Auftritt gegen ein Top Team aus der Penny DEL, nachdem man vor 3 Tagen gegen Wolfsburg mit 0:3 nichts zu holen hatte. Das Team um Headcoach Dany Naud hatte sich für das Abenteuer „erste Liga“ nur punktuell verändert und ganz auf die Erfahrung der bewährten Protagonisten gesetzt. Prominentester Neuzugang war ihr Torwart Sami Aittokallio aus Tampere, der zuvor beim zweimaligen finnischen Meister Ässät Pori unter Vertrag stand.
Mannheim hatte bereits drei Testspiele in den Knochen, wobei man gegen zwei Schweizer Top Clubs einen Sieg und eine Niederlage verbuchte. Gegen die Kölner Haie verlor man knapp in der Overtime. In der Defensive hat Pavel Gross mit der Gallionsfigur Holzer und dem Finnen Melart aufgerüstet; den Sturm ergänzte er hochkarätig mit den beiden Kanadiern Dawes und Szwarz, dem Russen Iskhakov und dem Rückkehrer Rendulic. Außerdem durften die Offiziellen das junge Ausnahmetalent Wohlgemuth in der Pfalz begrüßen. Mit den beiden Youngstern Elias hatten die Adler noch einen weiteren Trumpf in den Händen.
Bei den Hausherren konnten letztlich Menner und Kuqi nicht mit von der Partie sein. Es ging gleich recht munter los mit jeweils einem Abschluss auf beiden Seiten. Die Gäste aus der Kurzpfalz übernahmen das Kommando und drückten auf den finnischen Goalie der Steelers, der sofort mächtig zu tun hatte. Mannheim legte los wie die Feuerwehr und Bietigheim konnte nur reagieren oder sich mit einem Icing befreien. Die Stimmung der zahlreich erschienen Fans war eine Augenweide und gab dieser Partie den standesgemäßen Rahmen.
Nach gut 5 Minuten feuerten die Hausherren ihren ersten Schuss auf Brückmann ab, während im Gegenzug Elias Versuch eine sichere Beute von Aittokallio wurde. Chancenplus ganz klar auf Seiten der Adler, die schnell zeigen wollten, wer Herr im Hause sein würde. Sheen im 1 auf 1 wurde dann geschickt abgedrängt. Den Anfangsdruck der Mannheimer überstanden, schlugen die Steelers eiskalt zu und McKnight brachte seine Farben in der 8. Spielminute etwas überraschend in Führung. Dann agierten die Adler im Powerplay und erzielten durch Plachta humorlos den schnellen Ausgleich. Nun verstärkte Mannheim wieder seine Angriffsbemühungen und schnürte die Hausherren in deren Zone ein, ein Spiegelbild der ersten 8 Minuten. Einen Konter der Steelers konnte Weiß nicht optimal zu Ende fahren.
Nachdem Brückmann einen gefährlich abgefälschten Schuss von Jasper abwehrte, durfte Aittokallio wieder sein Können unter Beweis stellen. Den guten Handgelenkschuss von Weiß nach einem Sahne Pass von Prommersberger konnte der Goalie der Adler gekonnt weglenken. Das erste Drittel ging emotional zu Ende, als kurz nach der Sirene gegen Eisenschmid noch eine Strafe ausgesprochen wurde. Mit einem etwas glücklichen Remis für den Aufsteiger, der sich durchaus gut verkaufte, ging es zum Pausentee.
Im Mittelabschnitt durften die Steelers in Überzahl ran, doch die Adler verteidigten ihre blaue Linie souverän und nur ein Zufallsprodukt brachte Brückmann dann in Bedrängnis. Erst als die Kurpfälzer wieder komplett waren, hatten die Hausherren zwei riesige Chancen, doch der Torwart von Mannheim bewahrte seine Mannschaft mit Glanzparaden zum richtigen Zeitpunkt vor dem erneuten Rückstand. Nun hatte Bietigheim in den Anfangsminuten mehr vom Spiel und das Team um Pavel Gross konnte sich nicht strukturiert befreien.
In ihrem zweiten Powerplay zogen die Adler gekonnte Pass Stafetten auf, scheiterten aber immer wieder am Finnen im Tor der Steelers, mit dem die Hausherren definitiv einen sehr guten Fang gemacht haben für die DEL. Ihre eigene Überzahl konnte Bietigheim nicht in Zählbares ummünzen trotz einer 2 auf 0 Situation gegen Ende der numerischen Überlegenheit. Dann waren die Adler wieder einen Mann mehr auf dem Eis, doch die Hausherren verteidigten ihre Box gekonnt und ließen wenig anbrennen. Einen satten Schuss von Plachta wehrte Aittokallio mit der Schulter ab.
Bei einem 3 auf 2 sorgte Desjardins nach tollem Zuspiel von Plachta für die erneute 1 Tore Führung, die nach der Druckphase der Gäste eine logische Folge war. Mannheim blieb am Drücker und versuchte gleich nachzulegen. Bei einer Entlastungsaktion hatte Jasper fast den Ausgleich auf seinem Schläger und Sheen prüfte Brückmann zum wiederholten Mal. 30 Sekunden vor der Sirene demonstrierte Akdag sein Können mit der Scheibe. Nach 40 Spielminuten nahmen die Adler einen knappen Vorsprung mit ins Schlussdrittel.
Im Schlussabschnitt erwischten die Steelers den perfekten Start und konnten durch Stretch in der 41. Spielminute den Ausgleich herstellen. Diesen Treffer hatten sie sich redlich verdient nach dem gelungenen Mittelabschnitt. Doch die Freude währte nur Sekunden, denn postwendend gingen die Adler wieder in Führung durch einen frechen Bauerntrick von Bergmann.Dies versprach ein abwechslungsreiches letztes Drittel zu werden, in dem die Steelers wieder mutiger und agiler zu werke gingen. Somit war für die nötige Spannung gesorgt. Danach hatte Preibisch nach genialem Zuspiel die Mega Ausgleichschance, doch der Innenpfosten hatte was dagegen.
Bei Reuls Pfostenkracher hatte Aittokallio das Glück des Tüchtigen. Preibisch zweites Solo in Unterzahl brachte sogar den erneuten Ausgleich. Dieses Mal belohnte er sich für sein beherztes Engagement und die Adler waren etwas verunsichert, denn nur kurze Zeit später drehten die Hausherren den Rückstand und ging mit 4 zu 3 in Front. Torschütze war Constantin Braun mit seinem Premierentor für Bietigheim. Ca. 4 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ging Pavel Gross All in und nahm seinen Goalie vom Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers. Für diesen frühen Mut war der Mannheimer Coach in der Liga bekannt. Dieser Schachzug wurde schließlich 2 Sekunden vor Ablauf der Strafe belohnt mit dem Ausgleich durch Bergmann in der 58. Spielminute. Plachta ermöglichte das feine Zuspiel.
Die Overtime musste die Begegnung entscheiden, in der nach einem harten Einsteigen von Holzer Sheen zu Boden ging wegen hohem Stock. Somit konnte Bietigheim fast die komplette Verlängerung mit einem Mann mehr agieren, da Holzer für sein Vergehen 2 plus 2 Strafminuten aufgebrummt wurden. Nun galt es für die Steelers geduldig vorzugehen, sie mussten nichts überstürzen. Die Adler überstanden die ersten beiden Minuten in numerischer Unterlegenheit weitgehend problemlos, zu abgebrüht waren sie in solchen brenzligen Situationen. Es fehlte beim Team um Danny Naud die nötige Präzision, so dass die Lücke vor Brückmann nicht gefunden wurde.
Letztlich endete die Verlängerung torlos und das Penalty Schießen würde definitiv den Sieger ermitteln: Für die Steelers traf nur Stretch und Rendulic war der Matchwinner für Mannheim in einer gutklassigen Partie mit vielen positiven Ansätzen für beide Teams.

(Foto Jan Simecek)
Testspiel vom 21.08.2021
Bietigheim Steelers – Adler Mannheim 4:5 (1:1|0:1|3:2|0:1)
Tore :
1:0 |08| McKnight (Preibisch)
1:1 |09| Plachta PP1
1:2 |35| Desjardins (Plachta)
2:2 |41| Stretch (Schüle)
2:3 |41| Bergmann
3:3 |50| Preibisch SH1
4:3 |52| Braun
4:4 |58| Bergmann (Plachta) PP2
4:5 |65| Rendulic PenaltySchießen
Zuschauer : 1.970
Aufstellung :
Bietigheim: Aittokallio , Kojo, Prommersberger, Renner, Schüle, Schoofs, Naud, Braun, Ribnitzky; Hauner, Weiss, Breitkreuz, Kneisler, Jasper, Sheen, McKnight, Stretch, Zientek, Preibisch, Wenzel.
Mannheim: Brückmann; Holzer, Lehtivuori, Akdag, Melart, Reul, Larkin, Wirth, Dziambor; Dawes, Szwarz, Eisenschmid, Bergmann, Iskhakov, Rendulic, Krämmer, Plachta, Desjardins, Tosto, Klos, Elias F.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de
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PENNY-DEL (Ort/Autor) Bitte den Einleitungstext bestehend aus 2-3 Sätzen hier einfügen.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (HG) Das vorletzte Duell um die Grillmeisterschaft von PENNY-DEL bestritten die beiden Teams aus dem hohen Norden, die Fischtown Pinguins gegen die Grizzlys Wolfsburg. Am Grill kämpften heute auf Seiten von Bremerhaven Tim Lutz und Maximilian Franzreb gegen Armin Wurm und Gerrit Fauser von Wolfsburg um die entscheidenden Punkte, was den ersehnten Platz 1 anging, der ja zur Berechtigung eines famosen Grillevents für die gesamte Mannschaft nötig war. Die VW Städter wollten auf gar keinen Fall im Haifischbecken der Pinguins verköstigt werden, somit legten sie sich sowas von ins Zeug, um diesen Wettkampf siegreich zu gestalten.

(Foto: Citypress / PennyDEL)
Auf dem heutigen Menu Zettel stand die Zubereitung von leckerem Fleisch, gegrilltem Gemüse, gerösteten Zwiebeln, Knoblauch Baguette und zum Nachtisch tollen Schoko Softcakes. Nach dem komplett vegetarisch geprägten letzten Duell freuten sich die Teilnehmer über diesen Grill Klassiker und gingen demzufolge hochmotiviert an den Start, auch wenn in Bremerhaven der Fisch normal dominiert.
Beim Shopping im PENNY Einkaufsmarkt zeigte sich der Vorteil des schon 8 Jahre eingespielten Wolfsburger Duos, die nahezu „beziehungsreif“ ihre Shoppingliste abwickelten.
Lasse Kopitz demonstrierte seine Zwiebelschneidekünste beim Grizzlys Duett und Ruth Hofmann ließ sich mit einem Kaltgetränk charmant überzeugen von den Bremerhavener Jungs. Ob sich das am Ende sogar noch vorteilhaft auswirken würde? Der Referee war von der strukturierten Arbeitsweise der Wolfsburger sehr angetan, nur beim Baguette spielten sie eher die dunkle Seite der Kreation aus. Dafür erwies sich Armin Wurm als der Süßspeisenexperte schlechthin, der in höchster Präzision das Dessert präparierte.
Maxi Franzreb erinnerte sich bei der Zubereitung an den famosen Nudelauflauf seiner Oma und die Grizzlys waren erpicht, hier am Grill für die Wiedergutmachung des entgangenen Meistertitels zu sorgen. Die VW Städter ließen es sich auch nicht nehmen, bei ihren Kontrahenten mal zu probieren, das sprach sicher für die Pinguins und deren Kochkünste.
Es wurde die bis dato härteste Entscheidung am Grill von allen Duellen – letztlich entschied bei diesem Battle auf Augenhöhe der Videobeweis und ausschlaggebend war am Ende, dass die herausfordernde Zubereitung ihrer 3 unterschiedlichen Fleischsorten den Fischtowns einen Tick besser gelang als das schwierige Flanksteak den Grizzlys, die sich schon siegessicher wähnten. Diesen Punkterückstand konnte das Duett Wurm/Fauser auch bei der Performance nicht mehr wettmachen. Letztlich wird es für Wolfsburg auch keinen Titel bei der Grillmeisterschaft geben.
Armin Wurm war sichtlich enttäuscht, aber den undankbaren 2. Platz sind sie ja bereits auf dem Eis gewohnt.
Beide Teams wurden mit Standing Ovations von der Jury bedacht ob dieser herausragenden kulinarischen Leistung. Beide Duos befinden sich nun in bester tabellarischer Gesellschaft knapp hinter den Kölner Haien aber mit respektablem Vorsprung vor dem aktuell vierten, den Wild Wings. Die DEG hat immer noch die rote Laterne inne.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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Dolomiten Cup 2021 (Neumarkt, Südtirol) (HG) In der Würtharena in Neumarkt duellierten sich im Finale des Dolomiten Cups 2021 die Panther aus Augsburg und der EHC Biel-Bienne. Dies versprach ein hochinteressantes Endspiel zu werden, zumal sich beide Kontrahenten bereits aus der CHL kennen, als man sich 2019 im Achtelfinale gegenüberstand und der AEV sich erst in der Overtime knapp geschlagen geben musste. Die damalige Begegnung löste regelrechtes Gänsehautfeeling aus bzw. wie die Schweizer zu sagen pflegen Hühnerhautgefühle waren zu spüren. Demzufolge war heute ein guter Zeitpunkt für eine kleine Revanche. Schließlich setzte sich die Qualität der Special Teams von Biel gegen Augsburg durch: der Debut Teilnehmer aus der Schweiz krönte seine herausragende Performance mit einem 2 zu 0 Finalsieg.



(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Die Augsburger Panther präsentierten sich gegen Team Italien bereits in beeindruckender Frühform und standen völlig verdient in ihrem nunmehr schon siebten Finale in diesem top besetzten Cup. Die Abstimmung auf dem Eis war schon sehr gut und die Neuverpflichtungen gaben einen sehenswerten Einstand, der die Erwartungen der begeisterten Fans höherschraubt. Das heutige Geburtstagskind Lamb, der 33 Jahre alt wird, war sicher hochmotiviert.
Der EHC Biel-Bienne rang in spielerischer Manier den Champion aus Berlin nieder und konnte dabei u.a. auf die Qualitäten eines Gaetan Haas setzen, dessen Rückkehr sich jetzt schon bezahlt gemacht hat. Als Debut Teilnehmer beim diesjährigen Dolomiten Cup zeigten die Schweitzer eine hervorragende Leistung, die Lust auf mehr macht. Aufgrund der geringeren Regenerationszeit war man gespannt, ob die Schweizer ihr Forechecking analog wie gegen Berlin aufs Eis bringen oder doch mehr passiv agieren würden. Der Ausfall von Grossmann wog gerade in diesem Finale schwer. Biel konnte heute nur mit 6 Verteidigern auflaufen und hatte somit ein kleines Lineup. Headcoach Törmänen stand heute ebenfalls nicht hinter der Bande.
Biel startete mit einem aggressiven Forechecking und Stampfli visierte gleich mal den Kasten von Keller an, doch die Scheibe wanderte ins Fangnetz. Eine ausgeprägte Physis war gleich zu spüren und die Emotionen schlugen hoch nach einem harten Check eines Augsburgers. Daran sah man, wie ernst die Teams dieses Finale nahmen. Einen Freundschaftscharakter hatte das Match definitiv nicht. Eine 4-minütige Überzahl war die Folge dieser körperlichen Auseinandersetzung. Der AEV verteidigte seine Box aufopferungsvoll und die ersten 2 Minuten blieben ohne Wirkung. Letztlich überstanden die Fuggerstädter diese erste brenzlige Situation in einer hitzigen Begegnung und sofort waren ihre Fans stimmungsvoll zur Stelle.
Im Powerplay versenkte die Gallionsfigur Haas in der 12. Spielminute den Puck mit einem ansatzlosen Handgelenkschuss unhaltbar hinter Keller zur 1 zu 0 Führung. Im direkten Gegenzug hätte der AEV beinahe die sofortige Antwort gegeben. In einer extrem intensiven Begegnung bei sommerlichen Temperaturen in der Halle zeigten beide Teams ein beherztes und niveaustarkes Match.
Augsburg musste unbedingt von der Strafbank wegbleiben, denn nur 2 Minuten später schlug ein fulminanter Schlagschuss von Rathgeb trocken im Gehäuse ein. Der EHC Biel nutzte konsequent seine Möglichkeiten, musste aber dann in Unterzahl ran nach einem harten Bandencheck gegen Nehring, der selbst schon mal mit längeren Verletzungen zu kämpfen hatte.
Nachdem auch Geburtstagskind Lamb in der Sünderbox Platz nehmen musste, durfte Biel-Bienne im Mittelabschnitt mit Powerplay beginnen. In einem von vielen Strafzeiten gekennzeichneten Match nahm der EHC Biel eine beruhigende zwei Tore Führung mit. Haase: „Wir müssen vorsichtiger agieren und mit den Strafen aufpassen, denn Biel ist eine technisch gute Mannschaft. Vorne müssen wir unser Powerplay besser nutzen, dann können wir ausgleichen. Wir wollen unbedingt den Turniersieg, denn gewinnen ist immer cool.“
Im zweiten Drittel durfte man gespannt sein, wie der EHC Biel das aufreibende Match gegen Berlin vom Vortag verarbeitet hatte und eventuell doch dem hohen Tempo aus dem ersten Drittel Tribut zollen musste. Die Eisqualität machte beim Abendspiel einen soliden Eindruck und schürte Hoffnung auf ein weiterhin schnelles Match. Biel zog sein gewohntes schnelles Pass Spiel auf, das Powerplay brachte jedoch nichts Zählbares mehr ein. Es blieb weiterhin physisch hart an der Grenze.
Trevelyan rauschte dann hart in die Bande, doch gottseidank ohne größere Blessuren, er ging aber vorsichtshalber vorzeitig in die Kabine zur Behandlung. Demzufolge war Pederson gefordert, seine Reihen umzustellen. Dann packte van Pottelberghe einen Monster Save aus und hielt den perfekt getimten Schluss von Clark irgendwie mit dem Ellbogen über das Gestänge. Das hätte eigentlich der Anschlusstreffer sein müssen. Augsburg zog das Tempo nun an und erspielte sich eine weitere gute Chance.
Nächstes Powerplay für die Fuggerstädter nach einer Bankstrafe gegen Biel wegen zu vieler Feldspieler stand an: die Schweizer demonstrierten jedoch ein effektives Penalty Killing. Weitere Handgreiflichkeiten bahnten sich bei einem Gewühl vor dem Bieler Goalie an, was zu Strafen auf beiden Seiten führte. Lange Zeit im Mittelabschnitt hatten sich die Gemüter scheinbar beruhigt. Rathgeb auf Seiten von Biel erwies sich heute als aggressive Leader, war er doch fast bei allen Konflikten auf dem Eis mit dabei.
Unmittelbar nach seiner Strafe lief Künzle dank eines genialen Aufbau Passes von Pottelberghe allein auf Keller zu, doch letztlich lag nur er im Tor und nicht die Scheibe. Rathgeb visierte dann die Latte an. Die Offensivbemühungen seitens der Schweizer nahmen zu gegen Ende des Drittels. Hischiers Stickhandling war sehenswert bei seinem Move vor Keller. Biel verstärkte den Druck nochmals mit schnellen Pass Staffagen, aber der AEV hielt dagegen und kreierte auch noch Chancen. Die anfängliche Dynamik ging im Mittelabschnitt etwas verloren, nichtsdestotrotz blieb es ein hochklassiges Match, in dem noch alles drin war.
Forster: „Augsburg spielt ein intensives Forechecking, wir versuchen dagegenzuhalten. Augsburg muss langsam aufmachen, wenn sie ausgleichen wollen; das gibt uns mehr Raum für Konter. Wir müssen ihnen den Stempel aufdrücken.“
Im Schlussabschnitt kam es darauf an, wie der AEV aus der Kabine kam. Van Pottelberghe bewahrte sein Team mit dem Save des Tages vor dem Anschluss, sah sich nun aber einem weiteren Powerplay der Augsburger gegenüber. Seine Ruhe und Gelassenheit hat er auch seinem Mentaltrainer zu verdanken. Die Körpersprache der Fuggerstädter deutete in manchen Phasen nicht auf ein Aufbäumen hin, womöglich lag dies auch an den vielen Unterzahlsituationen, die sie zu bewältigen hatten.
Haas hätte in einer 2 auf 1 Konstellation für die endgültige Entscheidung sorgen können, scheiterte aber am aufmerksamen Keller. Valentines unnötige Strafe bescherte den Schweizern ein weiteres Überzahlspiel, das schadlos überstanden wurde. Wenn nicht jetzt, gute 8 Minuten vor Abpfiff, die Schlussoffensive der Panther eingeläutet wurde, wann dann? Nehring hatte die gute Chance und im Gegenzug war für Hofers Antritt der Pfosten und Keller im Weg. Gegen den super Move von Haas parierte Keller ebenfalls souverän. 3 Minuten vor Schluss ging Keller vom Eis, um noch was zu reißen, aber es sprang nichts mehr heraus.
Schließlich machten heute im Finale die Special Teams den Unterschied. Der EHC Biel-Bienne schnappte sich mit zwei Powerplay Toren den Turniersieg und schenkte seinem Goalie van Pottelberghe den zweiten Shutout hintereinander. LeBlanc: „Biel war heute eine Spitzenmannschaft, gegen die wir hier spielen durften.“



(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Dolomiten_Cup-Spiel_4, Finale, 15.08.2021
Augsburg – Biel 0:2 (0:2|0:0|0:0)
Tore:
0:1 |12| Haas (Hügli, Kohler) PP1
0:2 |14| Rathgeb (Hischier, Kessler) PP1
Best Player of the game:
Team Augsburg: # 28 Rogl
Team Biel-Bienne: # 92 Haas
Referees: Lazzeri / Moschen
Zuschauer: 500
Aufstellung:
Augsburg: Keller, Valentine, Lamb, McClure, LeBlanc, Payerl, Rogl, Bergman, Clarke, Campbell, Nehring, Haase, Graham, Trevelyan, Stieler, Sternheimer, Kharboutli, Gottwald, Miller, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger, Sternheimer, Valentine.
Biel-Bienne: van Pottelberghe, Delémont, Forster, Lööv, Yakovenko, Rathgeb, Stampfli, Bärtschi; Kessler, Haas, Hischier, Hügli, Garessus, Hofer, Künzle, Froidevaux, Kohler, Tanner, Schläpfer, Karaffa.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Straubing Tigers sicherten sich beim Gäuboden-Cup den Siegerpokal. In einem ansprechenden Finale behielten sie gegen die Ingolstädter die Oberhand. Im Spiel um Platz drei konnten sich die Nürnberg Ice Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg durchsetzen.

(Foto: City Press)
Gäuboden-Cup Spiel um Platz drei: Nürnberg Ice Tigers - Grizzlys Wolfsburg
Im Spiel um Platz drei hatten die Ice Tigers das Heft des Handelns stets in der Hand. Im ersten Drittel sprang die 1:0 Führung für die Franken heraus. Weber (20.) konnte kurz vor der Pause treffen. Den Ausgleich mussten die Nürnberger dann kurz nach dem Wiederbeginn im zweiten Abschnitt hinnehmen. Mingolia (25.) gleichte für seine Grizzlys zum 1:1 Zwischenstand aus. Doppeltorschütze Jahnke (32.) stellte noch vor der zweiten Pause die Führung wieder her. Im letzten Abschnitt ließen die kompakt stehenden Nürnberger nichts mehr anbrennen. Schmölz (46.) stellte nach Vorlage von Brown auf 3:1 und Jahnke (60.) traf erneut zum 4:1 Endstand ins leere Tor. Am Ende war der Gäuboden Cup für beide Coaches ein erster Erkenntnisgewinn, bevor Mitte September dann die Liga startet.
Gäuboden-Cup Finale: Straubing Tigers - ERC Ingolstadt
Straubing traf auf eine kompakt stehende Ingolstädter Mannschaft. Trotzdem gab es Torchancen. Vor allem in der ersten Überzahlphase hätte die Führung herausspringen können. Auf der anderen Seite hütete Sebastian Vogl das Tor und auch sein Kasten blieb im ersten Abschnitt sauber. Acht Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels musste aber dann Goalie Rämö aber doch hinter sich greifen. Jason Akeson (20.) erzielte nach Vorlage von Balisy seinen ersten Treffer für die Tigers. Im zweiten Drittel bot sich das gleiche Spiel. Die Tigers konnten immer wieder bis vor das Tor durchstechen und dementsprechend für Gefahr sorgen. Bei den Gästen fehlte im Angriff oft die letzte zwingende Aktion zum Tor. Yannik Valenti (25.) traf dann, wie auch schon am Freitag, im Powerplay. Den Rebound versenkte er souverän zum 2:0 in den Winkel.
Torreich wurde der letzte Abschnitt. Feser (46.) konnte in Unterzahl, bei einem Alleingang, auf 2:1 verkürzen. Doch nur 30 Sekunden später nutzten die Tigers ihre Überzahlmöglichkeit. Connolly (46.) wurde wunderbar freigespielt und er setzte einen plazierten Schuss zum 3:1. Schönberger (50.) und Eder (56.) erhöhten auf 5:1 für die Tigers. Den Schlusspunkt setzte Storm (60.) im Powerplay. Die Niederbayern zeigten in beiden Partien vor allem immer wieder in Überzahl schon sehr gute Ansätze. Das macht Freude nach mehr, bei den Fans, die am Tag zuvor zahlreich der Teampräsentation beiwohnten.
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt: 5:2 (1:0 | 1:0 | 3:2)
Tore:
1:0 | 20. | Akeson (Balisy)
1:1 | 25. | Valenti (Connolly, Elsner) PP 1
2:1 | 46. | Feser (Wagner) - SH 1
3:1 | 46. | Connolly (Akeson, Valenti) - PP 1
4:1 | 50. | Schönberger (Eder)
5:1 | 56. | Eder (Elsner, Schönberger)
5:2 | 60. | Storm (Simpson, Marshall) PP 1
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
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Red Bulls Salute 2021 (Kitzbühel/CD) Der EHC Red Bull München musste sich im Finale des Red Bulls Salute 2021 in Kitzbühel gegen starke Tschechen aus Liberec mit 3:7 geschlagen geben. Liberec konnte damit bei der ersten Teilnahme den Cup gewinnen Am Nachmittagsspiel belegten die Red Bulls aus Salzburg mit einem 6:1 Kantersieg über Kosice den Dritten Platz.

(Foto Gepa)
Halbfinale - München 4:1 gegen Kosice erfolgreich
Im gestrigen Halbfinale gegen den 8-fachen slowakischen Meister Kosice konnten sich die roten Bullen aus München mit 4:1 siegreich behaupten. Die Tore erzielten dabei bis auf Yasin Ehliz die Neuzugänge Blum, Smith und Street.
Mit viel Tempo und vor einem Publikum vom ca. 800 Zuschauer, starteten die Red Bulls in die Partie und hatte von Beginn die besseren Spielanteile, wobei die Slowaken sich nicht versteckten und Danny aus den Birken, das ein oder andere Mal zu einer Glanztat zwangen. Nach einer eher ausgeglichen Anfangsphase konnte Yasin Ehliz (7.) die Führung erzielen. Fast mit der Sirene erzielte Neuzugang Jonathan Blum das 2:0.
München war auch im Mitteldrittel die spielbestimmende Mannschaft und so stand der slowakische Goalie Andrej Kosaristan im Mittelpunkt. Er konnte das 0:2 jedoch festhalten und in die zweite Drittelpause retten. Nach dem Wiederanpfiff folgte der Anschlusstreffer (46.) der Slowaken. Danach verhinderte der Pfosten von Danny aus den Birken den mögichen Ausgleich. Die beiden Neuzugänge Smith (56.) und Street (58.) sorgten danach für die Entscheidung und den Einzug ins Finale. Im zweiten Halbfinale mussten sich die Red Bulls aus Salzburg mit 0:5 gegen Liberec geschlagen geben.

(Austin Ortega mit einem Doppelpack - Foto: Citypress)
Spannendes Finale gegen starke Tschechen aus Liberec
Im Finale des diesjährigen Red Bulls Salute 2021 standen sich der EHC Red Bull München und der tschechische Vizemeister Bili Tygri Liberec gegenüber. In einer flotten Finalpartie im Sportpark Kitzbühel erwischten die Gäste einen Blitzstart. In Überzahl sorgte Jaroslav Vlach für die schnelle tschechische Führung (2.). Der EHC steckte die Köpfe jedoch nicht in den Sand, wollte man den Salute nach 2019 erneut in die bayerische Landeshauptstadt holen.
Per Doppelpack drehte Neuzugang Austin Ortega die Partie und stellte auf 2:1. Der ehemalige Salzburger schnürrte damit früh in dieser Begegnung seinen persönlichen Doppelpack. Doch wie schon am Vortag beim 5:0 gegen Salzburg zeigten die Gäste aus Liberec, weshalb man in der abgelaufenen Saison nur knapp am Extraliga-Titel vorbeischrammte. Martin Fasko-Rudas stellte nach einer Viertelstunde auf 2:2 und sorgte damit für den ersten Pausenstand in diesem Endspiel.
Auch im Mittelabschnitt gaben beide Teams vollgas. München erspielte sich ebenso gefährliche Szenen vor dem Tor wie der Vizemeister aus Tschechien. Zunächst jubelte auch der EHC. Trevor Parkes setzte sich gekonnt durch und netzte zum 3:2 ein (32.), ehe Liberec wenig später ausglich (38.). Beide Mannschaften schenkten sich nichts und sorgten für die finalen 20 Minuten bei diesem Turnier für mächtig Spannung vor rund 800 Zusehern.
Auch im entscheidenden letzten Drittel in diesem Turnier kämpften beide Seiten um jeden Zentimeter. Dabei erspielte sich keine Mannschaft ein Übergewicht an Chancen, die Gäste aus Tschechien zeigten sich jedoch kaltschnäuziger und bestraften den unkonsequenten münchener Umgang mit Torchancen eiskalt. Per Doppelschlag entschied Liberec die Partie und sicherte sich den Sieg beim Red Bulls Salute 2021 in Kitzbühel. Die entscheidenden Torschützen zum Turniersieg waren Adam Klapka (56.), Michal Birner (56.) sowie der über das gesamte Wochenende formstarke Tomas Filippi, welcher nur mehr in das leere Tor treffen musste (59.).
Den Deckel auf den Salute 2021 setzten die Tiger dann in Person von Martin Fasko-Rudas, der mit seinem empty-net-Goal zum 7:3 den Endstand in einem sehenswerten Finale erzielte (60.).
(Aus Kitzbühel berichteten Christian Diepold und Mathias Funk)
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
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(Dolomiten Cup2021) (Neumarkt) (HG) In der Würtharena in Neumarkt standen sich im kleinen Finale das Team Italy und die Eisbären Berlin gegenüber. Für Italien um Headcoach Ireland wäre es ein großer Erfolg, bei diesem hochkarätig besetzten Turnier den dritten Platz zu ergattern; es wäre die bis dato beste Platzierung. Der amtierende Champion der PENNY DEL wollte nicht wie bereits 2019 als letzter die Heimreise antreten. Schließlich setzte sich Berlin am Ende mit einem deutlichen 4 zu 1 Sieg durch und wurde Dritter des Turniers.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Die italienische Nationalmannschaft zeigte in ihrem Auftaktmatch gegen bärenstarke Augsburger noch nicht ihr wahres Gesicht, zu viele wichtige Leistungsträger konnten bisher noch nicht mitwirken. Im Rahmen ihrer Vorbereitungsphase zur Olympiaqualifikation 2022 in Peking gestalteten sie den ersten Härtetest gegen die Schwaben lange Zeit ausgeglichen und mussten sich erst im Schlussabschnitt klar geschlagen geben. Daniel Frank vom HC Bozen kehrte heute zurück, ein wichtiger erfahrener Spieler mit Führungscharakter.
Frank: “Es wird ein wichtiges Spiel, wir haben die ganze Woche hindurch hart trainiert und Schritte nach vorne gemacht. Dies wird ein super Test gegen Berlin, die nötige Spannung haben wir aufgebaut.“
Meister Berlin lieferte dem Schweizer Vertreter aus Biel über die komplette Spielzeit ein heißes, hart umkämpftes Duell auf Augenhöhe und unterlag erst spät denkbar knapp. Die Eisbären trauerten sicher ihren zahlreichen guten Chancen nach und mussten heute versuchen, effizienter aufzutreten. Viele Stellschrauben passten bereits und das Mannschaftsgefüge funktionierte schon sehr gut. Der Weggang von McKiernan, Reichel oder Foucault konnte insoweit kompensiert werden. Coach Aubin gab heute dem Backup Ancicka die Chance im Tor.
Fiore: „It was good so far, we acted as a team and everybody was into the game. We keep growing as a team and improve step by step.”
Mit Giovanne Fiore hatten die Eisbären einen Akteur mit italienischen Wurzeln in ihren Reihen, für den es heute ein ganz spezielles Match war. Sein Vater absolvierte über 60 Länderspiele für Italien und spielte über ein Jahrzehnt für Milano. Auch heute kommentierte der Schweizer Sportexperte Christian Weber, derzeit Coach in Basel mit über 600 Einsätzen in der Nationalliga und 100 Länderspielen. Insbesondere galt es die neuen Regeln mit dem 3-dimensionalen Raum der blauen Linie und dem Trapezraum hinter dem Tor möglichst schnell zu verinnerlichen. Neuerdings konnte der Goalie nicht mehr den gewohnten Aufbau Pass so ohne Weiteres einleiten.
Team Italy befand sich gleich im Vorwärtsgang, zumal die Eisqualität anfangs besser ist für einfaches Eishockey, mit zunehmender Spieldauer jedoch weicher wird. Neuzugang Veilleux, der bereits gestern viel Energie aufs Eis zaubert, brachte seine Farben früh in der 2. Spielminute in Führung nach einem feinen Zuspiel von Wissmann. Gleich der erste Schuss war ein Treffer, sehr unglücklich für den heutigen Goalie Fasio, der noch gar nicht warm war. Glira hatte dann eine gute Chance für die Italiener, die anfangs klar dominiert wurden.
Das erste Powerplay von Team Italien verpuffte wirkungslos, stattdessen hatte Berlin eine Kontergelegenheit. Die Italiener waren sichtlich geschockt ob des frühen Gegentreffers und mussten sich erst noch sortieren. Sie standen bisher zu tief und ließen die Eisbären allzu sehr gewähren, das musste verhindert werden. Das junge Talent Roßmy setzte auch heute wieder gute Akzente.
In ihrer zweiten numerischen Überlegenheit versuchte Italien möglichst schnell zum Abschluss kommen ohne lange in der Aufstellung zu verharren. Die Jungs von Greg Ireland mussten jedoch stets aufpassen, nicht in eine der gefährlichen Gegenstöße der Berliner zu fahren. Beide Unterzahlkonstellation meisterten die Eisbären problemlos, die auch in der Bully Quote deutlich vorne lagen.
Das erste Drittel hatten die Eisbären überwiegend im Griff, hielten Team Italien fern von der eigenen Zone und legten schon früh die Weichen zur Führung, die hochverdient war. Das erfolgreich praktizierte 1-1-2 bei eigener Unterzahl war herausragend.
Trivellato: „Wir begannen gut in den ersten 10 Minuten, es ist noch alles drin. Berlin spielt ein perfektes Powerplay aber bin zuversichtlich, denn kämpferisch halten wir gut dagegen. Berlin war damals klasse, ich bekam die Gelegenheit als Profi durchzustarten, ich bin dankbar für diese wertvolle Zeit. Es ist immer eine Ehre gegen Berlin zu spielen. Meine Familie wohnt unmittelbar in der Nähe, fühlt sich wie Heimat an.“
Im zweiten Drittel befand sich Berlin noch knapp eine Minute in Überzahl und wollte im zweiten Match endlich ein Powerplay Goal erzielen, was ihnen aber nicht gelang. Trotzdem erarbeiten sich die Eisbären ihre Gelegenheiten, die sie nur noch in Tore ummünzen mussten. Deprès Knaller von der blauen Linie wurde eine sichere Beute für Fazio, der freie Sicht hatte. Es gab mehrere gefährlich abgefälschte Schüsse vor dem italienischen Kasten. Berlin setzte sich immer öfters in der italienischen Zone fest und ließ Puck und Gegner laufen. Team Italy leistete sich zu viele leichtsinnige Fehler im Aufbau und wirkte schon sehr müde.
Mitte der Begegnung prüfte Miceli den Berliner Goalie mal wieder, die beste Chance von Italien im Mittelabschnitt. Headcoach Ireland stellte nun die Reihen etwas um für neue Impulse in seiner Mannschaft. Berlins vierte Reihe präsentierte sich auch heute lauffreudig. In der 38. Spielminute belohnten sich die Eisbären für ihren unermüdlichen Angriffsschwung mit dem 2 zu 0. Torschütze war Boychuk. Geibel hatte dann noch eine riesige Chance auf dem Schläger frei vor Fazio. Unterm Strich bauten die Eisbären ihre Führung weiter aus und sehen mit diesem komfortablen Vorsprung wie der sichere Sieger aus. Sie schielen ganz klar auf Platz 3 des Dolomiten Cups.
Pföderl: „Bisher ein recht zerfahrenes Spiel, richtiges August Eishockey, aber beide Teams versuchen Gas zu geben, das ist wichtig. Unser Ziel heuer ist es wieder vorne mit dabei sein. Wir haben erst eine Woche Training, da ist es noch zu früh für Prognosen.“
Der Schlussabschnitt musste zeigen, ob Italien noch einen Gang zulegen konnten, um doch noch heranzukommen und das Spiel zu drehen. Dieses Unterfangen wurde jäh unterbunden durch den dritten Treffer der Eisbären in Person von Clark in der 42. Spielminute, der einen genialen Pass von Müller eiskalt verwertete. Damit schien die Messe heute gelesen zu sein, zu sehr beherrschten die Hauptstädter diese Partie.
Die italienische Nationalmannschaft gab sich aber nicht auf, sondern versuchte weiter dagegenzuhalten und ihr Tor zu erzielen. Gilatis Alleingang führte ebenso nicht zum Erfolg; ihre wenigen Chancen mussten sie nur verwerten, denn Frigo hatte nur 10 Sekunden danach eine weitere Top Gelegenheit zum Verkürzen. Hätten sie hier getroffen, dann wäre noch genug Zeit gewesen für mehr Ergebniskosmetik. Kurze Zeit später war Italien ganz knapp dran mit dem Anschlusstreffer. Glück und Können von Ancicka und seinen Vorderleuten verhinderten Schlimmeres.
Der Spielfluss von Team Italy wurde nun jäh durch eine Strafe unterbunden, eine weitere Gelegenheit für die Eisbären, um ihr erstes Überzahltor auf die Anzeige zu bringen. Zengerle bekam die Chance zum vierten Treffer, aber bei 5 gegen 5 klingelte es in der 54. Spielminute wieder hinter Fazio: Mark Zengerle verwandelte dieses Mal sicher und souverän, Clark erhielt seinen heutigen zweiten Assist Punkt.
Der Ehrentreffer wäre dem Team Italien schon zu gönnen; ihr drittes Überzahlspiel bot dafür die Möglichkeit, aber die Müdigkeit bei vielen Akteuren war unübersehbar. Jetzt hatten sie sogar eine 5 gegen 3 Überlegenheit, eine bessere Aussicht auf ein Tor gab es nicht. Der Pfosten war erstmal diesem Ziel im Weg, doch letztendlich markierte Glira in der 58. Spielminute doch noch das hochverdiente 1 zu 4.
Schließlich holte sich der amtierende Champion aus Berlin mit einem klaren 4:1 Erfolg gegen Italien den Platz 3 im Turnier.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Dolomiten_Cup-Spiel_3, kleines Finale, 15.08.2021
Italien – Berlin 1:4 (0:1|0:1|1:2)
Tore:
0:1 |02| Veilleux (Wissmann)
0:2 |38| Boychuk (Noebels)
0:3 |42| Clark (Müller)
0:4 |54| Zengerle (Clark)
1:4 |58| Glira (Kostner)
Best Player of the game:
Team Italien: # 2 Glira
Team Berlin: # 45 Ancicka
Referees: Virta / Benvegnù
Zuschauer: ca. 500
Aufstellung:
Team Italy: Fazio, Miglioranzi, Trivellato, Gilati, Alberga, Frigo, Gios, Glira, Miceli, Kostner, Frank, Pavlu, Casetti, Michele Marchetti, Traversa, Deluca, Magnabosco, Larcher, Dadiè, Andergassen, Mantinger.
Berlin: Ancicka; Ellis, Mik, Noebels, Boychuk, Pföderl, Müller, Jensen, White, Zengerle, Clark, Wissmann, Hördler, Veilleux, Streu, Fiore, Geibel, Després, Roßmy, Wiederer, Reiner.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

Dolomiten Cup2021 (Neumarkt/Südtirol/HG) In der Würtharena in Neumarkt im beschaulichen Südtirol empfing am Samstag der Schweizer Vertreter aus Biel die Eisbären Berlin, den aktuellen deutschen Meister der PENNY-DEL, der nach 2019 zum zweiten Mal dort antrat. Für den EHC Biel-Bienne war es die Premiere beim diesjährigen Dolomiten-Cup und man wollte sich unter Headcoach Törmänen beim ersten Auftritt auf alle Fälle gut aus der Affäre ziehen. Schließlich bezwang Biel-Bienne in einem hochklassigen Match die Eisbären Berlin knapp mit 2 zu 0 und erwartet Augsburg im Finale am Sonntagabend.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Der EHC Biel-Bienne als Debut-Teilnehmer und dreifacher Meister wollte das Schweizer Eishockey genauso stark repräsentieren wie das Nationalteam bei der diesjährigen WM in Riga, als man erst im Viertelfinale gegen Deutschland hochdramatisch im Penalty Schießen scheiterte und die Heimreise antreten musste. Der EHC Biel hatte kürzlich noch auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen: Die Neuverpflichtung von Froidevaux sowie insbesondere die Rückkehr von Haas aus der NHL, wo er bei den Edmonton Oilers unter Vertrag war, erscheinen bemerkenswert und verleihen dem Club definitiv mehr Schlagkraft.
Christian Weber (Sportexperte/CH): „Biel hat namhaftes Personal verpflichtet und ergänzt. Es wird super Nachwuchsarbeit geleistet. Mit der Rückholaktion von Haas gelang ein Königstransfer. Das Ziel ist es, den Club dort hinbringen, wo man ihn erwartet, nämlich ins Finale der Schweizer Liga. Mit Grossmann hat man jemanden geholt mit viel Erfahrung. Der Headcoach Törmänen ist zurück an der Bande nach seiner Krebserkrankung. Es gibt einige Ausfälle zu beklagen, v.a. Brunner, der schon weh tut. Goalie van Pottelberghe ist nun die Nummer 1 und nah dran an der Nationalmannschaft, er hat eine gute Entwicklung vollzogen.“
Törmänen HC: „I’m happy to be here, it’s a great environment. This is only the second game for us, we have some injuries, but this is the chance for the younger guys. This will be a good test vs. champion Berlin. It’s nice starting here and let’s see how it goes. My expectations are to watch the old and the new players, that I don’t know yet. Coaching is important, where they are they. The pre-season needs to be checked. It’s a process and learning by doing; despite mistakes, we hope to get better step by step.”
Der amtierende Champion aus Berlin wollte bestimmt gleich ein erstes Ausrufezeichen in der Vorbereitungsphase setzen und seine Frühform unter Beweis stellen. Die Eisbären hatten fest vor, eine bessere Platzierung als vor zwei Jahren anzustreben, als man Letzter des damaligen Turniers wurde. Mit ihren Neuzugängen Ellis und Jensen in der Defensive bzw. Clark und Veilleux im Offensivverbund haben sie sich hochkarätig verbessert. Der Weggang von Lukas Reichel nach Chicago zur NHL wurde mit Boychuk in der Noebelsreihe gut kompensiert.
Christian Weber (Sportexperte/CH): „Eigentlich hätte niemand Berlin als Champion erwartet, eher schon München oder Mannheim. Es ging dann ein Ruck durch das Team, sie sind zusammengewachsen und waren am Ende nicht zu stoppen auf dem Weg zur Meisterschaft; Noebels tut immer noch weh nach dem bitteren Aus gegen Deutschland in Riga im Penaltyschiessen, denn das Schweizer Team hätte alles gehabt, um sogar den WM-Titel zu holen. Mit ihrem Coach Aubin, der auch mal für kurze Zeit den EHC Biel trainierte, haben sie einen Top Mann.“
Noebels: „Wir freuen uns wieder dabei zu sein, der Dolomiten-Cup ist eine renommierte Veranstaltung. Letzte Saison haben wir sehr erfolgreich abgeschlossen, nun gilt es die Vorbereitung gut starten. Der heutige Gegner ist schon lange erfolgreich, hat viele gute Spieler in seinen Reihen incl. einem hervorragenden Coach, aber der Fokus liegt heute auf uns selbst. Wir wollen wieder reinkommen, zusammenzuwachsen und Fehler, die gemacht werden, minimieren. Die Reihe mit Boychuk passt super und wir werden von ihm profitieren.“
Zwei Schwergewichte des europäischen Eishockeys trafen hier aufeinander, die von Beginn an hohes Tempo gingen und die Scheibe flüssig laufen ließen. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe und jeder Zentimeter auf dem Eis war jetzt schon hart umkämpft. Daran war zu erkennen, dass beide Trainer dieses brisante achbarschaftsduell sehr ernst nehmen. Man wollte sich schnell an das Spielsystem und die neuen Regeln gewöhnen. Der EHC Biel hatte in den ersten 10 Minuten ein leichtes optisches Übergewicht, aber die Eisbären hielten gut dagegen und setzten ihre Nadelstiche.
Das Motto der Schweizer ist stets auf den Nachwuchs zu setzen, dieses Jahr agieren sogar zwei Ausländer in der Verteidigung. Fiore gelang dann ein guter Move mit einem Rückhandschlenzer. Biel forcierte ein schnelles Umschaltspiel und kombinierte sich strukturiert in die Berliner Zone. Bei den erneut hohen Temperaturen war es für die Akteure sehr kräftezehrend, denn das Eis forderte ihnen alles ab. Demzufolge galt es simples Eishockey zu demonstrieren.
Nach einem Stellungsfehler der Eisbären und einer 2 auf 1 Situation verfehlte der Puck nur knapp das Gehäuse; das war die erste Top Chance für die Schweizer. Im Gegenzug hätte Clark fast seinen Treffer markiert. Nun wurde das Spiel etwas offener und Berlin konnte sich nur durch ein Foul helfen. Das Powerplay zogen die Eidgenossen sehr ordentlich auf und erspielten sich gute Chancen, mussten dann aber einen Konter der Berliner hinnehmen, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt war. Berlin überstand die erste Unterzahl letztlich weitgehend souverän.
Goalie Niederberger, alias die ‚Krake‘, zeigte wieder sein Können und hielt des Öfteren den Puck sicher fest. Fiore hatte in der letzten Minute eine hervorragende inschussgelegenheit, die von Pottelberghe mit Glück und Geschick vereitelt wurde. In der allerletzten Sekunde des ersten Drittels hätte es fast geklingelt, als ein Berliner Angriff um Haaresbreite mit der Sirene beinahe zum Erfolg geführt hätte. Mit einem leistungsgerechten Remis zweier super Mannschaften ging es in die Drittelpause. Beide Teams schenkten sich nichts.
Haas: „Es war ein guter Start, beide Teams hatten ihre Chancen, es bleiben noch 40 Minuten zu spielen, aber es lag schon ein Tor in der Luft. Nach meiner Zeit mit David und Draisaitl ist es hier wieder ein gutes Gefühl zu spielen. Ich habe viel Erfahrung mitgenommen, jede Sekunde habe ich dort genossen. Es ist noch der Anfang der Vorbereitung, Spiel für Spiel ist entscheidend und gegen top Teams zu spielen ist immer gut.“
Im zweiten Drittel wird lt. Sportexperten Christian Weber ähnlich verlaufen, wegen der Eisqualität bedingt durch die Wärme werden wohl im Laufe der Begegnung die Beine etwas schwerer werden. Biel wird das bisher erfolgreich praktizierte Forechecking weiterhin versuchen umzusetzen. In der 22. Spielminute zielte Künzle zu genau und visierte die Latte an; hier wäre für Niederberger nichts zu halten gewesen. Auf der anderen Seite hätte Depres fast den jungen Nachwuchsgoalie überwunden, doch van Pottelberghe verfiel nicht in Hektik und klärte. Leo Pföderl kreierte kurz danach die nächste Chance für die Eisbären. Beiden Gelegenheiten gingen leichte Fehler im Aufbauspiel voraus.
In einem bis dato sehr fairen Match war es schön zu beobachten, dass die Teams spielerisch agieren wollten. Die Eisbären erhöhten nun etwas die Schlagzahl und übten mehr Druck aus. An den zunehmenden Offensivbullys zeigte sich dies am meisten. Niederbergers Fanghand war Endstation eines schnellen Bieler Angriffs.
Dann durften die Eisbären zum ersten Mal in numerischer Überlegenheit ran nach einem Check gegen Zengerle. Gleich in der Aufstellung ergaben sich zwei gute Chancen, wobei Haas seinen Schläger verlor, was erschwerend hinzukam für die Bieler. Mitte der Begegnung wurde es erstmals emotional, als ein Berliner zu nah vor Pottelberghe abbremste, was nie gern gesehen wird. Nun standen beide Goalies im Fokus, es ging rauf und runter und das Körperspiel nahm an Intensität zu.
Berlin hätte sich nun schon die Führung verdient, eine 2 auf 1 Konstellation konnte nicht abgeschlossen werden vom kongenialen Duo Noebels und Pföderl. Es wäre beinahe der vierten Reihe vorbehalten, den ersten Treffer für die Hauptstädter zu erzielen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis der Tor Bann gebrochen wird. Van Pottelberghe hielt nun das Remis für den EHC Biel fest mit seinen Paraden. Grossmanns immense Erfahrung mit 761 Spielen in der Nationalliga trug wesentlich zur Stabilität in der Defensive bei.
Im Mittelabschnitt erwies sich Berlin als stärker und konsequenter in seinen Aktionen, es fehlte nur die Belohnung für die Bemühungen.
Noebels: „Es ist unser erstes Spiel in der neuen Saison, wir sind froh wie wir heute spielen. Wir müssen als Mannschaft zusammenfinden und die kommenden Spiele nutzen, um dann bereit zu sein. Wir wollen da anknüpfen wo wir letzte Spielzeit aufgehört haben und unserem Ruf gerecht werden. Wir wollen wieder angreifen, mit gutem Gefühl in die neue Saison gehen, wollen immer gewinnen und ins Finale einziehen.“
Im Schlussabschnitt mussten die Schweizer wieder zurück zu ihrem guten Spiel des ersten Drittels finden; zu sehr sahen sie sich kontinuierlichen Angriffswellen der Berliner gegenüber und kamen selbst zu wenig Entlastungsangriffen. Die Eisbären nutzen mit ihren clever gespielten Bandenpässen den Raum optimal und überbrückten dadurch die neutrale Zone sehr effektiv. Der EHC Biel kam nun bissiger aus der Kabine, ließen sich aber im Forechecking etwas zurückfallen. Ihr Superstar Haas war sich auch nicht zu schade, sich in die Schussbahnen zu werfen, ein echtes Vorbild.
Künzle hatte erneut eine Chance auf seinem Schläger und Froidevaux legte gleich die nächste Gelegenheit nach. Die Eidgenossen nahmen nun das Heft in die Hand, sie waren mit mehr Energie unterwegs und ihre Positionswechsel waren deutlich intensiver. Pföderls Abschluss war dann wieder ein Ausrufezeichen, bestens in Szene gesetzt von Roßmy.
In der 48. Spielminute ging der EHC Biel in Führung durch ein perfektes Zuspiel in den Slot, wo Kessler eiskalt vollendete.
Beide Coaches gaben allen 4 Reihen viel Eiszeit. Die Eisbären hatten dann einen sehr guten Wechsel mit einem Hammerschuss, der von Zengerle gefährlich abgefälscht wurde. Die Schweizer waren nun sehr abgeklärt in der eigenen Zone, ließen wenig zu und Berlin musste bald mehr riskieren, denn die Zeit lief langsam davon.
Gute 5 Minuten vor Schluss gab es erneut Powerplay für die Eisbären: nach Bully Gewinn stand man sofort in der Aufstellung und zog das gewohnte Dreieck auf, um die Bieler herauszulocken. Berlin konnte kein Kapital aus der Überlegenheit schlagen und musste selbst zwei Minuten vor Drittelende eine Strafe ziehen, was die Mission Ausgleich nicht leichter machte. Coach Aubin brachte nun den sechsten Feldspieler und ging all in, was blieb ihm anderes übrig. Es brachte aber nichts, ganz im Gegenteil, der EHC Biel machte 20 Sekunden vor der Sirene den Deckel drauf mit einem Empty Net Goal durch Hischier.
Am Ende setzte sich der Schweizer Vertreter Biel-Bienne knapp mit 2 zu 0 gegen Berlin durch und trifft nun im Endspiel am Sonntag auf die Augsburger Panther, ein Wiedersehen aus der CHL, als man sich vor Jahren schon mal gegenüberstand. Dies wird sicher eine sehr reizvolle Begegnung werden.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Dolomiten_Cup-Spiel_2, 14.08.2021
EHC Biel-Bienne – Eisbären Berlin 2:0 (0:0|0:0|2:0)
Tore:
1:0 |48| Kessler (Delémont)
2:0 |60| Hischier (Yakovenko, Haas)
Best Player of the game:
Team Biel-Bienne: # 36 van Pottelberghe
Team Eisbären Berlin: # 21 Fiore
Schiedsrichter: Virta / Benvegnù; Linienrichter: Pardatscher / Basso
Zuschauer: 500
Aufstellung:
Biel-Bienne: van Pottelberghe/Paupe; Delémont, Forster, Grossmann, Lööv, Yakovenko, Rathgeb, Stampfli, Bärtschi; Kessler, Haas, Hischier, Hügli, Garessus, Hofer, Künzle, Froidevaux, Kohler, Tanner, Schläpfer, Karaffa.
Berlin: Niederberger/Ancicka; Ellis, Wissmann, Hördler, Mik, Müller, Geibel, Després, Jensen; Noebels, Boychuk, Pföderl, White, Zengerle, Clark, Veilleux, Streu, Fiore, Roßmy, Wiederer, Reiner.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de

Red Bulls Salute 2021 (Kitzbühel/MF) Der EHC Red Bull München konnte das Halbfinale beim Red Bulls Salute 2021 in Kitzbühel gegen den 8-fachen slowakischen Meister HC Kosice mit 4:1 durch Tore von Yasin Ehliz und den Neuzugängen Blum, Smith und Street gewinnen und steht morgen im Finale gegen Bili Tygri Liberec, die sich mit 5:0 gegen Red Bull Salzburg durchsetzten.

(Foto: Citypress)
München von Beginn an tonangebend
Im zweiten Halbfinale des Tages beim diesjährigen Red Bulls Salute 2021 im Sportpark Kitzbühel kreuzte der EHC Red Bull München mit dem slowakischen Topklub HC Kosice die Schläger. Beide Teams zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung, wobei sich die Bayern im ersten Abschnitt in aussichtsreiche Position für den Einzug ins Endspiel verschafften. Nach einem überstandenen Unterzahlspiel brachte Yasin Ehliz die Münchener mit 1:0 in Front (7.). Auch danach gab der Turniersieger von 2019 den Ton in dieser Partie an und erspielte sich Chance um Chance. Benjamin Street' Treffer zum 2:0 wenige Sekunden vor dem ersten Pausentee war somit nur folgerichtig (20.).
Im zweiten Abschnitt waren es erneut das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt, welches der Partie ihren Stempel aufdrückte. Die Jackson-Truppe erspielte sich zahlreiche Torchancen, die Konsequenz wie noch in den ersten 20 Minuten ließ der EHC allerdings vermissen. So verpasste Torschütze Yasin Ehliz, Dauerwirbler Yannic Seidenberg sowie Ben Smith denkbar knapp. Die Abschlüsse der Slowaken entschärfte allesamt Schlussmann Danny aus den Birken.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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Dolomiten Cup2021 (Neumarkt/Südtirol/HG) In der Würtharena in Neumarkt, wo erstmals maximal 600 Zuschauer pro Spiel zugelassen sind, standen sich im ersten Match des Dolomiten-Cups die Augsburger Panther und die italienische Nationalmannschaft gegenüber. 2020 fiel das beliebte Turnier Corona bedingt leider aus. Seit 2013 nahmen die Fuggerstädter regelmäßig an diesem Wettbewerb teil und waren mit bisher 5 Titeln und einem zweiten Platz die erfolgreichste Mannschaft.

(Fotoquelle Dunja Dietrich)
Das Team Italien nahm zum 5. Mal am Cup teil, bis dato sprang immer nur der letzte Turnierplatz heraus. Das wollten die Mannen um ihren kanadischen Coach Greg Ireland in diesem Jahr ändern. In der heutigen Auftaktbegegnung traf sicherlich der eine oder andere Kontrahent von der letzten WM in Riga aufeinander. Schließlich bezwangen die Augsburger Panther das italienische Nationalteam am Ende hochverdient mit 4 zu 1. Letztlich setzte sich die schlittschuhläuferische Klasse und die gute Harmonie auf dem Eis seitens des AEV durch.
Die Panther aus Augsburg befanden sich in einer Umbruchphase, denn sie hatten etliche Abgänge zu verzeichnen wie z.B. Headcoach Tuomie oder das Urgestein Steffen Tölzer sowie ihren Abwehr Power Forward Sezemsky. Prominente Neuzugänge waren Defender Graham sowie die Stürmer Campbell, Nehring und Saponari; letzter durfte heute noch nicht auflaufen. Der AEV konnte weiterhin auf sein bewährtes Torwart Duo Roy und Keller setzen. Dieser Dolomiten Cup sollte eine erste Bewährungsprobe für die Schwaben und ihren neuen Trainer Pederson werden.
HC Pederson: „It’s all about making adjustments, we are expecting a good game. Our players are hungry, we expect a great atmosphere, and I’m happy to be involved for the first time. We have a good focus for game 1, there was solid practice and we are waiting for our first performance. I watched team Italy a bit, not very much, since we are more concerned about us.”
Team Italy konnte man noch schlecht einschätzen. Im Rahmen der WM gingen sie in ihrem ersten Match gegen die DEB Auswahl klar unter. Nichtsdestotrotz musste man die Nationalmannschaft hier ernst nehmen, um nicht die eine oder andere Überraschung zu erleben. Vielleicht konnten sie ihren Heimvorteil dieses Mal zu ihren Gunsten nutzen und ihre Gegner ein wenig ärgern, zumal es sich für das italienische Team auch um eine ideale Vorbereitung für die Olympia Qualifikation Peking 2022 handelt. Alex Trivellato: „Mit Augsburg haben wir eine gute Mannschaft als Gegner. Wir sind super vorbereitet für dieses Turnier, wir haben hart gearbeitet, viel Kondition und viele Spielsituationen trainiert. Es wird heute ein super Test für uns werden, wo wir stehen. Wir freuen uns auf dieses Match.“
Es versprach eine interessante Partie zu werden, zu der viele Augsburger Fans anreisten, die ihre Mannschaft begeistert und sehnsüchtig begrüßten. Es bot sich ein schönes Bild im kleinen Stadion, vor allem nach der kargen Corona Saison mit den vielen Geisterspielen ohne jegliche Zuschauer. Der AEV erarbeitete sich gleich eine gute Möglichkeit, die von zwei Neuzugängen eingeleitet wurde. Ihre vierte Reihe mit den Eisenmenger Brüdern wirbelte munter mit und die Schwaben übernahmen in den ersten fünf Minuten das Kommando auf dem Eis.
McClure hatte eine gute Einschussgelegenheit, der kurz danach die nächste durch einen abgefälschten Schuss von Payerl folgte. Das Team um Coach Pederson machte eine sehr gute Figur bei ihrem ersten Auftritt, seine Jungs wirkten frischer und waren schllittschuhtechnisch gut unterwegs. Campbell kam dann etwas zu spät bei einem schnellen Gegenstoß der Fuggerstädter. Der italienische Goalie brauchte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen, er wurde dann ein weiteres Mal von McClure geprüft, konnte aber seinen Kasten sauber halten.
Im 5 gegen 5 schnürten die Augsburger Team Italy mächtig in deren Zone ein; der Führungstreffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, so überlegen agierten die Schwaben. Insbesondere ohne Scheibe waren sie sehr unangenehm mit vielen Positionswechseln und sie ließen die Italiener kaum zur Entfaltung kommen. Goalie Bernhard, gebürtiger Bozener, machte die besten Chancen zunichte, die sich fast im Minutentakt ergaben. Seine große Erfahrung aus seiner langjährigen Zeit in der höchsten finnischen Liga machte sich hier bezahlt.
Kharboutli markierte dann im Nachschuss die hochverdiente Führung in der 16. Spielminute. Fast im Gegenzug gelang den Italienern der Ausgleich, als die Scheibe in Zeitlupe hinter Roy vor der Linie entlangtrudelte. Das war die bis dato beste Möglichkeit für Italien, das kurze Zeit später dann doch zum etwas glücklichen Ausgleich kam, weil dem Augsburger Keeper die Sicht verdeckt war. Torschütze war in der 17. Spielminute Michele Marchetti.
Der AEV bleib jedoch davon unbeeindruckt und hielt den Druck aufrecht. Trevelyan hatte die nächste Chance auf seinem Schläger. Die letzte Gelegenheit im ersten Spielabschnitt blieb Team Italy vorbehalten. Mit einem für Italien sehr schmeichelhaften Remis ging es in die erste Drittelpause. Augsburg dominierte weitgehend das Match.
Im zweiten Drittel mussten die Italiener schneller und effektiver aus der eigenen Zone rauskommen, um das Match ausgeglichener zu gestalten. Die ersten Möglichkeiten ließen aber die Augsburger liegen oder scheiterten am bärenstarken Bernhard, der fast keine Verschnaufpause bekam. Neuzugang Chad Nehring auf Seiten der Augsburger war nach seiner einjährigen Pause wieder fast der „Alte“ und beeindruckte. Nach einem genialen Spielzug vergaben die Fuggerstädter eine hochkarätige Chance leichtfertig, denn danach mussten sie zum ersten Mal in Unterzahl spielen.
Trivellato als Gallionsfigur führte seine Farben in die Formation, doch die erste Minute verpuffte wirkungslos. Ganz im Gegenteil fuhr der AEV einen Konter mit Sternheimer, der direkt von der Strafbank kam, doch zweimal hintereinander vergab. Dann durfte Augsburg auch im Powerplay agieren und war sofort in der Aufstellung. Mit ihren nun zwei Rechtsschützen Lamb und Campbell setzten sie gleich die Italiener unter Druck. Die Gestaltung ihres Überzahlspiels erwies sich schon als sehenswert in dieser frühen Vorbereitungszeit. Chancen auf Seiten Italiens hatten Seltenheitswert, einmal war Roy mal für einen kurzen Moment nicht auf seinen Posten, doch seine Vorderleute bereinigten diese brenzlige Situation.
Headcoach Ireland, der Trainer bei Bozen war, fand inzwischen klare Worte bei seinen Akteuren, denn er war nicht zufrieden mit deren Performance. Goalie Bernhard hatten sie bisher das Unentschieden zu verdanken, der immer wieder sein Können unter Beweis stellen konnte. Die Fuggerstädter bestimmten nun wieder die Begegnung, nur die Chancenverwertung war ihnen anzukreiden, auch wenn Bernhard heute einen Sahne Tag erwischte. Trotz weiterer vieler guter Gelegenheiten für den AEV stand es immer noch 1 zu 1.
Im Schlussabschnitt hatte LeBlanc sofort eine Megachance, doch Bernhards Präsenz verhinderte die erneute Führung für den AEV. Immerhin gab es den einen oder anderen Entlastungsangriff von Team Italien. Nach einem clever gespielten Pass über die Bande hätte Clark fast einnetzen können. Nach einem 2 auf 1 Konter hätte Kharboutli beinahe sein zweites Tor erzielt, doch die Scheibe endete im Fangnetz. Auf der anderen Seite wäre es Alberga fast gelungen in einer guten Schussposition Roy zu überwinden, mit die beste Chance in Drittel Nummer drei. Der Augsburger Goalie Roy packte dann einen Monster Save aus, um seine Farben weiter im Spiel zu halten. Das wäre fast ins Auge gegangen.
Gilati erarbeite sich dann die nächste Gelegenheit für Italien, das nun etwas stärker wurde und Augsburg wohl etwas seinem hohen Tempo Tribut zollen musste. Nichtsdestotrotz gingen die Fuggerstädter in der 50. Spielminute durch Campbells Premierentor wieder in Führung. Dabei rutschte der Puck Bernhard unglücklich durch die Schoner ins Netz. Und der AEV legte kurze Zeit später den nächsten Treffer nach: Torschütze war in der 52. Spielminute Max Eisenmenger.
Nun schien der Finaleinzug ganz nahe zu sein für das Team um Pederson, denn McClure’s Hammer schlug in der 54. Spielminute unhaltbar hinter Bernhard ein. Endlich münzten sie ihre zahlreichen Gelegenheiten in die nötigen Tore um und führten mehr als verdient.
In der letzten Minute des Spiels kamen noch Emotionen hoch, was zu einem Powerplay für Italien führte. Coach Ireland nahm dafür sogar seinen Goalie vom Eis und brachte einen 6. Feldspieler, um hier noch Ergebniskosmetik zu betreiben. Am Ende setzte sich die Qualität auf Seiten der Augsburger durch, die mit einer sehr guten Leistung dank drei Treffer im letzten Drittel ins Endspiel am Sonntag einziehen.

(Fotoquelle: Dunja Dietrich)
Dolomiten_Cup-Spiel_1, 13.08.2021
Augsburger Panther – Team Italy 4:1 (1:1|0:0|3:0)
Tore:
1:0 |16| Kharboutli (Trevelyan, Stieler)
1:1 |17| Michele Marchetti (Traversa, Deluca)
2:1 |50| Campbell (Nehring, Graham)
3:1 |52| Max Eisenmenger (Bergman)
4:1 |55| McClure (Graham)
Best Player of the game:
Team Augsburg: #18 Kharboutli
Team Italien: # 1 Bernhard (GC)
Zuschauer: ca. 500
Aufstellung:
Augsburg: Roy, Valentine, Lamb, McClure, LeBlanc, Payerl, Rogl, Bergman, Clarke, Campbell, Nehring, Haase, Graham, Trevelyan, Stieler, Sternheimer, Kharboutli, Gottwald, Müller, Magnus Eisenmenger, Max Eisenmenger, Sternheimer.
Team Italy: Bernhard, Kasetti, Trivellato, Gilati, Alberga, Frigo, Stefano Marchetti, Glira, Aguirre, Köstner, Miceli, Gios, Miglioranzi, Michele Marchetti, Traversa, Deluca, Larcher, Pavlu, Dadie, Andergassen, Mantinger.
Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.
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