(DEL/Krefeld) (RS) Pinguine besiegen die DEG nach Schymainski Hattrick. Krefeld dreht das Match nach 2:0 Rückstand. War das der Befreiungsschlag?
(Foto: Ralf Schmitt)
Drittel Anlauf Schwierigkeiten doch noch recht souverän und klar. Der KEV begann sehr schwach, offensiv kaum Akzente, defensiv keine Zuordnung und kein Zugriff.
Da war die Gästeführung durch Machacek (5.) eigentlich die logische Folge. Mit der knappen Führung der DEG ging es in die erste Pause.
Im Zweiten Drittel das gleiche Bild, Krefeld bekam auf das Spiel keinerlei Einfluß. Torchancen Mangelware. Im Gegenteil, die Gäste von der anderen Rheinseite erhöhten durch Kammerer (32.) auf 2:0. Bei der pomadigen Spielweise der Pinguine schien das Ding gelaufen. Das Szenario änderte sich schlagartig durch Anschluß von Schymainski(37.). Der kleine Wühler setze vehement nach und wurde belohnt. Ab diesem Punkt lief das Spiel nur noch in Richtung DEG Gehäuse, in dem mit Timo Herden ein sehr guter Goalie stand.
Verhindern konnte Dieser auch nicht den Einschlag von Marcel Müller (47.) zum 2:2. Schymainski brachte Schwarz- Gelb vier Minuten danach sogar in Führung, das Match war komplett gedreht. Der dritte Schymainski(60.) Treffer an diesem Abend rundete das letzte Drittel komplett ab. Krefeld dreht ein fast verlorens Spiel doch noch und kann Hoffnungs froher in die Zukunft schauen.
Krefeld Pinguine vs. Düsseldorfer EG 4:2 (0:1/1:1/3:0)
Tore:
0:1 5. Machacek (Boyce)
0:2 32. Kammerer (Dmitriev, Ebner)
1:2 37. Schymainski (St. Pierre, Ness)
2:2 47. Müller (Umicevic, Davis)
3:2 51. Schymainski (St. Pierre)
4:2 60. Schymainski (Umicevic)
Strafen:
Krefeld: 2
Düsseldorf: 0
Zuschauer:5579
Hauptschiedsrichter: Stephan Bauer, Benjamin Hoppe
Linienrichter: Joep Laermakers,Denis Kyei- Nimako

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(DEL/Schwenningen) (BM) Das bayrische Doppel-Heimspielwochenende hat sich für die Schwenninger Wild Wings gelohnt. Nachdem im Freitagsspiel nach tollem Kampf nur ein Punkt gegen Ingolstadt auf der Haben-Seite verbucht werden konnte. Erkämpfte sich die Mannschaft von Pat Cortina gegen die Straubing Tigers drei Punkte. In einer hart umkämpften Partie leisteten sich die Gäste am Ende ein paar Undiszipliniertheiten und brachten sich im Rückstand so selbst um die Chance nochmals auszugleichen.

Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat sein erstes Sechs-Punkte-Wochenende der DEL-Saison 2017/2018 eingefahren. Nach dem 6:3-Sieg in Iserlohn schlug die Mannschaft von Trainer Don Jackson die Eisbären Berlin vor 3.750 Zuschauern mit 4:2 (2:1|2:0|0:1) durch Tore von Frank Mauer, Michael Wolf, Jason Jaffray und Mads Christensen.

(Foto: Heike Feiner)
Schon in der sechsten Spielminute stellten die Red Bulls, die in neu designten Wiesn-Trikots aufliefen, die Weichen auf Sieg: Frank Mauer schloss aus dem Slot zum 1:0 ab. Nur 102 Sekunden nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Jens Baxmann (11.) brachte Michael Wolf die Isarstädter in Überzahl wieder in Führung (12.).
Im zweiten Abschnitt nutzte München erneut ein Überzahlspiel, um den Vorsprung auszubauen. Jason Jaffray verwertete einen Rebound vor dem Tor zum 3:1 (25.). In der 32. Spielminute fälschte Mads Christensen einen Schuss von Florian Kettemer in der Luft zum 4:1 ab.
Auch im dritten Drittel bestimmten die bayrischen Landeshauptstädter die Partie, Berlin kam aber immer wieder gefährlich vor das Tor von David Leggio. Allerdings erwischte nur Blake Parlett die Münchner Defensive auf dem falschen Fuß: Der Abschluss des Eisbären rutschte von Konrad Abeltshausers Schlittschuh unglücklich über die Linie (55.) zum 4:2-Endstand.
Frank Mauer: „Im ersten Drittel haben wir glücklich geführt, im zweiten waren wir dominant und im letzten haben wir das Spiel gut über die Runde gebracht. Wir haben die Woche hart trainiert, die Jungs waren heute heiß. Deshalb hatten wir ein gutes Wochenende und sind schon näher dahin gekommen, wo wir hin wollen.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 4:2 (2:1|2:0|0:1)
Tore
1:0 | 05:21 | Frank Mauer
1:1 | 10:13 | Jens Baxmann
2:1 | 11:55 | Michael Wolf
3:1 | 24:36 | Jason Jaffray
4:1 | 31:12 | Mads Christensen
4:2 | 54:38 | Blake Parlett
Zuschauer
3.750

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(DEL/Berlin) PM Die Eisbären Berlin besiegten vor 9.609 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena Berlin die Kölner Haie mit 3:2. Beide Teams erarbeiteten sich schnell zahlreiche Chancen, wobei die Gastgeber leichte Vorteile für sich verbuchen konnten. In der 15. Spielminute fand Kapitän André Rankel einen perfekten Abnehmer für seinen Pass, Danny Richmond (15.) ließ mit seiner Direktabnahme dem Gäste-Goalie Wesslau keine Chance.

(Foto:Gepa Pictures)
Kurz vor der ersten Pause stellte das Schiedsrichtergespann Iwert/Piechaczek Jonas Müller wegen Beinstellens vom Eis. Die Berliner mussten also das zweite Drittel mit einem Mann weniger beginnen.
Die Gäste aus der Domstadt ließen sich daher nicht lange bitten, 53 Sekunden dauerte es und Ben Hanowski (21./PP) glich zum 1:1 aus. Die Haie spielten ihren Kapitän Christian Ehrhoff gekonnt frei und dessen Schlagschuss fälschte genannter Hanowski gekonnt ab. Gut zehn Minuten lang egalisierten sich beide Teams danach recht gut, bis die Haie einen Angriff zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung nutzten. Nico Krämmer (30.) vollendete mit einem fulminanten Schuss in den linken Torwinkel. Die Eisbären ihrerseits mussten kurz darauf ein erneutes Powerplay der Gäste überstehen. Dies gelang den ihnen sehr gut. Mit der Rückkehr von Oppenheimer, der wegen hohen Stocks auf der Strafbank saß, kam auch wieder etwas mehr Zug ins Spiel der Heimmannschaft. Jonas Müller kam von der blauen Linie aus zu einem Schuss und Nick Petersen fälschte diesen zum 2 zu 2 ab. Danach brachten beide Teams noch einige Scheiben zum Tor, aber zählbares kam dabei nicht heraus. So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die zweite Pause.
Im dritten Drittel egalisierten sich beide Teams abermals lange Zeit bis kurz vor Schluss. Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit tanzte Sean Backman zwei Haie aus und brachte die Scheibe zum Tor, im Nachsetzen schob er regulär mit dem Schlittschuh den Puck über die Torlinie. Das Herausnehmen des Kölner Schlussmannes brachte den Gästen nichts mehr ein. So ging die Partie mit 3:2 an die Hauptstädter.
Am kommenden Sonntag geht es ab 14 Uhr weiter. Die Eisbären gastieren dann in der bayrischen Landeshauptstadt beim amtierenden Deutschen Meister EHC Red Bull München.
Stimmen zum Spiel:
Sean Backman nach dem Spiel: „Ich denke, dass war eines unserer besten Spiele in der laufenden Saison. Wir sahen gut aus in allen drei Dritteln und wir sind auch ziemlich zufrieden mit dem Endergebnis. In den vergangenen Spielen waren wir etwas zu hektisch und haben einige Fehler gemacht. Heute waren wir etwas ruhiger und das hat sich im Ergebnis gezeigt. Bei meinem Treffer kam der Puck von der Bande, ich habe mich zum Tor bewegt und stoppte kurz davor, um einen Zusammenstoß mit dem Goalie zu vermeiden. Dabei ist der Puck von meinem Schlittschuh irgendwie ins Tor gerutscht.“
Jonas Müller nach dem Spiel: „Zum Schluss war die Mannschaft im Vorteil, die in der Defensive gut stand. Der Sieg war sehr wichtig, damit wir oben in der Tabelle bleiben. Jetzt am Sonntag treffen wir auf München, die ein starker Gegner sind und die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen.“
Tore:
1:0 Richmond, Daniel (Rankel, André, Olver, Mark) , EQ, 14:15
1:1 Hanowski, Benjamin (Ehrhoff, Christian, Lalonde, Shawn) , PP1, 20:53
1:2 Krämmer, Nicolas (Mulock, TJ, Ehrhoff, Christian) , EQ, 29:20
2:2 Petersen, Nick (Müller, Jonas, Backman, Sean) , EQ, 32:39
3:2 Backman, Sean, EQ, 53:11
Strafminuten:
Eisbären Berlin: 4 (2, 2, 0)
Kölner Haie: 2 (0, 0, 2)
Zuschauer: 9609

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG musste fünf Tage nach dem Erfolg über Mannheim erneut gegen einen Favoriten in die Verlängerung. Bei den Grizzlys Wolfsburg hatte das Team nach starker kämpferischer Leistung allerdings mit 2:3 n.V. (0:0; 1:1; 1:1; 0:1) das Nachsehen.

(Foto: Birgit Häfner)
Torlos trotz Haskins
Die offensichtlichste Änderung vor Spielbeginn: Marcel Brandt stand wieder im Kader von Mike Pellegrims. Dafür mussten die Rot-Gelben auf den angeschlagenen Daniel Weiß verzichten. Bei den Gastgebern kehrte Kapitän und DEG-Schreck Tyler Haskins erstmals in dieser Saison wieder aufs Eis zurück. Die Wolfsburger Nummer 10 fiel allerdings zunächst nicht sonderlich auf, durften die Gäste doch vier der ersten sieben Minuten in Überzahl bestreiten. Doch so richtig klappte es bis hierhin noch nicht mit der Torgefährlichkeit. Die beste Chance in den letztlich torlosen ersten 20 Minuten hatte Alex Barta – der übrigens auf der Wolfsburger Aufstellung als Alex Preibisch ausgewiesen wurde. Jerry Kuhn, der Neuzugang aus Bremerhaven im Tor der Grizzlys, ließ allerdings genauso wenig anbrennen wie auf der anderen Seite Mathias Niederberger.
Niederberger glänzt
Im Mitteldrittel sahen die 2480 Zuschauer in der Wolfsburger Eis-Arena dann immer stärker drückende Gastgeber. Mathias Niederberger musste gleich mehrmals Glanzparaden auspacken. Gegen Kris Foucault und Brent Aubin vereitelte er fast hundertprozentige Einschussmöglichkeiten. Gegen den Hammer von Nationalstürmer Gerrit Fauser war aber dann auch der 24-Jährige machtlos. Die Grizzlys zu der Zeit in Überzahl, da DEG-Kapitän Darryl Boyce draußen saß. Erst gegen Ende des Drittels konnten sich die Rot-Gelben wieder besser befreien und auch mal im gegnerischen Abschnitt festsetzen. Kurz vor der zweiten Pause war es dann Maxi Kammerer, der einen Schuss von Stephan Daschner unhaltbar ins obere Eck abfälschte.
Entscheidung im Drei gegen Drei
Das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zum Duell der Torhüter. Sowohl Niederberger als auch Kuhn trieben die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Richten musste es deshalb auch ein Verteidiger. Marco Nowak auf ungewohntem Weg alleine Richtung Tor, wird in letzter Sekunde noch regelwidrig gestört. Die Folge: Penalty. Und die Nummer 8 der DEG macht das so richtig abgezockt und schiebt dem verdutzten Grizzly-Goalie die Scheibe durch die Beine zum rot-gelben 2:1. Doch mitten in den nun überzeugenden Auftritt von Mike Pellegrims‘ Team, zielte Jeremy Dehner haargenau. Bei seinem Schuss in den Winkel passte wohl keine Mikrobe mehr zwischen Puck und Gehäuse. So ging es erneut in die Overtime http://bit.ly/SpielberichtMannheim, die allerdings nur 45 Sekunden dauerte. Dann schloss Mark Voakes eine Kontersituation für die Grizzlys erfolgreich ab und bescherte der Mannschaft von Pavel Gross damit den 3:2-Erfolg nach Verlängerung.
In gut 42 Stunden geht es für die DEG schon wieder weiter. Dann erneut auf fremdem Eis. Bei den Krefeld Pinguinen steht am Sonntag um 16.30 Uhr das erste Derby der Saison auf dem Programm.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München holt den dritten Sieg in der DEL-Saison 2017/2018: Bei den Iserlohn Roosters gewannen die Red Bulls durch Tore von Mads Christensen, Keith Aucoin, Steve Pinizzotto, Michael Wolf (2) und Frank Mauer mit 6:3 (0:3|1:2|2:1).

(Foto: EHC Red Bull München)
München erwischte einen Auftakt nach Maß: Mads Christensen traf schon in der zweiten Spielminute zur Führung und Keith Aucoin verwertete einen Querpass durch den Slot von Steve Pinizzotto zum zweiten Treffer (11.). Pinizzotto selbst legte kurz vor Ende des ersten Abschnitts nach und schlenzte den Puck trotz enger Bedrängnis zum 3:0 unter die Latte (19.).
Besser lief es für die Roosters im zweiten Drittel: In Unterzahl schoss Christopher Fischer Red-Bulls-Keeper David Leggio an den Rücken, von dort prallte der Puck ins Tor (28.). Allerdings schlug der EHC Red Bull München zurück: Kapitän Michael Wolf traf in Überzahl (32.) und Frank Mauer schloss einen Konter zum 5:1 ab (36.).
Mit einem Doppelschlag meldeten sich die Gastgeber im letzten Drittel zurück. Jason Jaspers (42.) und Jack Combs (44.) verkürzten für die Roosters. Die größte Chance auf den sechsten Treffer für die Red Bulls vergab Jason Jaffray in doppelter Überzahl, als Roosters-Goalie Sebastian Dahm großartig parierte (49.). Den Schlusspunkt setzte Michael Wolf mit einem Schuss ins leere Tor (60.).
Konrad Abeltshauser: „In Iserlohn ist es immer wahnsinnig schwer Punkte zu holen, deshalb sind wir froh und stolz, dass es heute geklappt hat. Darauf können wir aufbauen und können heute im Großen und Ganzen zufrieden sein. Am Sonntag geht es gegen Berlin, da dürfen wir die schönen Wiesn-Trikots anziehen, das wird schon deshalb ein besonderes Spiel.“
Iserlohn Roosters gegen EHC Red Bull München 3:6 (0:3|1:2|2:1)
0:1 | 01:41 | Mads Christensen
0:2 | 10:33 | Keith Aucoin
0:3 | 18:20 | Steve Pinizzotto
1:3 | 27:54 | Christopher Fischer
1:4 | 31:39 | Michael Wolf
1:5 | 35:10 | Frank Mauer
2:5 | 41:34 | Jason Jaspers
3:5 | 43:23 | Jack Combs
3:6 | 59:48 | Michael Wolf
Zuschauer: 4.273

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(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Das Spitzenspiel der DEL lud über 4800 Zuschauer in das Curt – Frenzel Stadion. Das dritte Derby am fünften Spieltag wartete auf die Augsburger Panther, welche ihre Aufgabe, gegen den Tabellenführer zu bestehen, mit Bravour meisterten und am Ende mit 4:0 siegten.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Das erste Drittel ist in der noch so frischen Saison die Problemzone der Thomas Sabo Ice Tigers, die bislang den Rückstand aus den ersten zwanzig Minuten aber immer im zweiten Drittel komprimieren und ausgleichen konnten. Auch im fünften Spiel sah das Szenario exakt so aus. Bereits nach zwei gespielten Minuten traf Thomas Holzmann einfach und unkompliziert zum 1:0. Schneller, wendiger und bissiger waren die Augsburger Panther in den ersten Spielminuten, was den Ice Tigers sichtlich Probleme bereitete.
Einer von vielen Fehlern in der Abwehr und die fehlende Präzision eröffnete Michael Davies den Weg zum Nürnberger Tor, der seine Chance zur 2:0 Führung verwandelte und das nahezu ausverkaufte Curt – Frenzel Stadion zum Beben brachte. Damit war es aber noch nicht getan. Die Augsburger Panther konnten ebenfalls vom starken Special Team Gebrauch machen und legten mit dem Tor von Evan Trupp noch eins drauf. Der Rest des Drittels verlief unheimlich einseitig. Der Headcoach der Panther, Mike Stewart, konnte also zufrieden sein.
Auch im zweiten Drittel änderte sich nicht viel, außer die Anzahl der Spieler auf dem Eis. Als hätten die Gäste keine Statistiken verfolgt, ließen sie sich gleich mehrmals im zweiten Drittel in Unterzahl bringen, welche sie einigermaßen akzeptabel über die Bühne brachten. Mit viel Glück kamen die Ice Tigers tatsächlich im zweiten Drittel zu Chancen größeren Ausmaßes. Doch zum Erfolg kam es nicht, die Chancenverwertung war sehr schlecht, so dass die Ice Tigers in einer der nächsten Unterzahlsituationen den perfekten Schuss von Trevor Parkes als 4:0 Treffer hinnehmen mussten. Man merkte, dass der AEV Minute zu Minute immer mehr Selbstbewusstsein sammelte und das der Panther seinem Spielzeug immer mehr Spielraum raubte.
Das erste Mal in dieser Saison kam es zu Beginn des dritten Drittels zum Torhüterwechsel bei den Nürnbergern. Niklas Treutle löste Andreas Jenike ab und hütete das Tor der langsam besser werdenden Ice Tigers bis zum Schluss des Spiels. Die Panther aber waren es, die den Gegner spielen ließen, das Spiel jedoch über weite Strecken kontrollierten und ihre Dominanz in immer wiederkehrenden Gelegenheiten vor dem Tor unterstrichen. Über 4800 Zuschauer klatschten und zählten die letzten Sekunden im Curt – Frenzel Stadion ab – 4:0 für Augsburg. Das nächste Spiel wartet bei den Kölner Haien, während Nürnberg zu Hause Mannheim empfängt.

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(DEL/Straubing) (MA) Nach einem dominanten ersten Abschnitt verloren die Adler Mannheim den Faden. Ihre hochkarätigen Chancen vergaben sie zu leicht und brachten die Tigers immer mehr ins Spiel. Ab dem zweiten Abschnitt kamen die Tigers in Fahrt und nahmen den Adlern immer mehr die Lust am Spiel. Den glücklichen Siegtreffer im letzten Abschnitt hatten sich die Niederbayern über die gesamte Spielzeit hart erarbeitet. Dieses spannende und aufregende Spiel hätte auf jedenfall mehr als nur 3.903 Zuschauer verdient.

(eishockey-online.de)
Das Spiel startete wie erwartet. Die Gäste gaben den Ton an. Obwohl sie zwar bei ihren Angriffen auch nicht immer konsequent die Chance suchten waren sie spielerisch überlegen. Diese Überlegenheit zeigte sich zum ersten mal als Dylan Yeo an der eigenen blauen Linie ein Fehler unterlief und Chad Kolerik zum ersten mal Sebastian Vogl prüfte. Nur kurze Zeit später musste der Straubinger Torhüter noch einmal gegen den durchgebrochenen Luke Adam sein Können beweisen. Dann war Vogl beim 0:1 durch Markus Kink (11.) nicht ganz unschuldig. Im Torraum lies er einen Schuss von Hungerecker abprallen und die Scheibe lag goldrichtig für Kink der nur noch zur Führung einschieben musste. Dieses Gegentor weckte die Tigers etwas auf. Sicherlich hatten sie es schwer gegen die talentierte Truppe von Sean Simpson, aber in den ersten zehn Minuten gelang ihnen so gut wie nichts. Und aus dem besagten Nichts kam dann der Ausgleich. Zuerst vergab Rene Röthke gleich zwei mal vor Endras aber beim folgenden Angriff war es Kyle MacKinnon (15.) der sehenswert mit der Rückhand den Puck zum 1:1 Ausgleich unter die Latte knallte. Die Tigers kamen durch den Treffer besser in Schwung. Den wollten sie auch in Abschnitt zwei mitnehmen.
Das etwas nachlässige Verhalten in den letzten Minuten des erste Abschnitts der Gäste hielt auch zu Beginn des Mittelabschnitts bestand. Die Hausherren trauten sich mehr zu, gewannen die Zweikämpfe und das Publikum für sich. So war es nicht verwunderlich, das Stefan Loibl (23.) die Führung für die Tigers besorgte. In der Abwehr der Adler standen sich Johnson und Goc N. gegenseitig im Weg, nutznieser war der Youngstar der Tigers. Eiskalt lupfte er die Scheibe mit der Rückhand über die Schulter von Dennis Endras in den Winkel. Aber die Freude währte nur kurz. Keine halbe Minute später glich Luke Adam (24.) für seine Farben aus. Er erkämpfte sich hinter dem Tor von Vogl die Scheibe, kam schnell vor's Gehäuse und überwand die Nummer 25 im Tor der Tigers mit einem Bauerntrick. Dem Spiel und er Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Die Straubinger behielten leicht die Oberhand. Weitere gute Möglichkeiten ergaben sich. Zuerst war es Mike Connolly der mit Mike Hedden zusammen die Adler-Abwehr düpierte. Mike Hedden konnte jedoch keine seiner zwei klaren Chancen nutzen. Im Gegenzug musste Vogl Kopf und Kragen riskieren. Auch er verhinderte zwei Einschussmöglichkeiten der Mannheimer. Kurz vor Drittelende gelang James Bettauer ein Steilpass direkt auf den Schläger von Jeremy Williams. Der konnte nur noch von Denis Reul durch ein Foul gestoppt werden. Beim anschließenden Penalty blieb dann der Nationaltorhüter der Adler Sieger. Mit einem erneuten Unentschieden wechselten beide Teams noch einmal die Seiten.
Kaum hatte der Puck im letzten Abschnitt kontakt mit dem Eis, da zappelte er auch schon im Tor von Denis Endras. Nach elf Sekunden stand es 3:2 für die Tigers. Den Schuss von Steven Zalewski (41.) konnte Endras noch abwehren aber der Puck sprang unglücklich an den Schlittschuh seines Vordermanns und von dort ins Tor. Die Tigers blieben vorerst Herr im eigenen Haus. Sie waren stets einen Schritt schneller und spielten sich in einen kleinen Rausch. Rene Röthke versuchte es als nächster, aber ihm blieb an diesem Abend ein Treffer verwehrt. Die Vorentscheidung hatte Mike Hedden auf dem Schläger. Endras schien schon geschlagen, die Fans hatten den Torschrei schon auf den Lippen, jedoch Endras mit einer Glanztat vereitelte auch diese Möglichkeit. Danach zeigte die Stadionuhr dass noch acht Minuten zu überstehen sind. Die Adler versuchten es mit der Brechstange, aber auch wenn sie mehrmals die Abwehr der Tigers durchbrechen konnten, war bei Vogl Endstation. Sean Simpson probierte es am Ende mit einer Auszeit und nahm Torhüter Endras vom Eis. Auch das brachte nichts mehr ein. In den letzten Sekunden waren die Tigers dem vierten Treffer näher als die Mannheimer dem Ausgleich. Am Ende war es gleich. Die Sirene ertönte und auf der Uhr stand der 3:2 Sieg fest. Somit gelang den Tigers der erste Heimerfolg in der neuen Saison und der war am Ende auch verdient.
Spiel vom 22.09.2017
Straubing Tigers - Adler Mannheim 3:2 (1:1|1:1|1:0)
Tore:
0:1 |11.|Markus Kink (Akdag, Hungerecker)
1:1 |15.|Kyle MacKinnon (Yeo)
2:1 |23.|Stefan Loibl (Schönberger)
2:2 |24.|Luke Adam (Akdag, MacMurchy)
3:2 |41.|Steven Zalewski (Williams)
Zuschauer:
3.903
Strafen: Straubing 4 - Mannheim 4
Schiedsrichter:
HSR: Kopitz / Melia
LSR: Hofer / Schwenk
Aufstellung:
Straubing Tigers: Vogl, Pätzold - Klassen, Edwards; Dotzler, Bettauer; Yeo, Renner; Madaisky - Zalewski M., Zalewski S., Williams;
Schönberger, Loibl, Röthke; Hedden, MacKinnon, Connolly; Koper, Brandl, Mitchell
Adler Mannheim: Endras, Pickard - Carle, Akdag; Larkin, Colaiacovo; Reul, Johnson; Goc N. - Ullmann, Raedeke, Plachta;
Kink, Goc M., Hungerecker; Sparre, Festerling, Wolf; MacMurchy, Adam, Kolarik

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(DEL/Krefeld) (RS) Krefeld unterliegt auch gegen Bremerhaven Zuhause. Die Fishtown Penuins sind für einen Tag das beste Auswärtsteam der DEL.
(Foto:Ralf Schmitt)
Es ist schlimm was die Krefeld Pinguine ihren Fans momentan bieten. Das Spiel am heutigen Abend gegen Bremerhaven war von Plan uund Konzeptlosigkeit geprägt. Das die Gäste nach knapp fünf Minuten mit 2:0 führten, brauchte Niemanden, ob der Leisteung der Hausherren wundern. Cory Quirk (5.) und Mauermann (6.) brachten die Gäste in Front. Pietta (8.) verkürzte in einer guten Phase der Gastgeber auf 1:2.
Die erste Sirene breitete ihren Mantel über die Leistungen des KEV. Traurig, was die Mannen in Schwarz und Gleb abliefertern. Auch der Mittelabschnitt war nicht besser. Im Gegenteil, die Gäste kamen noch zum 3:1 von Newbury (35.) Krefeld überhaupt nicht präsent auf dem Eis. Selbst dem letzten Laien erklärt sich die hohe Niederlage in Schwenningen.
Das letzte Drittel war ein zielloses Anrennen der Pinguine, ohne Erfolg. Im Gegeteil Mauermann machte mit dem Empty Neter den Sack engültig zu. Quo Vadis Krefeld. Das Team präsentiert sich nicht als Solches. Sonntag steht die DEG auf der Matte. Bei der Wundertüte Krefeld weiß man nie was herauskommt.
Krefeld Pinguine vs. Fishtown Penguins Bremerhaven. 2:4 (1:2/0:1/1:1)
Tore:
Cory Quirk 04:26
Ross Mauermann 05:21
Daniel Pietta 07:34
Kris Newbury 34:39
Dragan Umicevic 40:55
Ross Mauermann 59:5
Zuschauer 3025
Hauptschiedsrichter: Andre Schrader, Gordon Schukies
Linesmens: Robert Schelewski, Joep Laermakers

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(DEB) Am 21.September 1957 erblickte Ernst Höfner in Augsburg das Licht der Welt. Heute, genau 60 Jahre später, feiert der Vater von drei Töchtern sein Jubiläum in seiner Wahlheimat Rosenheim. Höfner, der nach anfänglichen Schritten mit seinem Bruder Paul auf dem zugefrorenen heimischen Weiher 1974, mit 17 Jahren, den Sprung aus dem Nachwuchs ins Profieishockey schaffte, gilt als national wie international herausragender Spieler.

(Foto: Kristián Kvasnica)
In seiner ersten Bundesligasaison wurde er mit 51 Scorerpunkten in 48 Saisonpartien direkt mit der Alois-Schloder-Trophäe als bester Neuling der Liga ausgezeichnet. 1979 schloss sich der gebürtige Augsburger dann dem SC Riessersee an, wo er mit Sturmpartner Franz Reindl nicht nur zu den Leistungsträgern zählte, sondern 1981 auch seine erste deutsche Meisterschaft gewann. Im selben Jahr wurde Höfner außerdem bei der Weltmeisterschaft in Schweden sowohl bester Torjäger als auch zweitbester Scorer aller Teilnehmer. Anschließend trieb es ihn in seine heutige Heimat Rosenheim, wo er bis zu seinem Karriereende 1992 zwei weitere Meistertitel einholte und den Werdegang des Traditionsvereins Sportbund Rosenheim entscheidend mitprägte.
Nach insgesamt 666 Bundesligaspielen, 376 Toren und 663 Vorlagen sowie international 140 Länderspielen, sechs Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen hängte der gebürtige Schwabe seine Schlittschuhe an den Nagel, oder zumindest halb. Als Trainer gab der heute 60-Jährige seine Erfahrungen erst auf der nationalen später dann auf der internationalen Bühne vor allem an den Eishockeynachwuchs weiter. Zur Jahrhundertwende initiierte er die Gründung der Deutschen Nachwuchsliga (DNL), eine kontinuierliche Betreuung der deutschen Nachwuchstalente lag ihm seit Beginn an am Herzen.
Als ein Mann der stets das Gespräch sucht, immer ein offenes Ohr hat und neben seiner direkten Art vor allem Nahbarkeit ausstrahlt ist Ernst Höfner seit 2014 maßgeblich an dem Aufbau und der Entwicklung des deutschen Eishockeys beteiligt. Er prägte vor allem den Bereich der Vereins- und Talentförderung und ist nach wie vor einer der Wenigen, der trotz der vielen Auf und Ab´s nie den Glauben an das deutsche Eishockey verloren und stets für die Visionen eingestanden hat. Nicht zuletzt deswegen gilt er als eine Integrationsfigur der Sportart.
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) wünscht ihm von Herzen alles Liebe und Gute zu seinem 60.Geburtstag!
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(DEL/Düsseldorf) PM Wenn Chefcoach Mike Pellegrims und sein Team durch die Republik fahren, sind sie künftig schon von weitem zu erkennen. Der Mannschaftsbus der Düsseldorfer EG erstrahlt pünktlich zum Doppel-Auswärts-Wochenende mit den Spielen in Wolfsburg und Krefeld in neuem Design.
( Foto Birgit Häfner )
Neben den gut sichtbaren Schriftzügen und Logos, sind auch die größeren Partner des Clubs auf dem Bus integriert. Das über 500 PS starke und fast 14 Meter lange Gefährt der Lennartz Reisen GmbH wurde in der Sommerpause vollständig neu lackiert und beklebt. Der Bus wird auch abseits der Spieltage eingesetzt und die DEG so Deutschland-weit präsentieren.

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(DEL/Nürnberg) PM Der begehrteste Stürmer der DEL bleibt in Nürnberg: Yasin Ehliz hat seinen bis zum Ende der aktuellen Saison laufenden Vertrag bei den THOMAS SABO Ice Tigers vorzeitig um drei weitere Jahre verlängert. Der 24-jährige deutsche Nationalspieler bleibt dem Tabellenführer der DEL damit also mindestens bis zum Ende der Saison 2020/21 treu.

( Foto Birgit Eiblmaier )
„Ich fühle mich hier bei den Ice Tigers einfach super wohl, Nürnberg ist meine zweite Heimat geworden“, sagte Ehliz nach seiner Vertragsunterschrift vor dem heutigen Training. „Ich genieße hier die volle Unterstützung der Trainer und bekomme viel Eiszeit und Verantwortung. Das waren für mich letztlich die ausschlaggebenden Gründe.“
Seit seinem DEL-Debüt am 28. Oktober 2010 im Alter von nur 17 Jahren trägt Yasin Ehliz in Deutschlands höchster Spielklasse ausschließlich das Trikot der THOMAS SABO Ice Tigers. In bislang 332 Spielen hat der in Bad Tölz geborene Stürmer 80 Tore erzielt und 148 weitere Treffer vorbereitet. Für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft nahm Ehliz bislang an drei Weltmeisterschaften teil.
Ice Tigers-Hauptsponsor Thomas Sabo: „Wie die Burg zu Nürnberg, gehört Yasin Ehliz zu den THOMAS SABO Ice Tigers. Er hat sich über die Jahre zu einem Vorbild und Ausnahmespieler entwickelt. Daher ist es mir eine besondere Freude, dass Yasin seine sportliche Zukunft in Nürnberg sieht. Mit ihm unterstreichen die Ice Tigers ihre zukünftigen Ziele!“

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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Was beide Teams im ersten Drittel ablieferten hatte wenig mit DEL Eishockey zu tun, die Mannschaften neutraliesierten sich und es gab kaum Höhepunkte im Spiel. Iserlohn hatte etwas mehr Spielanteile ohne sich eine große Torchance zu erspielen. So ging es mit einem folgerichtigen 0:0 in die erste Pause.
(Eishockey-Online.com/Archiv)
Im Mitteldrittel wurde das Spiel dann etwas besser, die Pinguins versuchten das Spiel schneller zu machen und erspielten sich Chancen. Cory Quirk hatte in der 25 Minute die größte Chance für die Piguine, doch im Gegenzug war es dann Chad Costello der einen Konter zum 1:0 für die Iserlohner Rooster nutzte. Die Pinguine erhöhten den Druck bei eigener Überzahl und hatten gute Möglichkeiten, doch Capitän Mike Moore verlor an der blauen Linie den Puck, was Christopher Brown eiskalt zum 0:2 nutzte.
Bremerhaven versuchte im letzten Drittel nochmal alles, doch es fehlte der letzte Wille und wenn es mal gefährlich wurde, dann Stand im Tor der Sauerländer ein gut aufgelegter Sebastian Dahm im Tor. In der 54 Minute dann aber doch der Anschlusstreffer, im Powerplay war es Cody Lampl der einen Schuss von Wade Bergman abfälschte zum 1:2. Die Zuschauer peitschtenihr Team noch einmal an, doch selbst als Tomas Pöpperle für den sechsten Feldspieler platz machte und Iserlohn mit vier Spielern agierte, konnte Bremerhaven sich nicht eine Chance erspielen. Somit blieb es bei einem verdienten Sieg der Iserlohn Roosters gegen ganz schwache Bremerhavener.
Fischtown Pinguins – Iserlohn Roosters 1:2 (0:0, 0:2, 1:0)
Daten zum Spiel:
Tore:
0:1 (24:53) Chad Costello (Travis Turnbull, Jack Combs)
0:2 (34:54) Christopher Brown (Jason Jaspers)
1:2 (53:33) Cody Lampl (Wade Bergman)
Strafzeiten: Fischtown Pinguins 6 Minuten – Iserlohn Roosters 8 Minuten
Zuschauer: 3.704

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(DEL/Köln) (ST) Es war Sonntag und Eishockeytag. Die Kölner Haie erwarteten in der LANXESS arena die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Es versprach ein spannendes Spiel zu werden, denn beide Teams waren an diesem vierten Spieltag bisher ungeschlagen. Den engen 2:3 Sieg trugen letztlich dann die Ice Tigers davon.
Foto: Ingo Winkelmann
Nürnbergs erstes Spielwochenende war perfekt, sie machten sechs Punkte in den ersten zwei Spielen gegen Berlin und Iserlohn. Letzten Freitag besiegten sie die Düsseldorfer EG. Dadurch waren sie nun Tabellenführer, denn Mannheim verlor gegen Bremerhaven. Die Ice Tigers haben einen tiefen Kader, der noch einmal verstärkt wurde. Sie spielen sowohl offensiv als auch defensiv stark. In der vergangenen Saison gehörten sie zu den Top-Teams, sie kamen in den Playoffs bis ins Halbfinale. Dies wollen sie natürlich nun auch in der neuen Saison beibehalten.
Die Kölner Haie starteten am Sonntag jedoch auch mit Rückenwind durch drei Siege. Am Freitag musste sich Iserlohn 4:1 gegen die Domstädter geschlagen geben, da sie ihnen wenig entgegenzusetzen hatten. Gegen Nürnberg jedoch sollte es nicht so einfach verlaufen. Von Beginn an war ein enges Spiel zu erwarten. Beide Teams wollten ihre Siegesserie weiter ausbauen. Beide gehören zu den Teams an der Tabellenspitze, die Haie mit acht Punkten auf Platz drei und die Nürnberger mit neun Punkten auf dem ersten Platz. Doch ist die Saison noch zu jung um etwaige Prognosen anzustellen. Nach dem vierten Spieltag steht Nürnberg weiterhin auf Platz eins und die Haie nun auf Platz vier.
Es begann vielversprechend für Köln. Der erste Treffer landete bereits nach 45 Sekunden im Netz der Nürnberger. Auch das zweite Tor folgte recht schnell. Die Haie agierten schnell und zielsicher, die Nürnberger wirkten zunächst etwas verschlafen. Doch am Ende sollte es sich ändern. Das zweite Drittel war ein schlechtes für die Kölner. Den Nürnbergern gelang der Ausgleich und auch die Führung. Im letzten Drittel konnten die Haie den einen Treffer zum Ausgleich nicht mehr erzielen, dir Tigers verteidigten zu clever und ließen Köln kein Durchkommen.
Das erste Drittel begann mit Tempo seitens Köln. 45 Sekunden sind gespielt und der erste Jubel erklang. Ben Hanowski schoss sein zweites Tor nach Vorlage von Felix Schütz und Justin Shugg. Das ging schnell und kam für Nürnberg völlig unerwartet. In der 10. Minute dann der zweite Treffer für die Haie. Sebastian Avira im Alleingang, er wollte den Puck unbedingt ins Netz bringen und schaffte dies souverän. Nürnberg wirkte im Anschluss wie aus dem Konzept gebracht. Die Haie waren spielführend und agierten schneller und torgefährlicher. Beide Mannschaften blieben im ersten Drittel der Strafbank fern.
Das zweite Drittel begann wieder schnell. Die Nürnberger starteten besser als zuvor im ersten Drittel und gewannen schnell die Spielführung. In der 28. Minute dann der Anschluss für die Ice Tigers, dieser war vorauszusehen, Nürnbergs Arbeit wurde belohnt, Yasin Ehliz netzte ein. Schließlich in der 32. Minute noch der Ausgleich für die Tigers durch Brandon Segal. Dann nur eine Minute später erzielen Sie sogar die Führung, Steven Reinprecht war der Schütze. Köln fiel sichtlich in der Leistung ab und ließ so die Führung von Nürnberg zu. Das zweite Drittel endete so 2:3.
Im Schlussabschnitt kämpfte Köln, erarbeitete sich Möglichkeiten. Doch das letzte Drittel sollte torlos bleiben. Nürnberg verteidigte die Führung clever und ließ Köln keinen Raum, den Puck ins Netz zu bringen. Auch als die Haie Westlau gegen einen sechsten Feldspieler eintauschten, gelang ihnen der Ausgleich nicht mehr.
Insgesamt gesehen, war es ein enges Ergebnis und ein spannendes Spiel. Die Kölner Haie mit einem Traumstart und einem souveränen ersten Drittel. Dennoch vergaben sie den Sieg dann im zweiten Drittel und konnten den Abstand im letzten Abschnitt nicht mehr ausgleichen. Nürnberg im Abschluss mit einer cleveren Verteidigung, die den Haien keinen Raum ließ. Es endete mit der ersten Niederlage für die Haie in der noch jungen Saison.
Cory Clouston erklärte nach dem Spiel: "Im ersten Drittel war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir die Tore erzielen konnten. Im Anschluss müssen wir konstanter spielen und uns an unsere Vorgaben halten. Im Schlussabschnitt waren wir wieder besser. Trotzdem hat es heute leider nicht gereicht. Wir werden aus dieser Niederlage lernen“. (Quelle: www.haie.de)
Am Freitag, den 22.9.17, geht es für den KEC dann nach Berlin. Spielbeginn ist 19.30 Uhr.
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(DEL/Ingolstadt) PM Tommy Samuelssons Mannschaft bezwang die bis dahin unbesiegten Augsburger Panther mit 4:2. Der Trainer sagte: „Das war insgesamt eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft. Wir haben 40 Minuten sehr gut gespielt und nach dem Anschlusstreffer sofort die Antwort gefunden.“

(Foto: Jürgen Weber / eishockey-online.com)
Der ERC beherrschte das erste Drittel. Die Schanzer Panther wirkten gedanklich schneller und bissiger. Dazu erwies sich ein Kniff des ERC-Coaches Tommy Samuelsson als goldrichtig: Er hatte John Laliberte zu seinem alten Reihenpartner Brandon Buck gestellt, dafür rutschte Jacob Berglund an die Seite Darin Olvers. Laliberte war es, der Augsburgs Torwart Ben Meisner in der 3. Minute die Sicht nahm – Brandon Bucks schöner Fernschuss im Powerplay fand so, vielleicht von Laliberte noch abgelenkt, den Weg in die Maschen – 1:0. Die Ingolstädter spielten vor den knapp 4000 Zuschauern in der Saturn Arena scheibensicher und vernünftig auf den zweiten Treffer. Nach einem glänzend bestandenen Unterzahlspiel konterte Darin Olver, scheiterte erst noch an Meisner, bekam aber von Berglund die erneute Einschusschance – und nutzte sie zum 2:0 (10.). In Folge war Samuelssons Mannschaft sogar dem dritten Treffer nahe. David Elsner (10.) und Kael Mouillierat bei einem Zwei-auf-Eins mit Pfostenpech (19.) hatten beste Gelegenheiten dazu.
Das Mitteldrittel war durch Zweikampfsituationen, nicht selten entlang der Banden, geprägt. Der ERC hatte dabei bei Fünf-gegen-Fünf Vorteile. „Beide Seiten machten es einander schwer, zu großen Chancen zu kommen – richtig gefährlich wurde es selten. Nach der Spielhälfte hatte Mouillierat zweimal die Möglichkeit, auf 3:0 zu erhöhen, doch AEV-Goalie Meisner war nun auf der Hut. „Wir hätte da das Spiel schon zumachen müssen“, befand ERC-Coach Samuelsson. „Das zweite Drittel war ansonsten sehr positiv von uns.“
Im Schlussabschnitt gelang Augsburgs TJ Trevelyan „durch ein schönes Faceoff-Play“ (AEV-Coach Mike Stewart) der Anschluss (45.), doch nur 36 Sekunden später stellte Greg Mauldin mit seinem ersten DEL-Tor den alten Abstand wieder her – 3:1. Und der Torjubel des Ingolstädter Anhangs war noch nicht lange verklungen, da legte Mike Collins das 4:1 nach (47.).
„Wir haben uns das Leben durch individuelle Fehler selbst schwer gemacht“, meinte AEV-Coach Stewart. Augsburg kam durch Gabe Guentzels zu ungestörten Alleingangs zwar noch einmal auf 2:4 heran (55.). Der ERC um Torwart Timo Pielmeier verteidigte den Derbysieg danach mit aller Energie. Samuelsson: „Das war eine solide Defensivleistung gegen Augsburgs sehr gefährlichen Angriff. Wir freuen uns über verdiente drei Punkte.“

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(DEL/Schwenningen) (BM) Schwenningen konnte erstmals mit voller Kapelle antreten. Auf Krefelder Seite fehlten Tom Schmitz, Tommy Kristiansen und Justin Feser .Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um einen Pre-Playoff-Platz schlugen die Wild Wings eiskalt zu und landeten am Ende einen 5:1 Sieg.

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