
(DEL/Augsburg) (Oliver Winkler) Die Augsburger Panther verlieren gegen die Schwenninger Wild Wings mit 3:5 und das, obwohl es bereits nach der Hälfte der Spielzeit 3:0 für die Heimmannschaft stand. Eine zwei Tore - Kombination von Michael Davies und Matt White reichte nicht dazu aus, um das Spiel kontrolliert und ruhig zu Ende zu bringen, weil Schwenningen binnen weniger Minuten um zwei Tore verkürzte. Am Ende kam die Mannschaft von Mike Stewart nicht mehr zurück ins Spiel.

(Foto: Dunja Dietrich)
Zurück in die Erfolgsspur finden, das war der Plan der Augsburger Panther für das Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings, bei denen Dominik Bohac, Kai Herpich und Istvan Bartalis fehlten. Auf Seiten der Panther mussten Derek Dinger und Drew LeBlanc pausieren. Gleich zu Beginn des ersten Abschnitts kamen die Augsburger Panther in eine Überzahlsituation, nachdem Acton nach nur 45 Sekunden für einen Bandencheck bestraft wurde. Die Bemühungen ein schnelles Tor zu erzielen waren von der ersten Minute an erkennbar. Beim zweiten Powerplay klappte es dann auch, nachdem Cundari von der blauen Linie abzog und Dustin Strahlmeier nichts mehr gegen den abgefälschten Puck von Thomas Holzmann machen konnte und damit zum 1:0 für die Panther (11:54) traf.
Schwenningen verteidigte in den ersten zwanzig Minuten sehr gut, hatte aber erneut Startschwierigkeiten, welche Augsburg gerade recht kamen. Matt White passte über das komplette Feld, erreichte Michael Davies, der seinen Alleingang gegen Strahlmeier zur 2:0 Führung für die Heimmannschaft verwandelte. Zehn Minuten später war es erneut White, der quer durch den Slot auf Davies passte und dieser nicht lange fackelte und den Puck zum 3:0 ins Tor hämmerte (33:02).
Die Schwenninger Wild Wings waren allerdings noch nicht bezwungen. William Acton (34:16) und Andreé Hult (38:39) verkürzten binnen weniger Minuten auf 3:2 und hielten die Chancen auf ein Remis weiter aufrecht. Mit dem ersten Treffer der Gäste veränderte sich das Auftreten auf dem Eis sichtbar, welches den Hausherren dann einige Probleme bereitete. Die Sirene unterbrach diese Druckphase.
Aber auch die zwanzigminütige Pause konnte nichts am Druck der Wild Wings ändern. Nur zehn Sekunden waren gespielt, als Anthony Rech ins Drittel gefahren kam, schlicht abzog und zum 3:3 Ausgleich traf. Augsburg konnte sich davon nicht mehr erholen und musste das nächsten Gegentor verkraften. Jonathan Boutin konnte den Schuß von Andreé Hult nicht halten. Boutin hatte kurz vor Ende noch einen sechsten Spieler ins Spiel geschickt, aber auch das änderte nichts am Ergebnis. William Acton kam zu seinem zweiten Treffer und besiegelte den Entstand: 3:5 für Schwenningen mit einem Empty-Net-Goal.
Damit kommen die Augsburger Panther nicht, wie vor dem Spiel erwünscht, zurück in die Erfolgsspur und müssen die nächste Niederlage einstecken. Am Donnerstag trifft man auf die Grizzlys Wolfsburg.

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(DEL/Mannheim) PM/Kürzel (Autor) Die Adler Mannheim müssen für längere Zeit auf die beiden Spieler Brent Raedeke und Mathieu Carle verzichten. Raedeke zog sich im Spiel gegen die Kölner Haie am vergangenen Freitag einen Muskelfaserriss am Oberkörper zu. Die geschätzte Ausfalldauer beträgt vier Wochen.

(Foto: AS Sportfoto / Sörli Binder)
Der 27 Jahre alte Angreifer wechselte 2015 nach Mannheim und sammelte in der abgelaufenen Spielzeit 34 Punkte (17 Tore / 17 Vorlagen) in 59 Pflichtspielen. In dieser Saison erzielte Raedeke bislang einen Treffer und gab einen Assist in sieben Einsätzen.
Verteidiger Mathieu Carle erlitt am Sonntag in Berlin eine Fraktur an der Hand und wird den Adlern voraussichtlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der 30-jährige Kanadier absolviert derzeit seine dritte Saison im Adler-Trikot. In insgesamt 95 Pflichtspielen brachte er es auf 47 Scorerpunkte.

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(42Yasin Ehliz) Nach drei erfolgreichen Ausgaben des Yasin-Ehliz-Cups, findet das Nachwuchsturnier von Nationalspieler Yasin Ehliz im kommenden Jahr am Wochenende des 10. und 11. März statt. An den zwei Turniertagen in der neu benannten und modernisierten weeArena in Bad Tölz wird für Zuschauer und Spieler wieder jede Menge rund um den Eishockeysport geboten sein.

Wie gewohnt treten 10 Teams in zwei Gruppen gegeneinander um den Finaleinzug an. Gesucht wird der Nachfolger der bisherigen Turniersieger aus Bad Tölz, Ljubljana und Eppan, die bereits den großen Wanderpokal mit nach Hause nehmen durften.
Neuerungen wird es in diesem Jahr im Anmeldeverfahren geben. So können sich Gastgeber Bad Tölz und Titelverteidiger Eppan über einen festen Startplatz freuen, während die restlichen acht Startplätze wie folgt vergeben werden: drei Zusagen gehen an die Teams mit den schnellsten Anmeldungen, die verbleibenden fünf Plätze werden unter allen bis Ende des Jahres eintreffenden Anmeldungen ausgelost. Die Auslosung wird Yasin Ehliz persönlich via Live-Video Anfang Januar vornehmen und die teilnehmenden Teams ziehen.
Die Anmeldungen sind für alle interessierten Vereine mit U14-Nachwuchsmannschaften ab dem 4. Oktober 2017 möglich, spielberechtigt sind zum nächsten Turnier alle Kinder ab dem Jahrgang 2004 mit einem gültigen Spielerpass. Schnell sein lohnt sich!
Die Anmeldung erfolgt online über www.yasin-ehliz-cup.de.
Das Organisationsteam arbeitet bereits an einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und freut sich auf das rege Interesse der Nachwuchsmannschaften.
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(NHL/Calgary) Die Calgary Flames haben die Eishockey Legende Jaromir Jagr (45) mit einem one-year-contract ausgestattet. Damit spielt der tscheschische Superstar seine 24. Saison in der National Hockey League.

(Foto imago/Archiv)
Die Calgary Flames sind bereits der neunte NHL Verein, bei dem der 45-jährige NHL Dauerbrenner unter Vertrag steht. Für die Saison 2017/2018 soll Jaromir Jagr nach den vorliegenden Informationen 1 Mio. US-Dollar erhalten und zusätzlich nochmals 1 Mio. an möglichen Prämien. Letzte Woche bekam das Gold Triple Club Mitglied ein Angebot von den St. Louis Blues, welches er jedoch ausschloss.
In der Zwischenzeit hielt er sich bei dem tschechischen Extraligisten Rytiri Kladno fit, bei welchem er auch der Clubeigner ist. Es war schon im Gespräch, dass er in Tschechien oder in der russischen KHL spielen könnte. Nach den gestrigen Verhandlungen mit den Calgary Flames gab es heute von der NHL die Meldung, dass Jaromir Jagr ein weiteres Jahr in der National Hockey League auf Punktejagd gehen wird.
Jaromir Jagr ist in der 100-jährigen NHL Geschichte mit 750 Toren an 3. Stelle hinter Gordie Howe (801) und Wayne Gretzky (894), am 20.10.2016 erzielte er seinen 1.888 NHL Punkt und überholte somit Mark Messier und steht seitdem hinter "the great one" Wayne Gretzky (2.857) an zweiter Stelle der ewigen Scorerliste.
Letzte Saison war er für die Florida Panthers mit 46 Punkten (16 Tore / 30 Assists) in 82 Spielen einer der besten Scorer, bekam aber aus dem Sunshinestate kein weiteres Vertragsangebot. Bislang konnte der zweifache Stanley-Cup-Sieger (Pittsburgh 1991, 1992) in 23 NHL Seasons 1.914 Punkte (765 Tore / 1.149 Assists) erzielen. Er wurde zu einem der größten 100 NHL-Spielern aller Zeiten gewählt.
Gedraftet wurde Jaromir Jagr im Jahr 1990 in der 1. Runde an 5. Stelle von den Pittsburgh Penguins, für die er insgesamt 11 Jahre lang auf dem Eis stand und dabei zwei Mal den Stanley Cup (1991,1992) gewann. Zu seinen weiteren Karrierehöhepunkten gehört der Gewinn der olympischen Goldmedaille 1998, sowie die Weltmeistertitel 2005 und 2010.
Bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2015 in Prag war er mit 9 Punkten (6 Tore / 3 Assists) in 10 Spielen einer der besten Scorer im tschechischen Team und gab danach seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt. Ob Jaromir Jagr bei den Olympischen Spielen im Februar 2018 in Pyeongchang nochmals dabei sein wird ist durch die Vertragsunterzeichnung mit einem NHL Club in weite Ferne gerückt. Jagr hatte signalisiert, dass wenn er keinen NHL Club mehr finden würde, eine weitere Teilnahme an den Olympischen Spielen ein sehr große Ehre für Ihn wäre auf die er sich freuen würde.
Karrieredaten von Jaromir Jagr
(Quelle eliteprospects.com)

(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) 3.846 Zuschauer sahen ein wirklich tolles Eishockeyspiel, die Bremerhavener dominierten die Partie und Chad Nehring wurde zum Matchwinner. 58:26 Torschüsse für die Bremerhavener und doch nur 1:0 gewonnen, wenn es was an diesem Spieltag zu kritisieren gab aus Fischtowner Sicht, dann die Chancenverwertung.

(Eishockey-Online.com/Archiv)
Die Schwenninger Spieler hatten wohl noch die lange Busfahrt in den Knochen, den die ersten sechs Minuten spielten nur die Bremerhavener. Die Schwenninger kamen gar nicht aus ihrem Drittel raus und konnten sich bei dem stark spielenden Goalie Dustin Strahlmeier bedanken das es bis dahin 0:0 stand. In der 10 Minute war es dann aber soweit, ein toller Schuss von Chad Nehring oben in den rechten Winkel und da war dann auch für Dustin Strahlmeier nichts zu halten. Bremerhaven gab weiter den Ton an und spielte die Schwenninger schwindelig, doch es haperte am Abschluss oder es stand die Wand Namens Strahlmeier im weg. Es ging somit mit einer viel zu knappen Führung von 1:0 in die Kabine.
Im zweiten Drittel gaben die Pinguins weiter den Ton an, doch jetzt wehrten sich die Schwenninger und erspielten sich einige Torchancen. Erst waren allerdings wieder die Pinguins dran, Cory Quirk, Jan Urbas, Kris Newbury, sie alle hatten riesen Chancen und hätten das Spiel längst entscheiden müssen,
wenn sich das mal nicht rächt, dachten die Zuschauer. Schwenningen dann in Überzahl, da zeigte dann Jaroslav Hübl, der wieder den Vorzug vor Tomas Pöpperle bekam, seine Klasse zeigte. Egal was die Schwenninger aufs Tor brachten, Hübl war schon da und fischte alles weg und sicherte die knappe 1:0 Führung.
Die Fischtown Pinguins machten auch im letzten Dirttel das Spiel, Schwenningen viel zu passiv, sie lagen doch zurück, wann riskieren sie mal was? Doch wie schon zuvor, Bremerhaven am drücken, doch der Puck wollte den weg ins Tor der Wild Wings einfach nicht finden. Dann in den Schlussminuten
kamen doch nochmal die Schwenninger, plötzlich wachten sie auf und es kommt Spannung auf. Die Wild Wings warfen nun alles nach vorne, doch jetzt hielt Jaroslav Hübl den Kasten sauber und die Fischtowner bauten ein Abwehrbollerk auf und hielten das 1:0 bis zum Schluss.
Für die Fischtown Pinguins der zweite Heimerfolg an diesem Wochenende, somit können die Bremerhavener mit einem guten Gefühl die Fahrt nach Nürnberg antreten und eventuell für den nächsten großen Streich der DEL sorgen.
Fischtown Pinguins – Schwenninger Wild Wings 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
Tore:
1:0 Chad Nehring (Chris Rumble, Kris Newbury)
Strafzeiten: Fischtown Pinguins 2 Minuten – Schwenninger Wild Wings 2 Minuten
Zuschauer: 3.846

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(Sport1/Eishockey) PM Face-Off für die neue Saison der National Hockey League (NHL) – und SPORT1 ist wieder mittendrin. Bis einschließlich der Spielzeit 2019/2020 zeigt SPORT1 US pro Saison bis zu 150 Livespiele exklusiv im Pay-TV. Den Auftakt macht standesgemäß der amtierende Stanley-Cup-Champion Pittsburgh Penguins, der in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 5. Oktober, live ab 2:00 Uhr die St. Louis Blues empfängt. Bei den „Pens“ ist mit Tom Kühnhackl einer von insgesamt sieben deutschen NHL-Legionären im Einsatz.

(Foto: imago/Archiv)
Dazu wird SPORT1 auch erstmals ausgewählte, reguläre Saisonspiele live im Free-TV übertragen: Die Premiere steigt am Samstag, 11. November, mit ausführlicher Vorberichterstattung live ab 18:30 Uhr, wenn der deutsche Shootingstar Leon Draisaitl mit seinen Edmonton Oilers bei den New York Rangers gastiert.
Pro Woche bis zu vier Livespiele und werktägliches Highlight-Magazin auf SPORT1 US
Während der NHL Regular Season, die am 7. April 2018 endet, stehen pro Woche bis zu vier Livespiele mit US-amerikanischem Originalkommentar bei SPORT1 US auf dem Programm (Oktober-Sendezeiten in der Übersicht). Darunter sind auch diesmal wieder diverse Highlights wie die SAP NHL Global Series™ 2017 am 10. November in Stockholm, das Scotiabank NHL 100 Classic™ 2017 am 16. Dezember, das Bridgestone NHL Winter Classic® 2018 am Neujahrstag und natürlich das traditionelle NHL All-Star-Wochenende mit dem NHL All-Star-Game, das am 28. Januar 2018 in der Amalie Arena der Tampa Bay Lightning stattfindetScotiabank NHL100 Classic™ 2017das .
Der Pay-TV-Sender überträgt in den anschließenden Stanley Cup Playoffs ebenfalls zahlreiche Partien live und zum krönenden Abschluss natürlich auch alle Begegnungen der Stanley Cup Finals, die Anfang Juni 2018 ausgetragen werden. Neben den Livespielen gibt es ab sofort auch wieder täglich von Montag bis Freitag das offizielle Highlight-Magazin „NHL On The Fly“ zu sehen. Darin dreht sich alles rund um den aktuellen NHL-Spieltag: Neben einzelnen Spielzusammenfassungen gibt es unter anderem News, Hintergrundberichte, Interviews und Pressekonferenzen sowie Highlight-Listen wie „Die schönsten Tore“ oder „Die besten Saves“. Die ersten beiden Ausgaben in der neuen Saison zeigt SPORT1 US am heutigen Montag ab 23:25 Uhr und am morgigen Dienstag ab 23:20 Uhr.
Saisonstart auf SPORT1 US mit dem Champion und der Knights-Premiere
Mit dem deutschen Nationalspieler Tom Kühnhackl sowie Superstar Sidney Crosby wollen die Pittsburgh Penguins in dieser Saison zum dritten Mal in Folge den Stanley Cup holen. SPORT1 US startet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 5. Oktober, live ab 2:00 Uhr mit dem Saisonauftakt der „Pens“ gegen die St. Louis Blues, bei dem in der PPG Paints Arena auch das fünfte Championship-Banner unter das Hallendach gezogen wird. Beim zweiten Livespiel der Saison steht die mit Spannung erwartete Premiere der neuen NHL-Franchise Vegas Golden Knights auf dem Programm. Der 31. NHL-Klub gastiert zum ersten Spiel der Geschichte in der Nacht von Freitag auf Samstag, 7. Oktober, live ab 2:30 Uhr auf SPORT1 US bei den Dallas Stars im American Airlines Center.
SPORT1 bringt die NHL ins Free-TV
Nachdem SPORT1 bereits Anfang dieses Jahres das NHL All-Star Game als Live-Premiere im deutschen Free-TV übertragen hat, werden im Verlauf der anstehenden NHL-Saison erstmals auch ausgewählte, reguläre Saisonspiele live im Free-TV mit deutschem Kommentar gezeigt. Die erste Liveübertragung, bei der Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers auf die New York Rangers treffen, gibt es am Samstag, 11. November, mit ausführlicher Vorberichterstattung ab 18:30 Uhr zu sehen.
Sieben deutsche Legionäre in der besten Eishockey-Liga der Welt
Neben Kühnhackl und Draisaitl laufen mit Tobias Rieder (Arizona Coyotes), den beiden Torhütern Thomas Greiss (New York Islanders) und Philipp Grubauer (Washington Capitals), Korbinian Holzer (Anaheim Ducks) und Dennis Seidenberg (New York Islanders) fünf weitere deutsche Akteure in der NHL auf. Dazu wollen sich mit Frederik Tiffels (Pittsburgh Penguins), Manuel Wiederer (San Jose Sharks) und Markus Eisenschmid (Montreal Canadiens) drei weitere deutsche Kufencracks in den Farmteams der American Hockey League (AHL) für einen NHL-Einsatz empfehlen.
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Plattform
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Tag, Datum
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Uhrzeit
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NHL – Regular Season
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Info
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SPORT1 US
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Donnerstag, 05. Oktober
(Nacht von Mi. auf Do.)
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02:00 Uhr live
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Pittsburgh Penguins – St. Louis Blues
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Samstag, 07. Oktober
(Nacht von Fr. auf Sa.)
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02:30 Uhr live
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Dallas Stars – Vegas Golden Knights
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Donnerstag, 12. Oktober
(Nacht von Mi. auf Do.)
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01:30 Uhr live
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Washington Capitals – Pittsburgh Penguins
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Freitag, 20. Oktober
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09:15 Uhr zeitversetzt
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Columbus Blue Jackets – Tampa Bay Lightning
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Montag, 23. Oktober
(Nacht von So. auf Mo.)
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01:00 Uhr live
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Detroit Red Wings – Vancouver Canucks
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Dienstag, 24. Oktober
(Nacht von Mo. auf Di.)
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01:00 Uhr live
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New York Rangers – San Jose Sharks
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Freitag, 27. Oktober
(Nacht von Do. auf Fr.)
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03:00 Uhr live
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Edmonton Oilers – Dallas Stars
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Sonntag, 29. Oktober
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22:00 Uhr live
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Carolina Hurricanes – Anaheim Ducks
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US-amerikanischer Originalkommentar
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SPORT1 US
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Dienstag, 31. Oktober
(Nacht von Mo. auf Di.)
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00:00 Uhr live
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Columbus Blue Jackets – Boston Bruins
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US-amerikanischer Originalkommentar
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MITTENDRIN mit SPORT1: Die Multimedia-Dachmarke SPORT1 steht für hochwertigen Live-Sport, ausgewiesene Sportkompetenz sowie eine fundierte und unterhaltsame Berichterstattung. Unter der Multimedia-Dachmarke SPORT1 vereint die Sport1 GmbH sämtliche TV-, Online-, Mobile-, Radio- und Social-Media-Aktivitäten: Zum Portfolio des Sportmedien-Unternehmens gehören im Fernsehbereich der Free-TV-Sender SPORT1 sowie die Pay-TV-Sender SPORT1+ und SPORT1 US.
Darüber hinaus bietet SPORT1.de, eine der führenden Online-Sportplattformen in Deutschland, aktuelle multimediale Inhalte sowie umfangreiche Livestream- und Video-Angebote. Im Bereich Mobile zählen die SPORT1 Apps zu den erfolgreichsten deutschen Sport-Apps. Mit SPORT1.fm betreibt das Unternehmen zudem ein digitales Sportradio.
SPORT1 präsentiert als „Home of Hockey“ diverse Eishockey-Highlights live auf seinen Plattformen. Bis einschließlich 2019/20 sind pro Saison mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV zu sehen. Außerdem gehören die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, der Deutschland Cup und zahlreiche weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft, die NHL, die CHL, der Spengler Cup sowie der ALL STAR CUP 2018 zum umfangreichen Live-Angebot im Eishockey.

(DEL/Ingolstadt) (Oliver Winkler) Ein hoch dramatisches Derby lieferten sich der ERC Ingolstadt und die Thomas Sabo Ice Tigers in der Saturn Arena. Nürnberg spielte stark auf, verlor aber an Konstanz und konnte die anfängliche Stärke nicht durchhalten. Der ERC Ingolstadt hingegen griff gekonnt und zur richtigen Zeit zu, traf wie in Überzahl - so auch in Unterzahl und wehrte den Druck der Nürnberger zum Schluss erfolgreich ab: 3:2 hieß es am Ende für die Gastgeber.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Es kam nicht zum Duell der Brüder in der Saturn Arena. Viele hatten sich das Aufeinandertreffen des Nürnberger Kapitäns Patrick Reimer mit seinen Bruder Jochen Reimer, dem Torhüter der Panther, erhofft. Allerdings war keiner der beiden Akteure auf dem Eis. Patrick Reimer wurde weiterhin geschont, da er eine Beinverletzung erlitten hatte. Thomas Pielmeier erhielt auf der anderen Seite den Vortritt vor Jochen Reimer.
Schon von Beginn an zeigten die Gäste aus Nürnberg, dass sie auch ohne ihren Kapitän und den Stürmer des Jahres gefährlich werden können. Bereits in den ersten zwei Spielminuten kam es zu zwei größeren Chancen für Steven Reinprecht, nachdem Tom Gilbert erfolgreich den Puck im Angriffsdrittel halten konnte. Unmittelbar nach der ersten Druckphase musste Dennis Swinnen, auf Grund einer Behinderung, auf der Strafbank Platz nehmen. Alle zwei Formationen, die der Headcoach der Nürnberger Rob Wilson auf dem Eis präsentierte, scheiterten an der Verteidigung Ingolstadts.
Im Gegenzug waren es John Laliberte und Greg Mauldin, die auf Niklas Treutle zufuhren, der erneut im Tor der Ice Tigers stand. Laliberte scheiterte an Treutles Fanghand, Greg Mauldin kam nicht über die blaue Linie hinaus und verlor den Puck. Auch im nachfolgenden Powerplay blieb Niklas Treutle unüberwindbar und das obwohl Thomas Greilinger sehr gefährlich abzog. Kurz vor Schluss des ersten Drittels dann die größte Chance der Gäste. Wieder war es Steven Reinprecht der die Situation entstehen ließ. Yasin Ehliz konnte Pielmeier aber nicht bezwingen. Damit blieb es beim 0:0 nach 20 Minuten.
Im zweiten Abschnitt dauerte es dann exakt fünf Minuten bis zum ersten Treffer der Partie, welcher mit dem Videobeweis bestätigt werden musste. Leonhard Pföderl kam in einer Überzahlsituation zum freiliegenden Puck, nutzte die chaotische Situation aus und netzte zum 0:1 ein. Die nachfolgenden Minuten blieben ereignislos, bis der Ex - Panther Petr Pohl in einer Konterchance auf Pielmeier zufuhr und am Pfosten scheiterte.
Aber auch die Panther - Fans konnten im zweiten Drittel jubeln - und zwar doppelt. In eigener Unterzahl fuhren Mike Collins und Laurin Braun nach einen Fehler von Dane Fox davon und glichen zum 1:1 aus. Nur zwei Minuten später ließ die Abwehr der Gäste viel zu viel Raum für Thomas Greilinger, der den Pass von Brandon Buck dankend annahm und zum 2:1 Führungstreffer traf.
Im letzten Drittel verhalf Dane Fox mit einem hohen Stock zum 3:1 Treffer. In Überzahl schob John Laliberte etwas glücklich den Puck hinter Niklas Treutle. Auch die IceTigers probierten eine Überzahlsituation aus - blieben aber erfolglos. Für die knapp 3.800 Zuschauer war das Spiel gelaufen, nicht aber für David Steckel, der in Zusammenarbeit mit Taylor Aronson und Milan Jurcina auf 2:3 verkürzte. Die Gäste nahmen in den letzten 90 Sekunden den Torwart vom Eis, konnten aber trotz großer Chancen nicht ausgleichen. Das packende Derby endete damit 3:2 für den ERC Ingolstadt.
Für Ingolstadt geht es am Dienstag, im Rahmen des Familientags, gegen die Iserlohn Roosters weiter. Nürnberg empfängt um 16:30 Uhr Bremerhaven.

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(DEL/Wolfsburg) PM Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross setzte sich am Sonntag vor rund 2.500 Zuschauern in der Eis Arena mit 3:2 gegen die Krefeld Pinguine durch. Brent Aubin sorgte im Penaltyschießen für die Entscheidung. Bereits am Dienstag folgt das nächste Heimspiel. Um 18.00 Uhr trifft der Vizemeister in der Champions Hockey League auf den EC Red Bull Salzburg. Tickets gibt es im Netz unter grizzlys.de sowie ab Montag im Fan Shop an der Eis Arena.

(Foto: Britta Koglin / eishockey-online.com)
Die Niedersachsen mussten im Vergleich zum Auswärtsspiel am Freitag in Bremerhaven auf Verteidiger Alex Roach (Oberkörperverletzung) verzichten. Dafür stand Carter Proft im Kader. Philip Riefers rückte als Stürmer in die Verteidigung. Auch im Tor gab es einen Wechsel: Felix Brückmann stand zwischen den Pfosten, Jerry Kuhn als Back-Up bereit. Die Grizzlys mussten im ersten Drittel vorwiegend in Unterzahl auskommen. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross arbeitete mit vier Spielern auf dem Eis jedoch hart und ging letztlich aus drei Unterzahlsituationen ohne Gegentreffer heraus. Goalie Felix Brückmann agierte sehr stark, rettete unter anderem sehr gut gegen Krefelds Martin Schymainski (10.). Die Grizzlys konnten in der Offensive nur wenige Akzente setzen. Brent Aubin (12.) hatte eine der besten Möglichkeiten.
Doppelschlag der Pinguine
Die Grizzlys vergaben im Mittelabschnitt zunächst gleich drei Powerplaysituationen. Das sollte sich rächen. Daniel Pietta (35.) auf Zuspiel von Marcel Müller und wenig später Mathias Trettenes brachten die Gäste komfortabel mit 2:0 in Führung. Das Offensivspiel des Vizemeisters lahmte bis zu diesem Zeitpunkt gewaltig. Daran änderte zunächst auch ein vierminütiges Überzahlspiel nach zwei plus zwei Minuten gegen Torschütze Trettenes nichts.
Grizzlys erneut mit Kämpferherz
Mehr als drei Minuten des Powerplays nahmen die Grizzlys mit ins letzte Drittel, konnten daraus aber erneut nichts Zählbares mitnehmen. Einzig Mark Voakes (42.) hatten den Pfosten getroffen. In der Folge waren die Grizzlys zwar bemüht, fanden aber kein Durchkommen durch die KEV-Defensive. Das zuvor harmlose Powerplay stach aber doch: Brent Aubin (47.) setzte die Scheibe in die Maschen. Aber auch danach blieb vieles Stückwerk. Erst in den letzten fünf Minuten gab der Vizemeister Vollgas. Nach Strafe gegen die Pinguine nahm Pavel Gross eine Auszeit und Torhüter Brückmann vom Eis. Bei Sechs gegen Vier klappte ein Spielzug nach dem anderen. Letztlich war es Sebastian Furchner (59.), der zum vielumjubelten 2:2-Ausgleich traf. Wie schon am Freitag mussten die Grizzlys in die Verlängerung. Darin war es Felix Brückmann zu verdanken, dass die Partie nicht zugunsten der Gäste ausging. Der Nationaltorhüter rettete Sekunden vor Schluss sensationell gegen Krefelds Marcel Müller. Auch im anschließenden Penaltyschießen agierte Brückmann stark und hielt zwei Versuche der Gäste. Für die Grizzlys traf erst Robbie Bina und schließlich Brent Aubin zum 3:2-Endstand.
Ergebnis: 3:2 (0:0 | 0:2 | 2:0 | 0:0 | 1:0) Shootout
Torfolge: 0:1 (34:18) Pietta (Müller, Kuhnekath), 0:2 (37:04) Trettenes (Kristiansen, Gawlik), 1:2 (47:44) Aubin (Likens, Bina | 5:4), 2:2 (58:03) Furchner (Voakes, Dehner | 6:4), 3:2 (65:00) Aubin (Penalty)
Strafminuten: Grizzlys 8, Krefeld 16
Schiedsrichter: Stephan Bauer, Marcus Brill
Zuschauerzahl: 2.509 | Eis Arena

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(DEL/Straubing) (MA) Nach dem behäbigen Auftritt am Freitag zog es nur 3.905 Zuschauer in die Halle und die verpassten das beste Spiel der Saison. Die Tigers gingen wie ausgewechselt zu Werke und ließen sich durch einen starken Zwischenspurt der Haie nicht aus dem Konzept bringen. Mike Zalewski und Jeremy Williams sprühten gerade vor Spielfreude, rissen dass gesamte Team mit und führten es zum Sieg. Die Haie konnten ihr Momentum im zweiten Abschnitt nicht in einem Sieg ummünzen und gingen verdient als Verlierer vom Eis.

(eishockey-online.de / Ralf Schmitt)
Die Tigers spielten von Anfang an mit mehr Druck auf das Kölner Tor als noch vor 48 Stunden gegen Krefeld. Der Puck lief durch alle Reihen viel besser. Die ersten Schüsse aus der Halbdistanz feuerten Edwards und Yeo ab. Die erste Möglichkeit für die Kölner Haie bot sich bei der ersten Überzahl. Aber mehr als ein knapper Schuss am Tor vorbei von Eriksson sprang nicht heraus. Die Tigers standen im Anschluss mit einem Mann mehr auf dem Eis. Bisher blieben sie in sieben Spielen ohne Erfol im Powerplay. Nicht so heute. Nach einem Pass von S. Zalewski an der blauen Linie nahm sich Max Renner ein Herz und zog ab. Vor dem Tor wartete Mike Hedden (13.) der den Puck unhaltbar für Weslau abfälschte. So mussten die Fans sage und schreibe 433 Minuten in der neuen Saison auf den ersten Überzahltreffer warten. Die Tigers machten weiter Druck und schnürten die Haie immer wieder in deren Zone ein. Am Ende waren die Gäste froh mit nur einem Tor Rückstand in die Pause zu gehen.
Ein offener Schlagabtausch erwartete die Fans beider Lager im Mittelabschnitt. Dieser begann mit einem Doppelschlag für die Kölner Haie die besser und engagierter aus der Kabine kamen. Unter gütiger Mithilfe von Sebastian vogl fiel der Ausgleich durch Corey Potter (22.). Aus spitzen Winkel konnte er Vogl überwinden. Ein Tor das auf die Kappe des Straubinger Keepers geht. Die Tigers wurden weiterhin eingeschnürt und prompt zappelte die Scheibe schon wieder im Tor. Dieses mal war es Pascal Zerressen (24.) der mit einem satten Schuss von der blauen Linie ins Tor der Tigers traf. Doch die Hausherren fanden wieder zurück in die Spur. Sie nahmen die Zweikämpfe wieder besser an und kamen zu Chancen. Dann kam der Auftritt von Mike Zalewski (28.). Es passiert nicht oft das ein Spieler von der eigenen Zone startet, die Defensive des Gegners durchdringt und dann ein wunderschönes Tor erzielt. Der geneigte Zuschauer kennt dies unter dem Begriff, "From Coast to Coast". Somit behielten die Tigers die Oberhand und konnten erneut durch Dylan Yeo (31.) in Führung gehen. Mit einem sehenswerten "Erich Kühnhackl Gedächtnisschuss" mit der Rückhand überwand er Gustav Weslau zu seinem Erstaunen. Schon war wieder Feuer im Spiel. Es ging rauf und runter. Die Tigers kamen erneut gefährlich vor das Tor der Haie. Rene Röthke vergab eine sehr gute Möglichkeit und eine noch bessere vergab Mike Hedden der Weslau aussteigen lies und nur noch das leere Tor vor sich hatte. Aber da versagten dem Stürmer die Nerven und er zielte knapp am Tor vorbei. Kurz vor Ende kamen die Haie bei einer Überzahl noch mal auf. Krämer hätte den Puck von B. Jones verwerten können aber da macht Vogl seinen Lapsus wieder gut. So blieb es bei der hauchdünnen Führung für die Niederbayern nach vierzig Minuten.
Auch im letzten Abschnitt sollten die Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Wieder gehörten die ersten Minuten den Kölnern die auf den Ausgleich drängten. Dem besten Kölner gelang es dann auch. Felix Schütz (44.) stand völlig frei vor Vogl und tunnelte diesen zum 3:3 Zwischenstand. Die Freude der ca. 150 mitgereisten Haie-Fans währte nicht lange. Mike Connolly nützte ein weiteres Powerplay der Tigers zur erneuten Führung und kaum war der Jubel verhallt, stellte Mike Zalewski (45.) in seinem bisher besten Spiel für die Tigers sogar auf 5:3. Viel Mühe hatte er dabei nicht, weil Steven Zalewski und Adam Mitchell gute Vorarbeit leisteten. Danach wurde es für die Tigers immer mehr eine Abwehrschlacht. Die Haie bissen sich an der Abwehr von Coach Stewart die Zähne aus. Gäste-Trainer Clousten nahm bereits 150 Sekunden vor dem Ende seinen Torwart vom Eis. Dies hätte Mike Hedden beinahe bestraft, aber er scheiterte am Pfosten. Trotzdem setzten die Tigers den Schlusspunkt zum 6:3 durch Mike Connolly (60.) als er es etwas besser machten und den Puck ins verlassene Tor schoss. Eine Leistungssteigerung gegenüber dem Freitagsspiel um nahe zu 80 % brachte den Straubingern einen verdienten drei Punktesieg ein.
Spiel vom 01.10.2017
Straubing Tigers - Kölner Haie 6:3 (1:0|2:2|3:1)
1:0 |13.|Mike Hedden (Renner, S. Zalewski) PP1
1:1 |22.|Corey Potter (Shugg, Eriksson)
1:2 |24.|Pascal Zerressen (Sulzer, Hospelt)
2:2 |28.|Mike Zalewski (Williams, Dotzler)
3:2 |31.|Dylan Yeo (S. Zalewski, Williams)
3:3 |44.|Felix Schütz (Lalonde, Hanowski)
4:3 |45.|Mike Connolly (Edwards, Hedden) PP1
5:3 |46.|Mike Zalewski (S. Zalewski, Williams)
6:3 |60.|Mike Connolly EN
Strafen:
Straubing 4 - Köln 8
Zuschauer:
3.905

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Wiesn-Derby gegen die Augsburger Panther mit 5:2 (0:1|4:0|1:1) gewonnen. Vor 4.220 Zuschauen im Olympia-Eisstadion drehte Steve Pinizzotto mit einem Doppelpack im Mitteldrittel die Partie. Die weiteren Treffer erzielten Derek Joslin, Frank Mauer und Michael Wolf.

(Foto: Heike Feiner)
Beide Teams spielten von Beginn an nach vorne. Die erste Chance des Spiels hatte Augsburgs Drew LeBlanc per Alleingang (5.). Auf der Gegenseite vergab Michael Wolf die Möglichkeit auf das 1:0. Nachdem die Red Bulls 49 Sekunden in doppelter Unterzahl überstanden hatten, erspielten sie sich Chancen auf die Führung. Den ersten Treffer des Spiels erzielte aber Augsburgs David Stieler.
Im Mittelabschnitt erwischten die Red Bulls den perfekten Start. Steve Pinizzotto lenkte einen Querpass in der 23. Minute zum 1:1 ab. In der Folge waren die Münchner das bessere Team. Augsburgs einzige gute Chance war ein Pfostenschuss von Michael Davies (27.). Es folgten viereinhalb starke Minuten der Red Bulls, in denen sie drei Treffer erzielten. Steve Pinizzotto brachte die Hausherren erstmals in Führung (29.). Dann erhöhten Derek Joslin im Nachschuss (30.) und Frank Mauer per Schlagschuss (34.) auf 4:1.
Im Schlussdrittel verteidigten die Red Bulls ihren Vorsprung offensiv. Steve Pinizzotto hatte das 5:1 auf dem Schläger, er scheiterte aber mit einem Penalty an AEV-Torwart Jonathan Boutin (45.). Daniel Schmölz brachte die Gäste zwar noch einmal auf zwei Treffer heran (51.), Michael Wolf stellte aber drei Minuten vor dem Ende mit den Tor zum 5:2 den alten Abstand wieder her.
Steve Pinizzotto: „Wir sind eine tolle Mannschaft. Der Sieg gibt uns positive Energie für die nächsten Spiele. Wir können uns aber immer noch in einigen Punkten verbessern, zum Beispiel in der defensiven Zone.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther 5:2 (0:1|4:0|1:1)
Tore
0:1 | 14:11 | David Stieler
1:1 | 22:10 | Steve Pinizzotto
2:1 | 28:47 | Steve Pinizzotto
3:1 | 29:29 | Derek Joslin
4:1 | 33:10 | Frank Mauer
4:2 | 50:27 | Daniel Schmölz
5:2 | 57:08 | Michael Wolf
Zuschauer
4.220

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben zwei Tage nach der Niederlage gegen die Kölner Haie die richtige Reaktion gezeigt. Die Mannschaft um Kapitän Marcus Kink setzte sich dank der Tore von Marcel Goc, Phil Hungerecker, Chad Kolarik und Garrett Festerling mit 4:3 bei den Eisbären Berlin durch.

(Foto: Tina Kurz)
Die Adler erwischten gegen den Tabellenzweiten der Deutschen Eishockey Liga einen Start nach Maß. Marcel Goc (1.) mit seinem ersten Saisontreffer und Phil Hungerecker (4.) schossen die Gäste früh mit 2:0 in Front. Nachdem beiden Mannschaften einige Torchancen ungenutzt liegen gelassen hatten, war es Daniel Fischbuch, der den Berliner Anschlusstreffer erzielte – 1:2 (15.).
68 Sekunden nach Wiederbeginn kamen die Eisbären zum Ausgleich, von Nick Petersens Schlittschuhe prallte die Scheibe ins Tor. Auch in der Folge hatten die Hausherren mehr vom Spiel, scheiterten aber immer wieder an Dennis Endras oder an der eigenen Chancenwertung. Gerade als die Adler eine Unterzahlsituation schadlos überstanden hatten, schlugen sie auf der anderen Seite eiskalt zu. Nach einem Scheibengewinn in der Angriffszone traf Chad Kolarik zur 3:2-Pausenführung (32.).
Im Schlussabschnitt mussten die Zuschauer bis zur 51. Spielminute warten, ehe der nächste Treffer fiel. James Sheppard reagierte nach einem Schuss von der blauen Linie am schnellsten und überwand Endras zum 3:3-Ausgleich. Doch die Adler schlugen in Überzahl postwendend zurück, Garrett Festerling fälschte einen harten Pass von David Wolf zur neuerlichen Führung ab (52.). Am Ende blieb es beim hart erkämpften 4:3 aus Mannheimer Sicht.

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(DEL/Düsseldorf) PM Siege am Seilersee sind immer besonders angenehm. So auch heute, wo eine gut aufgelegte Düsseldorfer EG bei den eigentlich heimstarken Iserlohn Roosters mit 5:1 (3:0, 1:0, 1:1) gewinnen konnte. Erneut eine starke Gesamtleistung des Teams von Mike Pellegrims. Erfreulich: Es war das erste 100%-Wochenende mit zwei Siegen in zwei Spielen und erstmals auswärts auch eine konstante Leistung über volle 60 Minuten. Diese DEG macht Spaß – auch am kommenden Dienstag gegen die Eisbären Berlin!

(Foto: Patrick Rüberg)
Monster-Save von Niederberger
Was ein Drittel! Die gelben Gäste begannen das Spiel konzentriert und übernahmen sogleich die Initiative. Nur selten konnten die Hausherren ihren berühmten Sauerland-Druck aufbauen. Die DEG in dieser Phase überaus spiel- und kampfstark, dazu mit Ruhe und Übersicht. Die Tore fielen folgerichtig und waren überraschend identisch. Das erste knapp nach Ablauf der ersten (und guten!) DEG-Überzahl. Zuvor waren Barta, Daschner und Machacek noch gescheitert, aber noch im selben Wechsel passierte es. Machacek sah Dmitriev am langen Pfosten frei stehen und die 42 schob seelenruhig - wie könnte er auch anders – zur Führung ein (3.32; Machacek, Ebner). Wenig später das 2:0 aus DEG-Sicht.
Kluger Konter der DEG und Barta erblickte Dmitriev erneut frei, erneut am langen Pfosten, erneut schob die 42 ein, erneut seelenruhig (7.07; Barta, Kammerer). Die Hausherren antworteten wütend, hatten aber zu diesem Zeitpunkt nur stumpfe Waffen. Ganz anders Düsseldorf. Lukas Laub lauerte am – natürlich – langen Pfosten und traf nach Kammerer-Pass (15.05) – nach Dmitriev-Vorbild seelenruhig. Es war der DELPremieren-Treffer des Neuzugangs. Als danach noch zwei Unterzahlen – u.a. mit einem Monster-Save von Niederberger – schadlos überstanden wurden, war die 3:0-Führung zur ersten Pause perfekt. Sie war in dieser Höhe sogar verdient.
DEG verwaltet und erhöht
Der Mittelabschnitt erlebte eine sehr sachliche DEG. Versuche der Roosters, ins Spiel zu kommen, wurden frühzeitig erstickt. Die Pellegrims-Jungs hielten die Scheibe vom eigenen Kasten weg und verbrachten angenehm viel Zeit im Drittel der Gastgeber. So vergingen die Minuten, ohne daß Iserlohn verkürzen konnte. Im Gegenteil: Der eiskalte Dmitriev erzielte sogar den vierten DEG-Treffer. Diesmal vom anderen, dem rechten „langen“ Pfosten (24.25; Haase – erster Saison-Assist! – und Kammerer). Natürlich kamen in der Folgezeit auch der Gastgeber zu einigen Chancen, aber im Großen und Ganzen war es ein eher ungefährdetes Drittel für den aufmerksamen Mathias Niederberger.
Nichts brennt an, zumindest nicht in Iserlohn
Im Schlussabschnitt der schnelle Anschlusstreffer der Sauerländer. Verteidiger Johan Larsson traf schon nach 37 Sekunden aus der Distanz zum 1:4-Zwischenstand. Danach die DEG auch noch in Unterzahl und naturgemäß in einiger Not, aber das gelbe Bollwerk hielt in diesen und den folgenden 20 Minuten. Machacek hielt den Schläger in einen Ebner-Schuss und erhöhte damit bei 58.26 sogar noch auf das rot-gelbe 5:1. Damit war der zweite Sieg in Folge in Iserlohn perfekt! Ausblick: Schon am Dienstag geht die Punktejagd weiter. An diesem Feiertag kommen die Eisbären Berlin. Erstes Bully um 17.00 Uhr. Tickets unter www.degtickets.de. Wie gesagt: Diese DEG macht Spaß. Also: hingehen!

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(DEB) Tim Wohlgemuth geht mit der Nationalmannschaft in die nächste Runde. Nach seinen Nominierungen für die U16 bis U18 Maßnahmen in den vergangenen Jahren, ist er nun für die U20 Nationalmannschaft des Deutschen-Eishockeybunds nominiert.

( Foto Lahr-Fotografie )
Bundestrainer, Christian Künast, nimmt den Kaufbeurer Stürmer vom 2. bis 4. Oktober mit nach Salzburg. Im Rahmen der sogenannten U20 Future Challenge wird findet am Dienstagabend, 3.10. um 18 Uhr, ein Spiel gegen die EC Red Bull Salzburg Juniors statt. Nachdem er vom 18. bis 20. September bereits beim Goaliecamp in Füssen als Schütze war, ist dies seine zweite Norminierung in dieser Saison. Auf Abruf hält sich Verteidiger John Boger für diese Maßnahme bereit.
Der ESV Kaufbeuren wünscht seinem Nachwuchstalent viel Erfolg und Durchsetzungsvermögen.
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(DEL/Augsburg) PM/Die Augsburger Panther mussten im dritten Heimspiel die erste Niederlage vor eigener Kulisse hinnehmen. Gegen die Iserlohn Roosters glichen Drew LeBlanc (46.) und Scott Valentine (54.) einen 0:2-Rückstand zwar noch aus, am Ende unterlagen die Panther aber mit 2:4. Für Iserlohn waren Blaine Down (25., 60.), Chad Costello (39.) und Jack Combs (57.) erfolgreich.
(Foto: Dunja Dietrich))
Keine personellen Veränderungen
Trainer Mike Stewart veränderte sein Team im Vergleich zur Niederlage in Köln nicht. Im Tor erhielt somit erneut Ben Meisner den Vorzug vor Jonathan Boutin. Und Meisner hielt im chancenarmen ersten Durchgang seinen Kasten auch sauber. Die beste Gäste-Chance vergab Combs, der am Augsburger Goalie scheiterte (10.). Auch die Hausherren blieben ohne Treffer: Christian Kretschmann ließ die hochkarätigste Möglichkeit für den AEV ungenutzt, als er keinen Weg vorbei an Mathias Lange im Gästetor fand (16.).

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(DEL/Mannheim) PM Zum letzten Spiel im Monat September hatten die Adler Mannheim am Freitagabend die Haie aus Köln zu Gast. Vor der stolzen Kulisse von 13.231 Zuschauern, die mit einer tollen Choreografie schon vor der Partie ihre Unterstützung unter Beweis stellten, unterlagen die Adler mit 2:6.
(Foto: Tina Kurz)
Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem die Gäste aus Köln die zwingenderen Chancen auf ihrer Seite wussten. In der neunten Minute gelang schließlich Blair Jones im Nachschuss der Führungstreffer. Jones war es auch, der in der 15. Minute einen Querpass von Sebastian Uvira zum 2:0 über die Linie drücken konnte. Da Brent Raedeke auf der anderen Seite seine Doppelchance in Überzahl nicht nutzen konnte (beide 17.) und Marcel Goc bei einem Konter zu genau zielte (19.), blieb es zur ersten Pause bei der 2:0-Gästeführung.
Im zweiten Abschnitt schalteten die Haie weitestgehend in den Verwaltungsmodus. Die Adler nutzten die sich bietenden Freiräume und kamen durch Devin Setoguchi zum 1:2-Anschlusstreffer. Brent Raedeke hatte nur einen Angriff danach den Ausgleich auf dem Schläger, brachte den Puck vor dem leeren Tor aber nicht unter Kontrolle. Stattdessen zeigten sich die Gäste in Überzahl brandgefährlich. So erhöhten Ryan Jones (28.) und Frederik Eriksson (37.) jeweils mit einem Mann mehr auf dem Eis auf 4:1 aus Haie-Sicht. Eine Minute vor der zweiten Pause brachte Marcus Kink per Penalty sein Team wieder auf 2:4 heran.
Das Bemühen, zumindest den Ausgleich zu erzielen, konnte man den Adlern in den letzten 20 Minuten nicht absprechen. Doch das gnadenlose Powerplay der Domstädter beendete alle Mannheimer Ambitionen. Benjamin Hanowski war in der 50. Minute zum 5:2 erfolgreich. Felix Schütz erzielte drei Minuten vor der Schlusssirene den 6:2-Endstand.
(Foto Tina Kurz)
Die Stimmen zum Spiel
Sinan Akdag: „Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht. Jetzt gilt es, die Partie einfach abzuhaken, den Mund abzuwischen. Es lag heute ausschließlich an uns. Wir müssen die Kleinigkeiten wieder besser machen.“
Daniel Sparre: „Es war eine enttäuschende Niederlage. Wir sind nicht so gestartet, wie wir uns das vorgestellt hatten und lagen dann schnell mit 0:2 zurück. Im zweiten Drittel haben wir uns zurück gekämpft. Allerdings hat Köln im Powerplay heute sehr stark gespielt. Am Ende war es natürlich nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten.“
Sean Simpson: „Köln hat verdient gewonnen. Wir haben Probleme damit, über 60 Minuten konstant zu spielen. Wir sind im zweiten Drittel gut aus der Kabine gekommen, aber die Unterzahltore haben uns das Momentum genommen. Wir müssen die Lektion annehmen und in Zukunft bereit sein, über die gesamte Spielzeit mehr zu investieren.“

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(DEL/Düsseldorf) PM Anders als am Sonntag in Krefeld lief es heute mit dem Toreschießen wie am Schnürchen. Trotzdem war es ein Kampf bis zur letzten Sekunde, ehe die Düsseldorfer EG den Deutschen Meister EHC Red Bull München mit 6:4 (3:0; 1:1; 2:3) niedergerungen hatte.

(Foto: Birgit Häfner / eishockey-online.com)
Auf Schweigen folgte Action
Die Andacht der Schweigeminute für den verstorbenen Lorenz Funk sen. übertrug sich in keiner Weise aufs Spiel. Die durch die verletzungsbedingte Abwesenheit von Rob Bordson und Alex Weiß von DEG-Cheftrainer Mike Pellegrims zum Teil neu komponierten Sturmformationen (Laub/Brandt/Niederberger; Welsh/Strodel/Henrion; Lewandowski/Boyce/Machacek) brachten von der ersten Sekunde an eine gehörige Portion Energie und Schwung aufs Eis. Gleich in den ersten 30 Sekunden flogen zwei Geschosse in Richtung Danny aus den Birken im Münchener Tor. Wenig später erkämpfte Kammerer die Scheibe im Drittel des Meisters und legte sie nur knapp rechts am Gehäuse vorbei. Die Rot-Gelben wirbelten weiter, attackierten München früh, liefen viel und schnell und wurden belohnt. Lewandoswki behauptete die Scheibe im Angriffsdrittel, fuhr hinter das Tor und legte ab zu dem im Slot lauernden Dmitriev. Der scheiterte zwar noch beim ersten Versuch, setzte dann aber den eigenen Nachschuss aus spitzem Winkel in die Maschen (6.). Sekunden darauf hätten Kammerer (Pass) und Barta (Schuss) mit einem 2:1-Konter das Ergebnis in die Höhe schrauben können (6.).
Mit Applaus in die Pause
Die DEG präsentierte sich hellwach, aufgekratzt und erspielte sich so etliche Konterchancen. Der zweite Jubelschrei ertönte, nachdem Welsh mit seinem ersten Saisontor auf 2:0 gestellt hatte. Henrion war mit Tempo über rechts vorgestoßen und hatte die Scheibe aufs Tor gebracht. Welsh rauschte heran und rutschte den Puck regelkonform– wovon sich die Schiedsrichter Hurtik und Melia am Bildschirm überzeugten – ins Tor (9.). Die Gäste hatten ihre besten Szenen im Powerplay, wenngleich sie bei ihrer ersten Gelegenheit reichlich lang brauchten, um in Schwung zu kommen. Dann aber lief die Scheibe wie geschmiert und feuerten die Mannen von Don Jackson einige Male gefährlich in Richtung Mathias Niederberger. Das Knipsen blieb jedoch der DEG vorbehalten. Daschner hatte an der Grundlinie auf der rechten Seite alle Zeit der Welt, guckte, suchte und fand Barta vor dem Tor. Mit der Rückhand lupfte der zum 3:0 ein (14.). München versuchte sich weiter aus der Distanz, blieb aber erfolglos. Mit tosendem Applaus schickten die meisten der 5.738 Zuschauer die Mannschaft in die Kabine.
München trifft, DEG antwortet
München musste also zu Beginn des zweiten Drittel etwas tun, und sie taten etwas. Frank Mauers Rückhandschuss fischte Niederberger gekonnt weg (23.). Die Gäste hielten den Druck hoch und kamen zum Anschluss. Keith Aucoin behielt im linken Bullykreis die Übersicht, legte flach vors Tor, wo Steven Pinizzotto zur Stelle war, seinen Schläger reinhielt einschob (24.). Die Antwort der DEG folgte prompt, 86 Sekunden später war der alte Abstand wieder hergestellt. Barta schickte Ebner auf die Reise, der legte die Scheibe von rechts nach links und verlud so aus den Birken. Kommentar des Torschützen: „Ich kann nur den einen Move“. Es ging turbulent weiter. Pinizzotto kam unter Bedrängnis von Conboy vor dem Tor ins Straucheln, haute über den Puck, erhielt aber einen Penalty zugesprochen. Den parierte Niederberger glänzend, indem er die Lücke zwischen den Beinen dicht machte (37.). Dem 5:1 nach Schuss von Dmietriev aus der Distanz verweigerten die Schiedsrichter nach erneutem Videobeweis die Anerkennung, weil der Münchener Goalie im Torraum von Barta an seiner Bewegung gehindert worden sein sollte (37.).
Spannung bis zum Schluss
Im Schlussabschnitt schien früh alles klar zu sein, als Barta einen Aufbaufehler der Münchener dankend zum 5:1 nutzte, indem er aus den Birken auf der kurzen Fanghandseite halbhoch überwand (46.). Nun waren es die roten Bullen, die die direkte Antwort parat hatten. 90 Sekunden dauerte es, dann verkürzte Mads Christensen auf 2:5. Da hatte sich die DEG klassisch auskontern lassen (47.). München diktierte weiter das Tempo, war aber in der Folgezeit nicht durchgehend gefährlich. Als das Spiel mal ein wenig dahin plätscherte, schaltete Frank Mauer plötzlich den Turbo, zog über die linke Seite zum Tor, legte im richtigen Moment quer zum freistehenden Patrick Hager. Der hatte keine Mühe mehr, den dritten Gästetreffer zu erzielen (52.). Die DEG kam nur noch vereinzelt zu Entlastungsangriffen, Ebner hatte nach Querpass von Kammerer die Entscheidung auf dem Schläger (54.). Als Don Jackson schon seine Auszeit und aus den Birken zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor genommen hatte, wanderte Darryl Boyce für vier Minuten wegen hohen Stocks auf die Sünderbank. 56 Sekunden vor Schluss wurde die Partie endgültig zum Krimi, weil Aucoin am langen linken Pfosten blank stand. Ein weiteres Mal kam der Meister in die Formation, doch die DEG hielt dagegen und Lewandowski vertrieb mit seinem Schuss ins leere Tor drei Sekunden vor der finalen Sirene allerletzte Zweifel am Sieg.

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