
(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Die Thomas Sabo Ice Tigers sind zurück auf dem ersten Platz in der Deutschen Eishockey Liga. Dazu verholfen haben die drei Torschützen Philippe Dupuis, Leonhard Pföderl und Nichlas Torp. Umso bitterer ist die Niederlage für die Gäste aus Schwenningen. Die Mannschaft von Pat Cortina zeigte eine souveräne Leistung, landet am Ende aber auf dem neunten Tabellenplatz. 3.772 Zuschauer verfolgten ein ausgeglichenes Spiel, welches fast zu deutlich mit 3:0 ausging.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Ohne Patrick Reimer startete das Team von Rob Wilson als Favorit in die Partie gegen Schwenningen. Im Tor sahen die knapp 3.800 Zuschauer erneut Niklas Treutle, der schon beim Heimspiel gegen die Adler Mannheim eine beachtliche Leistung zeigte. Die Gäste aus Schwenningen kamen stark ins Spiel und überzeugten in den ersten Minuten, was für viele überraschend kam. Nicht überraschend war aber, dass es Nürnberg nicht gelang, die Schwenninger Wild Wings deutlich zu besiegen.
So unterschiedlich die Qualität beider Mannschaften sein mag - die Thomas Sabo Ice Tigers hatten in den letzten Jahren immer sichtlich Probleme, ins Spiel zu kommen und die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Dieses Mal gelang es der Heimmannschaft aber, das erste Mal in dieser Saison das erste Tor im Spiel zu erzielen. Dane Fox passte auf Brandon Segal, der die Scheibe Philippe Dupuis vorlegte, der auf halber Höhe ins Tor traf (1:0). Zu weiteren Chancen kamen die Ice Tigers nicht, dafür aber die Wild Wings im Überzahlspiel. Dank des ersten famosen Safes von Niklas Treutle blieb es aber tatsächlich beim ersten gewonnenen ersten Drittel für Nürnberg.
Weniger ereignisreich war das zweite Drittel. Auf Schwenninger Seite kam es zur Gelegenheit für Tobias Wörle. Auch hier war es Treutle, der seine Mannschaft in Führung hielt. Dafür musste aber Marco Wölfl bereits nach 50 Sekunden im dritten Abschnitt hinter sich greifen, als Steven Reinprecht eine perfekte Vorlage für Nichlas Torp zauberte, der diese Möglichkeit nutzte und seinen Schlagschuss zur 2:0 - Führung verwandelte. Und dann war es wieder der Nürnberger Torhüter, der vor allem in Unterzahl starke Leistungen zeigte. Man kann es oft wiederholen, aber nie oft genug: Niklas Treutle war tatsächlich der beste Spieler auf dem Eis. Ausprobiert hat das auch Mirko Höfflin, der im Alleingang auf ihn zufuhr und scheiterte. Ein paar Minuten später kam es dann zum ersten Treffer von Leonhard Pföderl in der noch so frischen Saison. Ein stark geschossener Handgelenkschuss brachte Freude in die eher weniger gefüllte Arena. Schwenningen konnte dem nichts mehr entgegensetzen und verlor das Spiel mit 3:0, einem Ergebnis, welches nicht so deutlich hätte ausfallen müssen.
Für Schwenningen geht es am Sonntag um 16:30 Uhr in Bremerhaven weiter, während die Nürnberg Ice Tigers beim Derby um 19:00 Uhr in Ingolstadt zu Gast sind.
Die Stimmen zum Spiel:
Pat Cortina (Schwenningen): Marco Wölfl hat heute sein erstes Spiel gemacht und sehr gut gespielt. Nicht schlecht ist aber nicht genug, besonders gegen eine Top-Mannschaft wie Nürnberg. Wir waren okay, aber nicht konstant. Wir haben die Scheiben nicht oft genug zum Tor gebracht. Nürnberg war in dem Aspekt besser als wir. Unser Energielevel war vielleicht auch nicht hoch genug. Das Tor nach dem Bully im letzten Drittel hat uns den Wind aus den Segeln genommen.
Rob Wilson (Nürnberg): Es ist schön, mal das erste Tor gemacht zu haben. Schwenningen ist sehr schwer in die Knie zu zwingen. Ich habe vorher gesagt, dass sie uns erwischen würden, wenn wir nicht 60 Minuten hochkonzentriert spielen. Ich denke, wir haben heute über 60 MInuten sehr gut gespielt und haben die Tore zu den wichtigen Zeitpunkten geschossen.

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(DEL/Straubing) (MA) Die Tigers sind nach wie vor ohne Überzahltreffer. Auch heute gegen Krefeld gelang den Straubingern nichts. Sogar im Penaltyschiessen stand die Null bei den Niederbayern, während da wenigstens die ebenso schwachen Gäste der Siegtreffer durch Trettenes gelang. Nach dem Spiel lobte Rick Adduono seine Defensive, während dass Auftreten der Mannschaft von Bill Stewart einige Sorgenfalten beim Coach hinterließ.

(eishockey-online.com)
Es war ein verhaltener Beginn beider Teams. Die Verteidigungsreihen auf beiden Seiten erledigten ihre Arbeit konsequent. Erst gegen Mitte des Abschnitts entwickelten sich erste Torchancen für die Tigers. Mike Connolly entschied sich bei einer aussichtsreichen 2-1 Situation selber zu schiessen und fand in Andrew Engelage seinen Meister. Mike Hedden sowie Austin Madaisky hatten ebenfalls den ersten Treffer für die Tigers auf dem Schläger aber der Puck wollte noch nicht so wie es sich die Fans gewünscht hätten. Auf Gästeseite tat sich ebenfalls lange wenig. Gegen Ende des Drittels musste Madaisky in die Kühlbox für zwei Minuten. Diese Chance hätten die Pinguine auch beinahe ausnutzen können, jedoch stand auch Dimitri Pätzold immer gut auf Position. Insgesamt war es ein fairer sportlicher Wettbewerb in den ersten zwanzig Minuten, bei dem die Teams immer besser in Fahrt kamen.
Auch im zweiten Abschnitt wollte der Puck über keine der Torlinien rollen. Beide Teams spielten nach vorne auch für Krefeld ergaben sich mehr Chancen als noch im ersten Abschnitt aber dennoch waren die Stürmer von Rick Adduono zu zaglos. Mehr hätten die Fans der Tigers von ihren Angreiffern erwarten können. Weitere Strafzeiten der Krefelder konnten sie aber auch nicht nützen. Sogar als man 88 Sekunden lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis war, fanden die Hausherren keinen Weg wie sie Engelage überwinden konnten. Zwar wurde viel auf das Tor geschossen aber stets war freie Sicht oder ein Stock der Verteidiger dazwischen. Ein weiteres Powerplay in den letzten zwei Minuten verpuffte vollkommens. Es ist nach wie vor eine Schwäche, zu Beginn der Saison, der Tigers. So mussten sich die 3678 Zuschauer weiterhin auf den ersten Treffer gedulden.
Dass vergeben weiterer Chancen im letzten Drittel begann Daniel Pietta auf Seiten der Gäste. Die Tigers-Abwehr versuchte es aber auch immer wieder die Gäste ins Spiel zu bringen. So kamen sie erneut bei einem Missverständnis an der blauen Linie vor das Tor von Pätzold, aber auch hier wieder ohne Erfolg. Das spielerische Niveau das schon in den ersten vierzig Minuten zu wünschen übrig lies, wurde auch am Ende der Partie nicht besser. Aber Straubing versuchte es durch Schüsse aus der Halbdistanz mit Connolly, Loibl und Edwards. Doch auch hier verfehlte man jedes mal das Ziel kläglich. Für die Tigers war es fast schon klar, wenn es in Überzahl nicht klappt, dann vielleicht in Unterzahl. Sieben Miunten vor dem Ende gab es auch die Möglichkeit dafür. Bei einem Konter in Unterzahl vergab Mike Zalewski allein vor Engelage. Das hier zu diesem Zeitpunkt ein Tor Gold Wert gewesen wäre, war allen in der Halle klar. So mussten die Fans weiter bangen um die so wichtigen Heimpunkte für die Niederbayern. Die Tigers verspielten auch ihr letztes Powerplay 90 Sekunden vor Schluss und bleiben somit ohne Überzahltreffer in der aktuellen Saison.
Die Entscheidung wurde in die Verlängerung verlegt. Die brachte aber auch keine weiteren Erkenntnisse, da beide Teams zwar nah am Siegtreffer waren, aber auch hier nicht die entscheidende Lücke bei den Goalies fanden. Somit wurde der Sieger im Penaltyschiessen ermittelt. Bezeichnend für die gesamte Partie war auch, dass selbst im Penaltyschiessen nur ein einziger Spieler treffen konnte. Mathias Trettenes lies Dimitri Pätzold keine Chance und da weder Williams, Brandl und MacKinnon für die Tigers trafen, ging der Zusatzpunkt an die Krefelder. Die Tigers müssen sich um einiges steigern, wollen sie wenigstens am Sonntag zu Hause gegen Köln erfolgreich sein.
Straubing Tigers - Krefelder Pinguine 0:1 n.P. (0:0|0:0|0:0|0:0|0:1)
Tore:
0:1 |65.|Mathias Trettenes (Penalty)
Strafen:
Straubing 8 - Krefeld 14
Schiedsrichter:
HSR Hoppe - Stano
LSR Flad - Gaube
Zuschauer:
3.678
Aufstellung:
Straubing Tigers: Pätzold, Vogl - Klassen, Edwards; Dotzler, Madaisky; Yeo, Renner; Jobke - Zalewski M., Zalewski S., Williams; Schönberger, Loibl, Oblinger; Koper, MacKinnon, Connolly; Hedden, Brandl, Mitchell
Krefelder Pinguine: Engelage, Klein - Davis, Seifert; Nordlund, Vainonen; Faber, St. Pierre; Keussen - Orendorz, Pietta, Gawlik; Kristiansen, Trettenes, Hofland; Grygiel, Ness, Schymainski; Kuhnekath

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(DEL/München) PM Hager: „Haben trotz Niederlage Moral gezeigt“ Der EHC Red Bull München hat das Auswärtsspiel bei der Düsseldorfer EG trotz starker Aufholjagd mit 4:6 (0:3|1:1|3:2) verloren. Vor 5.738 Zuschauern reichten Treffer von Steve Pinizzotto, Mads Christensen, Patrick Hager und Keith Aucoin nicht, um die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge zu verhindern.

(Foto: Birgit Häfner)
Die Düsseldorfer EG erwischte den besseren Start und erspielte sich durch Treffer von Alexej Dmitriev (6.) und Jeremy Welsh eine Zwei-Tore-Führung nach acht Minuten. Die Red Bulls waren oft einen Schritt zu spät und verloren entscheidende Zweikämpfe. In der 14. Minute legte Alexander Barta den dritten DEG-Treffer nach. In der Schlussphase des ersten Drittels wurde München besser, Düsseldorfs Torhüter Mathias Niederberger hielt sein Tor aber sauber.
Im Mittelabschnitt drängten die Red Bulls auf den schnellen Anschlusstreffer – mit Erfolg. Steve Pinizzotto verkürzte in der 24. Minute auf 1:3. Düsseldorfs Bernhard Ebner stellte aber nur eine Minute später den Drei-Tore-Abstand wieder her. Danach machte München Druck, Mads Christensen (30.) und Steve Pinizzotto per Penalty (36.) scheiterten aber am starken Niederberger.
Die letzten 20 Minuten spielten sich größtenteils im Drittel der DEG ab. Nur einmal waren die Red Bulls unachtsam und das nutzten die Hausherren durch Alexander Barta eiskalt aus (45.). München gab aber nicht auf und verkürzte durch Tore von Mads Christensen (46.) und Patrick Hager, der neun Minuten vor dem Ende traf. In der Schlussphase nahm Don Jackson bei Münchner Überzahl Danny aus den Birken vom Eis. Keith Aucoin traf 56 Sekunden vor dem Ende zum 4:5, für mehr reichte es aber nicht. Drei Sekunden vor der Schlusssirene markierte Düsseldorfs Eduard Lewandowski mit einem Empty-Net-Treffer den Endstand.
Patrick Hager: „Wir haben den Start komplett verschlafen, dann aber Moral gezeigt. Im letzten Drittel haben wir stark gespielt. Vier Tore müssen auswärts eigentlich für Punkte reichen. Jetzt heißt es Mund abwischen und weitermachen.“
Endergebnis
Düsseldorfer EG gegen EHC Red Bull München 6:4 (3:0|1:1|2:3)
Tore
1:0 | 05:03 | Alexej Dmitriev
2:0 | 08:00 | Jeremy Welsh
3:0 | 13:04 | Alexander Barta
3:1 | 23:17 | Steve Pinizzotto
4:1 | 24:33 | Bernhard Ebner
5:1 | 44:31 | Alexander Barta
5:2 | 46:01 | Mads Christensen
5:3 | 51:00 | Patrick Hager
5:4 | 59:04 | Keith Aucoin
6:4 | 59:57 | Eduard Lewandowski
Zuschauer
5.738

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(DEB) Kaum Zeit zum Verschnaufen: Für die U20-Nationalmannschaft geht es nach dem erfolgreichen Auftakt der U20 Future Challenge im Spiel gegen den SC Riessersee (3:2 n.P.) genau eine Woche später, am 03.10.2017 (18.00 Uhr) bereits in den nächsten Test.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Das zweite Spiel der diesjährigen Challenge bestreiten die DEB-Jungs zum ersten Mal nicht auf deutschem Boden, sondern in der Eisarena Salzburg. Ihnen gegenüber werden die Juniors des EC Red Bull Salzburg stehen. Bundesnachwuchstrainer Christian Künast muss dafür auf einige Spieler verzichten: „Leider stehen uns einige Jungs nicht zur Verfügung, da gleichzeitig die Champions Hockey League spielt und sie dort für ihren Club an den Start gehen.“ Trotzdem sieht es Künast positiv: „Wir haben dafür so aber die Möglichkeit noch ein bisschen was auszuprobieren, denn die Saison ist für uns nicht mehr lang und wir wollen auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.“
Fünf neue Spieler kann der Bundesnachwuchstrainer somit am kommenden Dienstag testen. Neben dem Rosenheimer Verteidiger Florian Krumpe kommen außerdem noch Tim Brunnhuber (EV Lindau), Michael Grabmaier (EC Bad Tölz), Yannik Wenzel (Starbulls Rosenheim) und Tim Wohlgemuth (ESV Kaufbeuren) hinzu.
Das dritte und letzte Spiel der U20 Future Challenge findet am 21.11.2017 (18.30 Uhr) in der weeArena in Bad Tölz statt. Die U20 trifft dort auf die Tölzer Löwen.
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(DEB/Nationalmannschaft) Der Deutscher Eishockey-Bund e.V. (DEB) trauert um Lenz Funk Senior, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Alter von 70.Jahren seinem langen Krebsleiden erlag.

(Foto: imago)
Lorenz Funk, Lenz, wie ihn alle nannten, war eine Legende, eine Institution des deutschen Eishockeys. Insgesamt 225 Mal streifte er sich das Trikot der deutschen Nationalmannschaft über, nahm an 13 Weltmeisterschaften sowie drei Olympischen Spielen teil. Dabei gehörte er zu der Mannschaft, die 1976 in Innsbruck die Bronzemedaille gewann. Dreimal wurde er Deutscher Meister, 1966 mit seinem Heimatverein, dem EC Bad Tölz, 1974 und 1976 mit dem Berliner SC. Nach seiner aktiven Karriere wechselte er dann hinter die Bande - unter anderem war er Manager der Eisbären Berlin - und gab sein ganzes Wissen bis zuletzt noch leidenschaftlich an die jüngeren Generationen weiter.
Bis zu seinen letzten Atemzügen ist Lorenz Funk Senior auch trotz seiner schweren Krankheit ein Mensch gewesen, der das Eishockey verkörpert und gelebt hat. Seine Meinung war nach wie vor nicht nur bei vielen Trainerkollegen und alten Freunden gern gehört, sondern vor allem auch bei den aktiven Spielern. Lenz hat sein Leben lang daran gearbeitet, das Eishockey in Deutschland besser zu machen und es so entscheidend geprägt.
Franz Reindl, DEB-Präsident: "Die Nachricht vom Tod Lenz Funk's macht uns tief betroffen, sehr traurig und nachdenklich. Lenz war einer der größten Eishockeyspieler aller Zeiten und eine herausragende Sportpersönlichkeit. Der DEB sowie die gesamte deutsche Eishockeyfamilie sind in Gedanken bei seiner Frau Marlene und seinen beiden Söhnen Lorenz und Florian Funk."
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(DEL/Ingolstadt) PM Bittere Niederlage für den ERC Ingolstadt: In einer ausgeglichenen Partie erwiesen sich die Eisbären Berlin im Schluss als kaltschnäuziger und entführten mit 2:3 drei Punkte aus der Saturn Arena.

(Foto: Jürgen Meyer)
Vor dem Spiel trennten die beiden Mannschaften nur Kleinigkeiten und wie eng die beiden Mannschaften beieinander liegen. Nach 40 Minuten stand es 2:2, gerechterweise. „Beide Mannschaften waren ebenbürtig“, resümierte ERC-Goalie Jochen Reimer.
Der ERC, der die verletzten Benedikt Schopper und Brett Olson ersetzen musste, ging durch Thomas Greilinger in der 11. Minute in Front. Der ERC-Rekordscorer lief allein auf Berlins Goalie Marvin Cüpper zu und bezwang ihn per Rückhand. Berlin glich durch Sean Backman (16.) aus. Der ERC hatte danach noch ein sehr gute Chance, als Greilinger per Querpass Petr Taticek bediente – Cüpper wehrte die Direktabnahme ab (18.).
Im zweiten Abschnitt waren die Gäste aus Berlin ein gutes Auswärtsspiel, sofern sie im Angriff auftauchten, gleich brandgefährlich. Vergab Brandon Buck für den ERC noch aussichtsreich (25.), kam Nick Petersen zur Berliner Front (26.). Doch dieses Mal war Ingolstadt, das im zweiten Drittel weniger Großchancen hatte, eiskalt zum Ausgleich. David Elsner sniperte zum 1:1 in die Maschen (27.).
Im Schlussdrittel macht Berlin eben den einen Treffer, der schlussendlich zum Sieg reichen sollte. Jamie MacQueen (54.) war der Schütze nach einem individuellen Fehler der ERC-Verteidigung. Die Schlussoffensive des ERC mit durchaus guten Gelegenheiten brachte nichts mehr ein. ERC-Coach Samuelsson: „Wir haben die Partie heute im Slot verloren. Da war Berlin effektiver. Ansonsten war es ein ausgeglichenes Spiel.“
Nächste Spiel
Der ERC lädt am Sonntag zum Derby: Die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg kommen zum Derby. Spielbeginn in der Saturn Arena ist um 19 Uhr. Am Dienstag, dem Tag der deutschen Einheit, sind die Iserlohn Roosters um 14 Uhr zu Gast. Im Rahmen dieses Spiels findet ein Familientag statt.

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(DEL/Ingolstadt) PM Der italienische Eissportverband FISG hat Clayton Beddoes mit dem Amt als Cheftrainer der italienischen Eishockey-Nationalmannschaft betraut. Beddoes wird zudem beim ERC Ingolstadt seine Aufgabe als Assistenztrainer Tommy Samuelssons fortführen. Er sagt: „Ich freue mich sehr, dass mir der italienische Verband diese ehrenvolle Aufgabe übertragen hat.“

( Foto ERC Ingolstadt )
Beddoes hat in Italien bereits einen Namen als Trainer: Zwischen 2012 und 2017 arbeitete der 46-jährige Kanadier, mit der Unterbrechung von einer Saison, als Clubtrainer in Cortina und Sterzing. Zudem war Beddoes in den vergangenen beiden Jahren bereits unter Stefan Mair Co-Trainer des „blue team“. „Stefan ist ein guter Freund und steckte sehr viel Zeit und zusätzlichen Aufwand in die Arbeit mit dem Programm des italienischen Verbandes“, sagt der neue italienische Cheftrainer.
Als Beddoes‘ Co-Trainer fungiert der 45-jährige frühere italienische Nationalspieler Giorgio De Bettin Beddoes. Der 34-jährige Jaako Rosendahl, Torwarttrainer des finnischen Erstligisten Ässät Pori, setzt seine Arbeit als Italiens Goalie-Coach fort. Wie es in einer Pressemitteilung des italienischen Verbandes heißt, liegt das Hauptaugenmerk auf dem „bestmöglichen Auftreten“ bei der kommenden IIHF-Weltmeisterschaft der Gruppe A in Budapest.
Beddoes wird hauptsächlich in den Länderspielpausen für Italien tätig sein, im Rahmen der Euro Ice Hockey Challenge. Er sagt: „Ich werde sowohl für den ERC wie auch Italien mit Leidenschaft und Eifer tätig sein.“
Clayton Beddoes – Karriere als Trainer
2005-2006 Iserlohn Roosters (Co-Trainer)
2006-2009 Kölner Haie (Co-Trainer, Cheftrainer)
2009-2010 Frankfurt Lions (Co-Trainer)
2011-2012 Löwen Frankfurt (Cheftrainer)
2012-2014 Cortina (Cheftrainer)
2014-2015 Red Deer Rebels (Skills Coach)
2015-2017 Sterzing Broncos (Cheftrainer) und ital. Nationalmannschaft (Co-Trainer)
Seit 2017 ERC Ingolstadt (Co-Trainer) und ital. Nationalmannschaft (Cheftrainer)

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(DEB) Auftakt nach Maß: Die U20-Nationalmannschaft gewinnt im ersten Spiel der U20 Future Challenge im Bundesleistungszentrum (BLZ) in Füssen gegen den SC Riessersee mit 3:2 (1:0;0:1; 1:1; 1:0) nach Penaltyschießen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Während die Gäste aus Garmisch in den ersten zehn Minuten größtenteils das Spiel bestimmten, nutze die DEB-Auswahl ihre zweite wirklich gute Chance konsequent aus. Timo Walther legte kurz hinter der blauen Linie auf Marius Reiter ab, der die Scheibe per Direktabnahme am ehemaligen U20-Nationaltorhüter Kevin Reich vorbei zum 1:0 aus deutscher Sicht einnetze. Wenige Sekunden vor der Pausensirene war dann auf der anderen Seite Mirko Pantkowskis ganzes Können gefragt, als der von der Strafbank kommende Jared Gomes bedient wurde und alleine auf ihn konterte.
Doch der U20-Goalie bewies Nerven und hielt seine Mannschaft im Spiel. Knapp fünf Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als der SCR erneut konterte. Diesmal war es Alex Zecchetto der alleine auf das deutsche Tor stürmte. Per Rückhand glich er zum 1:1 aus. Im letzten Drittel waren es dann die deutschen Farben, die abermals in Führung gehen konnten. Moritz Seider versenkte einen maßgenauen Pass von Marco Sternheimer unter der Latte zum 2:1. Doch der SCR drehte auf und egalisierte den bereits sichergelaubten Sieg der DEB-Auswahl kurz vor dem Ende in Person von Gomes. Es ging direkt ins Penaltyschießen, in dem Valentin Busch mit seinem Treffer und Mirko Patkowski mit hervorragenden Paraden der deutschen U20-Nationalmannschaft den ersten Sieg in der U20 Future Challenge sicherten.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Garmisch ist hier heute fast in Bestbesetzung aufgetreten und das ist genau das, was wir brauchen. Die Spiele auf diesem Niveau sind für unsere Entwicklung sehr wertvoll und helfen uns weiter. Das Ergbenis ist dabei eher zweitrangig, wobei wir und natürlich über den Sieg freuen.“
Tore
1:0 (14:53) M.Reiter (T.Walther, C.Jahnke)
1:1 (24:52) A.Zecchetto (A.Driendl)
2:1 (56:07) M.Seider (M.Sternheimer, C.Jahnke)
2:2 (58:12) J.Gomes (V.Gschmeißner, M.Rimbeck)
3:2 (60:00 / PS) V.Busch
Strafminuten: Deutschland 4 – SC Riessersee 6
Eine ausführliche Statsitik finden Sie hier: http://www.deb-online.de/ligen/u20-nationalmannschaft/spiel/?gameId=13a1d6d6-5301-4b0c-ae96-cad10bd3f8bd
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim müssen rund zwei Wochen auf Angreifer Ryan MacMurchy verzichten.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Der 34-jährige Kanadier zog sich am Sonntag beim 3:2-Sieg nach Penaltyschießen in Nürnberg eine Kopf- und Nackenverletzung zu. MacMurchy wechselte im Sommer 2015 aus Ingolstadt nach Mannheim. In bislang 87 DEL-Partien für die Adler erzielte der Stürmer 30 Tore und gab 41 Vorlagen.

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben am Dienstagabend den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Vor 7.718 Zuschauern in der SAP Arena führten Chad Kolarik (2), Luke Adam und Daniel Sparre die in Rot gekleideten Hausherren zu einem 4:1-Erfolg über die Krefeld Pinguine.
(Foto: Tina Kurz)
Mit Torhüter Chet Pickard, der seinen ersten Pflichtspieleinsatz im Tor der Adler absolvierte, begannen die Adler gegen den Tabellenzehnten energisch und nahmen das Heft gleich zu Beginn in die Hand. Es dauerte allerdings bis zur 13. Spielminute, ehe der Adler-Anhang erstmal Jubeln durfte. Chad Kolarik verwertete ein starkes Zuspiel von Phil Hungerecker zur verdienten Führung. Und hätte Krefelds Keeper Andrew Engelage beim Mannheimer Powerplay kurz vor der ersten Pause die Scheibe nicht noch mit dem Schoner aus der Ecke geholt, wären die Adler mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die erste Drittelpause gegangen.
Stattdessen traf Dragan Umicevic im zweiten Abschnitt zum 1:1-Ausgleich (25.) und brachte die Hausherren damit aus dem Konzept. Das Team von Trainer Sean Simpson tat sich phasenweise sehr schwer, Torchancen zu kreieren. Erst gegen Ende des Mittelabschnitts stellte der Krefelder Keeper sein Können wieder unter Beweis.
Auch im letzten Drittel mussten sich die Zuschauer in Geduld üben, ehe knapp zehn Minuten vor Schluss endlich der Knoten platzte. Bei angezeigter Strafe versenkte Kolarik die Scheibe links oben zur 2:1-Führung (50.), in Überzahl legte Adam das 3:1 nach (54.) und Daniel Sparre besorgte weitere drei Minuten später den 4:1-Endstand. Mann des Abends war Kolarik, der an allen vier Treffern beteiligt war.
Stimmen zum Spiel:
Chet Pickard: „Es war schon eine Weile her, dass ich in einem Pflichtspiel aufgelaufen bin, entsprechend nervös war ich vor und zu Beginn der Partie. Aber ich war zu 100 Prozent bereit. Es war wichtig, gleich ein paar haltbare Schüsse zu bekommen, um wieder ins Spiel zu finden. Daneben haben es mir meine Vorderleute aber auch wirklich einfach gemacht, da sie ihren Job hervorragend erledigt haben. Krefeld hat leidenschaftlich verteidigt und hatte einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Es war keine einfache Aufgabe für uns, aber letztlich haben wir einen Weg gefunden, um erfolgreich zu sein. Sicher hätten wir gerne schon früher die Partie entschieden, aber es ist nun einmal kein Wunschkonzert."
Sean Simpson: „Wir haben gut genug gespielt, um zu gewinnen. Wir hatten ein starkes letztes Drittel, die ersten beiden waren aber eher nur Durchschnitt. Krefeld hat solide gespielt, keine Frage, aber wir haben noch Luft nach oben, die Mannschaft kann auf jeden Fall mehr. Aber ich bin mit dem heutigen Spiel zufrieden, da wir einen Weg gefunden haben, das Spiel zu gewinnen.“

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(DEL/München) (Christian Diepold) Der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München hat am 9. Spieltag mit einem knappen 3:2 Erfolg über die Kölner Haie die Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) übernommen.

(Steven Pinizzotto mit dem 1:0, Foto Gepa Picures)
Am 9. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) trafen sich der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München und die Kölner Haie am Oberwiesenfeld im Münchner Olympiapark. Während ein paar Kilometer weiter das Münchner Oktoberfest in vollem Gang war, fanden 3.040 Zuschauer den Weg ins Eisstadion. Beide Teams hatten keinen besonders guten Start in die DEL Saison 2017/2018 hingelegt, konnten jedoch in den letzten Begegnungen punkten und so ging es im heutigen Spiel um die zwischenzeitliche Tabellenführung.
Die Red Bulls aus München starteten furios und schenkten den Gästen aus Köln in den ersten 10 Minuten gleich drei Treffer ein. Den Auftakt machte der zuletzt stark kritiersierte Steven Pinizzotto mit einem Abpraller nach nur 26. Sekunden. Pinizzotto war es dann erneut in der 9. Minute mit einem Konter in Unterzahl, den er eiskalt mit einem harten platzierten Handgelenkschuss abschloss. Weniger als eine Minute später ertönte wieder die Torsirene, diesmal traf Jonathan Matsumoto nach einem Alleingang auf Gustav Wesslau. Bei den Gästen sorgte vorallem die Top-Reihe mit christian Ehrhoff, Felix Schütz und Shawn Lalonde immer wieder für Gefahr vor dem Kasten von David Leggio, doch der Amerikaner machte von Beginn an einen souveränen und sicheren Eindruck. Kurz vor dem Ende verfehlte Maximilian Kastner mit einem Schuss das Tor der Gäste nur um wenige Zentimeter.
Auch im zweiten Drittel waren die Gastgeber von Beginn an die agilere Mannschaft und so hatte Gustaf Wesslau alle Hände voll zu tun um einen höheren Rückstand zu verhindern. Bei einigen Schüssen konnte er sich von seiner besten Seite präsentieren. Unter den Augen des Bundestrainers Marco Sturm, der heute 17 aktuelle Nationalspieler auf beiden Seiten beobachten konnte, taten sich die Gäste aus der Domstadt weiterhin schwer ins Spiel zu finden. Ben Hanowski erzielte im Powerplay in der 31. Minute durch einen unhaltbaren Schlenzer den 3:1 Anschlusstreffer. Mit dem Tor im Rücken drückten die Haie auf das Münchner Tor und Felix Schütz verpasste nur knapp. Mit der 3:1 Führung ging es dann in die zweite Drittelpause.
Im Schlußabschnitt agierten beide Teams von Beginn an sehr druckvoll und die Gäste aus Köln setzten alles daran das Spiel zu drehen. München blieb vorallem bei den Kontern immer brandgefährlich. Ben Hanowski erzielte in der 51. Minute auf Vorlage von Felix Schütz mit seinem zweiten Treffer des Spiels das 3:2 und sorgte damit für eine spannende Schlussphase. Kurz vor dem Ende nahm Cory Clouston seinen Torhüter vom Eis und erzeugte nochmals viel Druck auf das Tor von David Leggio, doch der Münchner Schlussmann ließ nichts mehr zu.
Bei den bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams (36) wurden insgesamt 188 Tore und damit ein Tordurchschnitt von 5/Spiel erzielt. Mit dem knapen 3:2 Erfolg am heutigen Dienstag Abend übernimmt der EHC Red Bull München vorerst die Tabellenführung der DEL.
EHC Red Bull München - Kölner Haie 3:2 (3:0|0:1|0:1)
Tore:
1:0|01.|Steven Pinizzotto (Daryl Boyle)
2:0|09.|Steven Pinizzotto (Unterzahltor)
3:0|09.|Jonathan Matsumoto (Dominik Kahun, Frank Mauer)
3:1|31.|Ben Hanowski (Christian Ehrhoff, Justin Shugg) Powerplay
3:2|51.|Ben Hanowski (Felix Schütz, Justin Shugg)
Zuschauer:
3.040

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(DEB/Nationalmannschaft) Der Spielplan für die Olympischen Winterspiele 2017/18 in Pyeongchang / Südkorea steht fest. Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft trifft demnach in der Vorrunde der Gruppe C auf Vizeweltmeister Finnland (15.02.2018 / 12.10 Uhr GMT+9 / 4.10 Uhr MEZ), Schweden (16.02.2018 / 21.10 Uhr GMT+9 / 13.10 Uhr MEZ ) und Norwegen (18.02.2018 / 12.10 Uhr GMT+9 / 4.10 Uhr MEZ).
(Foto: Unveferth)
Das Olympische Eishockeyturnier wird im Zeitraum vom 14.-25.02.2018 in den Spielstätten „Gangneung Hockey Centre“ und „Kwandong Hockey Centre“ ausgetragen. In der Gruppe A treffen Kanada, die Tschechische Republik, die Schweiz und Korea aufeinander, in der Gruppe B Russland, die USA, die Slowakei und Slowenien. Die drei Gruppenersten und der beste Zweite qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die übrigen acht Teams spielen basierend auf ihrer Vorrundenplatzierung vier Playoff-Partien aus, von denen die Sieger ins Viertelfinale einziehen.
„Wir haben mit den drei skandinavischen Nationen eine anspruchsvolle Gruppe abbekommen“, so Bundestrainer Marco Sturm. „Finnland und Schweden sind zwei Top-Nationen, die auch ohne ihre NHL-Spieler auf einen breiten und gut ausgebildeten Kader zurückgreifen können. Norwegen wird, genau wie wir auch, versuchen, die anderen beiden Nationen zu ärgern und ihnen ein Bein zu stellen.“
Vorrunde Gruppe C
| Datum | Uhrzeit | Begegnung | Halle | |
| 15.02.17 | 12.10 Uhr GMT +9 | Finnland | Deutschland | Gangneung |
| 16.02.17 | 21:10 Uhr GMT +9 | Schweden | Deutschland | Kwandong |
| 18.02.17 | 12.10 Uhr GMT +9 | Deutschland | Norwegen | Gangneung |
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(DEB) Die U20-Nationalmannschaft trifft am 26.09.2017 um 18.30 Uhr im Bundesleistungszentrum in Füssen im Rahmen der U20 Future Challenge auf den SC Riessersee. Zum ersten von insgesamt vier Vergleichen mit Clubs der DEL2 nominiert U20-Bundestrainer Christian Künast zwei Torhüter, acht Verteidiger und 13 Stürmer.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Das Format der U20 Future Challenge hat sich in der vergangenen Saison bewehrt und war für die Nachwuchsmannschaft auf dem Weg zur WM ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung. „Das Niveau in den Spielen war immer hoch und für die Entwicklung unserer Mannschaft enorm gut“, so Christian Künast. „Die Spieler haben in den Partien gegen die DEL2-Clubs die Möglichkeit sich mit erwachsenen, erfahrenen Männern zu messen, das haben während der regulären Saison in den Vereinen nur die Wenigsten. Gleichzeitig sind die Maßnahmen für uns hilfreich, da wir in regelmäßigen Abständen gemeinsam auf dem Eis stehen. Ein großer Dank gilt den Clubs die gegen uns antreten und so die Entwicklung des deutschen Eishockeys maßgeblich mit unterstützen.“
Assistiert wird Künast bis zum Ende der Saison von Thomas Schädler. Der Rosenheimer hat in der vergangenen Spielzeit gemeinsam mit Uli Liebsch die U16-Nationalmannschaft betreut. „Wir hatten in den Nachwuchsmannschaften einige Verschiebungen und Neubesetzungen. Neben dem neuen U16-Trainergespann Mayer und Weber wird Uli Liebsch in der U17 künftig von Christian Hommel unterstützt“, fasst DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel zusammen. „Christian Künast wird Frank Fischöder in dieser Saison im Bereich der U18-Nationalmannschaft zur Seite stehen und an dieser Stelle somit den Abgang von Steffen Ziesche kompensieren.“ Ziesche hat zu Beginn dieser Saison eine Stelle als Assistenztrainer bei den Eisbären Berlin angekommen und steht dem DEB daher nicht mehr als Honorartrainer zur Verfügung. Ebenso musste der Platz neben Christian Künast in der U20-Nationalmannschaft neu besetzt werden, denn Toni Söderholm wird zwar auch weiterhin ein Auge auf die Spieler der U20-Nationalmannschaft haben, nur aus einer anderen Perspektive. Der gebürtige Finne ist seit Beginn der Saison Cheftrainer der DEL2-Mannschaft des SC Riessersees. „Wir bedauern die Abgänge von Steffen und Toni sehr, sie haben beide eine hervorragende Arbeit geleistet und im Namen des gesamten Deutschen Eishockey-Bundes möchte ich hier an dieser Stelle unseren Dank für ihren Einsatz ausdrücken."
Die weiteren Termine der U20 Futur Challenge sind am 03.10.2017 (18.00 Uhr) in Salzburg gegen den EHC Red Bull Salzburg und am 21.11.2017 (18.30 Uhr) in Bad Tölz gegen die Tölzer Löwen.
Kader
No Name Vorname Geburtstag Home Team
1 Hane Hendrik 18.09.00 DEG Eishockey
30 Pantkowski Mirko 26.05.98 Adler Mannheim / Kassel Huskies
4 Dersch Alexander 30.03.00 EV Landshut
5 Geitner Nicolas 11.12.98 Düsseldorfer EG
9 Wirt Daniel 13.04.00 EC Red Bull Salzburg / AUT
10 Adam Maximilian 22.02.98 EHC Eisbären Berlin
13 Seider Moritz 06.04.01 Jungadler Mannheim
14 Mannes Nicklas 02.07.98 Düsseldorfer EG / EC Bad Nauheim
15 Buschmann Erik 20.07.98 Krefleder EV / Herner EV
27 Reiter Marinus 27.02.98 EC Bad Tölz
6 Sternheimer Marco 14.08.98 Augsburger Panther / ERC Sonthofen
8 Strodel Nicolas 24.11.98 EC Red Bul Salzburg / AUT
11 Jahnke Charlie 14.02.98 EHC Eisbären Berlin / Lausitzer Füchse
16 Hessler Vincent 20.03.98 EHC Eisbären Berlin / Lausitzer Füchse
19 Postel Niklas 19.03.98 EC Red Bul Salzburg / AUT
20 Soramies Samuel 30.06.98 EC Red Bul Salzburg / AUT
21 Eder Tobias 04.03.98 EC Red Bul Salzburg / AUT
23 Walther Timo 20.01.98 Dresdner Eislöwen
24 Gläser Luca 13.08.98 EHC Bayreuth
25 Kiefersauer Christoph 09.01.98 ERC ingolstadt / ESV Kaufbeuren
26 Bokk Dominik 03.02.00 Växjö Lakers
28 Zitterbart Luca 03.09.98 EV Landshut
29 Busch Valentin 08.01.98 Thomas Sabo Ice Tigers / EHC Bayreuth
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(DEL/Köln) (ST) An diesem Sonntag war wieder Eishockey angesagt und der KEC erwartete die Augsburger Panther in der LANXESS arena. 7.641 Zuschauer waren angereist um den Tabellenersten im Duell mit den Haien, die aktuell auf Platz fünf rangierten, zu sehen. Es versprach spannend zu werden, die drei Punkte verdienten sich letztlich souverän die Kölner.

Foto: Ingo Winkelmann
Bisher spielten die Augsburger eine gute junge Saison. Sie tummeln sich mit Nürnberg und Berlin auf den ersten drei Plätzen der Tabelle. Die Panther konnten am Freitag dann souverän gegen den vorherigen Spitzenreiter Nürnberg 4:0 siegen und stießen so die Ice Tigers von der Tabellenspitze auf Platz drei. Der AEV hatte demnach einen sehr erfolgreichen Start in die neue Saison hingelegt, sie erzielten in ihren ersten fünf Spielen insgesamt 22 Tore, der KEC hingegen nur 17. Da wurde schnell deutlich, dass die Bayern ihre Siegesserie nicht abreißen lassen wollten.
Köln hingegen musste vergangenen Sonntag gegen Nürnberg eine knappe Niederlage von 2:3 einstecken, trotz eines straken erstes Drittels. Doch ein Eishockeyspiel besteht aus drei Dritteln und im zweiten Drittel ließ der KEC sich überrennen und konnte letztlich nicht mehr ausgleichen. "Wir werden aus dieser Niederlage lernen und haben schon am nächsten Wochenende die Gelegenheit, es besser zu machen. Wir müssen es schaffen, konstant über 60 Minuten unsere Leistung abzurufen", erklärte Cory Clouston nach der Niederlage. (Quelle: www.haie.de) Am Freitag ging es dann nach Berlin gegen die Eisbären. Uwe Krupps Mannschaft behielt den Sieg in der Hauptstadt. Auch hier war es wieder ein knappes Ergebnis von 3:2. Doch dieses Ergebnis hatte zur Folge, dass Köln nun auf Platz fünf der Tabelle rutschte.
Also hieß es Tabellenerster gegen Tabellenfünfter, zwei torgefährliche Mannschaften trafen aufeinander. Es wurde im Vorfeld viel erwartet. Augsburg wollte sich natürlich nicht mit einer Niederlage abfinden und auch der KEC wollte wieder Punkte gut machen, zudem sie auf heimischen Eis spielten. Die Frage, ob die Haie heiß genug für den Sieg waren, stellte sich, die Antwort lautete mit Blick auf das Endergebnis wohl ja.
Demnach begann das erste Drittel mit Tempo von beiden Mannschaften. Der KEC erarbeitete sich schnell einige Möglichkeiten, doch das Tor blieb noch aus. Die Augsburger zunächst noch vorsichtiger, kamen aber mit der Zeit besser in die Partie, dennoch hatten die Haie mehr Spielanteile als die Panther. In der 13. Minute kassierten die Bayern eine Strafe, das Powerplay der Haie jedoch zunächst ohne Tor, doch die Kölner ließen auch nach der Überzahlsituation nicht vom Tor des AEV ab und wenige Sekunden nachdem die Panther wieder vollzählig waren, kam ein harter schneller Schuss und der Puck war drin für die Haie. Christian Erhoff netzte eiskalt ein. Das ließen die Augsburger aber erst nicht umkommentiert und überraschten die Haie it zwei schnellen Toren in der 16. und 17. Minute. Steffen Tölzer und Michael Davies waren die Schützen. In der 18. Minute kam die Antwort des KEC, Zerressen zog an der blauen Linie einfach mal ab und der Puck war drin. Der Torhüter der Augsburger hatte keine Chance zu halten.
Im Mittelabschnitt ging es dann wieder schnell zur Sache und es erwies sich als starkes Drittel für Köln. Der KEC blieb weiterhin die treibende Kraft, obwohl Augsburg sich als harter Gegner erwies und versuchte die Führung für sich zu entscheiden. Die Haie drückten und setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest, doch zunächst kamen sie durch Augsburgs Verteidigung nicht durch. In der 32. Minute jedoch erzielte Sebastian Uvira die zu erwartende Führung. Der KEC drückte aber weiter und so fiel in der 37. Minute dann das zweite Tor durch Ryan Jones. Zunächst forderten aber die Schiedsrichter den Videobeweis, das Tor wurde aber gegeben. Das zweite Drittel endete so 4:2 für Köln.
Das letzte Drittel war von einer weiteren Angriffslust der Haie geprägt. Augsburg kämpfte jedoch weiter um den Ausgleich. Diese Bemühungen wurden in der 51. Minute jedoch getrübt, erneut war es Ryan Jones der den Puck ins Netz beförderte und dies in Unterzahl. Die Panther kamen so noch einmal durch Brian Lamb zum 5:3 an die Haie ran. Doch Philip Gogulla machte den Sack mit einem Empty-Net-Goal in der 59. Minute zu. Endstand war 6:3 und der Sieg für die Haie.
Insgesamt zeigten sich beide Teams von ihrer starken Seite. Der KEC jedoch zeigte sich während des gesamten Spiels dominierend und angriffslustig. Die Offensive der Haie hatte am Sonntag alles dran gesetzt zu siegen und dies gelang am Ende souverän. Ryan Jones erklärte nach dem Spiel: "Es ist die Art und Weise wie wir spielen wollen. Die Niederlagen aus den letzten Spielen sehen wir als Möglichkeit zu lernen. Es ist noch früh in der Saison, aber wenn wir so spielen wie heute, werden wir mehr Spiele gewinnen als verlieren.“ (Quelle: www.haie.de).
Der KEC ging aus den vorherigen beiden Niederlagen gegen Nürnberg und Berlin konzentrierter und offensiv härter an die Sache, dies wurde letztlich belohnt. Auch defensiv gab es wenige Fehler. Zudem war es eine recht faire Partie mit wenigen Strafen. Die Augsburger spielten ihrerseits ein gutes Spiel, doch reichte ihre Kraft nicht mehr aus und so mussten sie sich geschlagen geben. Am Dienstag geht um 19.30 Uhr in München gegen den amtierenden Meister weiter.
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(DEL/Nürnberg) (Oliver Winkler) Ein unfassbar spannendes Duell lieferten sich die Thomas Sabo Ice Tigers und die Adler Mannheim vor über 5.000 Zuschauern, welches am Ende mehr Glück für Mannheim mit sich brachte, Nürnberg dennoch nicht von der Tabellenspitze vertreibt. Besonders wichtig waren heute die beiden Torhüter Niklas Treutle und Dennis Endras, die Unfassbares vollbrachten. Am Ende hieß es 1:2 für Mannheim nach Penalty Shoot - out.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Die Adler Mannheim starteten erfolgreich ins erste Drittel und traten von Beginn an selbstsicher auf, spielten zielstrebig Pässe und erarbeiteten sich die ersten Chancen. Die Nürnberger Mannschaft hatte, wie so oft in der Anfangsphase, starke Probleme und wirkte zeitweise chaotisch, da die Reihen der Nürnberger nicht optimal zusammengesetzt waren. Auffallend hingegen war Niklas Treutle, der Torhüter der Heimmannschaft, der das erste Mal in dieser Saison von den ersten Minuten an auf dem Eis stand. Gegen den Pass von Luke Adam auf Phil Hungerecker konnte aber selbst Treutle nichts entgegenbringen (11. Minute) - 0.1 für Mannheim. Im Gegenzug traf Yasin Ehliz, der erst am Dienstag bis 2021 verlängert hatte, den rechten Pfosten neben Dennis Endras (13. Minute). Die restlichen Minuten des Drittels blieben hart umkämpft, brachten aber keine nennenswerten Ereignisse.
Es sah schon so aus, als würden die Anhänger der Ice Tigers nicht mehr jubeln dürfen, doch dann kam die 4:3 - Überzahlsituation, die den Gastgebern den ersten Treffer ermöglichte: Taylor Aronson zog von der blauen Linie ab und traf nach Zuspiel von Leonhard Pföderl und Steven Reinprecht in der 28. Spielminute zum 1:1. Im zweiten Drittel folgte noch eine doppelte Überzahlsituation für die Adler Mannheim, welche aber ungenutzt blieb. In die Haare kriegten sich plötzlich David Wolf mit Milan Jurcina und Nichlas Torp. Unmittelbar danach wurde auch am Videowürfel an die legendäre Szene zwischen Brandon Prust und David Wolf erinnert. Die Rolle von Prust übernahm aber niemand im Kader der Franken.
Im dritten Drittel hatte dann die Stunde der beiden Torhüter geschlagen. Unfassbare Safes lieferten sich Dennis Endras und Niklas Treutle im Schlagabtausch. Neben einer Reihe von Chancen passierte allerdings nichts mehr. Nicht einmal die gute Möglichkeit von Marcel Goc, noch die Überzahlsituation der Adler nach dem Foul von Nichlas Torp konnte etwas am 1:1 – Spielstand ändern. Näher dran an den drei Punkten waren ohne Zweifel die Gäste aus Mannheim. Nürnberg kam immer wieder in prekäre Situationen und saß eindeutig zu lange im eigenen Drittel fest.
In der mitreisenden Overtime führten die Mannheimer eine starke und gefährliche Überzahlformation vor, die aber keinen Erfolg brachte. Als Antwort kamen Milan Jurcina und Patrick Reimer, sieben Sekunden vor Schluss, völlig alleine vor Endras zu einem scheinbar sicheren Tor. Patrick Reimer aber verzog und ließ die 5000 Zuschauer mit großen Augen und offenen Mündern auf den Rängen stehen. Somit hieß es also Penaltie Shootout!
Im Shootout sahen die Zuschauer insgesamt zwanzig Schüsse, was möglicherweise auch mit dem schlechten Eiszustand zutun hatte. Im Fokus standen zweifellos Steven Reinprecht und Brent Raedeke, welcher das Spiel am Ende auch entscheiden konnte, weil Philippe Dupuis im Nachzug am Tor vorbeischoss. 1:2 hieß es am Ende aus Nürnberger Sicht.
Die Ice Tigers gelangen somit wieder an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga, da Augsburg und Berlin ebenfalls eine Niederlage kassierten und keinerlei Punkte verbuchen konnten. Die Adler Mannheim setzen sich auf Platz sieben nieder, dicht gefolgt von den Schwenninger Wild Wings.
Stimmen zum Spiel:
Sean Simpson (Mannheim): Es war ein sehr gutes Eishockeyspiel von beiden Seiten. Wir hatten einen kleinen Vorteil im ersten Drittel, Nürnberg im zweiten. Das letzte Drittel und die Verlängerung waren extrem umkämpft. Die Reaktion meines Teams auf die drei Niederlagen in Folge war sehr positiv.
Rob Wilson (Nürnberg): Wir mussten bereit sein, Mannheim war besser als wir im ersten Drittel. Im zweiten Drittel war es umgekehrt, da haben wir Druck ausgeübt. Im letzten Drittel war es wirklich hart umkämpft, beide Torhüter haben sehr stark gespielt. Es war allgemein ein gutes Eishockeyspiel.

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(DEL/Ingolstadt) PM Fünf Punkte vom Road Trip: Der ERC Ingolstadt hat auch das zweite Spiel seines Auswärtswochenendes gewonnen. Mit 5:1 siegte Tommy Samuelssons Mannschaft bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven.

(Foto: Gepa-Pictures)
Der ERC spielte ein sehr gutes Auswärtsspiel. Defensiv standen Benedikt Kohl & Co. kompakt und solide. In der Offensive nutzten die Panther über alle Reihen ihre Geschwindigkeit und ging schnell mit 2:0 in Front. Darin Olver traf einmal per Hechtsprung nach einem Friesen-Schuss (4.), ein zweites Mal dank schnellem Umschaltspiel. Kael Mouillierat hatte die Lage erkannt und schickte Collins und Olver zu einem Zwei-auf-Eins auf die Reise. Olver schloss eiskalt ab (9.).
Fast wäre ihm in der 18. Minute gar der Hat-trick geglückt, als er in einem Unterzahlkonter einen Rebound nur knapp zum erneuten Erfolg verpasste. Da stand bei den Pinguins, getauscht nach dem 2:0, anstatt Tomas Pöpperle bereits Jaroslav Hübl im Tor.
Mit zunehmender Spielzeit nahm in der Folge der Druck der Gastgeber zu. Die Panther hielten die Pinguins jedoch meist leidenschaftlich vom Tor weg und hatten den starken Timo Pielmeier im Tor, der gegen Ross Mauermann (23.) und Nehring (34.) klärte. Der ERC fiel überfallartig aus und war in der zweiten Hälfte des Drittels wieder die gefährlichere Mannschaft. Dabei war das Duo Patrick McNeill/Brandon Buck zweimal der Urheber: Erst passt Buck nach McNeill-Anspiel auf Greilinger, der übers Tor abschloss (31.). Danach scheiterte Buck, von McNeill bedient, an Hübls starker Drehparade (37.).
Ähnlich das Bild im Schlussdrittel: Pielmeier stand nun im Mittelpunkt, rettete gut und bekam auch die Hilfe seiner Vorderleute, etwa in der 44. Minute gegen den einschussbereiten Rylan Schwartz. Nun klappte per Tempogegenstoß auch das wichtige dritte Tor: Kapitän John Laliberte staubte einen Rebound ab (51.). Bremerhaven rechnete sich nach dem umgehenden 1:3 durch Nicholas Jensen nochmal etwa aus, doch mit einem Lehrbuchkonter über Collins zog der ERC auf 4:1 weg. Torschütze Thomas Greilinger legte dann noch einen emptynetter zum 5:1-Endstand nach.
Kapitän Laliberte meinte: „Wir können mit dem Auswärtswochenende wirklich zufrieden sein. Mit den fünf Punkten fällt die lange Busfahrt zurück nach Ingolstadt angenehm aus.“

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