(DEL/Bremerhaven) (Christian Diepold) Mit einem 4:0 (1:0, 0:0, 3:0) konnten die Fischtowner beim ERC Ingolstadt die nächsten drei Punkte in der DEL Saison 2017/2018 einfahren. Die Tore für Bremerhaven erzielzten Rylan Schwartz, Jordan Owens, Jordan George und Mike Hoeffe.
(Foto: Marija Diepold)
Stark dezimiert reisten die Fischtown Pinguins nach Ingolstadt und mussten noch vor der Partie die nächste Hiobsbotschaft verkraften, denn auch Kapitän Mike Moore sollte kurzfristig verletzungsbedingt ausfall. Wie lange er pausieren muss wurde während des Spiels noch nicht mitgeteilt.
Sein Stellvertreter auf dem Eis war Cody Lampl, der mit seinem Team bereits nach weniger als zwei Minuten durch Rylan Schwartz mit 0:1 in Führung gehen konnte. Obwohl auf Seiten der Gäste die Bank um einige Plätze weniger belegt war und die Spieler Extraschichten einlegen mussten präsentierten sich die Bremerhavener als die zweikampfstärke Mannschaft und erspielten sich in den ersten zwanzig Minuten einige gute Torchancen.
Im Mittelabschnitt waren die Pinguins weiterhin zweikampfstark und Timo Pielmeier hatte alle Hände voll zu tun, den knappen Rückstand für sein Team zu halten. Ingolstadt wurde immer stärker und es kam zu einer Vielzahl an gefährlichen Situationen, jedoch schien am heutigen Mittwoch Abend Tomas Pöpperle im Tor der Fischtowner einen herausragenden Tag erwischt zu haben, er ließ kaum Abpraller zu und verteidigte die knappe Führung nach 40. Minuten in die zweite Drittelpause.
Der Schlußabschnitt begann mit einem Lattentreffer von Petr Taticek und bei einem der vielen Überzahlmöglichkeiten konnte Jordan Owens das 0:2 erzielen und fortan kamen die Gäste aufgrund des erhöhten Drucks von Ingolstadt vermehrt zu Konterchancen. Eine dieser Gegenangriffe verwandelte Jordan George dann zum 0:3 und kurz vor dem Ende traf Mike Hoeffel noch zum 4:0 Endstand.

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München feiert gegen die Krefeld Pinguine vor 3.090 Zuschauern den achten DEL-Heimsieg in Folge: Gegen die Rheinländer gewann München durch Tore von Steve Pinizzotto, Maximilian Kastner und Brooks Macek mit 3:2 nach Verlängerung (0:0|2:1|0:1|1:0).

(Foto: Heike Feiner)
Noch vor der Partie wurde Red-Bulls-Kapitän Michael Wolf für seinen 600. Scorerpunkt in der DEL geehrt, den er per Vorlage gegen die Eisbären Berlin erzielte. Doch in den ersten 20 Minuten konnte keiner der Spieler das persönliche Punktekonto aufstocken – mit 0:0 ging es in die erste Pause. Die beste Möglichkeit hatte Keith Aucoin, als er alleine vor dem Krefelder Tor abschloss, aber scheiterte (16.).
Mit mehr Schwung kam der amtierende Deutsche Meister dann aber aus der Kabine: Schon nach 52 Sekunden erzielte Steve Pinizzotto aus zentraler Position die Führung (21.), die Maximilian Kastner in Überzahl mit seinem ersten Saisontor ausbauen konnte (24.). Jordan Caron gelang im Mitteldrittel nur noch der Anschluss für die Gäste (28.).
Die Pinguine kamen aber mit großen Möglichkeiten im letzten Abschnitt an: Erst traf Caron den Pfosten, dann scheiterte Christoph Gawlik mit einem Alleingang (47.). In Münchner Überzahl kam erneut Gawlik zum Abschluss, den Rebound verwertete der Ex-Münchner Martin Schymainski (50.). Mehr Treffer fielen nicht mehr, die Verlängerung musste die Entscheidung bringen.
In der Overtime traf der Top-Torjäger der vergangenen Wochen: Brooks Macek traf im sechsten Spiel in Serie – diesmal zum 3:2-Sieg nach Verlängerung (63.).
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Krefeld Pinguine 3:2 n.V. (0:0|2:1|0:1|1:0)
Tore
1:0 | 20:52 | Steven Pinizzotto
2:0 | 23:33 | Maximilian Kastner
2:1 | 27:09 | Jordan Caron
2:2 | 49:57 | Martin Schymainski
3:2 | 62:35 | Brooks Macek
Zuschauer
3.090

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(DEL/Düsseldorf) PM So knapp, so schade! Nach einem total verpatzten Start verliert die Düsseldorfer EG trotz einer anschließenden, deutlichen Steigerung und toller Aufholjagd bei den Adler Mannheim mit 4:5 (0:3, 2:2, 2:0). Entscheidend hierbei war ein schwaches erstes Drittel, das später trotz vier eigener Tore und weiterer Chancen nicht mehr ausgeglichen werden konnte. Nun gilt es, diese Niederlage schnell aus den Trikots zu schütteln. Denn schon am Wochenende stehen die nächsten beiden Meisterschaftsspiele an.

( Foto Birgit Häfner )
Die DEG heute erstmals wieder mit Mathias Niederberger im Kader, dafür weiterhin ohne die Verletzten Tim Conboy, Rob Bordson, Daniel Weiß, Johannes Huss und Nicklas Mannes. Das Spiel begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams mit einigen kleineren Chancen. Dann brach – aus dem relativen Nichts – das Torunglück über die DEG hinein. Nacheinander trafen Brent Raedeke (7.13, aus kurzer Distanz), Devin Setoguchi (8.03, hoch in die Mitte) und Marcus Kink (12.13, in Überzahl) zum schnellen und fast schon vorentscheidenden 3:0.
War der erste Rückstand noch unglücklich, war die deutliche Führung der Adler nach 20 Minuten absolut verdient. Die DEG gewann in dieser Phase einfach zu wenig Zweikämpfe. So konnte das nichts werden.
Im zweiten Abschnitt sah es zunächst noch übler aus. Die Adler Mannheim bissen weiter zu und erhöhten den Druck auf das Gehäuse von Dan Bakala. Folgerichtig fielen die Treffer vier und fünf. Zunächst überwand Phil Hungerecker unseren Goalie im Nachschuss (21.13). Es war die letzte Aktion unserer 34, der danach seinen Kasten räumen musste. So kam Mathias Niederberger zu den ersten Spielminuten seit seiner Verletzung. Doch auch er konnte die Badener zunächst nicht aufhalten und kassierte nur wenig später das 0:5 aus Sicht der DEG.
Thomas Larkin netzte bei 23.48 durch die Beine ein. Doch die DEG steckte nicht auf. Immerhin. Kapitän Darryl Boyce verkürzte – technisch gekonnt – im zweiten Versuch auf 1:5. Und auch Jeremy Welsh konnte Dennis Endras im Adlerhorst überwinden. Die 27 traf bei 37.53 trocken ins Eck. Mit einem 5:2 für Mannheim ging es in die zweite Pause.
Zu Beginn des Schlussabschnitts genau das, was die DEG brauchte: Ein blitzschnelles Tor! Erneut war es Jeremy Welsh, der nach nur 11 Sekunden auf 3:5 verkürzte (Assist Lewandowski). Danach die DEG hellwach und durchaus mit Chancen, den vierten Treffer zu erzielen. Leider blieben zwei Überzahl-Situationen ungenutzt. Dann doch der Anschluss! John Henrion verkürzte tatsächlich auf 4:5 (47.59, Kammerer). Und als Welsh wenige Sekunden vor der Sirene freistehend an die Scheibe kam, wäre fast das Wunder war geworden – doch sein Schuss strich knapp am linken Pfosten vorbei. Die Niederlage war perfekt. Fazit: So knapp, so schade!
Ausblick: Schon am Freitag geht die Hatz weiter. Dann geht es zu den Grizzlys Wolfsburg. Am Sonntag (19.00 Uhr!) kommen dann die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in den ISS DOME – und das mit fast 2.000 Fans im Schiffsgepäck. Da heißt es für die Fans der DEG: Gegenhalten!

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(DEL/Köln) (ST) Es war Dienstag und das dritte Heimspiel in Folge einer kurzen Zeit für die Kölner Haie. Die Mannschaft und 10.092 Zuschauer erwarteten die Eisbären Berlin in der LANXESS arena. Die Partie versprach spannend und brisant zu werden, doch trotz einer guten Leistung mussten die Kölner das Soiel gegen die Hauptstädter mit 2:4 verloren geben.

(Foto Ingo Winkelmann)
Nach dem verdienten 5:1 - Sieg am Sonntag gegen die Grizzlys aus Wolfsburg wollte der KEC nun gegen das Team von Uwe Krupp nachlegen. Für die Fans der Haie stellte sich zu Beginn die Frage, können die Haie nun Konstanz zeigen und erneut einen Sieg zu Hause behalten? Denn am Freitag mussten sie gegen Ingolstadt eine bittere Niederlage einstecken, am Sonntag jedoch machten sie diese durch eine souveräne Leistung wieder wett. Wie würde nun das dritte Heimspiel in Folgen enden? "Wir haben gegen ein sehr gutes Team gespielt. Beide Mannschaften hatten heute viele gute Momente und wir hatten genug Chancen um zu gewinnen. Wir müssen aber mehr Kapital aus unseren Chancen schlagen. Auch wenn der Berliner Torhüter heute heiß gelaufen ist", so Cory Clouston im Anschluss. (Quelle: www.haie.de)
Die Kölner befanden sich vor dem Spiel auf einem sicheren Platz fünf, die Berliner jedoch mit fünf Punkten mehr auf Platz drei. Für Köln also gab es noch Luft nach oben. Im ersten Spiel der beiden gegeneinander in Berlin verlor der KEC knapp mit 3:2, ein weiterer Grund heute die drei Punkte zu in Köln zu sichern.
Cory Clouston setzte erneut Justin Peters im Tor ein. Zudem griff er auf einen Förderlizenz Spieler zurück, Lucas Dumont hatte seinen ersten DEL Einsatz. Ist dies die Reaktion auf die Kritik, dass Köln und besonders Cory Clouston Nachwuchsspieler nicht genug fördert?
Das erste Drittel begann noch etwas zögerlich, gewann aber immer mehr an Schwung. Köln mit einer guten Offensive, dennoch gelang ihnen zunächst kein Tor. Den Berlinern hingegen gelang das erste Tor in der 9. Minute, Sean Backman war der Schütze. Im Folgenden kam Köln immer besser ins Spiel und erzielte den Anschlusstreffer in der 16. Minute durch Ryan Jones. Zuvor musste
Der Mittelabschnitt blieb es ein harter Kampf. Die Kölner mit mehr Spielanteilen und einigen Möglichkieten, die aber Petri Vehanen parierte. Auf der Gegenseite entschärfte Justin Peters die ein oder andere Möglichkeit durch die Berliner. Einige Strafzeiten der Hauptstädter konnte der KEC nicht nutzen. IN der 40. Minute erhöhte Berlin auf 1:2 durch Jamie Macqueen.
Das Schlussdrittel war geprägt von einem Aufbegheren Kölns, doch es war ein schweres Durchkommen. In der 53. Minute das Tor für Berlin durch Danny Richmond, bitter für Köln. In der 57. MInute kam Köln noch einmal heran, Kai Hospelt schoss das 2:3, doch einen Ausgleich erzielten die Domstädter nicht mehr. Der empty netter durch Thomas Oppenheimer in der 59. Minute besiegelte den Berliner Sieg.
Insgesamt spielten die Haie eine gute Partie, die aber nicht mit Toren belohnt wurde. Im Tor der Berliner Eisbären zeigte Petri Vehanen eine überzeugende Leistung. An ihm scheiterte die Kölner Offensive immer wieder. So endete das Spiel ernüchternd mit 2:4 für den KEC. Lucas Dumonts Debüt im Haie Trikot war entsprechend gut. Am Freitag reisen die Kölner Haie dann nach Nürnberg, Beginn ist um 19.30 Uhr.
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(DEL/Schwenningen) (BM) Erneut musste Schwenningens Trainer Pat Cortina auf wichtige Leistungsträger verzichten. Neben Marc El-Sayed, Simon Danner, Kyle Sonneburg und Jussi Timonen fehlte erneut Andreé Hult. Zudem konnte Dustin Strahlmeier aus familiären Gründen nicht mit der Mannschaft nach Bayern reisen. Bei den Hausherren fehlten Mike Connolly und Kyle MacKinnon. Straubing war über weite Strecken des Spiels die tonangebende Mannschaft und konnte direkt im ersten Drittel in Führung gehen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich führten die Tigers bis zehn Minuten vor Spielende mit 3:1. Schwenningen kämpfte sich nochmals heran und erzwang die Overtime. Im Penaltyschiessen sicherte Mirko Sacher den Zusatzpunkt für die Gäste.

(Foto: Jens Hagern/Archiv)
Von Beginn an zeigte Straubing wer der Herr im Haus ist. Mike Zalewski eröffnete mit einem satten Schuss die Angriffsbemühungen der Niederbayern. Auf der Gegenseite scheiterte Mirko Höfflin an Drew MacIntyre im Tor der Gastgeber. Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch schaffte es keines der Teams etwas Zählbares daraus zu machen.
In der zehnten Spielminute jubelten die Tigers zum ersten Mal. Zunächst konnte Marco Wölfl einen Schuss von der blauen Linie abwehren. Mike den reagierte blitzschnell und überwand den Schwenninger Back-Up zum ersten Mal. Die Führung hielt nicht lange. Nachdem Colton Jobke aufgrund eines Ellbogenchecks vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, gelang Schwenningen in Überzahl der Ausgleichstreffer. Kalle Kaijomaa traf mit einem satten Handgelenkschuss in den Winkel. Bis zur Pause bestimmte Straubing weiter das Spiel.
Im zweiten Abschnitt starteten die Tigers in Überzahl, da Marcel Kurth eine Strafzeit wegen zu vielen Spielern auf dem Eis absitzen musste. Jeremy Williams nahm Maß und traf aus kurzer Distanz zur erneuten Führung. In Überzahl hatte Schwenningen erneut die Möglichkeit zum Ausgleich, allerdings wollte die Scheibe nicht über die Linie. Exakt 30 Minuten waren gespielt. Als die Gäubodenstädter ihre Führung ausbauen konnten. Schwenningen verzog zunächst im Angriff und schoss den Puck in die Rundung. Von dort ging es ganz schnell. Im Konter schloss Dylan Yeo eiskalt ab. Schwenningen kam in dieser Phase nicht mehr gefährlich vor das Tor der Hausherren. Bis zur Pause blieb es aber bei diesem Spielstand.
Auch im Schlussabschnitt verpassten es die Gäste nochmals nachzulegen. Straubing kontrollierte das Spielgeschehen und lauerte auf Konter. Sechs Minuten vor Spielende fasste sich Mirko Sacher ein Herz und schoss aus spitzem Winkel einfach mal auf das Tor. Der Puck fand tatsächlich den Weg über die Linie und Schwenningen war wieder im Spiel. Für Straubing sollte es noch bitterer kommen. Schwenningen witterte nun seine Chance und drückte auf den Ausgleich. Zwei Minuten vor Spielende sollte dieser auch fallen. Stefano Giliati überwand MacIntyre aus kurzer Distanz. Schwenningen blieb bis Spielende zwar brandgefährlich, das Spiel musste aber in der Overtime entschieden werden.
Bei drei gegen drei rückte immer mehr Marco Wölfl in den Fokus der sein Team im Rennen hielt. Zwei Sekunden vor dem Ende verpasste Tobias Wörle den Siegtreffer. Sein Schuss ging nur an den Pfosten. Die Entscheidung musste im Penaltyschiessen fallen. Zunächst verschoss Jeremy Williams, während Mirko Höfflins versuch glücklich ins Tor rutschte. Während Loibl und Acton scheiterten gelang Mike Zalewski der Ausgleich. Nun lag es an Mirko Sacher. Schwenningens Verteidiger zeigte sich cool und sicherte mit seinem Treffer den Zusatzpunkt für die Schwarzwälder.
Spiel vom 25.10.2017
Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings
Tore:
1:0 |10. |Hedden (Madaisky / Röthke)
1:1 |13. |Kaijomaa (Wörle / Rech)
2:1 |22. |Williams (S. Zalewski / M. Zalewski)
3:1 |30. |Yeo (Mitchell / Edwards)
3:2 |54. |Sacher (Wölfl)
3:3 |58. |Giliati (Poukkula)
3:4 |GWS.|Sacher
Zuschauer: 3736
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(DEL/Iserlohn) PM Es bleibt dabei, die Iserlohn Roosters erzielen einfach zu wenig Tore. Gegen Wolfsburg zeigten die Sauerländer über zwei Drittel eine sehr ordentliche Leistung und begegneten dabei Wolfsburg auf Augenhöhe. In einer an Höhepunkten armen Partie unterlagen die Gastgeber dennoch am Ende mit 2:4.

(Foto: Patrick Rüberg)
Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Partie, bei den Iserlohnern fehlten gleich fünf Spieler und das machte sich in der zaghaften Anfangsphase bemerkbar. Erst nach sechs Minuten gab es die ersten Torchancen in der Begegnung. Combs und Schmidt scheiterten aber an Wolfsburgs Schlussmann Gerald Kuhn. In der Folge agierten die Hausherren druckvoller, ließen Scheibe und Gegner laufen und hatten Pech als Bonsaksen in der achten Minute aus dem Rückraum nur den Außenpfosten traf. Die Gäste blieben über weite Strecken des ersten Drittels in der Offensive relativ harmlos, so dass Mathias Lange nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft wurde. Mit der Pausensirene hatte stattdessen sogar noch Iserlohns Kapitän Jason Jaspers in Unterzahl die Führung auf den Schläger, aber Kuhn stoppte die Scheibe. Die Sauerländer besaßen die größeren Chancen, aber stellten in den ersten 20 Minuten erneut ihre mangelnde Kaltschnäuzigkeit unter Beweis.
Auch das zweite Drittel blieb arm an Tormöglichkeiten, doch nun kamen auch die Grizzlys besser in die Partie, verbuchten in der 25. Minute ihre erste herausragende Chance. In Überzahl passte Haskins auf Furchner, der aus gut fünf Metern mit seiner Direktabnahme Lange keine Chance ließ – 1:0. Bitter für Iserlohn, denn vor dem Gegentreffer pfiffen die Unparteiischen eine aus Zuschauersucht umstrittene Strafe gegen Jaspers. Erst Mitte des zweiten Drittels wurden dann auch die Roosters wieder etwas gefährlicher, in einer Partie, die über weite Strecken von Einsatzwillen und Kampf geprägt war. Jaspers nahm Anlauf, lief alleine auf Kuhn zu und scheiterte mit der Rückhand. In der 32. Minute tauchte Jack Combs plötzlich allein vor Kuhn auf, doch der Stürmer schob den Puck aus kurzer Distanz am linken Pfosten vorbei. Zum Ende des Mittelabschnitts wurden dann wieder die Gäste aktiver, Mathias Lange musste gegen Weiß sein ganzes Können unter Beweis stellen, um das zweite Gegentor zu verhindern. So blieb es bei der knappen Führung für die Grizzlys.
Zu Beginn der letzten zwanzig Minuten drückten die Sauerländer dann auf den Ausgleich. Friedrich und Bassen tauchten frei vor dem Wolfsburger Tor auf, bekamen auch die Scheibe, aber scheiterten beide mit ihren Schüssen aus der Nahdistanz an Kuhn. Der Wolfsburger Keeper zeigte sich auch Sekunden später auf dem Posten, als Weidner einen Handgelenksschuss abfeuerte, aber Kuhn geschickt mit einem Schritt nach vorne den Winkel verkürzte und so mit seinem Körper den Puck abwehren konnte. In der 45. Minute waren die Roosters erneut in Überzahl auf dem Eis, erzielten jedoch nicht der Ausgleich gelang, sondern kassierten stattdessen Gegentreffer Nummer zwei.
Haskins war gerade von der Strafbank zurück auf das Eis gekommen, schnappte sich hinter dem Iserlohner Gehäuse die Scheibe und überwand Mathias Lange mit einem Bauerntrick. Wer jetzt ein Aufbäumen der Gastgeber erwartet hatte, der wurde nur kurzfristig zufrieden gestellt. Fischer mit seinem Direktschuss in Überzahl markierte in der 53. Minute den Anschlusstreffer. Iserlohns Hintermannschaft leistete sich allerdings in der Folge zu viele Fehler, die Wolfsburg gnadenlos bestrafte. So hatten Dehner und Furchner wenig Mühe bei ihren Treffern in der 54. und 55. Minute. Downs 2:4 in der Schlussminute war dann lediglich noch Ergebniskosmetik.
Statistik:
Iserlohn Roosters –Grizzlys Wolfsburg 2:4 (0:0/0:1/2:3)
Tore:
0:1 (24:49) Furchner (4-3/ Haskins),
0:2 (44:48) Haskins, 1:2 (52:27) Fischer (5-4/ Schmidt),
1:3 (53:24) Dehner (Aubin, Kreps),
1:4 (54:17) Furchner (Fauser),
2:4 (59:13) Down (Turnbull, Martinovic)
Strafen: Roosters 8 – Grizzlys 12
Zuschauer: 3.593
Roosters: Lange – Larsson, Eklund; Fischer, Martinovic; Schmidt, Bonsaksen – Down, Turnbull, Florek; Combs, Jaspers, Brown; Bassen, Weidner; Friedrich; Shevyrin, Salmonsson
Grizzlys: Kuhn – Bina Krupp; Wurm, Likens; Riefers, Dehner – Fauser, Haskins, Furchner; Aubin, Dixon, Weiß; Höhenleitner, Kreps, Foucault; Mulock, Proft, Karachun
Schiedsrichter: Hoppe (Bad Nauheim), Lemelin (USA)

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben zwei weitere Nachwuchstalente mit einer Förderlizenz ausgestattet. Verteidiger Moritz Seider und Angreifer Pierre Preto sind ab sofort sowohl für die Jungadler als auch für den aktuellen Tabellensechsten der Deutschen Eishockey Liga spielberechtigt.

( Foto Adler Mannheim )
Seider, der gebürtig aus Zell (Mosel) stammt, gilt als vielversprechendes Talent. Erst im vergangenen Juni ist der 16-Jährige, der 2015 über Erfurt zu den Jungadlern nach Mannheim kam, von der Erich-Kühnhackl-Stiftung als bester Verteidiger seines Jahrgangs (2001) ausgezeichnet worden. Kurz zuvor hatte er mit den Jungadlern den Gewinn der DNL-Meisterschaft gefeiert. Mit vier Toren und zehn Vorlagen ist Seider momentan punktbester Verteidiger der laufenden DNL-Saison.
Preto erlernte das Eishockeyspielen bei der EKU Mannheim, ehe er sich 2008 der Nachwuchsabteilung der Adler anschloss. In insgesamt 90 DNL-Partien erzielte der 18-jährige Angreifer 36 Scorerpunkte (zwölf Tore / 24 Vorlagen). Mit den Jungadlern wurde Preto in den vergangenen zwei Spielzeiten zweimal DNL-Meister.

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(DEL/Köln) (ST) In Köln erwarteten die Kölner Haie und 12.873 Zuschauer am Sonntag die Wolfsburger Grizzlys. Es war das zweite Heimspiel für den KEC in einer Reihe von drei Spielen zu Hause, am Freitag musste die Mannschaft von Trainer Cory Clouston das erste Heimspiel gegen Ingolstadt verloren geben. So wurde am Sonntag ein spannendes und brisantes Spiel für Köln erwartet.

Foto: Ingo Winkelmann
Ingolstadt machte es den Haien am Freitag schwer, sie nahmen drei Punkte mit nach Bayern, denn sie besiegten den KEC mit 2:6. Die Kölner standen sich selbst im Weg, patzten defensiv und kamen vorne nicht zum Zug. Es war eine bittere, aber verdiente Niederlage. Köln agierte müde und unkonzentriert mit wenig Einsatz. Nach dem vierten Tor der Ingolstädter tauschte Clouston Daniar Dshunussow gegen Justin Peters im Tor, dies wurde mit Pfiffen gegen die Trainerentscheidung seitens der Fans begleitet. Peters jedoch konnte den Schaden auch nicht weiter eingrenzen, mangelte es doch generell im Team an Moral an diesem Abend.
"Wir haben nie den Weg ins Spiel gefunden. Ingolstadt hat nur auf unsere Fehler warten müssen und von denen gab es heute zu viele. Wir müssen das Spiel und den Tag heute schnell abhaken. Es ist gut, dass wir direkt am Sonntag die Chance auf Wiedergutmachung haben.", erklärte Kapitän Christian Erhoff nach dem verlorenen Spiel. (Quelle: www.haie.de)
Gegen Wolfsburg sollte dies nun besser werden. Das erste Spiel gegen die Grizzlys entschied der KEC mit 2:4 für sich. Wolfsburg befand sich vor Spielbeginn mit 20 Punkten auf Platz acht der Tabelle, Köln mit nur zwei Punkten mehr auf Platz fünf, ganz weit auseinander sind so beide Teams nicht. Die Grizzlys spielen unter Trainer Pavel Gross ein schnelles und offensiv hartes Spiel. Es versprach also wie immer ein offensiv starkes Spiel beider zu werden.
Auf Seiten der Wolfsburger fehlten die ehemaligen Haie Torsten Ankert und Marcel Ohmann verletzungsbedingt.
Das erste Drittel begann sehr schnell. Köln zeigte sofort Präsenz und eine harte Offensive. In der dritten Minute war es dann auch schon so weit, Moritz Müller schoss sein zweites Tor an diesem Wochenende. Und eine Minute später folgte schon das zweite Tor für die Haie durch Shawn Lalonde. Es war für Torwart Felix Brückmann unhaltbar und überraschend. Der KEC ließ Wolfsburg nicht zum Angriff kommen, im Gegenzug erarbeitete sich Mannschaft immer wieder gefährliche Möglichkeiten. Ohne Felix Brückmann im Wolfsburger Tor wäre das Ergebnis sicherlich höher ausgefallen. So endete der erste Abschnitt 2:0 für Köln.
Im Mittelabschnitt mussten die Haie nun an das erste Drittel anknüpfen und konstant nach vorne spielen. Dies gelang, wenn auch Wolfsburg besser ins Spiel fand und sich auch die ein oder andere Möglichkeit erarbeitete. In der 28. Minute folgte dann der Anschluss, da das Tor aber verrutschte, forderten die Schiedsrichter den Videobeweis, das Tor wurde für Wolfsbug gegeben. Stephen Dixon war der Schütze. Doch das beeindruckte die Haie wenig. Sie spielten weiter schnell. Die Atmosphäre wurde zunehmend hitziger. In der 36. Minute erhöhte Haie Kapitän Christian Erhoff dann auf 3:1 mit einem schnellen und starken Unterzahltor. Das zweite Drittel endete dann so.
Im Schlussdrittel wurde es Wolfsburg nicht besser. Weiterhin blieben die Haie schnell und spielführend. Zwischenzeitlich wurde das Spiel etwas zäh und auch hitziger, das änderte sich in der 49. Minute mit dem zweiten Tor für Christian Erhoff. Der KEC übte so lange Druck aus, da zeichnete sich dies Tor im Vorfeld ab. Und in der 56. Minute dann der fünfte Treffer für Köln, Philip Gogulla traf nach einem schönen Passspiel mit Kai Hoppelt und Christian Erhoff. 5:1 war der Endstand.
Insgesamt war ein schnelles und erfolgreiches Spiel für die Kölner Haie. Sie zeigten sich von ihrer starken Seite an diesem Sonntag. Die Defensive stand hinten kompakt, Wolfsburg hatte keinen Raum und keine Chance durchzukommen und den Haien gefährlich zu werden. Mit Justin Peters hatte die Mannschaft zudem einen guten Rückhalt. Offensiv schossen die Haie die nötige Tore und zeigten, dass sie die Niederlage von Freitag wieder wett machen wollten. "Dieser Erfolg war wichtig für die Mannschaft. Wir wollten nach der Niederlage am Freitag zurückkommen und haben dies mit einer geschlossenen Teamleistung über 60 Minuten getan“, so Christian Erhoff. (Quelle: www.haie.de). Köln agierte konzentriert und ließ Wolfsburg kaum Möglichkeiten offensiv zu werden. Mit zunehmenden Spielverlauf wurde es wie in Spielen gegen die Grizzlys zu erwarten provokanter und aggressiver.Dennoch muss diese Leistung nun in den kommenden Spielen auch gezeigt werden. Es fehlt noch an der nötigen Konstanz, denn am Ende zählt jeder Punkt.
Am Dienstag geht es in das dritte Heimspiel. Erwartet werden die Berliner Eisbären, um 19.30 Uhr geht es los.
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(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder ein Sieg der Fischtown Pinguins und die 4.421 Zuschauer feierten dabei einen Mann ganz besonders, Chris Rumble schoss die Bremerhavener zurück ins Glück.

(Eishockey-Online.com/Archiv)

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(DEL/Düsseldorf) (Oliver Winkler) Die Thomas Sabo Ice Tigers waren mit sechs Siegen in Folge zu Gast bei der Düsseldorfer EG und traten als sicherer Favorit zur Partie an. Bereits im ersten Abschnitt zeichnete sich aber eine Dominanz der Heimmannschaft aus, welche an einer miserablen Chancenverwertung litt. Aufgrund der schwachen Schussquote und einen starken Andreas Jenike dauerte es knapp 30 Minuten bis zum ersten Treffer, Spencer Machacek sicherte der DEG, nach der finalen Druckphase der Nürnberger, mit einem Schuss ins leere Tor drei Punkte gegen den Tabellenführer.

(Foto: Birgit Eiblmaier)
Nur 5500 Zuschauer kamen zum Duell gegen den Tabellenführer in den ISS Dome. Kaum einer dieser Zuschauer war optimistisch, dass man volle drei Punkte holen würde. Doch schon im ersten Abschnitt zeichnete sich ab, dass die Dominanz auf der Seite der Heimmannschaft war. Das Team von Rob Wilson war sichtlich geschwächt und agierte von Beginn an eher abwartend, während die Düsseldorfer EG sofort stark attackierte. Im Tor der Franken stand erneut Andreas Jenike, der ähnlich wie beim Heimspiel gegen die Eisbären Berlin starke Paraden zeigte und seine Mannschaft im Spiel hielt. Bereits nach zwanzig Minuten hatte er über 17 Schüsse parieren müssen, während sich sein Gegenüber Daniel Bakala nur gegen sechs Schüsse behaupten musste. Die DEG verbrachte nahezu die volle Zeit im Drittel der Gäste und konnte von Pech reden, dass es nicht zum Führungstreffer gekommen ist. Besonders auffallend war die Fehlpassrate auf beiden Seiten. So verloren Alexander Barta und Maximilian Kammerer im ersten Überzahlspiel immer wieder die Kontrolle über den Puck im eigenen Drittel und ließen Brandon Segal gefährlich näher kommen. Mehr ist allerdings nicht passiert. So blieb es bei einem spektakelfreien 0:0.
Auch der Mittelabschnitt war mehr oder weniger ereignislos. Erst in der 27. Spielminute kam es zum Foul von Dane Fox, der den Düsseldorfern die zweite Power Play - Situation ermöglichte. David Steckel konnte den Puck vorerst zusammen mit Oliver Mebus aus dem Drittel befördern. Maximilian Kammerer aber startete einen neuen Anlauf, brachte den Puck hinter das Tor von Jenike und passte zu Alexander Barta, der an der blauen Linie wartete und den Puck nahezu unhaltbar halbhoch ins Tor hämmerte. Die Ice Tigers waren ab dem Gegentreffer zumindest ein Stück weit aktiver und versuchten, schnell den Ausgleich zu erzielen. David Steckel und Philippe Dupuis kamen zu zwei besseren Chancen, konnten Bakala aber nicht überwinden. Auch im nachfolgenden Unterzahlspiel wurden die Gäste gefährlich. Erneut war es Steckel, diesmal in Zusammenarbeit mit Marius Möchel, der aber ebenfalls am heimischen Torhüter scheiterte. Somit blieb es beim 1:0 für die Düsseldorfer EG, welche sich die Führung auf Grund der zurückhaltenden und passiven Spielweise der Nürnberger, redlich verdient hatte.
Im dritten Drittel war es dann tatsächlich soweit: Die Thomas Sabo Ice Tigers kamen zu starken und regelmäßigen Chancen, hatten das Spielgeschehen aber überhaupt nicht unter Kontrolle. Auf beiden Seiten jagte eine Chance die Andere. Näher am Torerfolg waren dann aber die Gäste: Dane Fox kam aus der Drehung zum Schuss, Philippe Dupuis schoss im Alleingang vor Bakala am Tor vorbei und selbst eine doppelte Überzahlsituation mit Chancen von Milan Jurcina, Leonhard Pföderl und Dane Fox konnte nicht zum Ausgleich führen. Die Ice Tigers waren im Schlussabschnitt definitiv die bessere Mannschaft, am Ende fehlte aber die Kraft, um die Chancen und den Druck in Tore zu verwandeln. So kam es zwei Minuten vor Schluss zum Treffer ins leere Tor. Spencer Machacek konnte einen Fehlpass abgreifen und der Düsseldorfer EG drei Punkte sichern.
Somit fallen die Thomas Sabo Ice Tigers auf den zweiten Tabellenplatz. Das nächste Spiel wartet am Freitag zu Hause gegen die Kölner Haie, während die Düsseldorfer EG in Mannheim zu Gast ist.
Einen Blogartikel, mit mehr oder weniger neutraler Haltung, gibt es zum Spiel unter folgendem Link: https://oliverwinkler.org/category/deutsche-eishockey-liga/

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(DEL/Ingolstadt) PM Am Ende einer kampfbetonten Partie unterlag der ERC Ingolstadt den Krefeld Pinguinen mit 2:5. Knackpunkt in der ausgeglichenen Partie war ein Unterzahltor des Meisterpanthers im Krefelder Trikot, Christoph Gawlik. Die Gäste fanden gut in die Partie, suchten offensiv den Scheibengewinn und schalteten gut um. So in der 4. Minute, als 4-gegen-4 gespielt wurde: Marcel Müller konterte allein auf das ERC-Tor zu, doch Panther-Schlussmann Jochen Reimer ließ sich von den Finten des Krefelder Topscorers nicht ins Boxhorn jagen und parierte.

(Foto: Jürgen Meyer)
Die Panther kamen vor den 3300 Zuschauern in der Saturn Arena im Laufe der Minuten auf. David Elsner scheiterte mit einem sehenswerten Alleingang noch an Gästetorwart Andrew Engelage (7.), doch zwei Minuten später ging der ERC in Front. Sean Sullivan passte von neben dem Tor mit Übersicht in den Slot auf Petr Taticek, der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ – 1:0. Der ERC verdiente sich im Anschluss die Führung und gab nun den Takt vor. Auf Benedikt Kohls weiten Pass hatte Kael Mouillierat die beste Chance, fand aber nicht an Engelage vorbei (19.).
Krefeld glich per Konter durch Markus Nordlund aus (25.) und 57 Sekunden später, in einem Powerplay, gar in Front gingen. Jordan Caron lenkte einen Davis-Fernschuss in die Maschen. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Der ERC hatte ordentliche Chancen, etwa durch Greg Mauldin auf cleveres Anspiel Kael Mouillierats (28.). Krefeld jedoch war dem 3:1 einmal ganz nahe: In einem weiteren Überzahlspiel traf Adrian Grygiel bei freiem Tor nur die Latte (31.). Kurz vor der Pause kamen die Panther zum Ausgleich: Benedikt Schoppers Fernschuss lenkte Darin Olver in die Maschen (40.).
„Krefeld hat verdient gewonnen. Die Pinguine waren besser in den Kampfmomenten, sie waren effektiver und geradliniger“, sagte ERC-Coach Tommy Samuelsson. In der entscheidenden Situation gelang Krefeld, das im Schlussdrittel den Torwart wechselte, eine Puckeroberung in Unterzahl. Gawlik, der erstmals seit seinem Abschied aus Ingolstadt aufs Eis der Saturn Arena zurückkehrte, traf zum 2:3 (52.). Drei Minuten vor Ende machte Müller mit einem Doppelschlag, einmal bei leerem Tor, alles klar.
Der ERC Ingolstadt hat am Mittwoch bereits das nächste Heimspiel. Ab 19.30 Uhr sind die Fischtown Pinguins Bremerhaven zu Gast. Am Freitag folgt dann zuhause das Derby gegen Meister EHC Red Bull München

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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat trotz einer starken Leistung das Spitzenspiel bei den Eisbären Berlin mit 4:5 nach Penaltyschießen (1:1|2:2|1:1|0:0|0:1) verloren. Vor 11.261 Zuschauern trafen für die Red Bulls vier verschiedene Spieler - darunter Michael Wolf in Unterzahl. Für Münchens Kapitän war es sein 600. Scorerpunkt in der DEL.

(Foto: Gepa-Pictures)
Beide Teams lieferten sich ein intensives und temporeiches Spitzenspiel. In der dritten Minute brachte Berlins Topscorer Sean Backman seine Mannschaft in Führung. Die hielt allerdings nur bis zur siebten Minute, weil Mads Christensen einen Scheibenverlust zum 1:1 nutzte. Die Red Bulls wurden stärker und kamen zu guten Möglichkeiten. In der zwölften Minute traf Steve Pinizzotto den Pfosten, Markus Lauridsen scheiterte mit seinem Nachschuss an Eisbären-Schlussmann Petri Vehanen.
Der Mittelabschnitt begann mit spielstarken Bayern. Obwohl die Gäste in Unterzahl waren, traf Michael Wolf in der 23. Minute mit seinem 600. DEL-Scorerpunkt zum 2:1. Danach scheiterten Frank Mauer am Pfosten (24.) und Keith Aucoin an Vehanen (26.). Nach exakt 30 Minuten glich Berlin in Unterzahl durch Frank Hördler aus. Danach nahm die Partie noch mehr Fahrt auf. Marcel Noebels brachte die Eisbären erneut in Führung (35.), Münchens Brooks Macek glich jedoch nur eine Minute später zum 3:3 aus.
Im Schlussdrittel taktierten beide Teams zunächst, bis in die 48. Minute gab es kaum Torabschlüsse. Dann erzielte Derek Joslin in Überzahl das 4:3 für München. Da Christensen wenig später nur den Pfosten traf, blieb es spannend. In der 54. Minute glich Marcel Noebels für die Eisbären zum 4:4 aus. Zwei Minuten später traf Mads Christensen erneut nur den Pfosten, es blieb beim 4:4 nach der regulären Spielzeit. Nach einer torlosen Verlängerung erzielte Micki DuPont im Penaltyschießen den Siegtreffer für Berlin.
Michael Wolf: „Wir hatten heute genügend Chancen, darunter einige Pfostentreffer. Vier Treffer müssen eigentlich für einen Sieg reichen. Der 600. DEL-Scorerpunkt freut mich. Der Pass von Patrick Hager war super. Ich denke, dass 80 Prozent des Tores auf ihn gehen.“
Endergebnis
Eisbären Berlin gegen EHC Red Bull München 5:4 n.P. (1:1|2:2|1:1|0:0|1:0)
Tore
1:0 | 02:30 | Sean Backman
1:1 | 06:06 | Mads Christensen
1:2 | 22:11 | Michael Wolf
2:2 | 30:00 | Frank Hördler
3:2 | 34:17 | Marcel Noebels
3:3 | 35:44 | Brooks Macek
3:4 | 47:18 | Derek Joslin
4:4 | 53:07 | Marcel Noebels
5:4 | 65:00 | Michael DuPont
Zuschauer
11.261

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(DEL/Schwenningen) (BM) Auf Schwenninger Seite veränderte sich die Personalsituation ein wenig. Mit Andreé Hult und Tobias Wörle kehrten überraschend zwei Spieler aus dem Lazarett zurück in die Mannschaft. Neben den ohnehin Verletzten Simon Danner und Marc El-Sayed fehlten bei den Gastgebern zusätzlich Jussi Timonen und Kyle Sonnenburg. Iserlohn musste auf Boris Blank, Chad Kostello, Marcel Kahle und Sebastian Dahm verzichten. Die Gäste gingen im zweiten Abschnitt zunächst durch Johannes Salmonsson in Führung, ehe Will Acton ausgleichen konnte. Im Schlussdrittel sicherte Tim Bender mit seinem ersten Saisontor den Sieg und somit ein 6-Punkte-Wochenende für Schwenningen.

Foto: Jens Hagen
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(DEL/Straubing) (MA) Es war ein guter Schritt nach vorne, was die Straubing Tigers heute ihren Fans boten. Mit viel Spielfreude, der nötigen Disziplin und einem Levko Kopar, der zum Matchwinner wurde, legten sie eine überzeugende Leistung im bayrischen Duell gegen Augsburg aufs Parkett. Die Gäste taten sich über weite Strecken schwer, ihr Spiel gegen die taktische Marschroute der Niederbayern durchzubringen. Beide Trainer sprachen nach dem Spiel von einem taktisch geprägten Duell, das stets fair blieb.

(Foto: Birgit Eiglmaier)
Die Tigers begannen etwas defensiver um erst einmal nicht in Rückstand zu geraten und etwas Sicherheit im eigenen Spiel zu bekommen. Der AEV blieb ebenfalls verhalten. Es kamen meist nur Schüsse aus der zweiten Reihe. Gefährlich wurde es dann, als die Augsburger in Überzahl agierten, allerdings für die Panther. Steven Zaleswki war in Unterzahl durchgebrochen und scheiterte allein vor Jonathan Boutin. Das Powerplay der Gäste blieb harmlos und auch als erneut ein Straubinger in der Kühlbox saß, sah es zuerst nicht nach einem Erfolg aus. Dennoch fand ein Schuss von Michael Davies sein Ziel. Halbhoch schlug es bei MacIntyre ein und die Panther führten mit 0:1 (14.). Die Gastgeber waren um ihre Chancen bemüht, kamen ein ums andere mal vors Tor aber immer stand ein Verteidiger oder Boutin noch im Weg. So auch als Levko Koper aus ähnlich aussichtsreicher Position, wie zuvor Zalewski, allein vor Boutin vergab. Wo auch großer Nachholbedarf ist, zeigte sich gegen Ende des ersten Abschnitts. Das Überzahlspiel der Tigers war zu schwach um überhaupt den AEV in Bedrängnis zu bringen.
Den Hausherren gelang im Mitteldrittel ein Blitzstart. Nach 21 Sekunden stand es 1:1 (21.) Jeremy Williams konnte sich nach einem Querpass von Mike Hedden gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und schlenzte zum Ausgleich den Puck ins Netz. Die Niederbayern blieben weiter am Drücker und bekamen das Spiel in den Griff. Jonathan Boutin war mehrmals gefragt, als seine Vorderleute vergeblich versuchten die Tigers vom Tor fernzuhalten. Dennoch konnten sie den zweiten Treffer für Straubing durch Mike Zalewski (31.) nicht verhindern. Levko Koper sah die Lücke und bediente seinen Mitspieler prächtig. Der zog sofort ab und Boutin lenkte mit seinem Arm den Puck ins Tor. Die Gäste spielten diszipliniert weiter, ließen sich durch den Rückstand nicht verunsichern und kamen wieder zu mehr Chancen. Wie aus dem nichts kam der Ausgleich zum 2:2 durch Thomas Holzmann (35.). Bei einem Querpass hielt er die Kelle rein und fälschte den Puck ins Tor ab. Die Zeit darauf zu reagieren war füf MacIntyre zu kurz. Es blieb beim Gleichstand nach vierzig Minuten.
Erneut kamen die Straubinger besser aus der Kabine. Es dauerte keine zwei Minuten und der Puck zappelte schon wieder im Tor der Fuggerstädter. Der bei Ex-Coach Bill Stewart nicht mehr berücksichtigte Levko Koper (42.) stand vor dem Tor völlig frei und verwertete den Pass von Max Renner zur 3:2 Führung. Überhaupt machte Koper sein bestes Spiel im Dress der Tigers und auch bei allen anderen Akteuren sah man die zurückgekehrte Spielfreude. Das machte es natürlicht für die Panther nicht einfacher. Immer wieder war für sie bereits in der Mittelzone Endstation, weil sie an eine gut organisierte Defensive des Gegners trafen. Knappe sechs Minuten vor dem Ende sollte somit auch Aleksander Polaczek die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergeben. Vor allem in den letzten beiden Spielminuten als Gäste Trainer Mike Stewart versuchte den Torhüter vom Eis zu nehmen, spielten die Niederbayern clever. Erst 48 Sekunden vor dem Ende gelang es den Augsburgern sechs Feldspieler aufs Eis zu bringen. In dieser alles entscheidenden Phase behielt Drew MacIntyre die Übersicht und entschärfte die letzten beiden Schüsse der Panther. Die Erleichterung über die drei Punkte war bei Fans und Spielern deutlich zu spüren.
Spiel vom 22.10.2017
Straubing Tigers - Augsburg Panther 3:2 (0:1|2:1|1:0)
Tore:
0:1 |14.|Michael Davies (White, Guentzel) PP 1
1:1 |21.|Jeremy Williams (Klassen, Hedden)
2:1 |31.|Mike Zalewski (Koper, Yeo)
2:2 |35.|Thomas Holzmann (Boutin)
3:2 |42.|Levko Koper (Madaisky, Renner)
Strafen:
Straubing 6 - Augsburg 2
(4-2/0-0/2-0)
Schiedsrichter:
HSR Sirko Hunnius, Lasse Kopitz
LSR Wayne Gerth, Jonas Merten
Zuschauer:
3.664
Aufstellung:
Straubing Tigers: MacIntyre, Vogl - Yeo, Klassen; Renner, Edwards; Jobke, Madaisky; Bettauer - Hedden, S. Zalewski, Williams;
Koper, Loibl, M. Zalewski; Schönberger, Brandl, Röthk; Dotzler, Mitchell, Oblinger
Fehlende Spieler: Connolly, MacKinnon, Pätzold,
Augsburg Panther: Boutin, Meisner - Valentine, Lamb; Tölzer, Guentzel; Rekis, Cundari; Sezemsky - Trevelyan, LeBlanc, Parkes;
Holzmann, Stieler, Schmölz; Davies, Trupp, White; Polaczek, Kretschmann, Hafenrichter
Fehlende Spieler: Dinger, Sternheimer, Dürr, Thiel, Detsch

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www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
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(DEB) Die U16-Nationalmannschaft muss sich Finnland auch im zweiten Spiel knapp geschlagen geben und unterliegt dem Gastgeber in Vierumäki knapp mit 3:4 (0:1; 1:1; 2:1; 0:1) nach Verlängerung. Die dirtte und letzte Partie findet morgen um 10.00 Uhr statt.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Stefan Mayer und Norbert Weber, Trainerteam der U16-Nationalmannschaft: „Heute war die Balance zwischen Offensive und Defensive von Anfang an deutlich besser als gestern und wir konnten fast 60 Minuten lang auf Augenhöhe mitspielen. Letztlich hatten die Finnen etwas mehr vom Spiel, doch wir haben alles in die Waagschale geschmissen und defensiv deutlich weniger zugelassen als gestern. Außerdem hat unser Torhüter uns die Möglichkeit gegeben das Spiel offen zu halten, sodass wir offensiv immer wieder zu guten Torchancen gekommen sind.
Durch eine grandiose Energieleistung und einen starken Teamzusammenhalt sind wir dann in die Over Time gekommen. Erst hier konnten die Finnen das Spiel dann zu ihren Gunsten entscheiden. Man kann wirklich stolz auf unsere Burschen sein, denn sie haben den Finnen an diesem Nachmittag alles abverlangt.“
Tore
0:1 (17:38 / PP1) K.Myllymaa (V.Karnaranta)
1:1 (27:27) D.Diebolder (M.Glötzl)
1:2 (31:21) T.Kaski (A.Räty, J.Jurmo)
2:2 (55:49 / SH1) J.Volek
2:3 (57:03 / PP1) J.Lehmus (T.Niemela, A.Räty)
3:3 (59:14) L.Reichel (J.Peterka)
3:4 (61:27 / PP1 / OT) T.Kaski (A.Räty)
Strafminuten: Deutschland 16 – Finnland 8
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(DEB) Die U16-Nationalmannschaft unterliegt Finnland im ersten von drei Spielen in Viermumäki knapp mit 7:8 (1:4; 3:2; 3:2).

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Stefan Mayer, U16-Bundestrainer: „Die deutsche Mannschaft hat heute beim Aufeinandertreffen mit der Top-Nation Finnland ambitioniert begonnen, den Gegenüber in den Anfangsminuten stark unter Druck gesetzt und konnte so in Führung gehen. Innerhalb von zehn Minuten gingen wir dann zwar mit 1:4 in Rückstand, kamen nach der ersten Drittelpause aber stark zurück und konnten fünf Tore in Folge erzielen. Die zwischenzeitliche Führung haben die Finnen nach zwei individuellen Fehlern wieder auf 8:7 drehen können. In den letzten 16 Minuten waren wir trotz Rückstand ständig am Drücker und konnte die Finnen noch mal arg unter Druck setzten. Leider waren wir mit der Schiedsrichter-Leistung sehr unzufrieden, aus unserer Sicht wurden wir deutlich benachteiligt. Beeindruckend aber waren die fünf Tore am Stück die unsere Mannschaft erzielen konnte und drei davon sogar innerhalb von 38 Sekunden.
Wir sind sowohl mit der Moral, als auch mit der Leistung der Mannschaft hochzufrieden. Wir bereiten uns jetzt auf das morgige Spiel vor und werden wieder mit offenem Visier spielen.“
Tore
1:0 (01:54) F.Elias (D.Schwaiger, J.Samanski)
1:1 (07:26) O.Suni (J.Määttä)
1:2 (17.00 / PP1) M.Rajaniemi (L.Nyman, J.Mäenpää)
1:3 (17:16) N.Tenhovuori (J.Seppälä)
4:1 (18:14) O.Suni (J.Määttä)
2:4 (22:17) J.Samanski (F.Elias, J.Volek)
2:5 (26:39) R.Hirvonen (M.Sairanen);
2:6 (27:10) O.Suni (C.Sedoff)
3:6 (27:21 / PS) J.Peterka
4:6 (31:53) F.Elias (J.Samanski)
5:6 (40:41) T.Stutzle (J.Peterka, J.Eham)
6:6 (40:52) L.Reichel (S.Dube)
7:6 (41:18) F.Elias (L.Reichel, F.Herrmann)
7:7 (44:00 / PP1) O.Suni (R.Hirvonen, C.Sedoff)
7:8 (44:46) J.Mäenpää (V.Hahl)
Starfminuten: Deutschland 8 – Finnland 2
Die nächste Partie findet morgen um 15.00 Uhr statt. Einen Liveticker sowie einen Livestream finden Sie hier: http://www.leijonat.fi/maajoukkueet/u16/201718/item/22517-u16-muutoksia-saksa-otteluiden-kokoonpanoihin-paivitetyt-pelaajalistat.html
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