(DEL/Straubing) (MA) In einem packenden und spannenden Spiel setzten sich die Tigers durch die Tore von Mike Connolly und Jeremy Williams gegen Iserlohn durch. Für die Gäste traf Anthony Camara bereits nach fünf Minuten. Die besten Spieler beider Teams standen jedoch im Tor. Niko Hovinen und Jeff Zatkoff schenkten sich nichts und trieben die Stürmer auf beiden Seiten reihenweise zur Verzweiflung. Am Ende stand ein sehr wichtiger 2:1 Sieg auf der Habenseite bei den Niederbayern.
Foto: Patrick Rüberg
Die Gastgeber zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung und die Gäste hielten mit guten Zweikampfverhalten dagegen. Dennoch konnten sie die ersten Chancen der Tigers nicht unterbinden. Mit dem ersten nennenswerten Angriff der Roosters gelang ihnen auch der erste Treffer. Anthony Camara umkurvte das Tor von Jeff Zatkoff und traf per Bauerntrick zum 0:1 (5.) für sein Team. Straubing wirkte gehemmt, kam nicht mehr so durch die Abwehr der Iserlohner und hatte Glück bei der Möglichkeit von Jonathan Matsumoto nicht noch weiter in Rückstand zu geraten. Mit dem 0:1 ging es auch in die Kabine, da Stephan Daschner vor leerem Tor den Puck nicht traf.
Im zweiten Abschnitt waren die Verhältnisse erneut gleich verteilt. Die Abwehr der Tigers hatte das ein ums andere mal mit dem Druck der Roosters zu kämpfen. Jeff Zatkoff musste dann schnell gegen Christopher Fischer Kopf und Kragen riskieren. Der Iserlohner scheiterte gleich zweimal hintereinander gegen den Schlussmann der Tigers. Daraus entwickelte sich der Alleingang von Marcel Brandt. Aber dem Verteidiger der Niederbayern versagten vor dem ebenso hervorragend haltenden Keeper Niko Hovinen die Nerven. Besser machte es Mike Connolly (30.) als er einen Querpass, der für Jeremy Williams bestimmt war, im Slot direkt abnahm und zum 1:1 Ausgleich einschieben konnte. Im Anschluß zuckten die Fans der Tigers zusammen. Einen harten Check, auf dem Sandro Schönberger nicht vorbereitet war, musste der Kapitän der Tigers, von Keaton Ellerby einstecken. Obwohl Schönberger aus eigenen Kräften noch zu Ersatzbank fuhr, konnte er im zweiten Abschnitt nicht mehr eingreifen. Das brachte Sena Acoalatse auf den Plan. Er schnappte sich Ellerby und teilte einige Faustschläge gegen den Verteidiger der Roosters aus. Beide mussten für längere Zeit auf die Strafbank.
Dramatik pur bot das letzte Drittel den knapp über viertausend Zuschauern im Stadion am Pulverturm. Beim Stand von 1:1 hatten die Gäste die besseren Chancen. Weidner, Caporusso und Matsumoto versuchten sich mehrmals daran, die Führung zurückzuholen. Jedoch war entweder Jeff Zatkoff auf seinem Posten oder seine Vorderleute blockierten die gefährlichen Schüsse. Die Tigers blieben wachsam, lauerten auf ihre Chancen. Die Entscheidung fiel durch einen Geistesblitz von Mike Connolly. Zuerst wollte er schon abdrehen, sah dann den freistehenden Jeremy Williams. Connolly musste nur noch den Puck zu seinem Sturmpartner bringen, ließ sich auch durch ein Foul nicht aufhalten und der völlig freistehende Top-Scorer der Tigers hämmerte den Puck in die Maschen. Natürlich erhöhten die Roosters den Druck. Dadurch ergab sich die Möglichkeit für Antoine Laganière, der allein auf Hovinen zusteuerte, dabei aber es versäumte, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. So mussten die Straubinger bis zur letzten Sekunde sich gegen sechs Feldspieler behaupten.
Mit diesem wichtigen Sieg, halten die Tigers weiterhin Abstand auf Platz elf. Am Sonntag steht der amtierende Deutsche Meister auf dem Programm. Mit einer ähnlich starken Leistung könnte für die Niederbayern in Oberbayern durchaus etwas drin sein. Nach dem Spiel konnte Coach Tom Pokel auch Entwarnung für Sandro Schönberger geben. Er scheint den Check besser überwunden zu haben als zuerst gedacht.
Spiel vom 16.11.18
Straubing Tigers - Iserlohn Roosters: 2:1 (0:1|1:0|1:0)
0:1 |05.|Anthony Camera (Matsumoto, Yeo)
1:1 |30.|Mike Connolly (Schopper, Wruck)
2:1 |55.|Jeremy Williams (Connolly)
Strafen: Straubing 10 + 10 für Acolatse - Iserlohn Roosters 8 + 10 für Ellerby
Schiedsrichter:
HSR Schukies / Schütz
LSR Hofer / Höfer
Zuschauer: 4.020
Aufstellung:
Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) - Schopper, Seigo; Eriksson, Daschner; Brandt, Renner; Acolatse -
Laganière, Loibl, Pfleger; Mouillierat, Connolly, Williams; Wruck, Brandl, Ziegler; Schönberger, Heard, Filin
Iserlohn Roosters: Hovinen (Dahm) - Yeo, Todd; Schmidt, Ellerby; Martinovic, Fischer; Orendorz -
Dimtriev, Weidner, Caporusso; Florek, Matsumoto, Camara; Bergmann, Trupp, Turnbull; Lautenschlager, Clarke
Tigers on Air

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(DEB/Nationalmannschaft) Das Top Team Peking - eine U24/U25-Auswahl der deutschen Nationalmannschaft - bestreitet ihre beiden Länderspiele in Memmingen und Bietigheim. Die Mannschaft trifft am 5. Februar 2019 um 19.30 Uhr in der Eissporthalle Memmingen auf die Schweiz.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Das zweite Spiel gegen die Eidgenossen findet am 6. Februar 2019 um 19.30 Uhr in der EgeTrans Arena in Bietigheim statt. Zuvor wird sich die Mannschaft vom 14. bis 16. Januar 2019 in Dingolfing auf die beiden Länderspiele vorbereiten. Im Rahmen der U24/U25-Top Team Peking Maßnahmen kommen die besten Spieler zusammen, die die Zukunft des deutschen Eishockeys sein können.
„Die Spieler des Top Team Peking stellen für das deutsche Eishockey eine wichtige Funktion dar, da diese Mannschaft perspektivisch mit die Spieler für die kommenden Olympischen Spiele stellt“, erklärt DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel. „Zusammen mit dem DOSB hat der Deutsche Eishockey-Bund diesen Perspektivkader als Nationalmannschaft mit großer sportlicher Zukunft definiert. Die Maßnahmen in Memmingen und Bietigheim sind der Start dieser Mannschaft für eine nachhaltige Zukunft.“
In Memmingen hat die Nationalmannschaft bisher drei Länderspiele bestritten. Zuletzt war die DEB-Auswahl dort im Jahr 2000 zu Gast. Damals unterlag die Mannschaft der Schweiz mit 2:3. Das letzte Spiel in Bietigheim liegt nicht lange zurück – erst im April vergangenen Jahres traf die deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der Euro Hockey Challenge in der EgeTrans Arena auf Lettland (3:4 nach Verlängerung). Insgesamt fanden in Bietigheim bisher fünf Länderspiele statt.
"Wir freuen uns, dass wir dieses sehr junge, hungrige und engagierte Team, die Zukunft des Deutschen Eishockeys, den Fans in Memmingen und Bietigheim präsentieren dürfen“, sagt DEB-Präsident Franz Reindl. „Diese traditionellen Eishockeystandorte haben bereits bei vergangenen Länderspielen gezeigt, dass sie eine tolle Kulisse bieten. Deshalb freuen wir uns umso mehr an diese Orte zurückzukehren.“
Tickets für alle Preiskategorien sind auf www.deb-online.de/tickets, über die Ticketshops des ECDC Memmingen und der Bietigheim Steelers oder telefonisch unter 01806 – 992201 erhältlich (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz).
Helge Pramschüfer, 1. Vorstand ECDC Memmingen: „Für die Eishockeystadt Memmingen und den ECDC Memmingen ist es eine große Ehre, das zukünftige Olympiateam auf ihrem Wege nach Peking 2022 zu begleiten und hoffen auf eine große Kulisse für das Topspiel. Besonders freuen wir uns viele junge Spieler aus der Umgebung zu begrüßen.“
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(DEL/Schwenningen) (BM) Es war Balsam auf die Seele für die Schwenninger Anhänger. Konnte man in den zurückliegenden 17 Partien nur sieben Punkte einfahren, gelang es den Schwaben, den Meister aus München, in der Verlängerung zu besiegen. Unter Paul Thompson, der sein Debut als Cheftrainer feierte, zeigte das Team Moral und Wille. Auf Münchner Seite waren die Augen auf Yasin Ehliz gerichtet, der nach seinem NHL-Abenteuer zurück in der DEL war.

Foto: Jens Hagen
Die Gastgeber kamen gut in die Partie und ließen die Münchner nicht zur Entfaltung kommen. Auch aufgrund einiger Strafzeiten der Gäste, konnten sich die Schwenninger ein ums andere Mal, im Angriff festsetzen. Zwingende Chancen, sprangen aber nicht heraus. Es dauerte bis zur 14. Minute ehe Rihards Bukharts nur das Gestänge traf - danach wurde es kurios.
In Unterzahl beförderte Maximilian Kastner die Scheibe vorbei an Dustin Strahlmeier ins Tor. Da der Puck direkt vom Torgestänge wieder zurück sprang, lief das Spiel bis zur nächsten Unterbrechung weiter. Da dies erst nach 144 Sekunden und zum Drittelende war, konnten die Schiedsrichter erst spät zum Videostudium greifen. Der Treffer wurde zurecht anerkannt und die Uhr zurück gestellt. Wer jetzt dachte Schwenningen würde mit einem Rückstand in die Pause gehen sah sich getäuscht. Da die Strafzeit auch wieder Bestand hatte, konnte Schwenningen weiter in Überzahl agieren. Andreé Hult reagiert im Nachstochern und traf zum Ausgleich.
Der zweite Abschnitt glich einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams erspielten sich Möglichkeiten zur Führung. Erneut war es Andreé Hult, der die Scheibe an Kevin Reich im Münchner Tor vorbei brachte. Im Nachschuss traf der Schwede, in der 32. Spielminute, zur erstmaligen Führung für die Hausherren. Knapp 20 Sekunden später hatte Phil McRae bei einem Penalty sogar die Chance das Ergebnis noch weiter auszubauen, die Querlatte verhinderte dies aber.
Im letzten Drittel wollten die Redbulls die Machtverhältnisse wieder herstellen. Mit viel Druck nahmen sie das Tor von Dustin Strahlmeier unter Beschuss. Gut sieben Minuten vor dem Ende wurden die Angriffsbemühungen belohnt. Frank Mauer fackelte nach einem Querpass von Jakob Mayenschein nicht lange und glich aus.
62 Sekunden vor Spielende eilte Mark Voakes allen davon und traf zum vermeintlichen Siegtreffer für die Isarstädter. Erneut zeigte das Tabellenschlusslicht Moral und kam durch Istvan Bartalis eine halbe Minute später zum Ausgleich.
In der Verlängerung machte Ville Korhonen den Sieg für die Schwenninger perfekt. Einen Pass von Rihards Bukharts fälschte der Finne zum viel umjubelten Siegtreffer ab.
Spiel vom 15.11.2018 Schwenninger Wild Wings - EHC RedBull München
Tore:
0:1 |18.|Kastner
1:1 |19.|Hult (Danner / Giliati)
2:1 |32.|Hult (Bittner / Giliati)
2:2 |53.|Mauer (Mayenschein / Voakes)
2:3 |58.|Voakes
3:3 |59.|Bartalis (Hult / Korhonen )
4:3 |62.|Korhonen (Bukharts / Bohac)
Zuschauer: 3005
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(DEB) (Marcel Herlan) Vom 9.12. – 15.12. steht für die U20 DEB Mannschaft die WM der Division 1 auf dem Plan und somit geht es auch um den Aufstieg in die Top Division. Seit der WM 2015/16 versucht das deutsche Team wieder in die Top Division aufzusteigen. Die Vorzeichen scheinen dieses Mal so gut wie lange nicht mehr. Heimisches Eis und mittlerweile eine wesentlich breiter aufgestellte Mannschaft könnten eine erfolgreiche WM bedeuten. Nur der Erstplatzierte steigt allerdings auf.

Viele Augen werden auf den NHL Draft Dominik Bokk gerichtet sein, der das Team anführen soll. In wie weit Spieler aus Übersee zur Mannschaft stoßen ist zurzeit noch nicht bekannt, aber selbst ohne die Übersee Garde, zeigte das Team zuletzt beim 4-Nationen Turnier in Deggendorf starke Leistungen. So konnte hier unter anderem das Team der Schweiz geschlagen werden, wenn gleich diese Vorbereitungsturniere wenig Aussagekraft besitzen.
Neben Bokk ist auch Moritz Seider von den Adler Mannheim im Fokus, der teils als zukünftiger 1st Rounder im Draft 2019 gehandelt wird. Ebenfalls einen Blick sollte man auf die beiden erst 16jährigen Tim Stützle (Jungadler) und John-Jason Paterka (RB Hockey Akademie) werfen, die als große Talente gelten.
In der jüngsten Vergangenheit haben einige deutsche Spieler den Weg über die U20 Nationalmannschaft bestritten, wir haben ein paar für Euch zusammengeschrieben. Bei den Nachwuchs Weltmeisterschaften werden mögliche Eishockeyprofis von Morgen auflaufen, es lohnt sich also die Spiele in Füssen zu besuchen.
Leon Draisaitl (Edmonton Oilers/NHL)
Eisenschmid Markus (Mannheim/DEL)
Kahun Dominik (Chicago/NHL)
Kammerer Maximilien (Hershey Bears/AHL)
Tiffels Frederik (Köln/DEL)
Loibl Stefan (Straubing/DEL)
Eder Tobias (München/DEL)
Eder Andreas (München/DEL)
Als schärfste Konkurrenten werden Weißrussland und Lettland gesehen. Die anderen Teams aus Norwegen, Frankreich und Österreich sind eher Außenseiter. Aber auch diese müssen erst geschlagen werden und können am Schluss den Unterschied ausmachen. Für den gesamten deutschen Nachwuchs wäre ein Aufstieg natürlich wichtig um die strukturellen Maßnahmen weiter voran zu bringen. Der Trainer Christian Künast und die Mannschaft hoffen auf rege Unterstützung um das Ziel Aufstieg zu erreichen.
Der WM-Spielplan:
09.12.2018 | 13:00 Uhr | Frankreich – Lettland
09.12.2018 | 16:30 Uhr | Österreich – Deutschland
09.12.2018 | 20:00 Uhr | Norwegen – Weißrussland
10.12.2018 | 15:30 Uhr | Weißrussland – Frankreich
10.12.2018 | 19:00 Uhr | Deutschland – Norwegen
11.12.2018 | 19:00 Uhr | Lettland – Österreich
12.12.2018 | 13:00 Uhr | Norwegen – Frankreich
12.12.2018 | 16:30 Uhr | Lettland – Deutschland
12.12.2018 | 20:00 Uhr | Weißrussland – Österreich
13.12.2018 | 20:00 Uhr | Deutschland – Weißrussland
14.12.2018 | 13:00 Uhr | Lettland – Norwegen
14.12.2018 | 16:30 Uhr | Frankreich – Österreich
15.12.2018 | 13:00 Uhr | Österreich – Norwegen
15.12.2018 | 16:30 Uhr | Deutschland – Frankreich
15.12.2018 | 20:00 Uhr | Weißrussland – Lettland
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(Foto: Christian Diepold, Mario Hilble - DEB)(
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(DEL/Köln) (Sabrina Tesch) Nach der Länderspielpause ging es am Mittwoch mit einem Heimspiel für die Kölner Haie gegen die Augsburger Panther weiter. Es war die dritte Partie in dieser Saison beider Mannschaften gegeneinander. Dieses Spiel gewann der KEC mit 6:1 vor 7.538 Zuschauern in der LANXESS arena.

(Foto: Ingo Winkelmann)
Vor der Pause, in der die Teams der DEL sich alle bis auf die Nationalspieler, einmal ausruhen konnten, absolvierten die Haie ein erfolgreiches Sechs-Punkte-Wochenende in Norddeutschland. Sie gewannen gegen Wolfsburg 3:5 und gegen Bremerhaven 2:3. Am heutigen Tag stellte sich nun die Frage, ob die Haie diese Siege nach der Länderspielpause fortsetzen könnten?
„Wir gehen mit einem positiven Gefühl in die kommenden Spiele. Die beiden Erfolge vor der Pause taten gut - in der Tabelle und auch in der Mannschaft. Dass die Jungs dann mal ein paar Tage nicht in der Halle waren, sondern Zeit mit der Familie verbringen konnten, ist für sie auch immer gut. Seit Samstag sind wir wieder auf dem Eis und haben intensiv gearbeitet. Die letzten Spiele analysiert und positive wie weniger positive Dinge angesprochen. Das Team hat sehr gut mit gezogen und mitgearbeitet", so Cheftrainer Peter Draisaitl vor dem Spiel. (Quelle: www.haie.de)
Personell taten sich zwei Dinge beim KEC während der Pause. Tobias Viklund verließ laut der Kölner Haie den verein auf eigenen Wunsch aus privaten Gründen. Und Austin Madaisky, der zuvor nur einen Try-Out-Vertrag hatte, erhielt eine Vertragsverlängerung bis Ende der Saison und gehört nun zum festen Stamm der Mannschaft. „Austin hat sich volle in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist auf wie neben dem Eis ein gewinn für die Haie-Organisation. Wir freuen uns, ihn weiter in unseren Reihen zu haben.“ Erklärte der Sportdirektor Mark Mahon. (Quelle: www.haie.de).
Steve Pinizzotto fällt aufgrund einer Verletzung des Knies für mehrere Wochen aus und auch Frederik Tiffels kann in der nächsten Zeit noch nicht sein Debüt geben.
Gegen Augsburg taten sich die Haie in dieser Saison bisher schwer. Die Kölner verloren zwei von vier Spielen in dieser Saison gegen die Bayern. Das Auftaktspiel auf heimischem Eis mussten die Haie mit 4:5 verloren geben und das Auswärtsspiel Ende Oktober dann sogar mit 4:1. Diese Bilanz spricht für die Panther aus Augsburg. Insgesamt lieferten die Augsburger im Gegensatz zur letzten Saison bessere Leistungen, derzeit stehen sie auf Platz fünf der Tabelle und wollen in dieser Saison den direkten Einzug in die Playoffs schaffen.
Das Spiel begann mit Tempo der Augsburger, die direkt versuchten Druck auszuüben. Der AEV hatte den schnelleren Start in die Partie, in der 3. Minute jedoch gelang den Haien durch Lucas Dumont der Führungstreffer zum 1:0. Zunächst versuchte es Alexander Oblinger mit einem Schuss auf das Tor, der aber nicht traf. Dies machte das Tor frei für Dumont, der schnell reagierte und seine gute Position zu nutzen wusste. Beide Mannschaften waren nun in der Partie präsent. Köln ließ den Panthern defensiv allerdings keine Möglichkeit durch zu kommen.
Gustaf Wesslau machte das Tor dicht. In der 17. Minute gab es die erste Strafe für Augsburg, Scott Valentine musste wegen Beistellen zwei Minuten auf die Strafbank. Dieses Powerplay nutzte Köln durch Ben Hanowski, um auf 2:0 zu erhöhen. Doch erst mussten sich die Schiedsrichter den Videobeweis anschauen. Kurz vor Ende des Drittels foulte Adam Payerl den Kölner Sebastian Uvira so, dass dieser verletzt auf dem Eis liegen blieb. Die Schiedsrichter verhängten eine Strafe von fünf Minuten zuzüglich einer Spieldauerstrafe, für Payerl war somit das Spiel wegen unkorrektem Körperangriff vorzeitig beendet.
Der Mittelabschnitt sollte alles entscheiden. Hier fielen vier Tore für Köln. Der KEC startete mit einem Powerplay von 4,53 Minuten in dieses Drittel. In der 23. Minute schoss Ryan Jones das erste und in der 24. Minute Ben Hanowski das zweite Tor des Mittelabschnitts für Köln. In der 25. Minute erhielt Sebastian Uvira eine Strafe. Vier gegen vier standen sich auf dem Eis gegenüber, Alexander Oblinger konnte den Puck erkämpfen und startete im Alleingang auf das Tor der Augsburger, der Schuss ging rein. Nach diesem 5:0 wechselte der AEV den Torwart. Doch im weiteren Verlauf des Drittels fiel noch ein sechstes Tor für Köln im Powerplay, Morgan Ellis war der Schütze. Das zweite Drittel endete so 6:0.
Das letzte Drittel war geprägt durch die Defensivleistung der Kölner Haie. Augsburg hatte aber auch nicht mehr viel an Kraft und Energie den Kölnern entgegen zu setzen. Ein Tor fiel noch für die Gäste durch und brachte die Partie auf den Endstand von 6:1.
Augsburg startete schneller und entschlossen in die Partie, doch nach dem ersten Tor der Kölner, kamen diese ins Spiel und ließen nicht mehr viel zu. Sie bauten eine Defensivwand auf und Augsburg hatte kaum Möglichkeiten auf das Tor zu schießen. Daneben zeigte Wesslau eine sehr starke Leistung, die es den Panthern noch schwerer machte. Sowohl in Überzahl als auch in Unterzahl zeigte der KEC eine starke Leistung.
Nach diesem Spiel bleibt im Grunde nicht mehr viel zu erwähnen. Köln erzielte sechs Tore, nutzte seine Powerplaymöglichkeiten gekonnt und ließ Augsburg keine Chance zu agieren. Am Ende versuchte der AEV die Niederlage nicht ganz hoch ausfallen zu lassen und schaffte es ein Tor zu schießen. Der KEC verteidigte nur noch im letzten Drittel. Das Spiel war bereits im zweiten Drittel zugunsten der Haie entschieden.
Aus Sicht des KEC war es heute ein erfolgreicher Abend, sowohl am Ende der Partie in Zahlen als auch für die mentale Stärke. Doch natürlich heißt das nicht, nicht weiter zu arbeiten und zu kämpfen. Dennoch bedeutet es auch, dass die Mannschaft siegen kann, sofern Wille und Leidenschaft einhergehen. Augsburg blieb in der Verteidigung und kam offensiv nicht zum Zug. Am Ende machten sich einige Spieler der Panther noch durch unnötige Aktionen und Provokationen etwas Luft. Diese änderten an der Situation nichts, es war ein verdienter 6:1 Sieg für den KEC und so blieben drei Punkte in Köln. Am Freitag geht es in Mannheim um 19.30 Uhr weiter und am Sonntag wird es um 16.30 Uhr das erste Derby gegen die DEG in Köln geben.
Tore:
3. Min. Lucas Dumont
18. Min. Ben Hanowski
23. Min. Ryan Jones
24. Min. Ben Hanowski
25. Min. Alexander Oblinger
34. Min. Morgan Ellis
49. Min. Daniel Schmölz
Strafen:
17. Min. Scott Valentine | Beinstellen
20. Min. Adam Payerl | unkorrekter Körperangriff, 5 Minuten + Spieldauerstrafe
25. Min. Sebastian Uvira | Halten
26. Min. Mike Zalewski | Beinstellen
31. Min. Colby Genoway | Haken
35. Min. Thomas Jordan Trevelyan | Haken
44. Min. Henry Haase | Stockschlag
47. Min. Mike Zalewski | Beinstellen
50. Min. Jaroslav Hafenrichter | Halten
51. Min. Matthew White | Stockschlag
57. Min. Jaroslav Hafenrichter | Bandencheck
59. Min. Scott Valentine | übertriebene Härte
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(DEB/Nationalmannschaft) (Marcel Herlan) Lean Bergmann dürfte wohl nur den eingefleischten Eishockey Fans ein Begriff sein, zumindest bis zum Deutschland Cup 2018. Erst 16 Spiele bestritt Lean in der Deutschen Eishockey Liga, doch das reichte aus um für die Nationalmannschaft nominiert zu werden.

(Foto: Stefan Diepold)
Auch bei seinem letzten Auftritt als Trainer des Deb-Teams verstand es Marco Sturm wieder einmal den einen oder anderen jungen Spieler einzubauen. Lean Bergmann konnte dieses Vertrauen gerechtfertigten. Er überzeugte mit gutem Stellungsspiel, Skills aber auch einer gewissen Portion Härte, was vor allem in jungen Jahren oft nicht so einfach ist. Dank seiner Ausbildung hat er gute Hockey Sinne, wie man so schön sagt.
Doch wer ist dieser Lean Bergmann? Ein Blick auf seine Vita zeigt, welch ungewöhnlichen Weg dieser junge Spieler auf sich genommen hat um Profi zu werden. Geboren in Hemer bei Iserlohn, entstammt er keiner typischen Eishockeyfamilie, wie bei viele anderen Spielern, wodurch er sich aber nie abschrecken hat lassen. Schon früh stand sein Entschluss fest, er möchte Eishockey Profi werden und dafür alles tun.
Begonnen hat er in der Jugendabteilung der Iserlohn Roosters. Danach ging es nach Mannheim, wo er mit 12 Jahren schon weit weg von zu Hause bei einer Gastfamilie wohnte. Aber sein Weg sollte noch viel weiter wegführen. Mit 15 Jahren konnte er sich für ein Probetraining bei einem der besten Ausbildungsvereine in Europa empfehlen. Er überzeugte die Trainer der Frölunda Indians und wagte schon in jungen Jahren den Sprung ins Ausland.

(Erstes Tor für Lean Bergmann - Foto Stefan Diepold)
Die Sprachbarriere machte ihm keinerlei Probleme. Neben Englisch und Deutsch lernte er in kurzer Zeit auch Schwedisch. Schon in seiner ersten Saison in Schweden wurde er zweitbester Scorer der U16 Mannschaft und bekam auch den einen oder anderen Einsatz in der U18. Eine Saison später war er fester Bestandteil der U18 Mannschaft.
Die Saison 15/16 sollte dann eine ereignisreiche werden. Zunächst war er einer der besten Spieler der U18 und bekam auch im U20 Team Einsätze. Die gute aber harte Ausbildung in Schweden sollte sich dann bezahlt machen. Durch einen Bekannten konnte er sich in der USHL bei den Sioux Falls Stampede im Probetraining beweisen und auch überzeugen. So wechselte er während der Saison also nach Nordamerika. Anfangs machten ihm das höhere Tempo und die kleinere Eisfläche ein paar Probleme. 2,5 Jahre verbrachte er in Nordamerika bei den Sioux Falls Stampede und den Green Bay Gamblers, bevor er zur Saison 18/19 zurück in seine Heimat zu den Iserlohn Roosters wechselte.
Nach 16 Spielen kam dann wie erwähnt die Nominierung für den Deutschland Cup, wo er im Spiel gegen die Schweiz auch sein erstes Tor im DEB Trikot erzielte. Daneben holte er noch die eine oder andere Strafe raus. Nach den Auftritten in der Liga und im DEB Team dürfte wohl auch der eine oder andere größere Club in naher Zukunft bei ihm anklopfen. Sein Weg wird weiter interessant zu verfolgen sein.
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(Deutschland Cup 2018) (Christian Diepold) Mit einer Niederlage hat die deutsche Eishockey Nationalmannschaft den Deutschland Cup 2018 in Krefeld auf dem vierten Platz beendet und Marco Sturm damit als Bundestrainer zu den Los Angeles Kings (NHL) verabschiedet. Der Turniersieger stand schon vor der Partie und war wie im Vorjahr das Team aus Russland.
(Foto: Stefan Diepold)
Gerne hätte man Marco Sturm mit einem Deutschland Cup Sieg 2018 in die NHL verabschiedet, doch nach der Penaltyniederlage gegen die Schweiz waren diese Träume zu Ende, zwar hatte die DEB Auswahl gegen die Schweiz erneut viel Moral gezeigt und eine Aufholjagd gestartet, aber dennoch reichte es zum Schluss nicht für den Extrapunkt. Bevor das letzte Spiel des 40-jährigen angepfiffen wurde gab es auf dem Eis eine Ehrung vom Präsidenten des deutschen Eishockey Bundes Franz Reindl.
Das deutsche Tor wurde heute von Niklas Treutle gehütet, der im Spiel gegen die Schweiz den verletzten Danny aus den Birken ersetzte. Im Aufgebot standen heute die beiden Niederberger Brüder aus Düsseldorf Mathias & Leon. Mit von der Partie war auch wieder der Kapitän Moritz Müller, der beide Spiele verletzungsbedingt paussieren musste.
Wie gewohnt präsentierte sich die Slowakei mit ihren robusten Akteuren als lauf- und zweikampfstark und so gab es im ersten Drittel nur wenige hochkarätige Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Bei den wenigen Chancen konnte Niklas Treutle an seine guten Leistungen gegen die Schweiz nahtlos anknüpfen und machte erneut einen sehr sicheren Eindruck, ließ keine Rebounds zu. Die Slowakei hatte 25 Sekunden vor dem Ende bei einem Alleingang von Kudrna Andrej den Führungstreffer auf dem Schläger, doch der Nürnberger Schlussmann parierte glänzend. Die besten Chance des in rot gekleideten DEB Teams hatten die beiden Youngster Hungerecker (Mannheim) und Bergmann (Iserlohn).
Die Zuschauer im Königpalast mussten sich auch im Mittelabschnitt weiterhin gedulden und auf das erste Tor warten. Beide Teams kämpften weiter um die Räume auf dem Eis und hatten nur wenige zwingende Torchancen. Für Deutschland war es erneut einer der Debütanten, diesmal der Düssldorfer Leon Niederberger (34.) mit einem Handgelenkschuss, der nur knapp das Tor verpasste. Danach wurde es für das DEB Team bei einer doppelten Unterzahlsituation, die mehr als eine Minute dauerte brenzlig, doch Niklas Treutle hielt weiterhin stark und verhinderte einen Rückstand.
Langsam lief die Stadionuhr runter und die Fans mussten weiterhin warten, man hätte sich für das letzte Spiel des scheidenden Marco Sturm vielleicht besser Russland als Gegner festgelegt. Die Slowakei ist und war immer ein unangenehmer, undankbarer Gegner, gegen den Deutschland nur über den Kampf zum Erfolg kam, doch dann schlugen die Slowaken in der 55. Minute mit einem Doppelpack innerhalb von nur 24 Sekunden zu und gingen mit 2:0 in Führung.
Marco Sturm nahm zwar bei knapp einer Minute noch Treutle vom Eis und danach noch eine Auszeit, doch es blieb leider bei der 0:2 Niederlage zum Abschied. Am Montag wird der 40-jährige dann nach Los Angeles fliegen und sein Amt als Co-Trainer der LA Kings antreten.
Deutschland Cup 2018, 11.11.2018
Deutschland - Slowakei 0:2 (0:0|0:0|0:2)
Tore:
0:1|55.|Marcel Hascak
0:2|55.|Pulis Radovan
Zuschauer:
4.295
Best Player of the Game:
#30 Niklas Treutle
#92 Andrej Kosaristan
Russland auch im sechsten Anlauf DEUTSCHLAND CUP Sieger 2018

(Foto DEB/Citypress)
Das junge Team Russland sicherte sich beim Finale um 11 Uhr gegen die Eidgenossen aus der Schweiz mit einem 4:2 Erfolg den sechsten Titel beim sechsten Anlauf beim DEUTSCHLAND CUP und führen damit eine makellose Bilanz an, bei der sie insgesamt nur 3 Punkte abgegeben haben und davon kein einziges Spiel nach regulärer Spielzeit verloren hatten.
(DEB) Die deutsche U20-Nationalmannschaft bezwingt Norwegen mit 3:2 (1:1;2:0;0:1) beim Vier-Nationen-Turnier in Deggendorf und holt sich den Turniersieg. Platz zwei belegt die Schweiz, dahinter folgen Norwegen und die Slowakei.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Es waren erst 40 Sekunden gespielt, da geriet Deutschland durch den Treffer von Simen André Edvardsen in Rückstand. Die Norweger erspielten sich in den folgenden Minuten ein Chancenplus, doch die DEB-Auswahl konnte in der 15. Minute den Spielstand egalisieren. Den Treffer erzielte Valentino Klos. Mit dem 1:1 ging es dann auch in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt geriet Norwegen des Öfteren in Unterzahl und die deutschen Kufencracks konnten zwei Powerplays erfolgreich nutzen. Zunächst brachte Tim Stützle Deutschland in Front und Tim Wohlgemuth baute die Führung aus. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die letzte Pause. Die DEB-Auswahl verteidigte die Führung und erarbeitete sich zudem einige gute Tormöglichkeiten, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. In der 56. Minute kam Norwegen durch den Treffer von Sander Thoresen wieder heran. Doch die deutschen Spieler agierten clever und verteidigten den 3:2-Sieg.
Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Wir freuen uns über den Turniersieg – drei Erfolge aus drei Partien, die Jungs haben sich es verdient. Wir konnten durch die Spiele für die anstehende Weltmeisterschaft in Füssen neue Erkenntnisse gewinnen. Es ist uns bewusst, dass es ein Freundschaftsturnier war und wissen dies richtig einzuschätzen. Nun gilt es die besten Spieler für den WM-Kader zu finden. Unser großer Dank geht an den Deggendorfer SC und vor allem an Tom Daubner für die hervorragende Organisation. Es hat uns allen viel Spaß bereitet in Deggendorf zu spielen und freuen uns auf eine Wiederholung.“
Tore
0:1 Edvardsen (1. – Haglund)
1:1 Klos (15. – Schiemenz, Cornett)
2:1 Stützle (28. / PP – Ehl, Möller)
3:1 Wohlgemuth (35. / PP – Peterka, Seider)
3:2 Thoresen (56. – Lilleberg, Berg-Paulsen)
Strafminuten: Deutschland 10 – Norwegen 18
Die deutsche U18-Nationalmannschaft gewinnt ihr letztes Spiel beim Vier-Nationen-Turnier in der Slowakei mit 5:1 (1:1;3:0;1:0) gegen Dänemark und belegt damit den dritten Platz. Den Turniersieg sicherte sich Weißrussland vor dem Gastgeber. Auf Rang vier landete Dänemark.
Im ersten Drittel sorgte Julian Chrobot für die Führung der DEB-Auswahl. Die jungen Kufencracks ließen nur wenige Chancen der Dänen zu, doch eine Möglichkeit nutzte Viktor Lodahl zum Ausgleich. Mit einen 1:1 ging es in die erste Paue. Im Mittelabschnitt drehten die Deutschen in der Offensive auf und erspielten sich viele Torgelegenheiten, auch bedingt durch einige Überzahlsituationen. In der 29. Minute brachte Florian Elias mit seinem Powerplaytor die DEB-Auswahl in Front. Enrico Henriquez-Morales baute die Führung wenig später aus und 52 Sekunden vor der zweiten Pausensirene erhöhte Christian Obu den Spielstand im Powerplay. Mit dem Drei-Tore-Vorsprung ging es in die Kabine.
Im letzten Drittel spielten die deutsche U18-Nationalmannschaft clever und verteidigte souverän. Stürmer Elias konnte mit einem weiteren Treffer für den 5:1-Endstand sorgen. Mit dem Sieg gegen Dänemark sicherte sich Deutschland den dritten Platz beim Vier-Nationen-Turnier in der Slowakei.
Thomas Schädler, U18-Bundestrainer: „Wir haben 60 Minuten unser Spiel durchgezogen und zeigten auch eine gute kämpferische Leistung.Die Überzahlsituationen haben wir sehr gut genutzt, was auch zu zwei Toren geführt hat. Glückwunsch an die Jungs zum Sieg!“
Tore
0:1 Chrobot (12. – Schmidt, Flade)
1:1 Lodahl (15. – Andersen)
1:2 Elias (29. / PP – Obu, Herrmann)
1:3 Henriquez-Morales (36. – Szuber, Schumacher)
1:4 Obu (40. / PP – Herrmann, Elias)
1:5 Elias (47.)
Strafminuten: Dänemark 16 - Deutschland 8
Die deutsche U17-Nationalmannschaft gewinnt mit 4:2 (0:1;3:0;1:1) gegen Frankreich beim Vier-Nationen-Turnier in Füssen. Durch den dritten Sieg holte sich die U17-Auswahl den Turniersieg.
Die Franzosen hatten den besseren Start und konnten in der vierten Minute die Führung durch Mathéo Cantagallo bejubeln. Die Auswahl von Bundestrainer Frank Fischöder versuchte den Spielstand auszugleichen, doch im ersten Drittel sollte dies nicht gelingen. Im Mittelabschnitt lief die 22. Minute, als Ludwig Danzer das 1:1 erzielen konnte. Lediglich 42 Sekunden später legte Maximilian Menner für Deutschland nach. Noah Dunham konnte kurz vor der zweiten Pause die Führung für die deutsche U17-Auswahl ausbauen. Mit dem 3:1-Zwischenstand ging es in die Kabine.
Lange Zeit konnten die Deutschen das Ergebnis verteidigen, doch in der 56. Spielminute gelang dem Franzosen Enzo Baravaglio der Anschluss. Die Gäste nahmen ihren Goalie vom Eis, Justin Volek nutze die Situation und traf in das leere Tor zum 4:2-Endtstand.
Frank Fischöder, U17-Bundestrainer: „Die Jungs haben eine klasse kämpferische Leistung gezeigt. Es war das dritte Spiel innerhalb von drei Tagen und die Mannschaft hat alles gegeben. Es war ein Arbeitssieg, aber auch ein verdienter. Vielen Dank an die großartige Organisation hier in Füssen.“
Tore
0:1 Cantagallo (4. – Pelletreau, Sciarini)
1:1 Danzer (23. – Diebolder, Glötzl)
2:1 Menner (24. – Miller, Münzenberger)
3:1 Dunham (39. – Schwaiger, Menner)
3:2 Baravaglio (56. – Leucht)
4:2 Volek (60.)
Strafminuten: Deutschland 14 – Frankreich 28
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(Deutschland Cup 2018) (Christian Diepold) Im zweiten Spiel des Deutschland Cup 2018 traf die deutsche Eishockey Nationalmannschaft im Königpalast Krefeld vor 6.113 Zuschauer auf die Eidgenossen aus der Schweiz. Nach einem spannenden Spiel (3:3) musste der Sieger im Penaltyschießen ermittelt werden. Hier hatten die Schweizer die Nase vorne.
(Foto: Stefan Diepold)
Deutschland war mit einem Punktgewinn nach regulärer Spielzeit gegen ein junges Team aus Russland in das Turnier gestartet, während die Schweiz die erste Begegnung am Donnerstag Nachmittag gegen die Slowakei mit 3:2 gewinnen konnte. Für Marco Sturm stehen die Zeichen auf Abschied, nur noch das Spiel heute und morgen gegen die Slowakei, dann geht die Ära Sturm beim DEB zu Ende und der 40-jährige wechselt zu den Los Angeles Kings in die NHL als neuer Co-Trainer.
Das DEB Tor wurde heute von Danny aus den Birken (München) gehütet und mit Leon Niederberger war ein weiterer Debütant im roten Trikot der deutschen Eishockey Nationalmannschaft auf dem Eis.
Von Beginn an wurde von beiden Teams ein hohes Tempo vorgelegt und die erste Chance des Spiels hatte wie schon gegen Russland der Debütant Lean Bergmann (Iserlohn) mit einem Schuss auf den Schweizer Schlußman Flüeler Lukas. Kurz darauf gab es eine Strafe für die Schweiz. Bei dieser Überzahlmöglichkeit dauerte es nur 37 Sekunden, da traf Leo Pföderl mit seinem 3. Turniertreffer zur 1:0 Fürung (2.). Die Freude über diese schnelle Führung dauerte allerdings weniger als 60 Sekunden an, als die Eidgenossen den 1:1 Ausgleich markierten und durch eine hervorragende Einzelleitsung von Rod Noah (10.) mit 2:1 in Führung gehen konnten.
Bei diesem Handgelenkschuß hatte der Münchner Goalie aus den Birken keine Abwehrchance. Gegen Ende des ersten Drittels gab es eine Druckphase vom DEB Team, dabei wurde hart vor Lukas Flüeler gearbeitet, doch kein Schuss fand den Weg ins Tor und so war zwar das Schuss- und Chancenverhältnis nach den ersten zwanzig Minuten ausgeglichen, auf dem Scoreboard stand es jedoch 2:1 für die Schweiz.
Das zweite Drittel begann für die DEB Auswahl nach wenigen Sekunden mit einer 100%igen Tormöglichkeit von Leo Pföderl, der alleine vor dem Schweizer Torhüter scheiterte. Nur zwei Minuten später war es der Mannheimer Youngster Phil Hungerecker, der mit einem Handgelenkschuss den Pfosten traf. Deutschland war am Drücker, doch die Schweiz schlug durch ihren Kapitän Noah Rod mit seinem zweiten Tor (29.) eiskalt zurück und ging mit 3:1 in Führung.
Deutschland ließ sich von desem Rückstand nicht beeindrucken und kämpfte weiter nach Vorne. Bei einem Powerplay feuerten die in rot gekleideten Jungs aus jeder Position aufs Tor von Flüeler Lukas, doch entweder fehlten Zentimeter oder ein Schlittschuh war im Weg. Danach gab es eine brenzlige doppelte Unterzahlsituation zu überstehen. Erneut in Unterzahl, musste das Team von Marco Sturm das zweite Drittel beenden, nachdem Lean Bergmann auf der Strafbank Platz genommen hatte.
Im letzten Drittel gab es zu Beginn dann die große Möglichkeit zurück ins Spiel zu kommen mit einer über eine Minute andauernden doppelten Überzahlmöglichkeit für Deutschland, welche trotz eines druckvollen Powerplay leider nicht genutzt wurde. Deutschland war weiterhin drauf und dran den Anschlusstreffer zu erzielen, aber die kompekte Abwehr der Schweiz ließ nicht viel zu. Nach einem Stockschlag eines schweizerischen Spielers gegen den Münchner Goalie Danny aus den Birken musste dieser kurz darauf gegen Niklas Treule ausgetausch werden und fuhr anschließend in die Kabine.
Lean Bergmann traf danach in der 42. Minute mit seinem ersten Treffer im DEB Trikot zum 2:3 Anschluss und läutete damit die deutsche Schlussoffensive ein. Die Vorlage gab ein weitere Debütant, der Wolfsburger Fabio Pfohl. In der Schlussphase konnte sich der Nürnberger Schlussmann Niklas Treutle einige Male von seiner besten Seite zeigen und verließ knapp eine Minute vor dem Ende sein Tor für einen sechsten Feldspieler. 42 Sekunden vor dem Ende gelang dann Marcel Noebels der verdiente 3:3 Ausgleich mit dem die anschließende Verlängerung erzwungen wurde.
In den fünf extra Minuten gab es einige gute Chancen auf beiden Seiten, doch der Sieger musste anschliessend im Penaltyschiessen ermittelt werden. Bei diesem Shootout hatten die Schweizer die Nase vorne und sicherten sich damit den Extrapunkt. Im letzten Spiel beim Cup in Krefeld trifft Deutschland morgen um 11:00 zum Abschluss auf die Slowakei.
Deutschland Cup 2018, 10.11.2018
Deutschland - Schweiz 3:4 n.P. (1:2|0:1|2:0|0:0)
Tore:
1:0|02.|Lo Pföderl (Hungerecker, Pietta) PPT
1:1|03.|Yannick Herren
1:2|10.|Rod Noah
1:3|29.|Rod Noah
2:3|42.|Lean Bergmann (Pfohl)
3:3|60.|Marcel Noebels (Kink, Ebner)
3:4|65.|Lino Martschini (Penalty)
Zuschauer:
6.113
Best Player of the Game:
#17 Marcus Kink (Germany)
#30 Lukas Flüeler
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(DEB) Während die deutsche Nationalmannschaft beim Deutschland Cup 2018 in Krefeld spielt, stehen weitere sechs DEB-Mannschaften in dieser Zeit in internationalen Vergleichen auf dem Eis. Davon spielen gleich drei Nachwuchs-Mannschaften auf deutschem Boden. Die U20-Nationalmannschaft gastiert in Deggendorf, die U17-Auswahl testet in Füssen und die U18 Frauen-Nationalmannschaft spielt in Bad Tölz.

(Foto: DEB)
Für die U18-Auswahl stehen Spiele in der Slowakei an. Die Frauen-Nationalmannschaft greift am Freitag in der Schweiz in das internationale Spielgeschehen ein und die U16-Frauen in der Tschechischen Republik. Die U20-Nationalmannschaft bezwingt die Schweiz im ersten Spiel des Vier-Nationen-Turniers in Deggendorf mit 4:0 (1:0;3:0;0:0). Beide Mannschaften zeigten einen eher defensiven Start in die Partie. Es war Timm Brunnhuber, der die deutsche U20-Nationalmannschaft in der 14. Minute in Front brachte. Im Mittelabschnitt erspielten sich die Deutschen ein Chancenplus und ließen nur wenige Möglichkeiten der Gäste zu. Marco Baßler konnte im Powerplay die Führung ausbauen. Kurz darauf markierte John Peterka das 3:0, bevor Alexander Ehl sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnte.
Im Schlussdrittel agierte die U20-Auswahl souverän und Torhüter Hendrik Hane bejubelte mit dem 4:0-Sieg einen Shutout. Am Freitag steht die nächste Partie gegen die Slowakei an. U20-Bundestrainer Christian Künast: „Es war ein absolut verdienter Sieg mit einer geschlossener Mannschaftsleistung. Wir haben in der Defensive wenig zugelassen und Hendrik hat eine sehr solide Torhüter-Leistung gezeigt. Auch in der Offensive konnten wir spielerisch überzeugen und uns mit vier Toren belohnen.“
Strafminuten: Deutschland 20 – Schweiz 8 Tore: 1:0 Brunnhuber (14. – Fischer, Seider), 2:0 Baßler (27. / PP), 3:0 Peterka (31. – Bokk, Mass), 4:0 Ehl (33. – Heinzinger, Knobloch)
Die deutsche U18-Nationalmannschaft musste sich in der Slowakei beim Vier-Nationen-Turnier vor 973 Zuschauern mit 1:2 (0:0;1:2;0:0) dem Gastgeber geschlagen geben.
Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Thomas Schädler startete gut in die Partie, agierte druckvoll und erspielte sich dadurch einige gute Torgelegenheiten. Zudem ließ das deutsche Team nur wenig Chancen der Gastgeber zu. Nach 20 Minuten ging es torlos in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Slowaken in der 25. Minute durch den Treffer von Samuel Krajc in Front gehen. Wenig später gelang Jan Nijenhuis der Ausgleich, doch im Powerplay der Hausherren netzte Samuel Knazko den Puck zur Führung ein.
Im letzten Drittel erarbeiteten sich beide Mannschaften Torchancen, jedoch konnte kein weiterer Treffer erzielt werden. Bereits am Freitag trifft die U18-Auswahl auf Weißrussland, welche ihr heutiges Spiel siegreich gestalten konnten. Spielbeginn ist 14:30 Uhr.
Thomas Schädler, U18-Bundestrainer: „Im ersten Drittel haben wir druckvoll nach vorne gespielt und uns dadurch auch gute Chancen erarbeitet. Ab dem zweiten Drittel konnten wir dies und das hohe Tempo nicht mehr fortsetzen.“
Strafminuten: Slowakei 10 - Deutschland 6
Tore: 1:0 Krajc (25. – Knazko, Hascak), 1:1 Nijenhuis (31. – Kinder, Elias), 2:1 Knazko (36. / PP – Hascak, Krajc)
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel beim Heimturnier in Bad Tölz mit 3:0 (0:0;1:0;2:0) gegen die Slowakei gewonnen.
Beide Mannschaften starteten zaghaft in das Spiel, nach zwei Minuten konnte sich das deutsche Team dann im gegnerischen Drittel festsetzen. In der folgenden Spielzeit konnte die DEB-Auswahl immer wieder Druck auf das slowakische Tor aufbauen, die Schüsse waren aber noch zu ungenau. Eine Strafzeit gegen die deutsche Mannschaft beendete diese erste Druckphase. Bereits 31 Sekunden später nahm die nächste deutsche Spielerin auf der Strafbank Platz. Doch Torhüterin Lilly Uhrmann hielt ihren Kasten sauber. Die DEB-Auswahl war die spielbestimmende Mannschaft, konnte aus ihren Chancen aber kein Kapital schlagen. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.
Trotz Unterzahl zu Beginn des Mittelabschnitts schaffte es die DEB-Auswahl immer wieder das Spiel in das gegnerische Drittel zu verlagern. In der Folge neutralisierten sich beide Teams. Fünf Minuten vor der zweiten Pause erhielt die deutsche Mannschaft ihre nächste Powerplaychance. Die Formation stand zwar schnell, doch kamen die Schüsse zu ungenau aufs Tor. Die Hälfte der Überzahl war abgelaufen, als die Slowakinnen mit einem Break an Torhüterin Uhrmann scheiterten.
Die Gastgeberinnen waren auch zu Beginn des letzten Drittels bemüht Kapital aus ihren Spielanteilen zu schlagen. Doch entweder wurde der Angriff bereits an der gegnerischen blauen Linie gestoppt oder die Torhüterin im Kasten der Slowakinnen war zur Stelle. Franziska Klinger brachte die Scheibe im Powerplay Richtung Tor und Sarah Kubiczek nutzte den Abpraller von der Bande zur 1:0 Führung für Deutschland. Beflügelt von diesem Tor schnürten die deutschen Spielerinnen ihre Gegnerinnen direkt nach Wiederanpfiff im Angriffsdrittel ein.
Zwei Minuten später musste erneut eine Slowakin auf der Strafbank Platz nehmen. Deutschland fand schnell in die Formation und brachte Scheibe um Scheibe vor das gegnerische Tor. Fünfunddreißig Sekunden brauchte die DEB-Auswahl, um erneut erfolgreich zu sein. Wiederum war es Lokalmatadorin Kubiczek, die für Gefahr sorgte und die Scheibe aus dem Gewühl heraus zum 2:0 über die Linie drückte. Knapp drei Minuten vor Schluss legte Lisa Heinz dann den Puck an der blauen Linie quer auf Fine Raschke. Diese zog ab und das Spielgerät fand den Weg zum 3:0-Sieg ins Tor.
Franziska Busch, U18 Frauen-Trainerin: „Wir sind natürlich zufrieden mit dem Sieg. Die Mannschaft hat sich über 60 Minuten an den Spielplan gehalten und taktisch diszipliniert gespielt. Leider brauchen wir sehr viele Chancen um Tore zu erzielen, aber wir haben das ganze Spiel hart gearbeitet und uns geduldig Chancen erspielt, die wir dann auch nutzen konnten. Jetzt gilt es, darauf aufzubauen und weiterzuarbeiten. Morgen warten mit den Japanerinnen wieder starke Gegnerinnen auf uns.“
Strafminuten: Deutschland 8 – Slowakei 8
Tore: 1:0 Kubiczek (47. / PP – Klinger), 2:0 Kubiczek (50. / PP – Jobst-Smith), 3:0 Raschke (58. – Heinz, Merkle)
Die deutsche U17-Nationalmannschaft gewinnt im ersten Spiel des Vier-Nationen-Turniers in Bad Tölz mit 6:4 (3:2;2:2;1:0) gegen die Schweiz.
Die Mannschaft von Bundestrainer Frank Fischöder konnte bereits in der zweiten Minute durch Jussi Petersen in Führung gehen. Die erste Strafzeit in dem Spiel kassierte Deutschland, aber trotz der Unterzahl-Situation traf Ludwig Danzer zum 2:0. Auch in den folgenden Minuten fielen weiter Tore. Zunächst erhöhte in der 15. Minute Oleg Leon Tschwanow, aber Luca Wenger und Timotée Schaller brachten die Schweizer noch im ersten Drittel wieder heran.
Im Mittelabschnitt baute Fabrizio Pilu die Führung der U17-Auswahl wieder aus. Die Eidgenossen antworteten wenig später durch den Überzahltreffer von Valentin Hofer. Doch auch die deutsche Mannschaft konnte ein Powerplay erfolgreich nutzen, als Maximilian Menner kurz vor Drittelende das 5:3 erzielte. Lediglich 51 Sekunden später antworteten die Gäste erneut durch Schaller. DEBNachwuchsspieler Tschwanow netzt in der 58. Minute die Scheibe zum 6:4-Sieg ein. Bereits am Freitag geht es für den U17-Auswahl weiter, wenn das Team um 18:30 Uhr auf die Slowakei trifft.
Frank Fischöder, U17-Bundestrainer: „Wir waren ein wenig hektisch, aber dennoch offensiv gut gestartet. In der Defensive waren wir ein bisschen unstrukturiert, aber im Laufe des Spielgeschehens hat sich dies verbessert. Vor allem im letzten Drittel haben die Jungs einen guten Job gemacht - konzentriert und konsequent gespielt. Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient.“
Strafminuten: Deutschland 14 – Schweiz 10
Tore: 1:0 Petersen (2. – Borzecki, Tschwanow), 2:0 Danzer (9. / SH – Glötzl), 3:0 Tschwanow (15. – Glötzl, Borzecki), 3:1 Wenger (18. – Hofer, Lindemann), 3:2 Schaller (19. – Chanton, Cavalleri), 4:2 Pilu (31. – Petersen), 4:3 Hofer (33. / PP – Meier, Wenger), 5:3 Menner (38. / PP), 5:4 Schaller (39.), 6:4 Tschwanow
(58. – Khaydarov, Dziambor)
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(Deutschland Cup 2018) (Christian Dieold) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat das erste Spiel beim 29. Deutschland Cup 2018 in Krefeld vor 4.180 Zuschauer gegen den Rekordweltmeister Russland mit 3:4 n.V. verloren. Beim letzten Auftritt von Marco Sturm trafen für das DEB Team Leo Pföderl mit einem Doppelpack und Frank Mauer.
(Frank Mauer mit dem 3:2 - Foto: Stefan Diepold)
Marco Sturm musste auf einige Spieler verzichten, die kurz vor dem Deutschland Cup ihre Absage erteilt hatten, so trat die DEB Auswahl ohne ihre Stammkräfte Patrick Hager, Yasin Ehliz, Felix Schütz, Gerrit Fauser und Moritz Müller an. Dafür gab es mit Phil Hungerecker (Mannheim), Lean Bergmann (Iserlohn) und Fabio Pfohl (Wolfsburg) gleich drei Debütanten beim letzten offiziellen Auftritt des scheidenden Bundestrainer.
Deutschland in rot gekleidet mit einem extra angefertigten Retro-Trikot anlässlich des 55-jährigen Jubiläum des Deutschen Eishockey Bundes begann schwungvoll und aggressiv. Die erste Chance hatte der Iserlohner Neuling Lean Bergmann nach fünf Minuten mit einem Schuss, der aber dem russischen Goalie Bobkov keine große Mühe bereitete.
Russland war mit einem sehr jungen Team angereist, mit Spielern die noch nicht gedraftet wurden, eine Tatsache warum auch mehr als 40 NHL Scouts unter dem Krefelder Publikum zu finden waren. Einer der auffälligsten Spieler war Nikita Mikhailov, der mit der Rückennummer #99 auflief. Der Kapitän Nikolai Prokhorkin war der einzigste Spieler, der in PyeongChang 2018 gegen Deutschland die Goldmedaille gewann.
Bei einer Überzahlmöglichkeit für das DEB Team konterten die Sbornaja durch Nikolay Demidov die deutsche Abwehr gekonnt aus und gingen mit 0:1 (16.) in Führung. Der Russe lupfte die Scheibe dabei in voller Geschwindigkeit mit der Rückhand unhaltbar für Mathias Niederberger ins Tor. Mit dieser knappen Führung und einem ausgeglichenen Chancen- und Torschußverhältnis ging es dann in die erste Drittelpause.
Es waren im zweiten Drittel nur 53 Sekunden gespielt da zog Mathias Plachta mit einem mächtigen Schlagschuss ab, den der russische Torhüter nur abprallen lassen konnte und den Rebound versenkte dann der Nürnberger Leo Pföderl zum 1:1 Ausgleich. Die Freude darüber währte nicht lange an, denn bei einer ungeordneten Abwehr war es Dimitry Yudin (24.) der dies mit einem platzierten Schuss zur erneuten Führung eiskalt ausnutze. In der 28. Minute gab es dann fast die gleiche Situation wie beim vorherigen Treffer für Detuschland, denn erneut zog Plachta ab und Leo Pföderl verwandelte den Nachschuß mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 Ausgleich.
Die nächste große Chance für das Team von Marco Sturm hatte der Wolfsburger Björn Krupp, doch er konnte die Scheibe nicht platziert genug auf das russische Tor befördern. 22 Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnitt erkämpfte sich der Münchner Frank Mauer den Puck an der eigenen blauen Linie und zog alleine auf das Tor vom Ex-NHL Torhüter Bobkov und schob zu 3:2 Führung ein.
Im Schlussdrittel musste das DEB Team in der Anfangsphase nach einem Foul eine Strafzeit hinnehmen und das von Silberhelden gespickte Team kämpfte aufopferungsvoll gegen die schnellen und dynamischen russischen Jungs. Die vermeindliche Vorentscheidung hatte der Berliner Marcel Noebels in der 47. Minute auf der Kelle doch scheiterte in aussichtsreicher Position. Wenige Minuten später zeigten die Russen erneut ihre individuelle Stärke, als Andrei Chibisov den Puck mit einem verdeckten Handgelenkschuss in den Winkel platzierte.
Danach drehte die Sbornaja nochmals richtig auf und setzte Mathias Niederberger im DEB Tor ganz schön unter Druck, doch der Düsseldorfer und die deutsche Abwehr hielt dem Druck bis zum Ende stand, davon die letzten beiden Spielminuten sogar in Unterzahl. David Wolf kam von der Strafbank und verpasste das Tor mit einem abgefäschten Schuss nur knapp.
Mit diesem Remis nach der regulären Spielzeit ging es genau wie zuletzt bei den olympischen Spielen in PyeongChang in die Verlängerung, die 3 gegen 3 gespielt wurde und nach nur 22 Sekunden traf Russland zum 3:4 Overtimesieg. Morgen ist beim Deutschland Cup 2018 spielfrei, bevor es am Samstag um 13:30 gegen die Eidgenossen weitergeht.
Deutschland Cup 2018, 08. November 2018
Deutschland - Russland 3:4 (0:1|3:1|0:1)
Tore:
0:1|16.|Nikolay Demidov (Unterzahl)
1:1|21.|Leo Pföderl (Akdag, Plachta)
1:2|24.|Dimitry Yudin
2:2|28.|Leo Pföderl (Plachta, Wolf)
3:2|40.|Frank Mauer
3:3|49.|Andrei Chibisov
3:4|61.|Artyom Zemchyonok
Zuschauer
4.180
Best Player
#83 Leo Pföderl (Germany)
#76 Andrei Chibisov
Schweiz gewinnt Auftaktmatch gegen die Slowakei mit 3:2
(Foto Stefan Diepold)
Im Nachmittagsspiel trafen sich die Slowakei und der Deutschland Cup Rückehrer aus der Schweiz zum Eröffnungsspiel der Cup Premiere in Krefeld. In einer spannenden und guten Begegnung konnte sich das Team von Coach Patrick Fischer mit 3:2 erfolgreich durchsetzen.
Bereits nach weniger als 120 Sekunden wurde von den Slowaken der erste Treffer des Turniers durch David Bondra nach einem traumhaften Solo durch die Schweizer Reihen erzielt. Bis zur Mitte des Spiels mussten sich die Fans aus unserem Nachbarland gedulden bis die Schweiz den 1:1 Ausgleich durch Dario Simion markierte. Kurz vor dem Ende des Mittelabschnittes konnten die Eidgenossen (38.) mit 2:1 durch Noah Rod in Führung gehen.
Das letzte Drittel hatte dann noch einiges an Spannung zu bieten. Erst konnten die Slowaken den Ausgleich erzielen, jedoch kurz darauf waren die Schweizer durch Martin Gernat (51.) mit dem 3:2 erneut auf der Siegerstraße. Der slowakische Trainer nahm kurz vor dem Ende den Goalie vom Eis und noch eine Auszeit, doch es blieb beim Sieg für die Eidgenossen.
(Krefeld/Christian Diepold)
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(DEB/Nationalmannschaft) Am heutigen Donnerstag um 19.00 Uhr trifft das DEB Team als Rekordsieger (7 Mal) auf den Titelverteidiger aus Russland. Das erste Spiel bei der 29. Austragung des DCups findet bereits um 15.30 Uhr zwischen dem Team Slowakei und den Eidgenossen aus der Schweiz statt.

(Russland vom DCup 2017 - Foto: Stefan Diepold)
Für Marco Sturm bedeutet der Deutschland Cup 2018 gleichzeitig der letzte Auftritt als Bundestrainer der deutschen Eishockey Nationalmannschaft, nachdem diese Woche bekannt wurde, dass der 40-jährige in die NHL als Co-Trainer zu den Los Angeles Kings wechselt. Der DEB hat diesen Wunsch natürlich entsprochen und so wird nach dem Cup in Ruhe ein neuer Bundestrainer gesucht.
Beim 29. Deutschland Cup seit der Gründung im Jahr 1987 nimmt dieses Mal nach einem Jahr Abstinenz erneut ein Team aus der Schweiz teil und trifft im Eröffnungsspiel um 15:30 auf die Slowakei die ein Stammgast ist. Im Abendspiel um 19:30 erwartet das Team von Marco Sturm dann die Sbornaj, die seit der ersten Austragung bei 5 Teilnahmen 5 Titel gewinnen konnte. Russland hat somit eine 100% Siegquote aus ihren Teilnahmen und liegt mit den fünf Titelgewinnen auf Rang 2 der ewigen Siegerliste beim Deutschland Cup hinter Deutschland. (Titelgewinne 1988, 1991, 1992, 1993 und 2017).
Der Deutschland Cup 2018 in Krefeld bietet vom 8. bis 11. November 2018 nicht nur spannende Duelle auf dem Eis, sondern auch daneben wird einiges geboten! Die Fans können sich auf ein vielseitiges Programm freuen, Neues trifft auf Bewährtes. Natürlich ist eishockey-online.com auch wieder mit einem Stand vertreten. Dieses Jahr gibt es einen weissen DCup 2018 Puck von uns! Wir sehen uns am Stand (1. OG/Block M 217).

Neu: eSports-Event
Am spielfreien Freitag wird bei „TaKeTV“ – einer renommierten eSports-Location - zwei Eishockeyturniere mit dem Spiel „NHL 19“ von EA Sports auf der PlayStation ausgetragen. Hierbei gibt es ein Turnier für Profis und ein Turnier für Hobbyspieler.
Neu: Fan Party
Nach dem eSport-Event ist vor der Fan Party! Am spielfreien Tag können sich alle Fans ab 21.00 Uhr in der KulturFabrik Krefeld treffen und gemeinsam feiern. Der Eintritt für die Veranstaltung kostet fünf Euro.
Neu: Kinderecke
In der Kinderecke im KönigPALAST kommen alle jungen Eishockeyfans voll auf ihre Kosten! Sie erfahren dort alle wichtigen Hintergrundinformationen zum Deutschland Cup kindergerecht aufbereitet und präsentiert von Maskottchen Urmel, das sicherlich auch des Öfteren am Stand vorbeischauen wird. Weiterhin können sich die Kinder beim Stiga-Tischeishockey miteinander messen.
Das DEB Team spielte insgesamt 4 mal beim Deutschland Cup gegen den 3. der IIHF-Weltrangliste aus Russland. Die Statistik erzählt eine eindeutige Sprache, 4 Spiele, 4 Niederlagen und ein Torverhältnis von 11:23 Toren.
Fazit: Team Russland ist Favorit! Aber für das DEB Team wird es Zeit Russland beim Deutschland Cup endlich zu besiegen.
| 27.12.1988 | DEB – Russland | 2:5 | Tore DEB: Kießling, Obresa |
| 07.11.1991 | DEB – Russland | 3:5 | Tore DEB: Draisaitl, Abstreiter, J. Rumrich |
| 06.11.1992 | DEB – Russland | 4:5 | Tore DEB: Amann, Hegen, Franz, Bresagk |
| 10.11.2017 | DEB – Russland | 2:8 | Tore DEB: Pietta, Raedeke |
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Die aktuellen Bilder vom diesjährigen Deutschland Cup und auch der vergangenen Jahre finden Sie in unsere Galerie hier!
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(DEL/München) PM Meister Red Bull München hat den deutschen Nationalspieler Yasin Ehliz unter Vertrag genommen. Der 25-Jährige wechselt von der NHL-Organisation der Calgary Flames in die bayerische Landeshauptstadt. Zwischen 2010 und 2018 absolvierte er 386 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse für die Thomas Sabo Ice Tigers.

( Foto Red Bull München )
Don Jackson, Trainer EHC Red Bull München: „Yasin passt perfekt in unser Team, jetzt und in Zukunft. Er ist ein exzellenter Spieler, hat mit seinen 25 Jahren schon viel erreicht und war in Nürnberg in den vergangenen Jahren Führungsspieler. Wir wissen auch, dass er charakterlich sehr gut in unser Team passt.“
Yasin Ehliz: „Ich habe lange mit Don Jackson und Manager Christian Winkler gesprochen. Dabei hatte ich schnell das Gefühl, dass München mit seiner großartigen Organisation der perfekte Ort für mich ist. Schließlich sind die Red Bulls seit Jahren die Topmannschaft der Liga und haben verdientermaßen drei Mal in Folge den Titel geholt. Die Meisterschaft mit dieser Mannschaft zu gewinnen, die ich zum Teil schon sehr gut aus dem Nationalteam kenne, ist auch mein Ziel. Selbstverständlich freue ich mich auch darüber, dass ich zukünftig ganz nah an meiner Heimat Bad Tölz spielen kann – das freut auch die Mama.“
Ehliz startete seine Karriere bei seinem Heimatklub EC Bad Tölz, wo er die Jugendmannschaften durchlief und sich im Oberliga-Team etablierte. Am 28. Oktober 2010 debütierte der damals 17-Jährige für Nürnberg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Bis zu seinem Wechsel nach Nordamerika im Sommer 2018 erzielte er für die Thomas Sabo Ice Tigers in acht Spielzeiten 93 Tore und bereitete 166 vor.
Nachdem der Angreifer bereits regelmäßig für die Juniorenauswahlen des DEB eingeladen wurde, entwickelte er sich seit seinem Debüt 2013 auch zum festen Bestandteil der A-Nationalmannschaft. Den größten Erfolg feierte er bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang 2018 mit dem Gewinn der Silbermedaille.

Mehr Informationen über den Eishockey Club EHC Red Bull München wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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(DEL/München) PM Red Bull München ist trotz einer starken Leistung mit einer knappen Niederlage in die K.-o.-Phase der Champions League gestartet. Im Achtelfinalhinspiel unterlag der Deutsche Meister vor 2.290 Zuschauern im Olympia-Eisstadion dem Schweizer Spitzenklub EV Zug mit 2:3 (0:1|2:1|0:1). Die Tore für München erzielten Justin Shugg und John Mitchell. Am Dienstag, 20. November steigt das Rückspiel in der Schweiz.

(Foto: Heike Feiner)
Zug begann sehr aggressiv und setzte München zu Beginn unter Druck. In der zehnten Minute ging der Tabellenvierte der Schweizer National League durch einen Schlagschuss von Dominik Schlumpf in Führung. Danach kamen die Red Bulls besser ins Spiel. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Mark Voakes mit einem Rückhandschuss, der knapp am linken Pfosten vorbeiflog (16.).
Im Mittelabschnitt verteidigten beide Teams konzentriert, bis den Red Bulls ein Scheibenverlust unterlief, den der EVZ eiskalt bestrafte: Lino Martschini wurde von Reto Suri bedient und stellte auf 0:2 (29.). Kurz darauf verkürzte Justin Shugg mit einem erfolgreich abgeschlossenen Alleingang auf 1:2 (30.). Dann mussten zwei Red Bulls innerhalb von 17 Sekunden auf die Strafbank, das Team von Trainer Don Jackson überstand die Unterzahl aber schadlos und war wenige Sekunden wieder komplett, als John Mitchell nach einem schönen Solo auf 2:2 stellte (33.). In der 39. Minute hatten die Red Bulls die Riesenchance auf das 3:2, ein Zuger Verteidiger rettete aber mehrfach auf der Linie für seinen geschlagenen Torhüter Tobias Stephan.
Auch im Schlussabschnitt war das Tempo hoch. München hatte etwas mehr vom Spiel, Zug verteidigte aber konzentriert und ließ keine großen Chancen zu. Als Vieles auf ein 2:2 hindeutete, drehten die Gäste noch einmal auf – und erzielten den Siegtreffer: Nach einem Pfostenschuss landete der Puck bei Lino Martschini, der ihn aus kurzer Distanz über die Linie schoss (58.).
Don Jackson: „Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Das Forechecking hat heute den Unterschied ausgemacht. Zug hat stark begonnen, ab dem zweiten Drittel haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht.“
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen EV Zug 2:3 (0:1|2:1|0:1)
Tore
0:1 | 09:20 | Dominik Schlumpf
0:2 | 28:13 | Lino Martschini
1:2 | 29:35 | Justin Shugg
2:2 | 32:25 | John Mitchell
2:3 | 57:58 | Lino Martschini
Zuschauer
2.290

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(DEL/Düsseldorf) PM Die Toten Hosen haben soeben den "legendären" DEG-Aufkleber signiert, der während des Derbysieges der Düsseldorfer EG gegen die Kölner Haie (4:3) am 19. Oktober von der DEG, einigen Fans und mit Unterstützung der Toten Hosen auf dem Dach des Teambusses der Kölner Haie angebracht worden war.

( Foto Birgit Häfner )
Die Haie waren dann als unbewusste "Botschafter der DEG" einige Tage durch Köln und die Welt gefahren. Die Aktion hatte für bundesweites Aufsehen gesorgt. Nachdem die Kölner Mundartband Kasalla das Logo vom Dach des Busses der Weinzierl GmbH entfernt hatte, haben die Haie das Kultobjekt zugunsten der Jugendabteilungen beider Clubs versteigert. Dabei kamen absolut erfreuliche 11.150 € zusammen. Die Bandmitglieder hatten zuvor angeboten, das Logo zu unterschreiben. Diesem Versprechen kamen sie heute nach.
Campino: „Wir freuen uns total, dass diese starke Idee der DEG so große Wellen geschlagen hat. Dass durch die Versteigerung dieses tollen Logos so viel Geld für die Jugend beider Clubs zusammengekommen ist, ist wirklich klasse!“

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www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
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(DEB) SPORT1 und Telekom Sport übertragen alle Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft bis einschließlich dem Jahr 2024. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen SPORT1 und dem Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) getroffen.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Darüber hinaus werden in Zukunft noch mehr Eishockeyfans und Sportbegeisterte erreicht. Denn der DEB wird auch mit Telekom Deutschland kooperieren. Das bedeutet: Die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft sind auch kostenfrei auf der Plattform Telekom Sport zu sehen.
Zum Start der umfassenden Zusammenarbeit übertragen SPORT1 und Telekom Sport den Deutschland Cup 2018 vom 8. bis 11. November 2018. Dabei sind die Spiele der deutschen Nationalmannschaft im Free TV auf SPORT1 und auf Telekom Sport zu sehen. Telekom Sport übertragt zusätzlich die drei weiteren Turnierspiele der teilnehmenden Nationen Russland, Slowakei und der Schweiz. Sowohl auf SPORT1 als auch bei Telekom Sport sind Moderator Sascha Bandermann, Kommentator Basti Schwele und Experte Rick Goldmann am Mikrofon im Einsatz.
Die Vereinbarung zwischen dem DEB und Telekom beinhaltet neben den Medienrechten auch eine umfassende Marketing-Kooperation. Der Dax-Konzern wird Premium-Partner und dieses Engagement unter anderem auf den Spielerhosen der Nationalmannschaft präsentieren. Weitere Marketing- sowie Lizenzrechte bei der Eishockey-Nationalmannschaft und den Nachwuchsteams runden die Partnerschaft ab.
Die Kooperation des DEB mit SPORT1 und Telekom Sport beinhaltet neben dem jährlich stattfindenden Deutschland Cup die Übertragungen sechs weiterer Länderspiele pro Jahr. Dazu werden SPORT1 und Telekom Sport den DEB als offizieller Medienpartner mit einer umfassenden Berichterstattung auf den TV-, Online-, Mobile- und Social-Media-Kanälen begleiten. Die Partner einigten sich zudem auf weitere technische Neuerungen: so sind künftig Highlights noch während des Spiels auf den DEB Social Media Kanälen zu sehen, zudem folgen Spielzusammenfassungen jeweils kurz nach Spielende.
Olaf Schröder, Vorstandsvorsitzender der Constantin Medien AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Sport1 GmbH: „Die Nationalmannschaft hat dieses Jahr den größten Erfolg ihrer Geschichte gefeiert und in Deutschland eine riesige Eishockey-Begeisterung entfacht. Auch die Zukunftsperspektiven des DEB-Teams sind vielversprechend. Gemeinsam mit der Telekom werden wir den Olympia-Helden auf sämtlichen medialen Plattformen langfristig die große Bühne geben, die sie verdient haben. Den Eishockeyfans in Deutschland bieten wir in unserem ‚Home of Hockey‘ auf SPORT1 damit auch in Zukunft alle relevanten Wettbewerbe live – mit der Eishockey-WM, dem Deutschland Cup und Länderspielen, der DEL, der Champions Hockey League und der NHL.“
Dr. Henning Stiegenroth, Leiter Sportmarketing Telekom Deutschland: „Wir freuen uns sehr über die langfristige Kooperation mit dem DEB. Mit den Spielen der deutschen Eishockey Nationalmannschaft zusätzlich zu unseren Übertragungen der Deutschen Eishockey Liga erweitern wir für alle Sportfans in Deutschland das größte Eishockey Livesport Angebot nochmals und werden Eishockey als attraktive TV Sportart weiter ausbauen.“
Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bund e. V: „Wir sind glücklich und stolz zukünftig alle Spiele unserer erfolgreichen Nationalmannschaft sowohl bei SPORT1 als auch kostenfrei bei Telekom Sport präsentieren zu können. Neben dem inspirierenden Experten-Team freuen wir uns vor allem über die weitere Verbreitung über die Telekom. Damit erfüllen wir den Eishockey-Fans einen großen Wunsch und geben unserem Sport die langfristige, hochklassige Plattform, die er verdient.“
Deutschland Cup 2018: Live auf SPORT1 im Free-TV und auf Telekom Sport
Der Deutschland Cup 2018 wird in diesem Jahr vom 8. bis 11. November erstmals im KönigPALAST in Krefeld ausgetragen. SPORT1 zeigt die Spiele der DEB-Auswahl am Donnerstag, 8. November, gegen Vorjahressieger Russland live ab 18:55 Uhr – die Neuauflage des olympischen Finales von Pyeongchang – und am Samstag, 10. November, gegen die Schweiz live ab 13:25 Uhr sowie die Partie am Sonntag, 11. November, gegen die Slowakei ab 19:00 Uhr in Highlights im Free-TV. Telekom Sport überträgt zusätzlich die weiteren Turnierspiele ohne deutsche Beteiligung.
Übertragungsplan Deutschland Cup 2018
08.11.2018, 15:30 Uhr: Slowakei – Schweiz (Telekom Sport)
08.11.2018, 19:00 Uhr: Deutschland – Russland (SPORT1 und Telekom Sport)
10.11.2018, 13:30 Uhr: Deutschland – Schweiz (SPORT1 und Telekom Sport)
10.11.2018, 17:00 Uhr: Russland – Slowakei (Telekom Sport)
11.11.2018, 11:00 Uhr: Schweiz – Russland (Telekom Sport)
11.11.2018, 14:30 Uhr: Deutschland – Slowakei (Telekom Sport)
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.
Weitere interessante Links:
www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.