(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther haben mit der Verpflichtung von Patrick McNeill alle acht Planstellen in der Abwehr für die Saison 2018-19 besetzt. Der 31-jährige Kanadier wechselt vom DEL-Konkurrenten ERC Ingolstadt nach Augsburg, wo er einen Einjahresvertrag unterzeichnete.

( Foto Augsburger Panther )
Von 2015 bis 2018 bestritt Patrick McNeill für den ERCI 150 Partien in der Deutschen Eishockey Liga. Mit 79 Scorerpunkten in drei Spielzeiten unterstrich der 183 cm große und 92 kg schwere Linksschütze dabei seine offensiven Fähigkeiten. In der Saison 2015-16 war McNeill punktbester Verteidiger der gesamten Liga.
Vor seinem Wechsel nach Europa absolvierte McNeill in der American Hockey League (AHL) 452 Spiele für Hershey, Springfield und Portland. Mit 51 Toren und 170 Assists verbuchte der Defender zwischen 2007 und 2015 im Schnitt fast einen Punkt pro Einsatz. 2009 und 2010 gewann er zudem mit den Hershey Bears den Calder Cup, den Meistertitel der AHL. 2016 nahm McNeill, geboren in Strathroy, Ontario, mit Team Kanada am Deutschland Cup in Augsburg teil. Zum Trainerteam der Kanadier zählte bei diesem Turnier auch Panther-Coach Mike Stewart.
„Als sich abzeichnete, dass wir Patrick McNeill bekommen könnten, haben wir nicht lange gezögert. Er verkörpert genau den Spielertyp, den wir für unsere Abwehr noch gesucht hatten. Er ist ein guter Schlittschuhläufer, der über hohe offensive Qualitäten verfügt und so ein Powerplay lenken kann. Wir sind sehr froh, dass Pat sich nach sehr guten Gesprächen für einen Wechsel nach Augsburg entschieden hat“, so Mike Stewart.

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(DEL/Nürnberg) (Marcel Herlan) Verschiedene Medien berichteten am Freitag, dass Nürnberg Stürmer Yasin Ehliz in die NHL wechseln könnte. Gerüchten zufolge haben die Calgary Flames, bei denen unter anderem Superstar Johnny Geaudreau spielt, großes Interesse am deutsch-türkischen Silbermedalliengewinner von PyeongChang 2018.

(Yasin Ehliz bei Olympia 2018 - Foto imago)
Auf Nachfrage von Bild/Welt sagte der 25-jährige Yasin Ehliz: «Ich kann bestätigen, dass man mit mir Kontakt aufgenommen hat und mein Berater und ich derzeit Gespräche führen. Ich habe immer gesagt, dass es für mich ein Traum wäre, irgendwann einmal in der NHL zu spielen.» Ehliz wäre nach Dominik Kahun (wechselt zu den Chicago Blackhawks) und Maxi Kammerer der dritte deutsche Spieler der in diesem Sommer aus der DEL in die NHL wechselt.
Viele Fans der THOMAS SABO Ice Tigers zeigten sich zu Beginn der abgelaufenen Saison besonders besorgt. Yasin Ehliz war zu dem Zeitpunkt der begehrteste Stürmer der Deutschen Eishockey Liga. Am Ende musste er sich zwischen drei Vereinen entscheiden. Die Eisbären Berlin und der EHC Red Bull München interessierten sich für die Dienste des in Bad Tölz geborenen Stürmers.
Yasin Ehliz aber blieb den Ice Tigers treu und entschied sich Ende September für drei weitere Jahre in Franken. Auch Thomas Sabo freute sich über die gelungene Vertragsverlängerung:
"Wie die Burg zu Nürnberg, gehört Yasin Ehliz zu den THOMAS SABO Ice Tigers. Daher ist es mir eine besondere Freude, dass Yasin seine sportliche Zukunft in Nürnberg sieht. Mit ihm unterstreichen die Ice Tigers ihre zukünftigen Ziele!".
Karrieredaten von Yasin Ehliz
(Quelle eliteprospects.com)

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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben einen weiteren Angreifer unter Vertrag genommen. Von den Laval Rocket aus der AHL wechselt Markus Eisenschmid in die Quadratestadt.

( Foto City-press )
Der 23-Jährige, der im Rahmen der Euro Hockey Challenge am 21. April 2018 sein Debüt im Dress der Herren-Nationalmannschaft feierte und mit der DEB-Auswahl bei der IIHF 2018 Eishockey-Weltmeisterschaft in Dänemark den elften Platz belegte, unterzeichnete bei den Adlern einen Zweijahresvertrag.
„Markus steht noch am Anfang seiner Karriere“, sagt Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp über den Ostallgäuer. „Er vereint viel Talent mit einem tollen Charakter und ist bereit, sich weiterzuentwickeln, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen.“
Eisenschmid, gebürtig aus Marktoberdorf stammend, durchlief die Nachwuchsabteilungen des ESV Kaufbeuren, ehe er 2013 den Sprung nach Nordamerika wagte und sich dem WHL-Team Medicine Hat Tigers anschloss. Seine starken Leistungen in der kanadischen Juniorenliga bescherten dem 1,85 Meter großen und 88 Kilogramm schweren Offensivmann im Oktober 2015 einen AHL-Vertrag bei den St. John’s IceCaps, dem damaligen Farmteam der Montréal Canadiens, die ihn wenige Wochen zuvor zu einem Sommertraining eingeladen hatten.
Im Januar 2017, also knapp eineinhalb Jahre später, schrieb Eisenschmid ein Stück Eishockey-Geschichte. Als erster deutscher Spieler überhaupt erhielt er einen Zwei-Wege-Vertrag bei den Canadiens. Der Sprung ins NHL-Team blieb dem noch jungen Angreifer jedoch verwehrt. Stattdessen spielte Eisenschmid in der abgelaufenen Spielzeit für Laval, dem neuen Farmteam des 24-maligen Stanley-Cup-Champions, und brachte es dort in 57 AHL-Partien auf sechs Tore und zehn Vorlagen.
Eisenschmid: „Ich freue mich über die Chance, mich bei den Adlern zeigen zu dürfen, mich zu verbessern und der Mannschaft zu helfen. Mannheim gehört zu den besten Standorten in Deutschland und ich kann es kaum erwarten, vor so einer tollen Kulisse zu spielen.“

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(DEB/Nationalmannschaft) Besondere Ehre für unsere Silberhelden: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete am Donnerstagmittag die Spieler der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ – der höchsten sportlichen Auszeichnung, die in Deutschland verliehen wird - aus. Die Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang wurden somit für ihren großen Turniererfolg und dem damit verbundenen sensationellen Gewinn der Silbermedaille geehrt.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Im Schloss Bellevue empfing der Bundespräsident während einer Feierstunde alle deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 sowie der Deaflympischen Winterspiele 2015. Neben den Silberhelden wurden 34 Athletinnen und Athleten aus den Sportarten Biathlon, Bobfahren, Rennrodeln, Skeleton, Ski Alpin, Ski Nordisch und Snowboard mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ ausgezeichnet.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hatte bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang mit dem Gewinn der Silbermedaille für den größten Erfolg der deutschen Eishockey-Geschichte - nach dem „Wunder von Innsbruck“ aus dem Jahr 1976 - gesorgt.
Nach zwei sensationellen Erfolgen im Viertel- und Halbfinale gegen die klaren Favoriten aus Schweden (4:3 nach Verlängerung) und Kanada (4:3), zog die deutsche Auswahl ins Finale ein und sorgte damit für die vielleicht größte Überraschung der Olympischen Winterspiele 2018. Im Endspiel lieferte sich das Team von Bundestrainer Marco Sturm mit den Olympischen Athleten aus Russland (OAR) einen großen Kampf, der letztlich nur knapp mit 3:4 nach Verlängerung verloren ging. Die Freude über den sensationellen Gewinn der olympischen Silbermedaille überwog aber schnell. Kein Wunder, denn die Silberhelden schrieben in PyeongChang deutsche Eishockey-Geschichte.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Das was unsere Silberhelden bei den Olympischen Winterspielen geleistet haben, ist einfach phänomenal und unbeschreiblich. Die Ehrung mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ ist nun die Krönung der zahlreichen olympischen Momente, die uns noch jetzt bewegen. Nun freue ich mich und bin sehr stolz, dass unsere Silberhelden für ihren tollen Einsatz und ihr neues Kapitel deutscher Eishockey-Geschichte diese große sportliche Auszeichnung entgegen nehmen durften.“
Marcel Goc, Kapitän: „Es war eine Riesenehre und ein außergewöhnliches Erlebnis, den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Ambiente des Schloss Bellevue in Berlin treffen zu dürfen. In solch einem Moment sind die Erinnerungen an die Olympischen Spiele und unseren historischen Erfolg wieder präsent. Für alle war der heutige Tag eine einmalige Erfahrung in unserem Leben.“
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(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben einen weiteren neuen Stürmer für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Von den Manchester Monarchs wechselt der 32 Jahre alte US-Amerikaner Jordan Smotherman zum zweiten Mal an den Iserlohner Seilersee. Der 1,91m große Außen, der auf der linken und der rechten Seite eingesetzt werden kann, hatte schon einmal bei den Sauerländern einen Vertrag unterzeichnet, der im Sommer 2016 aus gesundheitlichen Gründen aber keine Gültigkeit erlangte, da Smotherman die notwendige medizinische Untersuchung nicht bestand.

(Foto Iserlohn Roosters)
Damals begleiteten die Roosters den Genesungsprozess des Stürmers, Manager Karsten Mende blieb mit ihm in stetem Kontakt und entschied gemeinsam mit Cheftrainer Rob Daum ihn jetzt erneut an den Seilersee zu holen. „Jordan war in der vergangenen Saison nicht nur Topskorer der Monarchs, sondern auch einer der wichtigsten Spieler auf dem Eis sowie abseits des Eises. Das hat uns auch Jeff Giuliano bestätigt, der als Assistenz-Trainer in Manchester unter Vertrag steht. Ich freue mich sehr, Jordan endlich in der Mannschaft zu haben“, so Roostersmanager Karsten Mende.
Auch Smotherman selbst ist gespannt auf den zweiten Versuch am Seilersee. „Ich habe hervorragende Erinnerungen an die wenigen Tage. Damals war es natürlich sehr hart für mich, aber die Herzlichkeit der Menschen und die Professionalität der gesamten Organisation sind mir sehr präsent geblieben. Außerdem haben Karsten und ich in all der Zeit in Kontakt gestanden – ich wusste immer um das Interesse der Roosters“, unterstreicht Smotherman selbst. Er hat sich in der vergangenen Saison trotz vieler anderer Angebote für den Standort Manchester entschieden, da die Stadt nicht nur nah an seinem Heimatort liegt, sondern auch einer der vielleicht besten Orte ist, um Eishockey zu spielen.
„Wir hatten eine herausragende Mannschaft in einer Organisation, die noch immer auf AHL-Niveau arbeitet.“ Der US-Amerikaner stand in insgesamt 79 Partien für sein Team auf dem Eis, schoss 37 Tore und bereitete weitere 40 Treffer vor. Im Playoff-Viertelfinale kam dennoch das Aus. Smotherman selbst ist wieder komplett gesund, was man nicht nur an seiner herausragenden Leistung in den Playoffs sah. Fast wäre Smotherman, ohne es zu wollen, sogar Topskorer der gesamten Liga geworden. Ohne Zweifel, so sahen es Medien, war Smotherman der beste Spieler der Monarchs in der vergangenen Spielzeit.
Smotherman startete seiner Karriere im Jahr 2002 in der kanadischen Juniorenliga QMJHL, wurde 2005 von den Atlanta Thrashers in der vierten Runde gedrafted, hat später Erfahrungen in den stärksten nordamerikanischen und europäischen Ligen gesammelt. Neben vier Partien in der NHL bestritt Smotherman über 400 Partien in der AHL, bevor er nach Europa und in die dänische erste Liga wechselte. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen unterzeichnete er 2012 einen ersten Vertrag in Schweden, stand gemeinsam mit dem deutschen Nationalstürmer Felix Schütz in Rögle unter Vertrag. Mit den Südschweden schaffte er 2015 den Aufstieg in die Eliteliga anschließend den Klassenerhalt. Smotherman gewann in seiner Karriere nicht nur den CHL Memorial Cup, die Meisterschaft der
kanadischen Juniorenligen, sondern gemeinsam mit den Chicago Wolves auch den AHL Calder Cup (2008).
Daine Todd – Unterstützung für die Defensive
Gleichzeitig unterzeichnete auch der 31-jährige Verteidiger Daine Todd einen Vertrag am Iserlohner Seilersee. Der Rechtsschütze wechselt zunächst für die kommende Saison aus der schwedischen Eliteliga ins Sauerland. „Ich hatte an Daine schon vor einigen Jahren Interesse, habe auch mal gegen ihn gecoacht. Auch wenn wir ihn aktuell nicht selbst in Augenschein genommen haben, wissen wir um seine Stärken“, betont Cheftrainer Rob Daum. Er und Manager Karsten Mende haben in den letzten Wochen sehr intensiv Erkundigungen über Todd eingeholt und sich dann entschieden, ihn unter Vertrag zu nehmen.
„Unter anderem Niklas Sundblad, sein letztjähriger Trainer, hat menschlich und sportlich nur Positives zu berichten gehabt. Das hat uns in unserer Entscheidung bestätigt“, ergänzt Manager Karsten Mende.
Todd startete seine Karriere in der Western Hockey League, erfuhr dort bei den Medicine Hat Tigers eine hervorragende Ausbildung und führte die Mannschaft als Kapitän sogar zur Meisterschaft. Nach der Saison 2008/09, in der der Verteidiger aufgrund einer Verletzung nicht spielen konnte, entschloss er sich zu einer Universitätsausbildung und schloss sich dem Team der University of New Brunswick an. 2013 begann Todds Profikarriere in der AHL bei den Portland Pirates. Zwölf Monate später folgte der erste Wechsel nach Europa. Bis 2016 spielte er in der KHL für Jokerit Helsinki, dann setzte der Neuzugang seine Karriere in der schwedischen Eliteliga in Luleå und Örebro fort. Beide Spieler werden am 01. August in Iserlohn erwartet.

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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie bestätigen, dass Philipp Walter neuer Geschäftsführer des KEC wird. Der 43-jährige wird seine Tätigkeit offiziell am 1. Juli 2018 beginnen.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Philipp Walter wird neuer Geschäftsführer der Kölner Haie. Walter, der bereits von 2003 bis 2016 als Pressesprecher und Marketingleiter für die Haie gearbeitet hat, wechselt vom SC Freiburg zurück zum KEC. Beim Fußball-Bundesligisten war er knapp zwei Jahre als Leiter der Kommunikationsabteilung tätig.
„Wir sind überzeugt, dass Philipp Walter durch seine Präsenz und Kompetenz entscheidend dazu beitragen wird, die sportlichen und wirtschaftlichen Ziele der Haie zu erreichen. Er kennt den Verein sehr gut, wird sowohl im Club als auch bei Partnern sehr geschätzt und hat seine Loyalität zu den Haien in vielen Jahren unter Beweis gestellt“, erklärt Haie-Hauptgesellschafter Frank Gotthardt.
„Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir die Haie das Vertrauen für diese Aufgabe schenken. Der KEC ist ein besonderer Eishockey-Standort. Ihn zu seinem Besten – mit Club, Fans und Partnern als Einheit – führen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich“, so Philipp Walter, „ich möchte mich an dieser Stelle auch ausdrücklich beim SC Freiburg für die besondere Zeit bedanken und dafür, dass mir der Sport-Club den Wechsel zu diesem Zeitpunkt ermöglicht hat.“
Zur Person
· Philipp Walter, geboren am 23.6.1974 in Freiburg im Breisgau
· Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln (2001 Diplom-Sportlehrer, 2016 Preisträger „ASS Alumni“)
· Von 1996-2003 freier Radioreporter (u.a. bei Radio Köln, WDR, Deutsche Welle; Gewinner verschiedener Medienpreise)
· 2003-2014 Pressesprecher der Kölner Haie
· 2014-2016 Marketingleiter der Kölner Haie
· 2016-2018 Leiter Kommunikation & Medien beim SC Freiburg
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(DEL/Köln) PM Der Vorbereitungsplan für die kommende DEL-Saison 2018/19 ist fixiert. Offizieller Trainingsstart für das Team von Cheftrainer Peter Draisaitl ist der 01. August. Nach den obligatorischen Medizin-Checks steht dann täglich Eis- sowie Kraft-, Ausdauer- und Athletiktraining auf dem Programm. Erstmals gemeinsam aufs Eis geht das neue Haie-Team am Sonntag, 05. August, im Trainingszentrum an der Gummersbacher Straße.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Zum ersten Testspiel tritt der KEC am 12. August an. Dann sind die Krefeld Pinguine zu Gast im Haie-Zentrum. Vom 16. bis 19. August steigt dann die vierte Auflage des Köln-Cups im Haie-Zentrum an der Gummersbacher Straße (Köln-Deutz). Teilnehmer sind in diesem Jahr der Titelverteidiger Örebro HK sowie Rögle BK aus Schweden und die SCL Tigers aus der schweizerischen NLA. (Spielplan s.u.). Infos zum Ticketverkauf und Programm folgen in den nächsten Wochen.
Unmittelbar im Anschluss macht sich der Haie-Tross auf ins Trainingslager nach Südtirol. Vom 20. bis 26. August gastiert der KEC in der Marktgemeinde Latsch und nimmt dort am Vinschgau Cup teil. Am 25.08. trifft das Draisaitl-Team im IceForum Latsch (ca. 500 Zuschauerplätze) auf den Klagenfurter AC. Am 26.08. folgt ein zweites Turnierspiel. Neben Mitausrichter ERC Ingolstadt wird eine weitere internationale Mannschaft vertreten sein, die zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird. Tickets werden an der Abendkasse für jede der vier Partien des Vinschgau Cups erhältlich sein. Weitere Informationen hierzu folgen. Unterkünfte für Latsch und Umgebung sind unter www.latsch.it in allen Kategorien buchbar. David Stocker und sein Team vom Tourismusverein Latsch-Martelltal stehen Ihnen für die Beratung gerne zur Seite (Tel.: +39 0473 623 109, Montag bis Freitag von 8.30-12.00 Uhr und 15.00-18.00 Uhr).
Am 31. August folgt der Test gegen die Grizzlys Wolfsburg. Das Spiel findet in Braunlage statt. Infos zum Ticketverkauf folgen in den nächsten Wochen. Nur einen Tag später steigt am 01. September dann das große Haie-Sommerfest am Kölner Schokoladenmuseum. Natürlich wird die komplette Mannschaft vor Ort sein. Das Programm und der Zeitplan folgen in den nächsten Wochen.
Zu weiteren Testspielen empfängt der KEC DEL2-Kooperationspartner Löwen Frankfurt am 04. September und die Adler Mannheim am 09. September im Haie-Zentrum. Informationen zum Ticketverkauf für alle Testspiele im Haie-Zentrum folgen in den nächsten Wochen.
Das Vorbereitungsprogramm der Haie im Überblick:
Testspiel im Haie-Zentrum:
Sonntag, 12.08.2018, 15:00 Uhr: Köln – Krefeld
Köln Cup im Haie-Zentrum:
Donnerstag, 16.08.2018, 16:00 Uhr: Rögle – Örebro
Donnerstag, 16.08.2018, 20:00 Uhr Köln – Langnau
Freitag, 17.08.2018, 19:30 Uhr: Langnau – Örebro
Samstag, 18.08.2018, 15.00 Uhr: Köln – Örebro
Samstag, 18.08.2018, 19:00 Uhr: Rögle – Langnau
Sonntag, 19.08.2018, 15:00 Uhr: Köln – Rögle
Vinschgau Cup in Latsch (Südtirol):
Samstag, 25.08.2018, 17:00 Uhr: Köln – Klagenfurter AC
Sonntag, 26.08.2018, zweites Turnierspiel
Testspiel in Braunlage:
Freitag, 31.08.2018: Wolfsburg – Köln
Haie-Sommerfest am Schokoladenmuseum:
Samstag, 01.09.2018
Testspiel im Haie-Zentrum:
Dienstag, 04.09.2018, 19:30 Uhr: Köln – Frankfurt
Testspiel im Haie-Zentrum:
Sonntag, 09.09.2018, 14:30 Uhr: Köln – Mannheim
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(DEL/Straubing) PM Mit Ulrich Voll verliert die Straubinger Eishockey-Familie eines ihrer bedeutendsten Mitglieder - der 66-jährige verstarb am vergangenen Sonntag an den Folgen einer schweren Krankheit.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Im Jahr 1967 kam Ulli Voll erstmals mit dem Eishockeysport in Berührung und sollte diesem nicht nur bis an sein Lebensende treu bleiben, sondern ihn auch entscheidend mitprägen. Als Jugendlicher durchlief er alle Nachwuchsteams des damaligen TSV Straubing, bahnte sich den Weg in die erste Mannschaft und war später Mitglied des Teams, welches 1975 den Aufstieg in die 2. Bundesliga realisieren konnte. Bis zu seinem Karriereende, dieses erfolgte im Alter von 31 Jahren aus beruflichen Gründen, spielte der gebürtige Straubinger fast immer für seine Heimatstadt. Einzig ein kleiner Abstecher zum Rivalen nach Deggendorf ist in seiner Vita zu finden.
Das Ende der aktiven Spielerkarriere konnte den Linksschützen nie davon abhalten, seinen Sport weiter auszuüben – lange Jahre schnürte der Familienvater für Hobbyteams und für die Eishockey Oldies Straubing die Schlittschuhe. „Dadurch halte ich mich fit und außerdem ist es ein Ausgleich zum Büroalltag“, merkte der Oberligameister von 1975 einmal an.
Als der Kufensport im Gäuboden 1997 vor dem Aus stand, wurden auf Initiative des Straubinger Tagblatts Politiker und einflussreiche Geschäftsleute an einem runden Tisch versammelt. Darunter befand sich auch Ludwig Stoffel.
In der Folge engagierte sich Ludwig Stoffel für das Straubinger Eishockey und avancierte damit, zusammen mit vielen weiteren Personen wie z. B. Jürgen Pfundtner, zum Retter des Eishockeys am Pulverturm. Als Grund nannte Stoffel: „Das Eishockey in Straubing ist wichtig für die Menschen in der Stadt und im Landkreis. Sie identifizieren sich mit dem Club.“
Nach dem Einstieg kümmerten sich Ludwig Stoffel und Ulli Voll, in seiner Funktion als Vertreter der Stoffel Holding GmbH, gemeinsam um das Projekt Profieishockey in Straubing. Damit war eine Win-win-Situation für das Straubinger Eishockey geboren und der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten. Die stete Professionalisierung des Vereins mündete schließlich in den DEL-Aufstieg und unzählige tolle Momente für alle, die es mit den Straubing Tigers halten.
Ulrich Voll fungierte nicht nur als Bindeglied zwischen der Profisportabteilung und Ludwig Stoffel, „sondern war auch für unseren Gesellschafterkreis, für mich, die Sportliche Leitung sowie die Mitarbeiter unserer Geschäftsstelle ein kompetenter Ansprechpartner. Ob sportliche oder kaufmännische Belange – der Ulli wusste immer Rat“, sagt Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers. „Er ist menschlich und fachlich ein ganz herber Verlust für uns“, so Gaby Sennebogen weiter.
Neben allen Verdiensten um die Profisportabteilung lag Ulli Voll der Stammverein ebenfalls immer am Herzen. Auch hier war der leidenschaftliche Eishockeykenner stets bestrebt, die Bedürfnisse des EHC Straubing und der Straubing Tigers auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.
„Sämtliche Tätigkeiten von Ulli Voll, egal ob für den Stammverein oder die Straubing Tigers, wurden ehrenamtlich erbracht – in der heutigen Zeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, informiert Gaby Sennebogen.
Das Eishockey-Fachwissen und die strukturierte Vorgehensweise von Ulrich Voll sprachen sich auch in der deutschen Eishockeyszene schnell herum. Deshalb wählte man ihn 2010 erstmals in den Aufsichtsrat der Deutschen Eishockey Liga. Der Aufsichtsrat ist als Kontrollorgan der Liga und für viele übergeordnete Themen verantwortlich. Bis zuletzt war Ulrich Voll in alle wesentlichen Vorgänge der DEL involviert.
„Ulrich Voll war eher ein Mann der leisen Töne, auf dessen fundierte Meinung wir immer sehr viel Wert gelegt haben“, sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. „Wir verlieren mit Ulrich Voll einen sehr engagierten, ambitionierten Kollegen, der das Wohl der DEL und des deutschen Eishockey immer im Blick hatte. Er wird uns sehr fehlen“, sagt Jürgen Arnold (Ingolstadt), Aufsichtsratsvorsitzender der DEL.
„Wir danken Ulli für sein Engagement, da er das Eishockey in Straubing wie kein Zweiter geprägt und nachhaltig nach vorne gebracht hat. Gesundes Wachstum und der Aufbau von Strukturen waren seine Ziele. Dabei ist er immer Mensch geblieben – weshalb wir mit ihm auch einen sehr guten Freund verlieren. Seiner Familie sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl sowie unser herzliches Beileid aus“, so Gaby Sennebogen abschließen.

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(DEL/Straubing) PM Mit Filip Reisnecker (16) und Nicolas Sauer (19) absolvieren aktuell zwei vielversprechende Talente ihr Sommertraining bei den Straubing Tigers. Beide stammen aus der Talentschmiede des EV Regensburg und kamen in der abgelaufenen Spielzeit für die Eisbären Regensburg in der Oberliga sowie für das DNL-Team der Oberpfälzer zum Einsatz. Während Nicolas Sauer dem EVR von Kindesbeinen an immer treu geblieben ist, ging Filip Reisnecker bereits für die renommierten Jungadler Mannheim in der Schülerbundesliga auf das Eis und scorte dort beachtlich.

( Foto Straubing Tigers / Jürgen Eichbauer )
Nun schwitzen die beiden täglich Seite an Seite mit erfahrenen DEL-Profis wie Sandro Schönberger und haben dabei ein klares Ziel vor Augen: „Wir wollen auf uns aufmerksam machen und zeigen, was wir können“, erklärt Nicolas Sauer. „Wir sind den Straubing Tigers dankbar, dass wir das Sommertraining unter professionellen Bedingungen in Straubing machen dürfen“, informiert der Stürmer weiter.
„Auch wenn die Einheiten sehr hart sind, macht es Spaß, hier zu trainieren“, verrät Angreifer Filip Reisnecker. Dieser ist zwar der absolute Jungspund in der Trainingsgruppe von Athletiktrainer Giovanni Willudda, doch das bestärkt ihn nur in seiner Motivation: „Wir wurden sehr gut aufgenommen und kriegen viele Tipps von den anderen Spielern. Das spornt mich dazu an, alles zu geben, um möglichst viel zu lernen.“ Der Linksschütze stammt gebürtig aus Pilsen, ist aber, da seine Familie seit Jahren in Regensburg lebt, deutscher Staatsbürger.
„Wie sind immer daran interessiert, junge deutsche Talente aus der Region zu fördern und zu fordern. Gleichzeitig gilt es, die Vereine im Ostbayerischen Raum weiter zu vernetzen und Kräfte zu bündeln“, merkt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers, an. „Filip und Nicolas verfügen zum einem über gute Anlagen und sind zum anderen charakterlich einwandfrei. Wenn das Sommertraining beendet ist, werden wir uns mit ihnen, ihren Eltern und Stefan Schnabl, der bei den Eisbären Regensburg für den Spielbetrieb zuständig ist, noch einmal zusammensetzen.
Generell danken wir Stefan Schnabel für die bislang gute Kommunikation und Zusammenarbeit“, sagt Jason Dunham.

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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Mathias Funk) Die Weltmeisterschaft 2018 ist Geschichte. Am Ende verteidigte die schwedische Nationalmannschaft den Titel, während Südkorea und Weißrussland den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen. Ein frühes WM Aus gab es hingegen für Deutschland und Gastgeber Dänemark. Wir haben die wichtigsten Akteure und Nationen unter die Lupe genommen, welche bei der IIHF WM 2018 in Kopenhagen und Herning für Furore gesorgt haben.

(Foto: Marija Diepold)
Team Danmark: Gastgeber Dänemark verabschiedete sich trotz eines Auftaktsieges gegen Olympia-Silbermedaillengewinner Deutschland früh aus dem Turnier. Das Team von Jan Karlsson belegte in Gruppe B den fünften Rang und verfehlte das Viertelfinale um lediglich 2 Punkte. Das Aus der Dänen drückte im Viertelfinale enorm auf die Stimmung, was auch an den Zuschauerzahlen abzulesen war. Das dänische Team, zusammengespickt aus Spielern aus der NHL und europäischen Top Klubs musste am Ende den unangenehm starken Letten den Vorzug lassen. Einziger Lichtblick bei den Dänen: Abwehr-Ass Philip Larsen. Der Mann von KHL Klub Salawat Yulaev Ufa war mit 3 Scorperpunkten Topscorer der dänischen Truppe, konnte ein Aus am Ende aber auch nicht mehr verhindern. Bei der kommenden WM in der Slowakei 2019 muss Dänemark um den Anschluss kämpfen.
Team Latvia: Das lettische Team sicherte sich in der Gruppe B das letzte Viertelfinal-Ticket und scheiterte im Anschluss an Weltmeister Schweden. Besonders Stürmer Bukarts Rinhards, welcher zuletzt auch für die Eisbären Berlin im Einsatz war, hatte in der Gruppenphase mit 3 Scorerpunkten maßgeblichen Anteil am Weiterkommen. Auch Defensiv standen die Letten stark, was die Nordosteuropäer noch unangenehmer machte als sie ohnehin schon waren. Gegen Olympiafinalist Deutschland setzte sich die Truppe von Headcoach Bob Hartley gekonnt mit 3:1 durch und setzte den Grundstein für einen aus lettischer Sicht erfolgreichen Worldcup. Ob Hartley, welcher seit 1987 Großteils NHL Teams trainierte, auch in der Slowakei an der lettischen Bande steht, ist derzeit noch unklar.
Team France: Das Ziel der Franzosen lautete klar: Der Nichtabstieg in die B-Gruppe. Dies gelang der "equipe tricolor" in Gruppe A auch mit Bravur. Am Ende setzte sich das Team von Cheftrainer Dave Henderson vor Südkorea und Österreich als sechster durch und reiste nach der Gruppenphase aus der dänischen Hauptstadt ab. Nach einer starken WM 2017 im heimischen Land zeigte Frankreich auch in Dänemark eine ordentliche Leistung, auf welche man in Bratislava & Košice 2019 aufbauen kann. Besonders die Angreifer Sacha Treille und Damien Fleury unterstrichen ihre Stärke, auf Weltklasseniveau mithalten zu können. Die Slowakei freut sich auf Frankreich.
Team Austria: Aufsteiger Österreich hatte unter der Leitung von Coach Roger Bader nur ein Ziel: Nichtabstieg!, dieser gelang den Österreichern trotz 7 Niederlagen aus 8 Partien in Kopenhagen. Am vorletzten Spieltag der Gruppenphase fixierten die Austrianer den Klassenerhalt nach einem 4:0 über schwache Weißrussen. Auch Dank eines überragenden Bernhard Starkbaums im Tor und einer Nachnominierung von NHL Star Michael Raffl kreuzt Österreich kommenden Sommer in der Slowakei die Schläger mit dem Topnationen aus aller Welt. Auch die Fans aus der Alpenrepublik dürfen sich auf die Weltmeisterschaft im Nachbarland Slowakei freuen, liegt der Spielort Bratislava nur wenige Autominuten von der österreichisch-slowakischen Grenze entfernt. In Dänemark zeigte der Fanclub "UFTA" bereits, was in ihnen steckt und wie wichtig der Rückhalt auf den Rängen für ein abstiegsgefährdetes Team sein kann. Mit jungen wilden und erfahrenen Cracks dürfte der Mix für die kommenden Aufgaben auch auf dem Eis funktionieren.
Team Slovakia: Ein Jahr vor der Heim-WM in Bratislava & Kosice bekam die slowakische Eishockeynation einen Dämpfer. In Dänemark war für das Team um Christian Jaros Andrej Sekera bereits nach der Gruppenphase Schluss. Schon zum Auftakt unterlagen die Slowaken gegen die Schweiz und hatten nach dem Verpassen der fest eingeplanten Punkte gegen die Eidgenossen in der Folge viele Schwierigkeiten, das große Ziel Viertelfinale zu erreichen. Auch ein schwaches Überzahlspiel während dem gesamten Turnier ließ die slowakischen Träume schnell platzen. Bester Scorer bei der WM war Tomas Jurco, welcher in der NHL bei den Chicago Blackhawks unter Vertrag steht und auch kommende WM im eigenen Land, sollten die Blackhawks die Playoffs verpassen, der große Hoffnungsträger werden dürfte.
Team Czech Republik: Mit einem starken Kader trat das Team aus Tschechien in Dänemark bei der IIHF Weltmeisterschaft 2018 an, mussten die Heimreise aber bereits nach dem Viertelfinale antreten. Nach Platz 3 in der Gruppenphase hinter Russland und Schweden scheiterte das Team von Dompteur Josef Jandac im Quarter-Final nach einer 2:3 Niederlage am späteren Dritten aus den USA. Lichtblicke beim tschechischen Team waren die Stars David Pastrnak, Tomas Hyka, Dmitry Jaskin und Dominik Kubalik, welche zusammen 27 Punkte erspielten. Tschechien gehört aber auch bei der WM 2019 in der Slowakei zu den Favoriten und den Schweden-Jägern.
Team Norway: Norwegen spielte bei der WM in Dänemark ein ordentliches Turnier und erreichte mit 6 Punkten das große Ziel Nichtabstieg. Gegen Deutschland gelang ein Sieg nach Penaltyschießen, gegen die USA, Kanada und Finnland musste sich das Team von Petter Thoresen aber mehr als deutlich geschlagen geben. Dennoch konnte man erkennen, dass im norwegischen Team viel Potential vorzufinden ist und man mit Tobias Lindstrom und Anders Bastiansen über Spieler verfügt, welche mit den großen Nationen nicht nur mithalten können. In der Slowakei 2019 können die Skandinavier für eine Überraschung gut sein. Mit 31 Gegentoren aus 7 Spielen beklagte das Team aus Norwegen die zweitmeisten Gegentore in Gruppe B sowie die drittmeisten im gesamten WM Turnier.
Team Russia: Was war los mit der Sbornaja? Blickte man auf die Ränge der Royal Arena in Kopenhagen während den Halbfinals und dem Finalspiel stellte man fest, dass zahlreiche russische Fans in der Halle waren, welche mit Ernüchterung feststellten, dass ihr Team Russia nicht mehr auf dem Eis zu finden war. Der Olympiasieger von PyeongChang sagte bereits nach dem Viertelfinale “do svidaniya” und ließ den Amerikanern den Vortritt. Trotz eines gewohnt überragenden Kaders und erfahrenen Cracks wie Pavel Datsyuk scheiterten die Russen am Ende knapp am ewigen Rivalen aus den Vereinigten Staaten. Trotz der Goldmedaille bei den olympischen Winterspielen dürften die Verantwortlichen in den kommenden Tagen über die Zukunft von Cheftrainer Ilya Vorobjov entscheiden. Ein Nichterreichen des Halbfinals bzw. Finales bei einer Eishockey-WM ist für das russische Eishockey-Volk kaum hinzunehmen. Man darf also gespannt in Richtung St. Peterbsurg blicken, wo sich der russische Eishockeyverband in den nächsten Tagen zu Gesprächen und Analysen treffen wird.
Team Finland: Auch für Finnland kam das Aus im Viertelfinale überraschen. Die Suomi wurde in der Runde der letzten Acht nach einer dominierenden Vorrunde von der Schweiz rausgekegelt und saß ab dem Halbfinale nur noch als Zuseher vor dem TV Bildschirm. Dennoch stach ein Spieler bei den Finnen besonders heraus. Sebastian Aho wirbelte die Defensiven der Top-Nationen durcheinander und kam in 8 Partien auf satte 9 Tore und 9 Vorlagen! Dies bedeutete persönlichen Bestwert für den Linksschützen von den Carolina Hurricanes, welcher eine goldene Zukunft vor sich hat. In Finnland sagt man sogar, Aho tritt nach diesem Worldcup in die Fußstapfen des ewigen Teemu Selanne. Nun gut, der einstige Oldstar fing einst ebenso an, entwickelte sich am Ende zu einer Legende in Finnland als auch bei den Anaheim Ducks in Nordamerika. Am Potential und Talent scheitert es bei Sebastian Aho nicht.
Team Germany: Hat man in Deutschland nach der Überraschung bei Olympia zu viel erwartet? Nach dem Aus nach der Vorrunde zählte man zahlreiche enttäuschte Gesichter im DEB Team als auch beim Anhang in Herning. Mit Platz 6 verabschiedete sich das Team von Coach Marco Sturm, welcher nach Olympia und vor der WM mit zahlreichen Absagen (u.A. von den NHL Assen Tobias Rieder und Tom Kühnhackl) und Karriereenden zu kämpfen hatte, bereits nach der Gruppenphase. Nach einem so großartigen Erfolg wie in PyeongChang ist eine Weltmeisterschaft natürlich besonders schwierig, zählt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft trotz allem weiter zu den Nationen, welche um ein Viertelfinal-Ticket kämpfen müssen. Deutschland tat sich besonders gegen die kleineren Nationen wie Norwegen oder Gastgeber Dänemark schwer und ließ auch gegen Lettland wichtige Punkte liegen, welche man am Ende nicht mehr aufholen konnte. Eine Sensation gab es allerdings dann zum Schluss der Vorrunde dennoch, als man nach über 25 Jahren Finnland mit einem 3:2 nach Verlängerung besiegen konnte. Das entscheidende Tor gelang dem WM-Debütanten Markus Eisenschmnid.
Der Sommer wird für das DEB Team spannend, muss man mit weiteren Kaderveränderungen rechnen. Einer der besten deutschen Akteure war abermals der junge dreifach-Meister vom EHC Red Bull München Dominik Kahun, der ab August bei den Chicago Blackhawks um einen Stammplatz in der besten Liga der Welt ackern wird.
Team USA: Am Ende war das US-Team mit dem dritten Platz und der damit verbundenen Bronze-Medaille zufrieden. Im kleinen Finale und “Derby” gegen Kanada setzte sich die Truppe von Kapitän Patrick Kane mit 4:1 durch und freute sich über einen dritten Platz bei der WM 2018. Besonders Kane war es, der die USA mit 20 Scorerpunkten ins Halbfinale trug, wo gegen Weltmeister Schweden beim 0:6 nichts zu holen war. In dieser Partie erlebte auch der 30 Jährige Angreifer und Superstar von den Chicago Blackhawks einen rabenschwarzen Abend in der Royal Arena. Egal wie die Amerikaner ihren Kader bei der WM 2019 in der Slowakei zusammenstellen, sie gehören definitiv wieder zu den ganz großen Favoriten auf den Titel.
Team Kanada: Alles andere als ein WM Titel ist für die kanadische Auswahl bei einer Weltmeisterschaft eine Enttäuschung. Umso schwieriger war zum Abschluss auch das Antreten zum Spiel um Platz 3, welches man folgerichtig mit 1:4 verlor. Besonders die Torhüter standen im Laufe des Turniers bei den Ahornblättern in der Kritik. Curtis McElhinney (Toronto Maple Leafs) und Darcy Kuemper (Arizona Coyotes) wussten nie zu 100% zu überzeugen und strahlten immer wieder Unsicherheiten aus. Zwar schaltete man im Viertelfinale die Sbornaja aus Russland aus, im Halbfinale gegen die Eidgenossen war dann aber Schluss. Team Canada trat mit einer favorisierten Truppe an und hatte mit Connor McDavid und Ryan Nugent-Hopkins zwei extravagante Spieler in ihren Reihen. Die beiden NHL Stars fanden in den entscheidenden Phasen aber ebenfalls keinen Weg zum Erfolg.
Weißrussische Überraschung und koreanisches Kurzintermezzo in Dänemark
Eine große Turnier-Überraschung war der Abstieg vom weißrussischen Team. Weißrussland verlor in Gruppe A sämtliche Partien und ging in der entscheidenden Partie gegen Österreich mit 0:4 unter. Vergleicht man das Abschneiden vorausgegangener Turniere kam der weißrussische Abstieg definitiv überraschend. Bei der B-WM 2019 kämpft Team Belarus in der kasachischen Hauptstadt Astana um den Wiederaufstieg in den A-Pool. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, lauten die Gegner im fernen Osten Kazachstan, Slowenien und die unangenehmen Ungarn.
Nicht überraschend kam das Abschneiden der südkoreanischen Auswahl. Die Asiaten, welche mit zahlreichen eingebürgerten Cracks wie Matt Dalton, Alex Plante und Michael Swift antraten, reisten punkt los von der IIHF WM 2018 ab. Mit 4:48 Toren und ein 1:13 gegen die USA sowie ein 0:10 gegen Kanada war der Abstieg schnell besiegelt. Damit nimmt Südkorea im nächsten Jahr an der B-WM in Astana (Kazachstan) teil. Ein Wiederaufstieg würde bei der Besetzung aber eine Überraschung bedeuten.

Traumfinale in Kopenhagen
Von einem Traumfinale konnte man zwischen Schweden und der Schweiz definitiv sprechen. Die Schweden, welche als Titelverteidiger nach Dänemark reisten, sicherten sich am Ende zum zweiten Mal in Folge und insgesamt elften Mal den WM Titel. Das Finalspiel um die Krone ging vor ausverkauften Haus in Kopenhagen bis in ein Penaltyschießen, wo sich die “Tre Kronor” knapp mit 3:2 durchsetzte. Nach zweimaligem Rückstand erzielten Gustav Nyguist und Mika Zibanejad den jeweiligen Ausgleich. Letzterer zählte nach einer punktereichen Spielzeit bei den New York Rangers auch beim schwedischen WM Team zu den Punktegaranten und hatte damit auch maßgeblichen Anteil an der Titelverteidigung gegen die große WM Überraschung aus der Schweiz.
Die Alpenrepubliker setzten sich unter der Leitung von Headcoach Patrick Fischer, welcher 2012/2013 erstmals als Co-Trainer bei der Schweizer Nati fungierte und seit 2016 das Amt des Cheftrainers ausübt in der Gruppenphase viertel mit 12 Punkten durch, schlugen im Viertelfinale Finnland, zwangen Kanada im Halbfinale in die Knie und hatten den Weltmeister im Finale am Rande einer Niederlage. Welch eine Story, was auch an den starken Nino Niederreiter und Toptorwart Leo Genoni lag. Die beiden Schweizer Cracks wuchsen im Laufe des Turniers über sich hinaus und zeigten Topleistungen, welche ein Erfolg dieser Klasse auch benötigt.
Erwähnen sollte man auch, dass der Schweizer Eishockeyverband mit einer nationalmannschaftfreundlichen Ausländerregelung innerhalb der Nationalliga A und B eindrucksvoll bewieß, was möglich ist, wenn Schweizer Cracks in der heimischen Liga viel Eiszeit erhalten und besonders auch in Über,- bzw. Unterzahl auf dem Eis agieren dürfen und somit das nötige Vertrauen aber auch die Erfahrung sammeln, um bei solchen Turnieren wie die IIHF WM eines ist, glänzen zu können.
Die Standorte:
Kopenhagen und Herning zeigten sich bei der IIHF WM von ihrer besten Seite. In der Hauptstadt Kopenhagen lief das Eishockey-Turnier etwas nebenher, in der Kleinstadt Herning, welche von der Größe in etwa mit der Stadt Passau zu vergleichen ist gab es von 04. - 20.Mai 2018 lediglich ein Thema, nähmlich die Eishockey WM. Fan Feste um die Messehallen machten eine extraordinäre Stimmung möglich, was auch das frühe dänische Turnier-Aus nicht einschüchterte. Aus Sicht der IIHF war die Weltmeisterschaft in Dänemark ein voller Erfolg. Die Slowakei muss 2019 viel dafür tun, um die Veranstaltung zu überbieten. Insgesamt verfolgten 520.481 Zuschauer die WM-Paarungen in den jeweiligen Arenen in Kopenhagen und Herning. Die Partie zwischen Kanada und Lettland (2:1) war mit 2966 die am schlechtesten besuchte Partie der gesamten Weltmeisterschaft.
Die Besten: Die drei besten Topscorer des Turniers lauten Patrick Kane (USA), Sebastian Aho (FIN) und Connor McDavid (CAN). Die drei besten Goalies heißen Anders Nilsson (SWE), Frederik Andersen (DEN) und Igor Shestyorkin (RUS).
Die meisten Schüsse feuerte Patrick Kane ab. Der US Boy versuchte es satte 44 Mal und kam dabei zu einem positiven Abschluss von 18,18 %.
Die +/- Statistik ist im positiven fest in finnischer Hand. Sebastian Aho (+15), Teuvo Teravainen (+14) und Veli-Matti Savinainen (+11) sicherten sich in dieser Disziplin die ersten Drei Plätze. In der Minusstatistik liegen überraschend die beiden Amerikaner Patrick Kane und Cam Atkinson an der Tabellenspitze.
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
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(DEL/Straubing) PM Derzeit läuft das Sommertraining der Straubing Tigers auf Hochtouren und Anfang August beginnt die offizielle Vorbereitung für die Jungs von Trainer Tom Pokel..

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Mit zwei Turnieren sowie weiteren interessanten Vergleichen ist es Jason Dunham erneut gelungen, ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen. „Der Plan hält einige gute Gegner aus der DEL und auch aus anderen starken Ligen Europas für uns bereit. Wichtig ist, dass wir mit einem gut abgestimmten Terminplan in die Saison gehen, um bestens vorbereitet zu sein“, erklärt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Nachfolgend der Vorbereitungsplan 2018/2019 im Überblick:
1. Öffentliche Trainingseinheit
Samstag, 04. August 2018 (Uhrzeit und Rahmenprogramm folgen separat)
Gäubodenvolksfestcup 2018
Freitag, 17.08.2018 – Tag 1
14:30 Uhr Grizzlys Wolfsburg – ERC Ingolstadt
18:00 Uhr Straubing Tigers – THOMAS SABO Ice Tigers Nürnberg
Sonntag, 19.08 2018 – Tag 2
14:30 Uhr Spiel um Platz 3/ Finale (ohne Straubinger Beteiligung)
18.00 Uhr Straubing Tigers – Sieger/Verlierer Spiel 1 von 17.08.
Mercedes-Benz Rent Cup in Nürnberg
Samstag, 25.08.2018 & Sonntag, 26.08.2018
Die teilnehmenden Mannschaften sowie die Eckdaten des Turniers werden, sobald diese vom Veranstalter Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg freigegeben sind, kommuniziert.
Sonntag, 02.09.2018 - 18.00 Uhr
Straubing Tigers - Augsburger Panther
Freitag, 07.09.2018 - 19.30 Uhr
Straubing Tigers - HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck
Sonntag, 09.09.2017 - 17.30 Uhr
HC Tiroler Wasserkraft Innsbruck - Straubing Tigers
Hinweis: Die fehlenden Anspielzeiten bzw. Eckdaten und natürlich auch die Eintrittspreise der Vorbereitung werden, sobald sie vorliegen/feststehen, kommuniziert. Stand 23. Mai 2018 – Änderungen vorbehalten.

Mehr Informationen über den Eishockey Club Straubing Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt vermeldet sein Vorbereitungsprogramm zur Saison 2018/19 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Wir wollen mit Schwung in die Liga starten. Wir bereiten uns darum mit zwei Turnieren und drei weiteren Testspielen vor. Es wird ein guter Wettkampfcharakter herrschen.“ Sieben Spiele Den Auftakt nimmt Doug Sheddens Mannschaft beim Gäubodenvolksfest Cup in Straubing, an dem wie im Vorjahr rein DEL-Teams teilnehmen.

( Foto Traub / st-foto )
Die Panther sind Titelverteidiger und treffen am 17. August um 14.30 Uhr auf die Grizzlys Wolfsburg. Zwei Tage darauf sind dann entweder die Straubing Tigers (18 Uhr) oder die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg (14.30 Uhr) der Gegner.
Der ERC bezieht im Anschluss ein einwöchiges Trainingslager im Südtiroler Feriengebiet Latsch-Martelltal. Zu dessen Abschluss richten die Panther den „VinschgauCup“ in Latsch mit aus. Ins Rennen um den Pokal gehen in diesem Jahr neben Ingolstadt auch die Kölner Haie, der EC-KAC aus Klagenfurt und ein weiterer, noch zu vermeldender Club. Dieser ist am 24. August auch der Gegner des ERC im IceForum Latsch (20 Uhr).
Zwei Tage später messen sich die Panther um 18 Uhr mit einem weiteren Starter. Das erste Heimspiel der Saison steigt am 31. August. Gegner in der Saturn Arena ist um 19.30 Uhr Lokalrivale Augsburger Panther. Am 4. September reisen die Panther zu EBEL-Vertreter Dornbirn Bulldogs (Messestadion, 19.30 Uhr). Abschließend steigt am 9. September das Testspiel beim befreundeten DEL2-Team ESV Kaufbeuren (erdgas schwaben arena, 18.30 Uhr).
Programm-Übersicht Gäubodenvolksfest Cup in Straubing
FR, 17.08.2018, 14.30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - ERC Ingolstadt
SO, 19.08.2018, 14.30 Uhr / 18 Uhr: ERC Ingolstadt – Straubing Tigers / Thomas Sabo Ice Tigers
VinschgauCup in Latsch (Südtirol)
FR, 24.08.2018, 20 Uhr: ERC Ingolstadt – tba
SO, 26.08.2018, 18 Uhr: tba – ERC Ingolstadt
Testspiele
FR, 31.08.2018, 19.30 Uhr, Saturn Arena Ingolstadt: ERC Ingolstadt – Augsburger Panther
DI, 04.09.2018, 19.30 Uhr, in Dornbirn: Dornbirn Bulldogs – ERC Ingolstadt
SO, 09.09.2018, 18.30 Uhr, in Kaufbeuren: ESV Kaufbeuren – ERC Ingolstadt
Die Eintrittskarten zu den Spielen erhalten Sie über den jeweils gastgebenden Club. Im Falle des ERC-Heimspiels gegen Augsburg bedeutet dies, dass sie ab Anfang August in den gängigen Vorverkaufsstellen wie dem Fairplay Hockey Shop und unter www.erc-ingolstadt.de zu erwerben sind. Alle Besteller der Dauerkarte 18/19 kommen mit ihrer Saisonkarte kostenlos zum Heimspiel. Die Tickets für den VinschgauCup sind zu Turnierbeginn an der Stadionkasse zu beziehen.

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(DEL/Köln) PM Der erfahrener Stürmer spielte zuletzt in der KHL und setzt seine Europa-Karriere beim KEC fort. Mit Christoph Eckl konnte der KEC zudem einen jungen Verteidiger unter Vertrag nehmen.

( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Ein neuer Stürmer für die Kölner Haie: Colby Genoway (*12.12.1983, Morden, MB, Kanada) kommt vom HC Slovan Bratislava aus der KHL an den Rhein. Der Kanadier bringt schon eine Menge Europa-Erfahrung mit nach Köln. Nach gut drei Profijahren in der AHL (253 Spiele, 169 Scorerpunkte) wechselte Genoway bereits zur Saison 2008/09 über den großen Teich. Bis 2010 lief er für Mora IK (Schweden), den HC Pardubice und Ilves Tampere auf. Aus Finnland führte sein Weg in die Schweiz, zunächst zum HC Lugano (2010/11), dann für die nächsten vier Jahre zum Lausanne HC.
Seit der Spielzeit 2015/16 verbrachte der Rechtsschütze den Großteil seiner Zeit in der KHL. Von 2015 bis 2017 stand er bei Medvescak Zagreb unter Vertrag, wechselte zwischenzeitlich noch zwei Mal in die Schweiz, zum HC Fribourg-Gotteron (2016) und zum EHC Kloten (2017). Die vergangene Spielzeit verbrachte Genoway durchgehend in Bratislava und sammelte 2017/18 in 56 KHL-Spielen 31 Scorerpunkte (9 Tore, 22 Vorlagen).
"Colby Genoway ist ein sehr erfahrener, rechtsschießender Center, der zuletzt reichlich Spielzeit in der KHL absolviert hat. Er kann von uns auf dem Eis in jeder Situation gebracht werden. Colby und seine Familie freuen sich schon sehr, in der kommenden Spielzeit nach Köln zu kommen", erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon. Colby Genoway wird bei den Haien mit der Rückennummer 59 auflaufen.
Von den Heilbronner Falken stößt mit Christoph Eckl ein weiterer Verteidiger zum KEC. Der 20-jährige gebürtige Regensburger (*18.01.1998) stand in der vergangenen Spielzeit insgesamt 51 Mal für Heilbronn in der DEL2 auf dem Eis. Mit dem Eishockey begonnen hat der Rechtsschütze bei seinem Heimatclub EV Regensburg. 2013 wechselte er zu den Jungadlern nach Mannheim und lief dort bis 2017 zunächst in der Schüler-Bundesliga (U16) und dann in der Deutschen Nachwuchsliga (U19) auf. Chris Eckl ist in der kommenden Saison für die Kölner Haie in der DEL sowie für Kooperationspartner Löwen Frankfurt in der DEL2 spielberechtigt. Beim KEC wird er mit der Nummer 10 auflaufen.
Der Haie-Kader für die Saison 2018/19 umfasst aktuell folgende Spieler:
Tor: Gustaf Wesslau (#29), Bastian Kucis (#53), Hannibal Weitzmann (#67)
Verteidigung: Corey Potter (#2), Morgan Ellis (#5), Dominik Tiffels (#7), Christoph Eckl (#10), Pascal Zerressen (#27), Alexander Sulzer (#52), Moritz Müller (#91)
Sturm: Marcel Müller (#9), Lucas Dumont (#13), Kai Hospelt (#18), Robin Palka (#20), Ryan Jones (#28), Dani Bindels (#37), Alexander Oblinger (#50), Felix Schütz (#55), Colby Genoway (#59), Mick Köhler (#77), Ben Hanowski (#86), Sebastian Uvira (#93), Fabio Pfohl (#95)
Mehr Informationen über den Eishockey Club Kölner Haie wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
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(DEB/Nationalmannschaft) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft wird in der IIHF Weltmeisterschaft 2019 in der Gruppe A in Kosice auf Kanada, USA, Finnland, Slowakei, Dänemark, Frankreich und Aufsteiger Großbritannien treffen. Die 83. Eishockey Weltmeisterschaft findet vom 10. Mai - 26. Mai 2019 in der Slowakei in Bratislava und Kosice statt.

(Foto: Birgit Häfner)
Am Dienstag gab der Internationale Eishockeyverband die Gruppeneinteilung für die IIHF Weltmeisterschaft 2019 bekannt, die von 10. bis 26. Mai 2019 zum zweiten Mal nach 2011 in der Slowakei stattfinden wird. Während der Gastgeber Slowakei mit Norwegen die Gruppe getauscht hatte wird auch die DEB Auswahl in der zweitgrößten Stadt (240.000 Einwohner) Kosice an den Start gehen.
Nach uns vorliegenden Informationen vom DEB liegt ein Antrag bei der IIHF vor ebenfalls die Gruppe nach Bratislava zu tauschen, jedoch ob hierüber ebenso positiv entschieden wird wie bei dem Gastgeber steht noch in den Sternen. In Kosice wird in der Steel Arena (8.347) der Heimat des HC Kosice gespielt, der genaue Spielplan und weitere Informationen wird in den nächsten Monaten von der IIHF bekanntgegeben. Ticket soll es dann ab September zu kaufen geben.
In Kosice trifft das Team von Bundestrainer Marco Sturm erneut auf die bekannten Teams aus Dänemark, Kanada, USA und Finnland gegen die man gerade in Dänemark angetreten war und nur gegen Finnland (Sensation nach 25 Jahren !) gewinnen konnte. Die anderen Gegner sind der WM-Ausrichter Slowakei, Frankreich und die Aufsteiger aus Großbritannien.
Die Gruppeneinteilung der IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2019
Gruppe A (Kosice)
Kanada
USA
Finnland
Deutschland
Slowakei
Dänemark
Frankreich
Großbritannien
Gruppe B (Bratislava)
Schweden
Russland
Tschechien
Schweiz
Norwegen
Lettland
Österreich
Italien
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(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Christian Diepold) Die Mission Titelverteidigung wurde heute bei der 82. Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark von Schweden erfolgreich abgeschlossen. Im Endspiel gegen die Überraschungsmannschaft aus der Schweiz setzte sich der amtierende Weltmeister in einem großen Kampf mit 3:2 nach Penaltyschießen erfolgreich durch. Das Tor zur 10. Goldmedaille erzielte Filip Forsberg.

(Foto: Marija Diepold)
Die Nummer 3 der IIHF Weltrangliste spielte eine souveräne Weltmeisterschaft und verlor keines ihrer Spiele. In der Vorrunde trafen man bereits auf die Eidgenossen aus der Schweiz und konnte mit 5:3 gewinnen. Beim 6:0 Erfolg im Halbfinale gegen die USA zeigten die Schweden eine herausragende Leistungen in allen Bereichen, egal ob Überzahl, Unterzahl, 5:5 auf dem Eis, immer wieder klingelte es im amerikanischen Tor.
Mit der Schweiz stand eine Überraschungsmannschaft im Finale, die sich im Laufe des Turniers ständig gesteigert und mit dem 3:2 Sieg im Halbfinale für eine Sensation gesorgt hatte. Mit dem Erreichen des Finale wurde der bislang größte Erfolg aus dem Jahr 2013 (Silber) wiederholt. Damals traf man bei der WM in Schweden & Finnland ebenfalls auf die Tre-Kronor und unterlag mit 1:5.
Es würde ein hartes Stück Arbeit für den Weltmeister werden, dies war vor der Partie bereits klar und die Schweizer hatten "Wir wollen mehr..." vorgegeben und genauso präsentierten sie sich auch. Kämpferisch und mit einem sehr starken Torhüter Leonardo Genoni, der wie schon im Halbfinale gegen Kanada auch heute bärenstark hielt. Bei einer Überzahlmöglichkeit für Schweden stand der Goalie unter Dauerbeschuß und diese trafen dabei auch noch den Pfosten. Nach der Strafzeit gab es eine NHL-Kombination von Josi, Fiala und Nino Niederreiter traf in der 17. Minute zum 0:1, dies war erst der sechste Schuß auf den schwedischen Kasten.
Schweden kam aber knapp eine Minute später mit em 1:1 Ausgleich von Gustav Nyquist zurück ins Spiel. Bei diesem Treffer war Leonardo Genoni die Sicht genommen. Mit diesem Remis ging es dann in der ausverkauften Royal Arena in Kopenhagen, die heute fest in gelber Hand war in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel brannten die Tre-Kronor ein wahres Feuerwerk ab, jedoch nur was die Schüsse und Torchancen betraf, denn auf dem Scoreboard machte sich diese Dominanz nicht bemerkbar, im Gegenteil denn die Schweiz nutzte eine Überzahlsituation durch Timo Meier (23.) zur erneuten Führung. Bei dem 1:2 unterlief den Schweden ein Wechselfehler und so konnte der NHL Spieler freistehend abziehen.
In der Folgezeit nahm der Druck des 9-fachen Weltmeisters weiter zu und die Schweiz wurde über mehrere Minuten (eine gefühlte Ewigkeit) im eigenen Drittel festgesetzt ohne sich befreien zu können. In dieser Phase gab es dann auch noch zu allem weiteren Übel für die Eidgenossen eine Strafzeit und bei dieser fiel dann endlich der 2:2 Ausgleich durch einen unhaltbaren Schuss von Mika Zibanejad (35.). Die Fans dachten, dass es jetzt für Schweden laufen wird, doch erneut waren es die Schweizer die in der Schlußphase des zweiten Drittels zwei weitere Großchancen knapp vergaben. Bei beiden Schüssen hielt der schwedische Goalie Anders Nilsson hervorragend.
Schweden, gespickt mit 20 NHL Spieler machte im letzten Drittel dort weiter wo sie im zweiten aufgehört hatten, es folgte eine Angriffswelle nach der Nächsten und die Schweiz musste in der Defensive Schwerstarbeit leisten. Immer dann wenn die Favoriten mit Geschwindigkeit ins gegnerische Drittel kamen gab es Gefahr vor dem Tor von Leonardo Genoni.
Nach einer "Notbremse" von Roman Josi, die mit einer zwei Minuten Strafe und keinem Penalty geahndet wurde, gab es erneut eine Überzahlmöglichkeit für den Weltmeister, welche von dem starken Torhüter und seinen Vorderleuten erfolgreich abgewehrt wurde. Das Finale war an Spannung nicht mehr zu überbieten, denn die Zeit lief von der Uhr und so musste das Spiel sensationell in der Verlängerung entschieden werden. Schweden hatte in der regulären Spielzeit über 30 Mal auf das Schweizer Tor geschossen.
Die ausverkaufte Royal Arena in Kopenhagen kam heute bei diesem phänomenalen Endspiel voll auf ihre Kosten, denn in den zwanzig Minuten der Overtime, bei der 4 gegen 4 gespielt wurde gab es einige gute Torchancen auf beiden Seiten und den vermeindlichen Siegtreffer der Schweden 2.7 Sekunden vor dem Ablauf durch einen Schuß von Adam Larsson rettete für die Schweiz der Pfosten. Danach musste das Penaltyschießen den Sieger ermitteln und hier standen die Torhüter im Mittelpunkt und konnten insgesamt 6 Penaltys abwehren, den Siegtreffer für Schweden erzielte dann Filip Forsberg.
Der Gewinn der Weltmeisterschaft 2018 ist nicht nur die erfolgreiche Titelverteidigung, die zuletzt (2015, 2016) den Kanadiern gelang, sondern auch die 10. Goldmedaille für die Skandinavier bei einer WM, dazu gesellen sich noch 16x Silber und 13x Bronze. Bei den Olympischen Spielen gab es bislang 2x die Goldmedaille, 2x Silber und 4x Bronze.
20. Mai 2018 Kopenhagen
Schweden - Schweiz 3:2 n.P. (1:1|1:1|0:0|0:0)
Tore:
0:1|17.|Nino Niederreiter (Josi, Fiala)
1:1|18.|Gustav Nyquist (Ekholm)
1:2|23.|Timo Meier PPT
2:2|35.|Mika Zibanejad (Ekman-Larsson) PPT
3:2 Filip Forsberg Penalty
Zuschauer:
12.111
Best Player of the Game:
Schweden: Filip Forsberg
Schweiz: Roman Josi
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info

(Foto Marija Diepold)

(Eishockey WM 2018/Dänemark) (Mathias Funk) Team USA hat sich bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2018 in Dänemark die Bronzemedaille gesichert. Bei der Neuauflage zwischen USA vs. Kanada im kleinen Finale setzten sich die US-Boys deutlich mit 4:1 durch.

(Foto: Marija Diepold) Für Brayden Schenn und Co. gab es gegen die USA zum Abschluss eine Bruchlandung.
Für Kanada war das Jahr 2018 kein besonders gutes. Bei den olympischen Spielen gab es die Schmach gegen Deutschland aus dem Turnier auszuscheiden und bei der Eishockey WM in Dänemark verlor man das Halbfinale gestern mit 2:3 gegen die Eidgenossen aus der Schweiz. Das Team USA wurde vom amtierenden Weltmeister Schweden im zweiten Halbfinale regelgerecht mit 6:0 zerlegt. Im Eröffnungsspiel trafen sich beide Mannschaften und es gab einen 5:4 Erfolg nach Penaltyschießen für die US-Amerikaner.
Nach dem Aus gegen die Schweiz stand das kanadische Team enorm unter Druck, wurde man nach dem Scheitern in Halbfinale in den heimischen Medien stark kritisiert. Im Topscorer Duell zwischen Connor McDavid und Patrick Kane hatten die Kanadier durch Colton Parayko die erste Schusschance, welche das Tor aber verfehlte. Die beste US Chance in der Anfangsphase erspielte sich Cam Atkinson. Der 28- Jährige von den Columbus Blue Jackets brachte seinen sehenswerten Drehschuss aber nicht an Curtis McElhinney im Tor der Ahornblätter vorbei. Auch in Unterzahl zeigten sich die US-Boys gefährlich. Dylan Larkin versuchute sich glücklos.
Zum Ende des ersten Drittels wurden die Kanadier zunehmend stärker, nahmen sich das Momentum aber selbst, als Tyson Jost knapp Fünf Minuten vor der Sirene in die Kühlbox geschickt wurde. Kanada hatte glück, dass die USA in Überzahl kein Mittel für die Führung fand.
Auch im Mitteldrittel gehörte die erste Torszene den Amerikanern um Kapitän und Topscorer Patrick Kane. Cam Atkinson, welcher bei dieser Weltmeisterschaft die meisten Schüsse auf gegnerische Tore abfäuerte, fand in Curtis McElhinney erneut seinen Sieger. Die USA drückte nun auf den ersten Treffer. Dieser sollte in Überzahl auch gelingen. Chris Kreider netzte nach schönem Zusammenspiel mit Dylan Larkin und Alex Debrincat zum 1:0 ein (27.). Das 2:0 verhinderte kurze Zeit später abermals der kanadische Goalie, als er gegen Nick Bonino klasse parierte.
Die Kanadier benötigten einige Augenblicke um sich zu schütteln, kamen aber noch vor der Pause zurück. Nachdem Anders Lee den zweiten amerikanischen Treffer ausließ, schloss Marc Vlasic einen kanadischen Konter zum 1:1 Ausgleich ab (39.). Mit dem Unentschieden ging es auch in die zweite Pause in der Royal Arena in Kopenhagen.
Im Schlussabschnitt warfen beide Teams nochmals alles nach vorne und erspielten sich zahlreiche Torszenen. In Minute 53 schlug die USA in Überzahl aber nochmals eiskalt zu. Nick Bonino machte bei seinem Treffer zum 2:1 seinen Doppelpack perfekt. Auch danach die Amerikaner am Drücker. Kanada ging volles Risiko und nahm knapp Drei Minuten vor dem Ende den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis und wurde hierbei hart bestraft. Die US Cracks setzten Minuten vor dem Ende durch zwei Empty-Nets nach und entschieden diese Partie. Anders Lee (3:1/18.) und Chris Kreider (4:1/19.) sicherten dem Team von Coach Jeff Blashill die Bronzemedaille bei der diesjährigen IIHF WM in Dänemark.
Für das kanadische Team geht eine verhältnismäßig schwache Weltmeisterschaft zu Ende. Bill Peters und sein Team um Superstar Connor McDavid belegen mit der Niederlage am Ende den vierten Rang, obwohl sie als klarer Favorit in dieses Turnier starteten.
20. Mai 2018 Kopenhagen
USA - Kanada 4:1 (0:0|1:1|3:0)
Tore:
1:0|28.|Chris Kreider PP1
1:1|39.|Marc Vlasic
2:1|54.|Nick Bonino PP1
3:1|58.|Anders Lee (empty-net)
4:1|59.|Chris Kreider (empty-net)
Zuschauer:
12.111 (ausverkauft)
Best Player of the Game:
USA: Chris Kreider
Kanada: Curtis McElhinney
Die 82. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2018 findet in Copenhagen und Herning (Dänemark) statt. Für das kleine Land Dänemark ist dies zugleich die Premiere, denn bislang hatte man lediglich Nachwuchs Weltmeisterschaften und Turniere für die Olympiaqualifikation ausgerichtet und noch nie eine A-Weltmeisterschaft.
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Bronzemedaillengewinner Eishockey WM 2018 Dänemark - TEAM USA

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