(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben einen weiteren Stürmer für die kommende Saison verpflichtet. Von den Allen Americans wechselt der Topskorer der East Coast Hockey League (ECHL), Chad Costello, an den Seilersee.
Der 30 Jahre alte US-Amerikaner, der zuletzt auch Kapitän seines Teams war, unterzeichnete einen Probevertrag am Seilersee. „Chad verfügt über ein außergewöhnliches Scoring-Talent, das er in den letzten drei Jahren in beeindruckender Form unter Beweis gestellt hat. Dennoch müssen wir uns im Training und den ersten Testspielen ein Bild darüber machen, ob ihm das auch in der DEL gelingen kann. Wir sind sehr beeindruckt, dass ein Spieler seiner Qualität einen Probevertrag akzeptiert. Das spricht ohne Zweifel für seine Ambitionen ein neues sportliches Kapitel in seiner Karriere einzuleiten“, so Roostersmanager Karsten Mende.
Costello wurde 1986 in Johnston im US-Bundesstaat Iowa geboren und begann seine Karriere in unterschiedlichen US-Nachwuchsligen, bevor er sein Studium an der Northeastern University aufnahm. 2008 unterzeichnete er seinen ersten Profivertrag bei den Muskegon Lumberjacks in der IHL. Bereits hier ließ Costello seinen Torriecher erkennen. Über weitere Stationen in der AHL, CHL und der ECHL wechselte Costello 2014 zu den Allen Americans, wo er seinen endgültigen Durchbruch schaffte. In 272 Ligaspielen verbuchte er 426 Punkte, schoss 117 Tore, feierte 2015 und 2016, auch aufgrund seiner eigenen Leistungsfähigkeit, die ECHL-Meisterschaft, gewann den sogenannten Kelly Cup. 2015 wurde er zudem mit dem ECHL Sportmanship Award ausgezeichnet, 2016 war er nicht nur bester Spieler der Hauptrunde, sondern auch Playoffs MVP.
„Chad ist in seiner Liga bislang ein absoluter Ausnahmespieler gewesen. Wir hoffen, dass er sich bei uns am Seilersee schnell zurecht findet und den Schritt macht, den wir uns alle erhoffen“, unterstreicht Iserlohns Cheftrainer Jari Pasanen. Costello ist Familienvater und ein guter Freund vom neuen Iserlohner Stürmer Jack Combs. Beide werden, nach ihrer gemeinsamen Zeit in Tulsa, erneut zusammen auf Torejagd gehen.
Aktueller Roosters-Kader:
Tor: Mathias Lange (GER), Sebastian Dahm (DEN)
Verteidigung: Christopher Fischer (GER), Dieter Orendorz (GER), Johan Larsson (SWE), Denis Shevyrin (GER), Kevin Schmidt (GER), Sasa Martinovic (GER), Alexander Bonsaksen (NOR)
Sturm: Blaine Down (CAN), Marko Friedrich (GER), Jason Jaspers (GER), Marcel Kahle (GER), Chad Bassen (GER), Jake Weidner (CAN), Jack Combs (USA), Justin Florek (USA), Chad Costello (USA)
( Foto
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(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln/Paris wurde der deutsche NHL-Spieler Dennis Seidenberg zum besten Verteidiger des Turniers und in das WM All-Star Team gewählt. Der MVP der Weltmeisterschaft war der schwedische Rookie William Nylander.

(Foto Stefan Diepold)
Dennis Seidenberg, 35-jähriger NHL Spieler, der in der abgelaufenen NHL-Saison für die New York Islanders in 73 Spelen 22 Punkte (5 Tore / 17 Vorlagen) erzielte wurde bei der #HeimWM 2017 neben dem Kanadier Colton Parayko in das WM All Star Team 2017 gewählt und als bester Defender/Verteidiger ausgezeichnet. In den 8 Spielen für das DEB Team erzielte er 1 Tor und 7 Vorlagen (8 Punkte).
Der gebürtige Schwenninger spielt seit dem Jahr 2002 in der National Hockey League (NHL) und bestritt bislang für die NHL-Clubs Philadelphia Flyers, Phoenix Coyotes, Carolina Hurricanes, Florida Panthers, Boston Bruins und aktuell New York Islanders 831 Spiele mit 246 Punkten (44 Tore/202 Assists). Im Jahr 2011 holte er als zweiter deutscher Spieler hinter Hall of Famer Uwe Krupp mit den Boston Bruins den Stanley Cup im Finale gegen Christian Ehrhoff (Vancouver).
Für die deutsche Eishockey Nationalmannschaft nahm er an 4 Weltmeisterschaften und 3x Olympische Spiele (2002, 2006, 2010) teil, bislang trug er in 65 Länderspielen das DEB Trikot und erzielte dabei 20 Punkte (5 Tore /15 Assists).
Individual Awards selected by the Tournament Directorate:
Best Goaltender: Andrei Vasilevski (RUS)
Best Defenceman: Dennis Seidenberg (GER)
Best Forward: Artemi Panarin (RUS)
Most Valuable Player selected by the Media:
All-Star Team selected by the Media:
GK: Andrei Vasilevski (RUS)
DE: Colton Parayko (CAN)
DE: Dennis Seidenberg (GER)
FW: William Nylander (SWE)
FW: Artemi Panarin (RUS)
FW: Nathan Mackinnon (CAN)
WM 2017 MVP Schweden´s Rookie Ailliam Nylander

(Foto Stefan Diepold)
William Nylander wurde am 01.05.1996 in Calgary, Alberta, (CAN) geboren. Sein Vater Michael Nylander spielte 967 Mal in der NHL und gewann mit dem Team Schweden 1992 und 2006 die IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft Goldmedaille. Obwohl er in Kanada geboren wurde, aber seine Eltern aus Schweden stammen, entschied der IIHF im November 2012 das er für das Team Schweden spielberechtigt ist.
Für die schwedische Nationalmannschaft nahm er 2017 bei seiner ersten A-Welmeisterschaft teil und wurde auf Anhieb Weltmeister und zum wertvollsten Spieler der WM gewählt (WM 2017 MVP). Im WM All-Star Team wurde der 21-jährige mit 14 Punkten in 10 Spiele (7 Tore / 7 Assists) neben dem WM Top Scorer Artemi Panarin (RUS) und Nathan Mackinnon (CAN) nominiert.
Mehr Informationen über William Nylander können Sie in unserem Portrait nachlesen, welches wir während der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 geschrieben haben.
Vom 5. bis 21. Mai 2017 findet in Deutschland und Frankreich die 81. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft statt. Das DEB Team trifft in Köln auf die Teams aus Russland, USA, Schweden, Slowakei, Lettland, Dänemark und Aufsteiger Italien und hat somit erstmal 7 Vorrundenspiele in der Lanxess Arena.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
eishockey-online.com ist für Sie bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln vor Ort und berichtet Live von der #HeimWM. Bilder von den Spielen der deutschen Eishockey Nationalmannschaft finden Sie in unserer Galerie unter https://www.eishockey-bilder.com/deb/deb-herren.
(IIHF WM 2017/Köln) (CD) In der Lanxess Arena zu Köln trafen sich im Finale der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 der 26-fache und amtierende Weltmeister Kanada und Schweden. Die Fans sahen ein spannendes und rasantes Endspiel, dass nach der regulären Spielzeit 1:1 endete und auch nach der Overtime (20. Minuten) keinen Sieger hervorbrachte. Erst im Penaltyschiessen konnte sich das Team Schweden durch den Treffer von Nicklas Backstrom zum Gewinn der Weltmeisterschaft 2017 durchsetzen.
(Foto Stefan Diepold)
Das Team Kanada hatte die Chance den Weltmeistertitel zum dritten Mal in Folge (Triple) zu gewinnen, dies gelang zuletzt den Tschechen (1999, 2000, 2001). Insgesamt standen sich in diesem Finale 43 Spieler aus der National Hockey League (NHL) gegenüber. 24 auf Seiten der Ahornblätter und 19 auf Seiten der Tre-Kronor. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2016 in Moskau gab es eine schmerzliche 6:0 Niederlage für Schweden. Für den 35-jährigen schwedischen Stargoalie Henrik Lundqvist bedeutet das Finale die Chance auf eine Goldmedaille, welche ihm in seiner Sammlung noch fehlt.
Die Zuschauer in der Lanxess Arena sahen von Beginn an ein schnelles Spiel, es ging rauf und runter von einem Tor zum anderen mit wenig Unterbrechungen. Die Spielweise beider Kontrahenten zeigte eindeutige Parallelen zur National Hockey League, nur mit dem Unterschied, dass die Eisfläche in Europa breiter ist. Eine der besten Chancen konnte der Torhüter der New York Rangers Henrik Lundqvist mit einem "Big-Save" zu Nichte machen.
Sein Gegenüber Calvin Pickard musste im ersten Drittel 12 Schüsse parieren, darunter einen vom schwedischen Abwehrhühnen Victor Hedmann (1,98m) mit sagenhaften 154 km/h. Schweden hatte in den ersten zwanzig Minuten zwei Mal die Chance in Überzahl zu agieren, doch das Penaltykilling der Kanadier ist mit über 87% das zweitbeste dieser Weltmeisterschaft. In der 10. Minute machte Mark Scheifele nach einem harten Handgelenkschuss Bekanntschaft mit der schwedischen Latte. Ohne Tore mit einem ausgeglichen Schussverhältnis gingen dann beide Mannschaften in die Kabine.
Das Spiel blieb auch in den zweiten zwanzig Minuten weiter spannend, auf beiden Seiten waren jeweils die Torhüter im Mittelpunkt, wobei sich die Kanadier etwas mehr Spielanteile und Chancen erspielten. Zur Freude der vielen Fans gab es auf dem Eis ein paar harte Checks, die besten setzten Gabriel Landeskog (SWE) und Jeff Skinner (CAN). Mike Matheson von den Florida Panthers hatte in der 38. Minute mit viel Geschwindigkeit das schwedische Tor umkurvt, konnte den Bauerntrick aber nicht vollständig ansetzen. In der Schlussminute gab es eine weitere Strafzeit für die Tre-Kronor. Nach einem Puckverlust im kanadischen Drittel erkämpften sich die Schweden die Scheibe und Victor Hedmann setzte einen Schuss an, die Scheibe versprang zweimal auf das Eis und rutschte dann Calvin Pickard unglücklich durch die Schoner.
Im letzten Drittel beginnt der Weltmeister von 2013 mit einem Mann weniger, kann diese Unterzahlsituation aber schadlos überstehen, muss kurz darauf aber erneutr auf der Strafbank Platz nehmen und diesmal zeigen die Kanadier, dass sie mit über 41% im Powerplay zu Recht das zweitbeste Team der Weltmeisterschaft darstellen. O Reilly von den Buffalo Sabres trifft mit seinem sechsten Tor bei dieser Weltmeisterschaft zum 1:1 Ausgleich (42.).
Mit dem Ausgleichstreffer nimmt die Partie weiter an Fahrt auf und die Checks auf dem Eis nehmen zu. Einer dieser Checks führt dann in der 57. Minute zu einer Strafzeit für den amtierenden Weltmeister und eröffnet den Schweden damit kurz vor dem Ende die Chance auf die erneute Führung. Kanada spielt diese Unterzahl sehr aggressiv und lässt dem Gegner kaum Chancen ein geordnetes Powerplay aufzuziehen. 1:24 vor dem Ende trifft es die Schweden mit einer Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, doch auch diese verlief ohne Schaden und so stand es nach der regulären Spielzeit 1:1 und eine 20-minütige Verlängerung soll den Sieger im Sudden-Death Modus ermitteln.
In der anschliessenden Overtime mussten die Tre-Kronor noch 37 Sekunden mit einem Mann weniger verteidigen, danach ging es wieder 5 gegen 5 weiter und es war ein sehr amüsantes letztes Drittel bei dieser Weltmeisterschaft, es gefährliche Torszenen auf beiden Seiten und es ging rauf und runter. Team Schweden hatte nochmals die Möglichkeit in Überzahl den Sieg zu erzwingen, doch die kanadische Abwehr stand sehr sicher. Die beste Chance vergab in der 73. Minute Nate Mackkinnon als er die Scheibe aus der Luft am fast leeren schwedischen Tor vorbeischoß.
Konditionell war beiden Teams der lange Abend nicht anzuerkennen, es schien so als ob das Spiel vor kurzem erste begonnen wurde. Fast jede Torszene links wie rechts war so brisant, daß man das Gefühl hatte es wird jede Minute eine Entscheidung fallen, es sollte aber über die wirklich volle Distanz gehen. Auch nach insgesamt 80 Minuten stand es 1:1 und es folgte das Penaltyschiessen.
Im Penaltyschiessen konnte Henrik Lundqvist drei Penaltys erfolgreich abwehren und den Siegtreffer erzielte Nicklas Backstrom von den Washington Capitals. Für Henrik Lundqvist ist das die erste Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft, jetzt fehlt ihm nur noch ein Stanley Cup, dann kann er in den Triple-Gold-Club aufgenommen werden.

(Foto Unverferth)
Eishockey WM 2017 Finale, 21.05.2017
Kanada - Schweden 1:2 n.P. (0:0|0:1|1:0|0:0)
Tore:
0:1|40.|Victor Hedmann (Unterzahl)
1:1|42.|O Reilly Ryan (Marner, Mackkinnon)
1:2 Nicklas Backstrom Penalty
Zuschauer:
17.363
Best Player of the Game
Kanada: Calvin Pickard
Schweden: Henrik Lundqvist
MVP der Weltmeisterschaft 2017
#29 William Nylander (SWE)
Top-Scorer der Weltmeisterschaft
1. Artemi Panarin (RUS) 17 Punkte (4 T/13 A)
2. Nikita Kucherov (RUS) 15 Punkte (7 T/8 A)
3. William Nylander (SWE) 14 Punkte (7 T/7 A)
Best Goalie: #88 Andrei Vasilevski (RUS)
Best Defender: #24 Dennis Seidenberg (GER)
Best Forward: #72 Artemi Panarin (RUS)
WM-Allstar Team 2017
#88 Andrei Vasilevski (RUS)
#24 Dennis Seidenberg (GER)
#12 Colton Parayko (CAN)
#29 William Nylander (SWE)
#72 Artemi Panarin (RUS)
#29 Nate Mackkinnon (CAN)
Vom 5. bis 21. Mai 2017 findet in Deutschland und Frankreich die 81. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft statt. Das DEB Team trifft in Köln auf die Teams aus Russland, USA, Schweden, Slowakei, Lettland, Dänemark und Aufsteiger Italien und hat somit erstmal 7 Vorrundenspiele in der Lanxess Arena.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
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(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Im kleinen Finale trafen sich heute bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in der Lanxess Arena der Rekordweltmeister Russland und Finnland. Die Sbornaja schlägt Finnland mit 5:3 und sicherten sich damit die Bronzemedaille.
(Foto Stefan Diepold)
Beide Teams mussten sich im Halbfinale geschlagen geben. Der 27-fache Weltmeister Russland konnte eine 2:0 Führung gegen den amtierenden Weltmeister aus Kanada nicht nutzen und verlor nach einem furiosen letzten Drittel der Ahornblätter mit 2:4. Finnland hatte es im skandinavischen Duell mit Schweden zu tun und musste sich mit 1:4 geschlagen geben. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams im Finale der Eishockey WM 2014 in Minsk wurde Russland mit einem 5:2 Erfolg zum letzten Mal Weltmeister.
Wer sich vor dem Spiel über die notwendige Anspannung und Motivation nach dem Halbfinalaus der beiden Teams Gedanken gemacht hatte, der wurde unmittelbar nach Beginn des Spiels eines Besseren belehrt. Russland legt im ersten Drittel gleich schwungvoll los, es war der Sbornaja anzuerkennen, dass sie nicht ohne eine Medaille nach Russland zurückkehren möchten.
Finnland hatte in den ersten zwanzig Minuten keine zwingenden Torchancen. Wieder eimal war die Lanxess Arena überwiegend in den russischen Farben gut gefüllt und die Fans sahen in der 7. Minute durch Nikita Gusev mit seinem 6 Tor bei dieser Weltmeisterschaft die 1:0 Führung. Joonas Korpisalo im finnischen Tor, der sonst bei den Columbus Blue Jackets in der NHL spielt, musste in den ersten zwanzig Minuten einige Male sein Können unter Beweis stellen.
Im Mitteldrittel sorgte der Rekordweltmeister innerhalb von 5 Minuten für die Entscheidung. Es waren gerade nur 1:48 gespielt da traf Tkachyov zum 2:0. Mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel erzielte Nikita Gusev (27.) das 3:0. Danach dauerte es nur weitere 75 Sekunden und mit dem 4:0 durch Kiselvevich schien die Partie dann entschieden zu sein. Bei drei der bisher vier Tore hatte der CSKA Moskau Stürmer Valerie Nichushkin die Vorlage gegeben. Nach dem 4:0 wechselte Lauri Marjamaki den Torhüter. 27 Sekunden vor der Drittelpause erzielten die Finnen dann den Anschluss- oder Ehrentreffer durch Rantanen auf Vorlage von Valtteri Filppula?
Auf diese Fragen gaben die Finnen diesmal innerhalb von nur 5 Minuten die Antwort und erzielten zwei Treffer zum 4:3 und machten die Partie damit nocheinmal richtig spannend. Die Tore für das Team Suomi erzielten Lehtonen (42.) und Savinainen (46.) im Powerplay. Bei dieser Weltmeisterschaft war es auffällig, dass Russland im letzten Drittel immer wieder Schwächen zeigte, gegen Deutschland und auch im Halbfinale gegen Kanada hatte man das letzte Drittel jeweils abgegeben, wobei dies gegen die Ahornblätter auch das Aus bedeutete.
Oleg Znarok nahm nach dem 4:3 eine Auszeit, welche unmittelbar danach Wirkung zeigte. Nikita Kucherov lief alleine auf das finnische Tor zu und verwandelte mit einem Hechtsprung seinen eigenen Rebound zum 5:3 für Russland (48.). Nach diesem erneuten Rückstand von zwei Treffern gelang es Finnland in den verbleibenden 10 Minuten dann nicht mehr noch einmal heranzukommen, obwohl sie bei über zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis nahmen und mit sechs Feldspieler ankämpften.
Mit diesem Sieg gab es dann für das Team von Oleg Znarok, der neben der deutschen Staatsbürgerschaft auch über 8 Jahre lang in Deutschland in der 2. Bundesliga (Landsberg, Freiburg, Heilbronn) gespielt hatte auch im vierten Jahr seiner Amtszeit eine Medaille (2014 Gold, 2015 Silber, 2016 Bronze, 2017 Bronze)

Bronze medal game, Eishockey WM 2017, 21.5.2017
Russland - Finnland 5:3 (1:0|3:1|1:2)
Tore:
1:0|07.|Gusev Nikita (Antipin, Nichushkin)
2:0|22.|Tkachyov Vladimir (Nichushkin, Zub)
3:0|27.|Gusev Nikita (Panarin, Dadonov)
4:0|28.|Kiselevich Bogdan (Namestnikov, Nichushkin)
4:1|40.|Rantanen Mikko (Filppula)
4:2|42.|Lehtonen Mikko (Aho)
4:3|46.|Savinainen Veli-Matti (Rantanen, Aho) PPT
5:3|48.|Kucherov Nikita (Kuznetsov, Belov)
Zuschauer:
16.182
Best Player of the Game:
Russland: Kiselevich Bogdahn
Finnland: Aho Sebastian
Vom 5. bis 21. Mai 2017 findet in Deutschland und Frankreich die 81. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft statt. Das DEB Team trifft in Köln auf die Teams aus Russland, USA, Schweden, Slowakei, Lettland, Dänemark und Aufsteiger Italien und hat somit erstmal 7 Vorrundenspiele in der Lanxess Arena.
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(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Im Rahmen der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 wurde der ehemalige Bundestrainer und 2-facher Stanleycupsieger Uwe Krupp in die IIHF Hall of Fame (Toronto) aufgenommen. Am Sonntag den 21.05.2017 fand im Olymia- und Sportmuseum in Köln die feierliche Zeremonie für die Aufnahme in die Ruhmeshalle statt. Damit ist er der 13. deutsche Spieler dem diese Ehre gebürt.

(Foto IIHF)
Mit Uwe Krupp zusmmen werden die früheren NHL Stars Joe Sakic (Kanada), Teemu Selanne (Finnland) Saku Koivu (Finnland), Dieter Kalt (Österreich), Tony Hand (Great Britain), Patrick Francheterre (Frankreich) und die amerikanische Eishockeyspielerin Angela Ruggiero in die IIHF Hall of Fame aufgenommen. Der erste Deutsche, der in die internationale Ruhmeshalle aufgenommen wurde war der Bundestrainer Xaver Unsinn gefolgt von dem Spieler des Jahrhunderts Erich Kühnhackl.
Uwe Krupp wurde durch sein Gamewinning-Goal in der dritten Verlängerung im Stanley Cup Finale 1996 zwischen den Florida Panthers und den Colorado Avalanche im deutschen Eishockey unsterblich, als er als erster Deutsche Spieler den Stanley Cup gewann. Der gebürtige Kölner war 15 Jahre lang der einzigste deutsche Eishockeyspieler, dessen Namen auf dem ehrwürdigen Stanley Cup eingraviert wurde. Beim Deutschen Traum Finale 2011 zwischen Christian Erhoff (Vancouver Canucks) und Dennis Seidenberg (Boston Bruins) folgte Ihm Dennis Seidenberg mit dem Sieg im 7 Spiel. Im Jahr 2016 schaffte als dritter Deutscher Spieler Tom Kühnhackl (Sohn von Erich Kühnhackl) mit den Pittsburgh Penguins den Gewinn des Stanley Cups.
Im Jahr 2002 gewann Uwe Krupp sogar noch einmal den Stanley Cup mit den Detroit Redwings, jedoch reichten die absolvierten Spiele von Uwe Krupp nicht dafür aus, dass auch bei diesem Erfolg sein Name auf dem Pokal eingraviert wurde. Am 21. Mai 2017 wurde Uwe Krupp als 13. Deutscher in die IIHF Hall of Fame aufgenommen.
Nach seiner erfolgreichen aktiven Eishockey Karriere war seine erste Trainerstation im Jahr 2002/2003 bei den Atlanta Trashers, bei der er u.a. seinen Sohn Björn Krupp trainierte. (Björn Krupp ist Nationalspieler und aktuell bei den Grizzlys Wolfsburg aktiv).
Am 14. Dezember 2005 wurde er als neuer Bundestrainer der deutschen Eishockey Nationalmannschaft ernannt. Mit der DEB Auswahl erreichte er bei der Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland sensationell das Halbfinale und anschliessend den 4. Platz. Die "17 Tage im Mai 2010" bleiben unvergessen, als die deutsche Eishockey Nationalmannschaft sensationell auf Schalke vor 77.803 das Team aus den USA 2:1 nach Verlängerung besiegte und damit eine Welle der Euphorie in Deutschland entfachte. (Das entscheidende Tor erzielte Felix Schütz).
Nach diesem Erfolg, der zugleich einer der bedeutensten in der deutschen Eishockeygeschichte darstellte beendete er seine Trainertätigkeit bei der Nationalmannschaft und wurde zur Saison 2011/2012 als Trainer und Sportmanager von seinem Heimatverein den Kölner Haien engagiert. Mit den Kölner Haien erreichte er zwei Mal das DEL Finale und wurde im Jahr 2013 als "Eishockey Trainer des Jahres" ausgezeichnet. Im Oktober 2014 wurde er von den Kölner Haien nach einem schlechten Ligastart freigestellt. Seitdem ist er als Cheftrainer des DEL Rekordmeisters Eisbären Berlin tätig.
Mehr Informationen über Uwe Krupp findet Ihr auf der Webseite https://www.uwe-krupp.de
Uwe Krupp´s Gamewinning Goal 1996 Colorado Avalanche Stanley Cup Sieg
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(IIHF WM 2017/Köln) (SD) William Nylander wurde am 01.05.1996 in Calgary, Alberta, (CAN) geboren. Sein Vater Michael Nylander spielte 967mal in der NHL und gewann mit dem Team Schweden 1992 und 2006 die IIHF Eishockey-WeltmeisterschaftGoldmedaille. Obwohl er in Kanada geboren wurde, aber seine Eltern aus Schweden stammen, entschied der IIHF im November 2012 das er für das Team Schweden spielberechtigt ist.

(Foto Stefan Diepold)
Seine Eishockeykarriere begann William Nylander in Calgary beim Team of Maryland. Danach spielte er für die Chicago Missions bevor er 2011 mit seinen Eltern zurück nach Schweden zog. Dort spielte er in der Saison 2011/2012 beim SDE HF im Juniorenbereich. Sein Profidebüt gab er am 14.02.2013 beim Södertälje SK in der HockeyAllsvenskanLige. Bei seinem ersten Spiel, das er neben seinem Vater auf dem Eis bestritt, gelang ihm ein Assist.
Zur Saison 2013/2014 wechselte er zu MODO Hockey in die SvenskaHockeyligan. Diese leihten in an den Ligakonkurrenten Rögle BK aus. In der selben Saison wurde er nochmals an Södertälje SK ausgeliehen. Die Toronto Maple Leafs nahmen William Nylander im August 2014 unter Vertrag, ließen Ihn aber noch bis Januar 2015 bei MODO Hockey in der schwedischen Liga spielen. Danach war er für die Toronto Marlies in der American Hockey League (AHL) aktiv, dem Farmteam der Toronto Maple Leafs. Hier erzielte er in 37 Saisonspielen 32 Scorerpunkte.
2015/2016 verlief noch als eine Art Mischsaison wo er für das Farmteam und dem NHL-Team der Toronto Maple Leafs auflief. Ein Jahr später gehörte er dann vollständig zu den Toronto Maple Leafs in der National Hockey League (NHL). In den Monaten Oktober 2016 und März 2017 wurde zum NHL-Rookie des Monats gekürt. In seiner ersten kompletten Saison für die Toronto Maple Leafs erzielte er 61 Scorerpunkte und wurde 3. bester Rookie des Jahres. Neben Auston Matthews und Mitchell Marner gehörte er zum historischen Jahrgang der Toronto Maple Leafs, die drei Spieler unter den besten vier Rookies der Saison stellten.
Für das Team Schweden darf er seit November 2012 auflaufen und gewann 2013 bei der World U-17 Hockey Challenge die Goldmedaille. 2013 und 2014 nahm er für Schweden bei den U18 Weltmeisterschaften teil. 2014 wurde er bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft als bester Stürmer, Topscorer und bester Vorlagengeber ausgezeichnet. 2015 und 2016 folgte dann die Teilnahme an den U20 Weltmeisterschaften.
Bei der aktuellen IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 in Köln (GER) und Paris (FRA) gibt er sein Debüt in der A-Mannschaft des Teams Schweden. Aktuell belegt er in der Scorerwertung Platz 2 hinter dem Russen Artemi Panarin mit 14 Punkten (7 Tore / 7 Vorlagen).
Karrieredaten William Nylander
CAREER STATISTICS
(Quelle eliteprospects.com)
Vom 5. bis 21. Mai 2017 findet in Deutschland und Frankreich die 81. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft statt. Das DEB Team trifft in Köln auf die Teams aus Russland, USA, Schweden, Slowakei, Lettland, Dänemark und Aufsteiger Italien und hat somit erstmal 7 Vorrundenspiele in der Lanxess Arena.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
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(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Der 9-fache Weltmeister Schweden konnte das skandinavische Halbfinale bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in der Lanxess Arena gegen Finnland durch zwei Tore im Powerplay mit 4:1 gewinnen und trifft morgen im Finale auf den amtierenden Weltmeister aus Kanada. Für Finnland geht es gegen Russland um die Bronzemedaille.
(Foto Stefan Diepold)
Im zweiten Halbfinale bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln/Paris erwartete die Lanxess Arena der nächste Leckerbissen. Das skandinavische Derby zwischen Schweden vs. Finnland gab es zuletzt im Halbfinale 2013 in Stockholm, dort gewannen die Schweden mit 3:0 und sicherten sich anschliessend den 9. Weltmeistertitel.
Bei der Eishockey WM 2011 in Bratislava trafen sich die Teams im Finale, dort hatten die Finnen mit 6:1 die Nase vorne und wurden zum zweiten Mal in ihrer Geschichte Weltmeister. Bereits im ersten Spiel des Tages zeigten die Teams aus Kanada und Russland Eishockey auf höchstem Niveau. Kanada konnte sich als erster für das Finale durchsetzen und wird auf jeden Fall auf ein skandinavisches Team treffen. In den letzten 10 Jahren gab es bei Weltmeisterschaften lediglich zwei Mal keine Medaille für Schweden oder Finnland.
Es waren gerade mal zwei Minuten gespielt, da zog Alexander Edler (Vancouver Canucks) direkt nach einem gewonnen Bully ab und traf unhaltbar zur 1:0 Führung. Beide Teams zeigten ein schnelles und intensives Spiel mit der ein oder anderen Rangelei vor dem Tor. Obwohl sich die Schweden im ersten Drittel die besseren Chancen und Spielanteile erarbeiteten, schlugen die Finnen eiskalt zurück. Nach einem Abwehrfehler konnte Aaltonen zwei Schweden austanzen und legte auf Kemppainen zurück der zum 1:1 Ausgleich (5.) traf.
Im Mittelabschnitt standen beide Torhüter im Mittelpunkt des Geschehens. Henrik Lundqvist (New York Rangers) und der Finne Harri Sateri, der bei Vityaz Podolsk in der russischen KHL spielt. Beide konnten sich bei den harten Schüssen mehrmals hervorragend auszeichnen. Finnland musste im zweiten Drittel zu viele Strafen nehmen und dies wurde prompt von den Schweden bestraft. Bei einer Strafzeit für den Top-Spieler Valtteri Filppula traf in der 25. Minute John Klingberg und in der 35. Minute William Nylander ebenfalls in Überzahl.
Henrik Lundqvist und seine Vorderleute haben im Schlussabschnitt einiges zu tun, da der Druck der Finnen größer wird, doch der NHL Star Goalie, dem bislang noch ein Weltmeistertitel fehlt zeigt auch in seinem vierten Spiel bei dieser Eishockey Weltmeisterschaft 2017 eine sehr sichere und solide Leistung. Mit einem verdeckten Schuß von Joakim Nordström in der 54. Minute sorgen die Schweden für die Vorentscheidung. Mit dem Safe des Spiels durch den finnischen Torhüter Sateri geht die Partie zu Ende.
Eishockey WM 2017, Halbfinale 20.05.2017
Schweden - Finnland 4:1 (1:1|2:0|1:0)
Tore:
1:0|01.|Edler Alexander (Backstrom)
1:1|05.|Kemppainen Joonas (Aaltonen)
2:1|25.|Klingberg John (Ekman-Larsson, Nylander) PPT
3:1|35.|Nylander William (Backstrom) PPT
4:1|54.|Nordstrom Joakim (Kruger, Hedmannn)
Zuschauer
11.242
Best Player of the game:
Schweden: Nicklas Backstrom
Finnland: Joonas Kemppainen
Best Player of the tournament
Schweden:
#77 Hedman Victor
#29 Nylander William
#92 Landeskog Gabriel
Finnland:
#20 Aho Sebastian
#60 Honka Julius
#19 Savinainen Veli-Matti
Vom 5. bis 21. Mai 2017 findet in Deutschland und Frankreich die 81. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft statt. Das DEB Team trifft in Köln auf die Teams aus Russland, USA, Schweden, Slowakei, Lettland, Dänemark und Aufsteiger Italien und hat somit erstmal 7 Vorrundenspiele in der Lanxess Arena.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
eishockey-online.com ist für Sie bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln vor Ort und berichtet Live von der #HeimWM. Bilder von den Spielen der deutschen Eishockey Nationalmannschaft finden Sie in unserer Galerie unter https://www.eishockey-bilder.com/deb/deb-herren.
(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Beim Spiel der Spiele zwischen dem amtierenden Weltmeister Kanada und Russland konnte sich Kanada mit einem 4:2 erfolgreich durchsetzen und zieht somit als erstes Team in das Finale der Weltmeisterschaft 2017 ein. Der Gegner wird in der Abendpartie im skandinavischen Derby zwischen Schweden und Finnland ermittelt. Für die Kanadier bedeutet dies das 3. Finale in den letzten drei Jahren.
(Foto Stefan Diepold)
Das erste Halbfinale bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln/Paris fand vor 16.469 in der Lanxess Arena zu Köln zwischen dem amtierenden Weltmeister Kanada und dem Rekordweltmeister Russland statt. Mit dieser Paarung stand im Prinzip die ganze Eishockeygeschichte auf dem Eis. Insgesamt konnten beide Nationen bislang 53 Weltmeisterschaften gewinnen (Kanada 26, Russland 27).
In den letzten beiden Jahren gelang es jeweils den Ahornblättern Gold in die Heimat zu bringen. Beim letzten Aufeinandertreffen 2015 bei der Eishockey Weltmeisterschaft in Prag setzten das "Dream-Team" der Kanadier den Russen eine schmerzhafte 6:1 Niederlage zu. In diesem Jahr marschierte Kanada von Beginn an unaufhaltsam zum Weltmeistertitel.
Die Lanxess Arena in Köln ist fest in russischer Hand, man sieht auf den gut gefüllten Rängen sehr viele russische Fahnen und Trikots. Die Sbornaja hat sich gegen ihren Angstgegner einiges vorgenommen und versucht von Beginn an mit spielerischen Mitteln gegen den amtierenden Weltmeister der letzten beide Jahre zu agieren. Kanada degegen setzt mehr auf die physischen Stärken und zeigt den Fans einige knallharte Checks bei denen die Bande wackelt. Mit einem torlosen ersten Drittel bei dem die Russen mit 11:7 das Schussverhältnis anführen geht es in die Pause.
Es sollte bis zur 33. Minute dauern, bevor das erste Tor in diesem Halbfinale fiel und es war zur Freude der vielen Fans für die Sbornaja durch Yevgeni Kuznetsov von den Washington Capitals auf Vorlage von Artemi Panarin und Nikita Kuchzerov. Zuvor hatten beide Teams einige sehr gute Chancen im Powerplay doch auf beiden Seiten standen mit Vasilevski Andrei und Pickard Calvin zwei sehr gute Torhüter auf dem Eis. Im Mittelabschnitt wurde die Partie etwas ruppiger, was sich auf der Strafbank bemerkbar machte.
Bei einer dieser Strafzeiten für die Ahornblätter nutzte Russland die Chance zum 2:0 nach einer traumhaften Kombination (35.) durch Nikita Gusev, auch hier konnte sich der aktuelle WM-Topscorer Artemi Panarin mit einem weiteren Assist auf das Scoreboard eintragen. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels baute Team Kanada in Überzahl Druck auf das russische Tor auf, doch Vasilevski Andrei hielt die Führung fest.
Der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Nach nur 17 Sekunden traf der Weltmeister der letzten beiden Jahre im Powerplay durch Mark Scheifele zum 2:1 Anschluss. Unter einem Pfeiffkonzert der gefühlten 10.000 russischen Fans im Stadion war der 26-fache Weltmeister bei einer erneuten Überzahlmöglichkeit drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Kapitän und Ex-Berliner (Lockout 2012/2013) Claude Giroux hämmerte die Scheibe mit 140 km/h auf das russische Tor doch der Goalie entschärfte diesen Kracher. Von Minute zu Minute erhöhen die Kanadier sichtbar den Druck und kommen fünf Minuten vor dem Ende durch Nate Mackkinnon zum verdienten 2:2 Ausgleich.
In der 57. Minute drehen die Ahornblätter dann die Partie und erzielen durch den Center der Buffalo Sabres O Reilly Ryan sensationell das 3:2. Kurz darauf nimmt Oleg Znarok eine Auszeit und seinen Torhüter vom Eis und versucht noch einmal alles, aber Kanada erzielt durch Coutourier Sean in der letzten Minute ein Empty-Net Goal zum 4:2 Endstand.
Eishockey WM 2017, Halbfinale 20.05.2017
Kanada - Russland 4:2 (0:0|0:2|4:0)
Tore:
0:1|33.|Kuznesov Evgeni (Panarin, Kucherov)
0:2|35.|Gusev Nikita (Shipachyov, Panarin) PPT
1:2|41.|Scheifele Mark (Mackinnon, Parayko) PPT
2:2|55.|Mackkinnon Nate (Konecny)
3:2|57.|O Reilly Rian (Matheson)
4:2|59.|Coutourier Sean (O Reilly, Parayko)
Zuschauer
16.469
Best Player of the game:
Kanada: O Reilly Ryan
Russland: Gavrikov Vladislav
Best Player of the tournament
Russland:
88 Andrei Vasilevski
77 Anton Belov
72 Artemi Panarin
Kanada:
16 Mitch Marner
55 Mark Scheifele
90 O Reilly Ryan
678.000 Zuschauer in Köln/Paris
Résumé Eishockey WM 2017 sehr erfolgreich

(Foto Stefan Diepold)
Am Nachmittag fand for dem ersten Halbinale die abschliessende Pressekonferenz zur IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2017 (Köln/Paris) statt und die Beteiligten, Franz Reindl (DEB Präsident), Rene Fasel (IIHF Präsident) zeigten sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. In beiden Standorten besuchten die Spiele über 678.000 Zuschauer, das ist im Vergleich zum Vorjahr in Moskau (417.414) um ein vielfaches besser, den Bestwert aus Prag (2015) von 724.307 Zuschauer wird man wohl nicht knacken, aber man kann sehr stolz sein, dass man an dieses Ergebnis so knapp rankommt.
Beim Durchschnitt pro Spiel konnte man mit 13.400 den Wert aus Prag 2015 von 11.317 überholen. In Tschechien ist Eishockey der Sport Nummer 1 und an so ein Ergebnis ranzukommen ist für den Standort Deutschland (Fussballnation) sehr sehr gut und lässt für die Zukunft des Sport hoffen.
Sportlich können die Ausrichter Frankreich (10 Punkte), es fehlte nur ein Punkt für das Viertelfinale und Deutschland (11 Punkte) im Viertelfinale 2:1 gegen den 26-fachen Weltmeister Kanada ausgeschieden auch zufrieden sein. Bei dieser Weltmeisterschaft nahmen insgesamt 400 Spieler teil und davon 92 aus der National Hockey League.
Vom 5. bis 21. Mai 2017 findet in Deutschland und Frankreich die 81. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft statt. Das DEB Team trifft in Köln auf die Teams aus Russland, USA, Schweden, Slowakei, Lettland, Dänemark und Aufsteiger Italien und hat somit erstmal 7 Vorrundenspiele in der Lanxess Arena.
Informationen über alle Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute findet Ihr auf unserer Webseite www.eishockey-deutschland.info
eishockey-online.com ist für Sie bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln vor Ort und berichtet Live von der #HeimWM. Bilder von den Spielen der deutschen Eishockey Nationalmannschaft finden Sie in unserer Galerie unter https://www.eishockey-bilder.com/deb/deb-herren.
(IIHF WM 2017/Köln) (SD) Valtteri Filppula wurde am 20.03.1984 in Vantaa, Finnland geboren. Aktuell spielt er bei den Philadelphia Flyers in der Nation Hockey League und bestritt 947 NHL Spiele. 2008 gewann er mit den Detroit Red Wings den Stanley-Cup.
(Foto Stefan Diepold)
Mit der Nationalmannschaft Finnland gewann er zweimal (2003 und 2004) die Bronzemedaille bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (CAN) die Bronzemedaille.
Seine Eishockeykarriere begann bei den Kiekko-Vantaa im Juniorenbereich. Im Jahr 2000 wechselte er in die U-18 der Jokerit Helsinki. Zur Saison 2002/2003 wurde er in den Profikader von Jokerit Helsinki in der SM-liiga geholt. Beim NHL Entry Draft 2002 wurde er von den Detroit Red Wings in der 3. Runde an 95. Position gezogen. Bis zum Ende der Saison 2004/2005 spielte er aber weiter bei Jokerit Helsinki. Die Saison 2005/2006 verbrachte er bei den Grand Rapids Griffins in der American Hockey League (AHL), dem Farmteam der Detroit Red Wings, und konnte 70 Scorerpunkte erzielen. Die folgende Saison absolvierte er dann komplett für die Detroit Red Wings in der National Hockey League (NHL).
In der Saison 2007/2008 konnte er den Stanley-Cup mit den Detroit Red Wings gewinnen. Unter anderem waren seine Mitspieler Dominik Hasek, Chris Chelios, Niklas Lidström und Henrik Zetterberg. Nach seiner Vertragsverlängerung spielte er noch bis zum Ende der Saison 2012/2013 bei den Detroit Red Wings. Von Juli 2013 bis März 2017 stand er für die Tampa Bay Lightnings in der National Hockey League (NHL) auf dem Eis und seit März 2017 steht er bei den Philadelphia Flyers unter Vertrag.
Für die finnische Nationalmannschaft nahm er 2002 an der U18-Junioren-Weltmeisterschaft teil. 2003 und 2004 spielte er bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft und gewann beide Male die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver (CAN) spielte er erstmals bei einem Turnier für die finnische A-Nationalmannschaft und konnte die Bronzemedaille gewinnen. Er vertrat sein Heimatland bei der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2012 in Helsinki (FIN) und Stockholm (SWE) und beim World Cup of Hockey 2016. Aktuell steht er mit Team Finnland im Halbfinale der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 in Köln (GER) und Paris (FRA).
Karrieredaten Valtteri Filppula
(Quelle eliteprospects.com)
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(IIHF WM 2017/Köln) (SD) Artemi Sergejewitsch Panarin ist mit 14 Punkten (4 Tore / 10 Assists) aktuell der Topscorer der IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln (GER) und Paris (FRA). Nach WM Silber und Bronze fehlt Ihm noch die Goldmedaille um den Medaillensatz zu vervollständigen.
(Foto Stefan Diepold)
Artemi Sergejewitsch Panarin wurde am 30.10.1991 in Korkino, Russland geboren. Seine Eishockeykarriere begann er in der Juniorenmannschaft von Witjas Tschechow. In der Saison 2008/2009 gab er beim Profiteam sein Debüt in der Kontinental Hockey Liga (KHL). Ein Jahr später spielte er sowohl für das Profiteam in der KHL und für das Juniorenteam in der MolodjoschnajaChokkeinaja Liga.
Ab der Saison 2010/2011 stand er nur noch für das Profiteam von Witjas Tschechow auf dem Eis. Während der Saison 2011/2012 wurde an den Ligakonkurrenten AK Bars Kasan ausgeliehen. Im Januar 2013 wechselte er zum SKA Sankt Petersburg innerhalb der KHL. 2014/2015 konnte er mit dem SKA Sankt Petersburg den Gagarin–Pokal gewinnen.
Zur Saison 2015/2016 wechselte er über den großen Teich in die National Hockey League (NHL), zu den Chicago Blackhawks. Dort konnte erals bestert Rookie die Calder Memorial Trophy gewinnen. Des Weiteren wurde Ihm als bester russischer Spieler in der National Hockey League die CharlamowTrofi überreicht.
In der Eishcokey Nationalmannschaft der Sbornaja nahm er an der U-20 Weltmeisterschaft (2011) teil, wo er mit zwei Toren im Finale gegen Team Kanada die Goldmedaille gewinnen konnte. In der Saison 2013/2014 gewann er mit Team Russland bei der Euro Hockey Tour die Silbermedaille. Bei den IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2015 in Prag und Ostrava (CZE) gewann er jeweils die Silbermedaille und bei der Heim IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2016 in Moskau und St. Petersburg (RUS) konnte er mit Team Russland die Bronzemedaille gewinnen.
2016 vertrat er sein Heimatland beim World Cup of Hockey, wo er den 4. Platz erreichen konnte. Bei der aktuellen IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2017 steht nun das Halbfinalspiel gegen das Team Kanada an, wo es darum geht, ob die Möglichkeit bestehen bleibt, dass Artemi Panarin den Medaillensatz mit der Goldenen komplett machen kann.
Karrieredaten von Artemi Panarin
(Quelle eliteprospects.com)
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat mit Markus Lauridsen einen weiteren Verteidiger für die kommende Saison verpflichtet. Der 26-jährige dänische Nationalspieler wechselt vom vierfachen schwedischen Meister Leksands IF an die Isar. Bei der Eishockeyweltmeisterschaft war der 1,87 Meter große Abwehrspieler in allen sieben Vorrundenpartien für sein Heimatland Dänemark im Einsatz.
(Zukünfigte Mannschaftskollegen, Markus Lauridsen und Brooks Macek, Foto Stefan Diepold)
„Nach meinem persönlichen Treffen mit Don Jackson und Christian Winkler stand für mich fest, nach München zu wechseln“, erklärte Lauridsen nach seiner Vertragsunterschrift. „Die beiden haben mich vom Konzept der Red Bulls vollends überzeugt. Darüber hinaus habe ich wirklich nur Gutes über die Organisation gehört. Für mich geht es jetzt darum, diesem schon sehr erfolgreichen Team zu helfen, noch erfolgreicher zu werden. Dafür werde ich hart arbeiten, denn auch ich will mit München Titel gewinnen“, so der Däne weiter.
Zuletzt schnürte der Linksschütze für den schwedischen Erstligisten Leksands IF seine Schlittschuhe. Mit 13 Punkten (vier Tore, neun Vorlagen) war er zweitbester Verteidiger seines Teams. Zuvor spielte Lauridsen unter anderem 137 Mal für die Lake Erie Monsters in der nordamerikanischen AHL, dabei sammelte er 40 Scorerpunkte.
Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2017/2018
Torhüter (3): Danny aus den Birken, Daniel Fießinger (FL), David Leggio (AL).
Verteidiger (7): Konrad Abeltshauser, Daryl Boyle, Derek Joslin (AL), Florian Kettemer, Markus Lauridsen (AL), Emil Quaas (FL), Yannic Seidenberg.
Stürmer (13): Keith Aucoin (AL), Mads Christensen (AL), Andreas Eder (FL), Jerome Flaake, Jason Jaffray (AL), Dominik Kahun, Maximilian Kastner, Brooks Macek, Jon Matsumoto (AL), Frank Mauer, Jakob Mayenschein (FL), Steve Pinizzotto, Michael Wolf.

Mehr Informationen über den Eishockey Club EHC Red Bull München wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.
Weitere interessante Links:
www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder vom EHC Red Bull München in unserer Galerie.
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(DEL/Iserlohn) PM Der US-Amerikaner Justin Florek wird in der kommenden Saison für die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufs Eis gehen. Er unterzeichnete einen Jahresvertrag.
Florek wurde 2010 von den Boston Bruins in der fünften Runde gedrafted und kann alle Positionen im Angriff übernehmen. „Ich habe Justin selbst mehrfach angeschaut. Er ist ein sehr großer, sehr kompletter Stürmer, der sehr verantwortungsvoll auf und abseits des Eises agiert und sich auf unterschiedlichen Ebenen bewährt hat“, betont Roostersmanager Karsten Mende. Schon im Nachwuchsbereich überzeugte Florek national und international, schaffte sogar den Sprung in die US-amerikanische Nationalmannschaft, gehörte zum U18-Kader der Vereinigten Staaten, der bei der WM 2007 die Bronzemedaille gewann. Anschließend nahm der heute 27-jährige sein Studium an der renommierten Northern Michigan University auf.
Aufgrund seiner Leistungen und seiner Führungsqualitäten wurde er zunächst Assistenzkapitän, trug dann selbst das ´C` auf der Brust. Auch deshalb nahm ihn sein Draftclub aus Boston unter Vertrag, für den er maßgeblich in der AHL-Filiale in Providence bis 2015 spielte und auch die Chance bekam, in vier Partien für Boston selbst auf dem Eis zu stehen. Anschließend folgten Engagements in Bridgeport und zuletzt in Milwaukee. Bei den Admirals verbuchte Florek in der vergangenen AHL-Saison 12 Treffer und bereitete weitere 18 Tore vor.
„Justin ist uns als sehr charakterstarker und physisch harter Zwei-Wege-Stürmer aufgefallen, was uns sehr wichtig war. Zudem können wir ihn als Center und Außen aufs Eis bringen. Mit seiner Größe von 1.93 Meter wird er auch unsere Durchsetzungsfähigkeit steigern, ist zudem ein hervorragender Schlittschuhläufer“, so Cheftrainer Jari Pasanen. Die Roosters erwarten ihren Neuzugang Ende Juli am Seilersee.
Aktueller Roosters-Kader:
Tor: Mathias Lange (GER), Sebastian Dahm (DEN)
Verteidigung: Christopher Fischer (GER), Dieter Orendorz (GER), Johan Larsson (SWE), Denis Shevyrin (GER), Kevin Schmidt (GER), Sasa Martinovic (GER), Alexander Bonsaksen (NOR)
Sturm: Blaine Down (CAN), Marko Friedrich (GER), Jason Jaspers (GER), Marcel Kahle (GER), Chad Bassen (GER), Jake Weidner (CAN), Jack Combs (USA), Justin Florek (USA)
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
Mehr Informationen über die Iserlohn Roosters erhalten Sie hier...

(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat die #HeimWM auf dem 8. Platz abgeschlossen und ist gestern in einem spannenden Spiel gegen den 26-fachen Weltmeister Kanada mit 2:1 aus dem Viertelfinale ausgeschieden. Den Treffer für das DEB Team erzielte Yannic Seidenberg in Unterzahl.

(Foto Stefan Diepold)
Niederlagen sind immer bitter, doch diese Pille von gestern ist in Anbetracht der Dominanz der Kanadier nicht so bitter. Mit der tollen kämpferischen Leistung und der Moral die die deutsche Eishockey Nationalmannschaft über die gesamte Weltmeisterschaft bewiesen hat ist sie zu Recht in der Weltrangliste auf den 8. Platz aufgestiegen. Die Stimmung in der diesmal nicht ausverkauften Lanxess Arena war hervorragend, gerade als das Tor von Yannic Seidenberg in Unterzahl explodierte das Stadion förmlich und es keimte noch einmal Hoffnung auf.
"Ich bin sehr stolz auf mein Team, wenn man gegen so einen weltklasse Gegner gewinnen möchte, dann muss wirklich alles stimmen, wir haben das Beste versucht und einen herausragenden Torhüter gehabt, der uns bis zum Schluss im Spiel gehalten hat, aber die Kanadier haben einfach diese Qualität", sagte der Bundestrainer Marco Sturm nach der knappen Niederlage.
eishockey-online.com hat nach dem Spiel ein paar Stimmen eingefangen.
Philipp Grubauer: "Wir haben uns heute zu viel Unter druck gesetzt und mit den Strafzeiten und einigen Fehler in unserem Drittel die Kanadier stark gemacht, ich denke dass man Kanada auch schlagen kann, dazu muss aber wirklich alles passen. Klar sind wir jetzt direkt nach dem Spiel enttäuscht, aber ich denke wir können mit den Leistungen der Weltmeisterschaft zufrieden sein."
Marcus Kink: "Es ist schade, dass es jetzt vorbei ist, gerade nach dem Spiel bin ich schon sehr leer. Wir haben gegen eine der besten Mannschaften der Welt gespielt und waren knapp dran, das muss uns für die Zukunft aufbauen, damit wir beim nächsten Mal einen neuen Anlauf nehmen."
Dennis Seidenberg: "Es gab heute viele Fehler im eigenen Aufbau und deswegen konnten wir kein so gutes Spiel nach vorne machen wie wir das uns vorgenommen haben, ich denke dass das auch der Schlüssel war."
Christian Ehrhoff: "Am Anfang waren wir etwas zu nervös, danach ist es besser geworden aber man muss einfach die Qualität der Kanadier betrachten, die Technik, das Spielverständnis, das Tempo und das Schlittschuhlaufen, die sind uns weit überlegen, aber wir hatten heute mit Philipp Grubauer einen sehr starken Goalie und vielleicht ist beim nächsten Mal mehr drin, ich möchte mich bei den Fans bedanken, die uns die gesamte WM super unterstützt haben".
Highlights vom Viertelfinalspiel gegen Kanada
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(DEL/Straubing) PM Der Verteidiger geht 2017/2018 in seine dritte Spielzeit für die Gäubodenstädter.
2015/2016 gelang dem Sportlichen Leiter Jason Dunham mit der unterjährigen Verpflichtung des Rechtsschützen ein echter Coup: Austin Madaisky fand sich auf Anhieb im Team zurecht und trug mit 23 Scorerpunkten (12 Tore und 11 Vorlagen, 40 Einsätze) dazu bei, dass die Tigers das Playoff-Viertelfinale 2016 erreichen konnten. Aufgrund einer hartnäckigen Unterkörperverletzung konnte der 25-jährige in der abgelaufenen Saison leider nur 19 Partien bestreiten. „In stetem Austausch mit den Straubinger Ärzten Dr. Heinz-Jürgen Eichhorn und Dr. med. Markus Vogt haben wir die Situation detailliert analysiert“, erklärt Jason Dunham.
Austin Madaisky hat nach seinem Saisonaus eine sechsmonatige Rehabilitationsphase in Straubing absolviert. Hier wurde im Reha Zentrum Straubing gute Arbeit geleistet. Darauf folgte in seiner Heimat eine weitere dreimonatige Aufbauperiode. „Der Verlauf war bzw. ist gut, deshalb haben wir uns am heutigen Donnerstag gemeinsam auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigt“, beschreibt Dunham die Vorgehensweise. „Wozu Austin, wenn er gesund ist, in der Lage ist, hat er bereits gezeigt. Da er nun bleibt, verfügen wir mit sieben deutschen Verteidigern plus zwei Importspieler über die nötige Tiefe in der Abwehr“, erklärt Jason Dunham abschließend. Sollte Madaisky, entgegen der Prognosen, kein Spiel mehr bestreiten können, sind die Tigers abgesichert: Der Klub verfügt über eine vertraglich fixierte Option, im Fall der Fälle personell reagieren zu können.
An der Personalfront der Gäubodenstädter gibt es heute weitere Entscheidungen zu vermelden: Tim Miller und Scott Timmins werden nicht mehr für die Tigers auflaufen. Der Klub bedankt sich bei den scheidenden Angreifern für ihren Einsatz und wünscht privat sowie beruflich alles Gute.
( Foto Straubing Tigers )
Mehr Informationen über die Straubing Tigers erhalten Sie hier...
(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Nach spannenden Viertelfinalspielen haben sich für das Halbfinale Finnland, Kanada, Russland und Schweden qualifiziert. Am Samstag treffen die Russen auf Kanada und im zweiten Semifinale gibt es ein skandinavisches Derby zwischen Finnland und Schweden.

(Foto Stefan Diepold)
Heute fanden in Köln und Paris die Viertelfinalbegegnungen bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 statt. Erwartungsgemäß waren die etatmäßigenTeams unter den besten Acht, aber auch die deutsche Eishockey Nationalmannschaft, die sich nach den Siegen gegen die USA (2:1), Slowakei (3:2 n.P.), Italien (4:1) und Lettland (4:3 n.P.) durchgesetzt hatte war vertreten.
Köln, 18.05.2017
USA - Finnland 0:2 (0:0|0:1|0:1)
Das Team USA konnte den Schwung aus dem letzten Vorrundenspiel gegen Russland nicht ins Viertelfinale gegen Finnland mitnehmen und verlor mit 0:2 durch Tore von Rantanen (21.) und Kemppainen (47.). Finnland spielte mit einer soliden Defensive und war in der Chancenverwertung sehr effektiv, so dass die Amerikaner viel zu wenig zwingende Torchancen erabeiten konnte.

(Foto Stefan Diepold)
Kanada - Deutschland 2:1 (1:0|1:0|0:1)
Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hatte es wahrlich im Viertelfinale am schwierigsten getroffen, denn auf das Team von Bundestrainer Marco Sturm warteten die Kanadier, die die letzten Jahre das internationale Eishockey dominierten. Deutschland kämpfte beherzt und geriet trotz einer bärenstarken Leistung von Philipp Grubauer mit 2:0 in Rückstand.
Gegen Ende des Spiels traf Yannic Seidenberg in Unterzahl und die Lanxess Arena witterte noch einmal die Chance für eine Sensation. Jedoch konnten sich die Ahornblätter gekonnt ohne weiteren Schaden über die Zeit bringen und so beendet das DEB Team die #HeimWM auf dem 8. Platz.

(Foto Stefan Diepold)
Paris, 18.05.2017
Russland - Tschechien 3:0 (2:0|0:0|1:0)
Der Rekordweltmeister aus Russland hatte keine Mühen gegen Tschechien um ins Halbfinale zu gelangen. Bereits im ersten Drittel legte der 27-fache Weltmeister durch Tore von Orlov (9.) und Kucherov (14.) mit 2:0 vor. Im Mittelabschnitt plätscherte die Partie dann torlos vor sich hin. Artemi Panarin setzte in der 53. Minute mit seinem 4. Tor bei dieser Weltmeisterschaft den Schlusspunkt. Panarin bleibt mit 14 Punkten (4 Tore/10 Assists) weiterhin der WM-Topscorer.
(Foto Stefan Diepold)
Schweiz - Schweden 1:3 (1:1|0:1|0:1)
Im letzten Viertelfinale der Weltmeisterschaft in Paris trafen sich die Eidgenossen aus der Schweiz und Schweden mit Ihrem NHL Star Goalie Henrik Lundqvist. Nach einem ausgeglichen ersten Drittel (1:1) durch Tore von Backstrom (5.) und Haas (13.) konnten sich die Tri-Kronor dann die besseren Spielanteile erarbeiten und mit den beiden weiteren Treffern durch Nylander (33.) und Edler (44.) die Partie entscheiden.

(Foto Stefan Diepold)
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Vom 5. bis 21. Mai 2017 findet in Deutschland und Frankreich die 81. IIHF Eishockey Weltmeisterschaft statt. Das DEB Team trifft in Köln auf die Teams aus Russland, USA, Schweden, Slowakei, Lettland, Dänemark und Aufsteiger Italien und hat somit erstmal 7 Vorrundenspiele in der Lanxess Arena.
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(IIHF WM 2017/Köln) (CD) Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat im Viertelfinale bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 gegen den 26-fachen Weltmeister Kanada alles abgerufen und kann nach einer knappen 2:1 Niederlage mit erhobenen Haupt das Turnier auf dem 8. Platz beenden.
(Foto Stefan Diepold)
Der letzte Sieg bei einer Eishockey Weltmeisterschaft gegen die Ahornblätter liegt bereits über 21 Jahre zurück (1996 in Wien, 5:1) Bei diesem sensationellen Erfolg war Peter Draisaitl der Vater von Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) auf dem Eis. Kanada hatte bei dieser #HeimWM bis auf die Niederlage im Penaltyschiessen gegen die Schweiz die Vorrunde mühelos bestritten, während es beim DEB Team bis wortwörtlich zur letzten Sekunde spannend blieb.
Marco Sturm vertraute im Tor erneut auf Philipp Grubauer, dem Matchwinner im letzten Spiel gegen die Letten, sein Backup war Thomas Greiss (New York Islanders), während der Münchner Danny aus den Birken zusammen mit Philip Gogulla auf der Tribüne Platz nahm.
Die Partie ging von Anfang an in Richtung des Tor von Phlipp Grubauer, der auch am heutigen Tag mit viel Ruhe und tollen Paraden glänzte. Bereits in der 4. Minute holte er den Puck mit der Fanghand nach einem platzierten Schuss der Kanadier aus der Luft, zuvor hatte dieser noch den Pfosten gestreift. Deutschland war bemüht und kämpfte energisch dagegen, besonders auffällig waren einige sehr harte Checks von David Wolf und Marcus Kink.
Die beste Chance hatte Patrick Reimer mit einem Schlenzer, der knapp am Tor vorbeiging. (12.). Vor dem Ende des ersten Drittels folgte dann eine Überzahlmöglichkeit für Kanada und diese wurde nach weniger als 60 Sekunden zur 1:0 Führung genutzt. Die Leistung des deutschen Teams hat gepasst, die Dominanz der Ahornblätter ist deutlich zu erkennen, dies spiegelt auch das 15:7 Schussverhältnis nach zwanzig Minuten wieder.
Auch im zweiten Drittel zeigen sich die Kanadier weiterhin souverän und lassen die Scheibe in schnellen Kombinationen durch die deutschen Abwehrreihen laufen. Die Pässe sind knallhart und präzise. Philipp Grubauer hält erneut sensationell, kaum zu glauben, dass er in der NHL nur als Backup Goalie aufgestellt ist, vielleicht kann er sich durch seine Leistungen hier bei der Weltmeisterschaft für eine Nummer 1 Position bei einem anderen NHL-Club empfehlen.
Bei den wenigen Möglichkeiten, die das deutsche Team hat, wird meistens zu überhastet und nervös agiert. Der NHL Verteidiger Dennis Seidenberg hatte den Ausgleich im Powerplay mit einem harten Schlagschuss auf der Kelle, doch der Puck schlägt knapp neben dem Tor in die Bande ein. Der 30. Schuss auf das Tor von Philipp Grubauer geht dann in der 38. Minute zum 2:0 für Kanada leider rein. Zuvor hatte der NHL-Goalie noch abwehren können, gegen den Nachschuss von Skinner war er aber dann machtlos.
Das letzte Drittel begann gleich nach nur 8 Sekunden mit einem Schuss der Kanadier und einer Parade des NHL Goalies der Washington Capitals Grubauer. Nach einer vergebenen guten Chance durch den Kapitän Christian Ehrhoff muss das DEB Team erneut in Unterzahl gegen die übermächtigen Kanadier agieren. Mit Mann und Maus verteidigt Deutschland und wird von den Ahornblätter minutenlang im eigenen Drittel eingeschnürt, jedoch schaffen diese es nicht einen weiteren Treffer zu erzielen.
Unter frenetischem Beifall und Anfeuerung versuchen die DEB Cracks bei einer weiterer Überzahlmöglichkeit zum Erfolg zu kommen, doch die beste Chance hat der Kanadier Sean Couturier in Unterzahl (53.), kurz darauf rettet erneut der Pfosten von Philipp Grubauer. Danach ist die Überzahl wieder beendet, weil Deutschland eine Strafe für zu viele Spieler auf dem Eis bekommt. In dieser Unterzahl gelingt es dann dem Münchner Yannic Seidenberg nach einem mustergültigen Pass von Christian Ehrhoff den Puck zum 2:1 Anschluss im kanadischen Tor unterzubringen (54.). Die Lanxess Arena steht Kopf und wittert doch noch eine Chance gegen den 26-fachen Weltmeister und peitscht das deutsche Team nach vorne.
Deutschland versucht alles und kämpft unermüdlich, doch Kanada kann sich im deutschen Drittel festsetzen und so gelingt es nicht Philipp Grubauer für einen weiteren Angreifer vom Eis zu nehmen. Mit dieser äußerst knappen Niederlage gegen Kanada belegt das Team von Bundestrainer Marco Sturm bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 den 8. Platz und kann mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein.
Statistik:
Spiel 18.05.2017 - Eishockey Weltmeisterschaft 2017
Kanada - Deutschland 2:1 (1:0|1:0|0:1)
Tore:
1:0|17.|Scheifele Mark
2:0|38.|Skinner Jeff
2:1|54.|Seidenberg Yannic (Ehrhoff) Unterzahl
Zuschauer
16.653
Best Player of the game:
Kanada: Scheifele
Deutschland: Philipp Grubauer
MVP´s der WM
10 Christian Ehrhoff
24 Dennis Seidenberg
29 Leon Draisaitl
Aufstellung Deutschland:
30 Philipp Grubauer, 33 Aus den Birken Danny, 2 Reul Dennis, 3 Krueger Justin, 8 Rieder, 10 Christian Ehrhoff, 12 Macek Brooks, 16 Abeltshauser Konrad, 17 Kink Marcus, 22 Plachta Matthias, 24 Seidenberg Dennis, 29 Leon Draisaitl, 36 Seidenberg Yannic, 37 Reimer Patrick, 42 Ehliz Yasin, 43 Fauser Gerrit, 48 Hördler Frank, 50 Patrick Hager, 55 Schütz Felix, 72 Kahun Dominik, 89 David Wolf, 91 Müller Moritz, 95 Tiffels Frederik
Grubauer kann den Höhenflug der Ahornblätter nicht stoppen
(Foto Stefan Diepold)
eishockey-online.com ist für Sie bei der Eishockey Weltmeisterschaft 2017 in Köln vor Ort und berichtet Live von der #HeimWM. Bilder von den Spielen der deutschen Eishockey Nationalmannschaft finden Sie in unserer Galerie unter https://www.eishockey-bilder.com/deb/deb-herren.
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