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IIHF WM 2023 - Österreich schafft den Klassenerhalt im Drama gegen Ungarn

 

IIHF - WM 2023 (Tampere/HG) Am 22. Mai 2023 gab es in der Gruppe A bei der 86. Eishockey Weltmeisterschaft 2023 in Tampere das entscheidende Spiel um einen möglichen Abstieg zwischen Österreich und Ungarn. 

 

 

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(Foto: Tomi Hänninen)

 

 


Österreich, das gegen Finnland eine gute Figur machte, musste gegen den Nachbarn unbedingt gewinnen, um den Verbleib unter den Top Nationen sicherzustellen. Der etatmäßige Kapitän Thomas Raffl wirkte heute wieder und Headcoach Roger Bader setzte auf viel Erfahrung in seinem Team. David Reinbacher sollte die Defensive stärken.

 

Ungarn absolvierte bisher ein sehr gutes Turnier als Aufsteiger und stellte so manches Team bereits vor größere Probleme. Der Sieg gegen Frankreich war dabei hervorzuheben. Zuletzt musste man sich aber Deutschland klar geschlagen geben, doch es herrschte Zuversicht, was das Tore Schießen anging.

 

Sofron mit Doppelpack und Ungarns erstes Powerplayglück

 

Es war das 53. K&K-Duell zwischen diesen beiden Mannschaften, von denen Österreich 36 Partien für sich entschied. Das letzte WM-Spiel gewann 2009 Österreich mit 6:0. Für beide Teams war dies heute ein Do or Die Match. Ein frühes Powerplay für Österreich gegen das schlechteste Penalty Killing aller Turniermannschaften stand nun an. Tabellarisch ging Österreich die Begegnung aktiver an und war auf den schnellen Führungstreffer erpicht, der aber den Ungarn nach einer längeren Drangphase in der 9. Spielminute durch den Routinier Istvan Sofron gelang.

 

Man merkte den Ungarn an, dass sie einen klaren Plan hatten, um heute den Verbleib zu sichern. Österreich musste auf sein Überzahlspiel setzen, das nun zum zweiten Mal realisiert wurde und endlich von Erfolg gekrönt war. Marco Rossi markierte seinen ersten Treffer in der 13. Spielminute, kein typisches Powerplaytor, weil er Coast to Coast im Solo am Ende Bence Balizs bezwang. Nun hatte Österreich das Momentum auf seiner Seite und war hungrig nach mehr in einem bis dato ausgeglichenen Spiel.

 

39 Sekunden vor der Drittelsirene, zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt erzielte der gebürtige Rumäne Istvan Sofron seinen zweiten Treffer bei eigener numerischer Überlegenheit; es war der erste Powerplaytreffer für Ungarn.

 

Österreich holt zwei Tore Rückstand auf

 

Ungarn präsentierte sich bisher als entschlossenere Einheit auf dem Eis und kam auch zu Beginn des Mittelabschnitts besser aus der Kabine. Österreich erarbeitete sich dann gute Möglichkeiten, doch schon im gesamten Turnier war die fehlende Effizienz das große Problem. Dies wurde dann in der 25. Spielminute gnadenlos bestraft, weil die Zuordnung bei der Alpenrepublik nicht passte. Milan Horvath schloss zum dritten ungarischen Tor ab. Österreich blieb aber unbeeindruckt vom Rückstand und in der 27. Spielminute stocherte Steven Strong in seiner unnachahmlichen Art die Scheibe über die Linie. Beide Mannschaften verzeichneten viele Unzulänglichkeiten, was einen flüssigen Spielaufbau erschwerte. 

 

Der Faktor Zufall stand im zweiten Drittel bislang im Fokus und das talentierte österreichische Team konnte seine Leistung nicht abrufen. In der 38. Spielminute war es dann aber erneut im Powerplay passiert, als Lukas Haudum erfolgreich einnetzte zum Ausgleich.

 

Spannender Showdown mit besserem Ende für Österreich

 

Mehr Dramatik in diesem Abstiegs Showdown ging gar nicht: Mit einem besseren Gefühl sollte Österreich in den Schlussabschnitt kommen, doch Ungarn kam in den Genuss eines weiteren Powerplays, welches wirkungslos verpuffte. Unnötige Puckverluste auf Seiten der Österreicher resultierten folgerichtig in gefährliche Vorstöße der Magyaren.

 

 Es konnte durchaus sein, dass der nächste Treffer die Entscheidung über Abstieg oder Verbleib bringen würde. Die letzten zehn Minuten brachen nun an und Coach Roger Bader brachte nur noch drei Sturmreihen und Heinrich sowie Reinbacher waren gefühlt fast immer auf dem Eis. Österreich übte erneut viel Druck aus, ohne den entscheidenden Akzent zu setzen und Ungarn durfte zu keiner Zeit unterschätzt werden.

 

Wer würde den lucky punch setzen? Erstmal ging es in die Verlängerung hinein, in der im Modus drei gegen drei agiert wurde. Sofron verbuchte hier die erste Top Gelegenheit. Es gab das volle Programm, denn die ultimative Entscheidung musste im Penalty Schießen fallen.

 

Jetzt standen die Goalies im Mittelpunkt und die Lotterie konnte beginnen: Ganahl und Heinrich trafen für Österreich, während alle ungarischen Schützen am hellwachen Starkbaum scheiterten. Schließlich war in einem nervenaufreibenden Match Österreich das glücklichere Team und Ungarn musste den bitteren Weg des Abstiegs beschreiten. Österreich schaffte es als erstes Team binnen 19 Jahren, zwei Mal die Klasse zu erhalten.

 

Tampere, Montag, 22. Mai 2023
Österreich - Ungarn 4:3 n.P. (1:2|2:1|0:0|0:0|1:0)

Tore:

0:1 |09| Istvan Sofron (Erdely, Bartalis)

1:1 |13| Marco Rossi PP1

1:2 |20| Istvan Sofron (Sebok, Stipsicz) PP1
1:3 |25| Milan Horvath (Papp, Nagy)

2:3 |27| Steven Strong (Huber, Maier)

3:3 |38| Lukas Haudum (Zwerger, Reinbacher) PP1

4:3 |65| Manuel Ganahl PEN


Zuschauer: 
3.068



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