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Nürnberg holt den zehnten Heimsieg und ringt Köln nieder

 

PENNY-DEL (Nürnberg/HG)  Die Nürnberg Ice Tigers empfingen zuhause die Kölner Haie zum Duell am Jahresende. Während Köln mit einem Sieg anreiste, mussten sich die Franken trotz mehrmaliger Führung in Bietigheim letztlich nur mit einem Punkt zufriedengeben. Nürnberg wollte den Anschluss an die Pre-Playoff Plätze wahren und Köln schnupperte an den Top Sechs. Bislang entschied jede Mannschaft jeweils eine Partie für sich.

 

Schließlich gewann Nürnberg auch dank des Doppelpacks von Daniel Schmölz mit 4:2 gegen die Kölner Haie.

 

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(Fotoquelle Birgit Eiblmaier)

 


Nürnberg verbuchte aus den letzten fünf Partien lediglich zwei Siege und wollte an den vor ihnen platzierten Teams aus Iserlohn und Schwenningen dranbleiben. Headcoach Tom Rowe legte sicher heute großen Wert darauf, von der Strafbank fernzubleiben, und er musste etliche Verletzte weiter kompensieren. Ikone Patrick Reimer konnte u.a. nicht mitwirken und Nürnberg bot nur drei komplette Reihen auf.

 

Köln holte aus den vergangenen fünf Spielen vier glatte Dreier und reiste demzufolge mit großem Selbstbewusstsein nach Nürnberg. Maxi Kammerer befand sich in den letzten Wochen auf einem beachtlichen Scoring Streak. Das Team um Headcoach Uwe Krupp konnte nach dem Winter Game Blues in schöner Regelmäßigkeit punkten und war bestrebt, die Erfolgsstory fortzusetzen. Zuletzt gewann man bei den Franken im Dezember 2018, danach gab es sechs Niederlagen in Folge. Dies wollte man heute ändern.

 

Auftakt nach Maß für die Ice Tigers

 

Referee Kilian Hinterdobler feierte heute Abend sein 150. DEL-Match im 117. Aufeinandertreffen dieser beiden Traditionsteams.  Was für ein furioser Auftakt für die Hausherren, die bereits früh in der 2. Spielminute durch Dennis Lobachs dritten Saisontreffer in Führung gingen! Somit traf die Reihe mit den sogenannten Young Guns. Für den jungen Gäste Goalie Niklas Lunemann, der seine Erfahrung bei Bad Nauheim in der DEL2 sammelte, war dies kein optimaler DEL-Einstand. Die Gastgeber schafften es immer wieder, schnell umzuschalten trotz ihrer fehlenden Körper Masse als drittkleinste Mannschaft der Liga. Die Kölner Truppe fand schwer ins Spiel und mühte sich um gut strukturierte Angriffe. Niklas Treutle konnte sich bislang auf eine konzentrierte Abwehrarbeit seiner Vorderleute verlassen. Die bisherige Bully Quote sprach auch für die Hausherren. Nicholas Baptiste verzeichnete die erste gute Gelegenheit für die Gäste, die einem knappen Rückstand hinterherliefen nach den ersten 20 Minuten.

 

Lobach:Wir mussten reagieren und unsere Fans wieder auf unsere Seite bringen. Wir müssen defensiv brutal wach sein und aufpassen, keine unnötigen Strafen zu ziehen. Wir sind fit, sind alle jung und wollen alle viel spielen.“

 

Fox legt nach, Bailens Bogenlampe lässt Köln jubeln

 

Zu Beginn des Mittelabschnitts führte Webers Schuss durch das Getümmel zu erster großer Gefahr vor dem Kölner Goalie, der erst im Nachfassen zupacken konnte. Sein Reflex war sehenswert. Eine schöne Kombination der Hausherren wurde von Dane Fox in der 24. Spielminute zum zwei Tore Vorsprung umgemünzt. Köln tat sich weiterhin sehr schwer, längeren Scheibenbesitz in der Nürnberger Zone zu erarbeiten. Der Haie Keeper rettete bravourös gegen Gregor MacLeod und kurze Zeit später ließen die Hausherren einen drei auf eins Konter ungenutzt. Köln agierte nun druckvoller, musste jedoch stets auf Kölner Gegenstöße achten, welche den Nürnberger Goalie Niklas Treutle bislang noch nicht vor größere Probleme stellte. Auch Top Scorer Maxi Kammerer kam noch nicht zur Entfaltung. Gregor MacLeod war on Fire und visierte das Außengestänge an. Dann konnten sich die Haie mal länger mal vor Treutle festsetzen, doch das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber ließ immer wieder mal aufhorchen. In der 34. Spielminute flog ein ganz krummes Ding hinter Niklas Treutle ins Gehäuse zum Anschlusstreffer für die Gäste. Torschütze war Nick Bailen, der zuletzt an der Scheibe war. Tyler Sheehy konnte den jungen Kölner Keeper nicht überwinden, weil dieser ganz cool blieb.

Nun war Niklas Treutle mächtig gefordert, doch er behielt die Übersicht gegen Nicholas Baptistes Alleingang. Die Begegnung wurde auch emotionaler und hitziger geführt.

 

Glötzl:Es war ein ordentliches auf und ab in den letzten Minuten. Wir müssen auf die Nürnberger Konterstärke achten und defensiv stabil stehen. Es kann auch ein dreckiges Tor sein. Eigentlich müssten wir viel mehr schießen, nachgehen und die Dinger unterbringen.”

 

Schmölz mit Doppelpack, Spieldauer für Glötzl, Baptiste trifft nochmals

 

Man war gespannt, ob Ryan Stanton wieder zurück aufs Eis kehren konnte nach dem Malheur im Mittelabschnitt. Gerade auf der Defender Position wäre dies ein Nackenschlag für die Haie. Doppelchance dann für die Kölner, einmal rettete der Pfosten.   Der dritte Abschnitt war das Paradedrittel der Haie, doch Daniel Schmölz sorgte erstmal in der 42. Spielminute mit seinem feinen Händchen für die erneute zwei Tore Führung. Das war bitter für Köln, das so gut rauskam aus der Kabine. Das Powerplay der Haie sah sich gut an, doch Niklas Treutle pflückte den Puck lässig herunter. Die Ice Tigers hielten sich schadlos und Köln rannte weiter an. Dann gab es einen hässlichen Check gegen Haudegen Markus Weber und Daniel Schmölz schnappte sich den Übeltäter Maxi Glötzl zum Fight. Ein längeres Videostudium musste Klarheit geben über eine potentielle große Strafe, die dann auch bestätigt wurde. Nun hatte Köln nur noch fünf statt der anfangs sieben Verteidiger zur Verfügung, was die Aufholjagd nicht gerade erleichterte. Im dreiminütigen Powerplay konnte Nürnberg nun alles klar machen, auch wenn die Haie die beste Mannschaft mit den meisten Shorthander war. Köln überstand diese brenzlige Konstellation und war bereit für die Schlussoffensive, denn die letzten fünf Minuten standen an. Die 7.044 Zuschauer peitschten ihre Mannschaft nach vorne und sorgten für Gänsehautstimmung. 2:25 Minuten vor dem Ende ging Lunemann vom Eis und Köln ging All in, doch es half gar nichts, denn Daniel Schmölz schnürte seinen Doppelpack mit einem Empty Netter, als er den Puck eroberte und im Fallen ins Tor beförderte. War dies die Entscheidung? Nein, denn Nicholas Baptiste markierte den Anschlusstreffer in der 58. Spielminute. Eine Minute war noch Zeit für zwei schnelle Treffer, doch die Sekunden verrannen und Nürnberg holte sich den Dreier.

 

Schmölz: „Es war ein hartes Stück Arbeit und tut uns gut für die nächsten Spiele. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Es ist egal, wie sie reingehen, wir hatten paar harte Wochen hinter uns. Wir nehmen den Schwung mit in die nächsten Wochen.“

 

Lunemann: “Mir wurde es gestern vor der Busfahrt mitgeteilt, das Spiel war ganz in Ordnung, es war eine gute Mannschaftsleistung. Vorne fehlten die Tore, wir sind gut gelaufen, v.a. nach dem ersten Drittel nach den ersten zehn Minuten. Wir waren dann besser, vorne fehlte etwas das Glück.“

 

Nürnberg Ice Tigers – Kölner Haie 4:2 (1:0|1:1|2:1)  

 

Tore:

1:0 |02.| Dennis Lobach (Hede, Leonhardt)

2:0 |24.| Dane Fox (MacLeod)

2:1 |34.| Nick Bailen (McIntyre, Austin)

3:1 |42.| Daniel Schmölz (Fleischer, Schofield)

4:1 |58.| Daniel Schmölz (Schofield) EN

4:2 |59.| Nicholas Baptiste (Aubry, Thuresson)

 

1. Drittel Statistik:        10:5 Schüsse, 12:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:          9:7 Schüsse, 7:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

3. Drittel Statistik:         5:18 Schüsse, 9:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 5:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Schrader / Hinterdobler

 

Zuschauer: 7.044

 

Aufstellung:

 

Nürnberg: Treutle, Weber, Welsh, Fox, MacLeod, Sheehy, Karrer, Mebus, Schmölz, Schofield, Fleischer, Bodnarchuk, Merkl, Hede, Leonhardt, Lobach.

 

Köln: Lunemann, Sennhenn, Austin, Baptiste, McIntyre, Bast, Bailen, Stanton, Thuresson, Aubry, Kammerer, Dietz, Müller, Uffing, Matsumoto, Olver, Glötzl, Oblinger, Sill, Proft.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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