Zum Abschluss gabs nochmals einen Eishockey-Krimi für alle Gladiators-Fans

(Oberliga-Erding) Einen regelrechten Eishockey-Krimi lieferten sich gestern Abend die Erding Gladiators und die Tölzer Löwen zum Abschluss der Punktrunde. Am Ende gewann Erding 7:6 nach Penaltyschießen (4:2, 1:2, 1:2; 1:0). Damit steht der VER Selb als Playoff-Gegner der Gladiators fest.

 

Erdings Coach John Samanski konnte den gleichen Kader wie am Freitag aufs Eis schicken, hatte also gerade drei Blöcke zur Verfügung. Die Tölzer dagegen hatten „aufmunitioniert“, hatten 22 Mann dabei, darunter mit Verteidiger Peter Lindlbauer und Stürmer Marco Pfleger zwei DEL-Förderlizenzspieler aus Nürnberg. Noch keine Minute war gespielt, da kassierte Erding die erste Strafe. Doch kaum war Ales Jirik von der Strafbank zurück, erzielte er nach mustergültiger Vorarbeit von Brandon Nunn das 1:0. Wenig später gab es die erste Strafe gegen die Tölzer, und da schlug ein Weitschuss von Sebastian Schwarz zum 2:0 für die Gladiators ein (5.). Jetzt waren die Löwen wach, machten Druck und kamen in der 8. Minute zum 1:2 durch Dominik Walleitner. Doch nur zwei Minuten danach liefen sie in einen Konter, den Chris Cahill eiskalt zum 3:1 abschloss. Und nur 65 Sekunden später erhöhte Valentin Scharpf sogar auf 4:1. Der relativ deutliche Rückstand war für die Löwen noch lange kein Grund, sich geschlagen zu geben, und in der 17. Minute verkürzte Tobias Biersack auf 2:4. Bei seinem Schuss, der vom Innenpfosten ins Tor prallte, hatte Gladiators-Torwart Timon Ewert keine Chance.

 

 

Im zweiten Abschnitt drückten die Gäste gewaltig aufs Tempo. Einmal konnte Ewert noch mit einer unglaublichen Parade gegen Christian Kolacny retten (22.), dann aber landeten die Tölzer einen Doppelschlag durch Scott Kishel (24.) und Klaus Kathan (26.). Jetzt schien die Partie zu kippen, doch die Gladiators nahmen den Kampf in der schnellen und äußerst fairen Partie auf. Als Erding Überzahl hatte, prallte ein verdeckter Schuss von Daniel Krzizok ab, und Florian Zimmermann brachte die Gladiators im Nachsetzen 5:4 in Führung (36.).

 



 

Zu Beginn des Schlussdrittels erneuter Jubel im Erdinger Lager. Einen feinen Pass von Michael Trox verwertete Simon Pfeiffer abgezockt zum 6:4 (45.). Jetzt warf Bad Tölz alles nach vorne und kam in Überzahl durch Thomas Schenkel zum 5:6 (54.). Der Tölzer Coach nahm zwei Minuten vor Schluss seinen Torwart vom Eis, prompt gelang seinem Team 35 Sekunden vor Schluss das 6:6 durch Schenkel. Nach torloser Verlängerung setzte sich schließlich Erding im Penaltyschießen durch, Nunn war der entscheidende Schütze.

 

Statistik


Tore: 1:0 (3.) Jirik (Nunn), 2:0 (5.) Schwarz (Jirik/5-4), 2:1 (8.) Walleitner (Ketterer), 3:1 (10.) Cahill (Jirik, Bernhardt), 4:1 (11.) Scharpf (Krzizok), 4:2 (17.) Biersack (Strobl), 4:3 (24.) Kishel (Strobl), 4:4 (26.) Kathan (Kolacny), 5:4 (36.) Zimmermann (Krzizok, Scharpf/5-4), 6:4 (45.) Pfeiffer (Trox), 6:5 (54.) Schenkel (Kishel, Fischhaber/5-4), 6:6 (60.) Schenkel (Kishel/6-5), 7:6 (P) Nunn. – HSR: Andreas Aumüller


Zuschauer: 750
Strafminuten: Erding 14, Tölz 8

 

Wolfgang Krzizok / Erdinger Anzeiger

 




Mehr Informationen über die Erding Gladiators finden Sie auch hier...

 

 

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gäste online

Aktuell sind 780 Gäste online