Olympiamannschaft mit 151 Athleten nach Sotschi

(DEB - Frauen) Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nominierte am Mittwochabend in Frankfurt/Main 76 Frauen und 75 Männer. Hinzu kommen vier sogenannte Alternate Athletes mit einer P-Akkreditierung (2 Frauen, 2 Männer), die zwar vor Ort akkreditiert sind und sowohl im Olympischen Dorf wohnen als auch am Training teilnehmen können, jedoch nur im Austausch mit einem anderen Sportler/in im Wettkampf eingesetzt werden können.

 

Vor vier Jahren hatte der DOSB insgesamt 153 Athletinnen und Athleten (58 Frauen und 95 Männer) nach Vancouver entsandt. Das Team gewann an der kanadischen Westküste in 15 Sportarten mit 86 Wettbewerben insgesamt 30 Medaillen (10 Gold, 13 Silber und 7 Bronze) und belegte im inoffiziellen Medaillenspiegel Rang zwei hinter Gastgeber Kanada (14 / 7 / 5) und vor den USA (9 / 15 / 13). Dieses Mal stehen in den 15 Sportarten insgesamt sogar 98 Entscheidungen an.

 

Hörmann: "Athletinnen und Athleten gehen hochmotiviert an den Start"


„Wir entsenden eine Deutsche Olympiamannschaft nach Sotschi, deren Athletinnen und Athleten in jeder der 15 Sportarten des olympischen Programms an den Start gehen werden. Die letzten Wettbewerbe der Qualifikationsphase haben gezeigt, dass wir nicht nur breit aufgestellt sind, sondern auch zuversichtlich sein können, dass das Team erfolgreich sein wird“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann bei der Vorstellung des Teams am Donnerstagmorgen. „Unsere Athletinnen und Athleten werden hochmotiviert an den Start gehen und ihr Bestes geben. Mit ‚Wir für Deutschland‘ haben wir ein Motto gewählt, in dem sich Mannschaft und Fans wiederfinden. Unseren Anhängern kann ich versprechen, dass sie vielfach Grund zum Jubeln haben werden.“

 

Der DOSB habe sich gemeinsam mit den Wintersportverbänden das Ziel gesetzt, im Medaillenspiegel wieder einen Podestplatz zu erreichen und mit einer ähnlichen Medaillenzahl heimzukehren wie vor vier Jahren, betonte Michael Vesper. Er führt die Olympiamannschaft zum dritten Mal nach Peking 2008 und London 2012 als Chef de Mission an: „In Vancouver ist es uns gelungen, in zehn von 15 Sportarten Medaillen zu gewinnen. In 13 von 15 Sportarten erreichte die Olympiamannschaft Finalplatzierungen im Bereich von eins bis zehn. Wenn wir in Sotschi in der Breite ähnlich erfolgreich sind, haben wir gute Chancen, auch die erhoffte Anzahl an Medaillenplätzen zu erzielen.“ Nur im Eishockey und im Freestyle war der DOSB in Vancouver ohne Finalplatzierung geblieben.

 



 

Zwölf neue Entscheidungen in Sotschi


Das Ergebnis von vor vier Jahren war das zweitbeste seit der Wiedervereinigung 1990. Nur einmal, 2002 in Salt Lake City, hatte es mit 36 Medaillen (12 / 16 / 8) mehr Edelmetall gegeben. Damals wurden 78 Wettbewerbe ausgetragen. Bei den in 15 Tagen in Sotschi beginnenden Spielen werden nun 98 Medaillensätze vergeben. Zwölf neue Entscheidungen kommen im Vergleich zu den Spielen vor vier Jahren hinzu. Es sind Ski-Halfpipe (Männer/Frauen), Snowboard Slopestyle (M/F), Ski Slopestyle (M/F), Snowboard Parallelslalom (M/F), Skispringen (Frauen), Biathlon Mixed Staffel, Rodeln Teamstaffel und der Teamwettbewerb im Eiskunstlaufen.

 

Die 15 Sportarten für Sotschi sind: Biathlon, Bob, Curling, Eishockey, Eiskunstlaufen, Eisschnelllaufen, Rennrodeln, Short Track, Skeleton, Ski-Alpin, Ski-Freestyle, Ski-Langlauf, Ski Nordische Kombination, Skispringen und Snowboard.

 

Am Mittwochabend nominierte der DOSB in Frankfurt/Main insgesamt 125 Athletinnen und Athleten (67 Frauen und 58 Männer), nachdem bereits am 18. Dezember 26 Sportler (9 Frauen und 17 Männer) aus den Sportarten Curling, Eiskunstlauf, Rennrodeln und Short Track ins Team berufen worden waren.

 

Jüngste im Team ist mit 15 Jahren Skispringerin Gianina Ernst (SC Oberstdorf, 31. Dezember 1998), Ältester mit 48 Jahren Skip John Jahr (10. April 1965), der mit seiner Hamburger Curling-Mannschaft die Olympia-Qualifikation nach einer langen Auszeit vom Leistungssport geschafft hatte. Jahr war bereits 1985 Curling-Europameister.

 

Eishockey Nationalmannschaft der Frauen (21 Nominierte / 21 Frauen / 0 Männer)

 

Manuela Anwander, Maritta Becker (beide ERC Ingolstadt), Monika Bittner (ESC Planegg-Würmtal), Franziska Busch (ECDC Memmingen Indians), Tanja Eisenschmid (University North Dakota), Bettina Evers (ESC Planegg-Würmtal), Susanne Fellner, Daria Gleißner (beide ECDC Memmingen Indians), Susann Götz (OSC Berlin), Jessica Hammerl (TSV Erding), Viona Harrer (EC Bad Tölz), Jennifer Harss (ERC Sonthofen), Jacqueline Janzen (ECDC Memmingen Indians), Nina Kamenik (OSC Berlin), Sophie Kratzer (ESC Planegg-Würmtal), Andrea Lanzl (ERC Ingolstadt), Ivonne Schröder (Tornado Niesky), Sara Seiler (ERC Ingolstadt), Kerstin Spielberger (EHC Klostersee), Anja Weißer (University of Prince Edward Island) und Julia Zorn (ESC Planegg-Würmtal)

 


Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft der Frauen erhalten Sie unter www.frauen-eishockey.com

 

 

 

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