Deutliche Heimpleite für Ice Tigers gegen Krefeld

(DEL-Nürnberg) Der letzte Heimsieg der THOMAS SABO Ice Tigers gegen die Krefeld Pinguine liegt schon über drei Jahre zurück. Seitdem gab es sechs Niederlagen in Folge gegen die Pinguine, die längste Negativserie der Ice Tigers gegen irgendeine DEL-Mannschaft. Und auch am heutigen ungeliebten Dienstagabend sollte es nicht lange dauern, ehe die Hoffnungen auf ein Ende der Serie einen Dämpfer bekamen. Nach gerade einmal 72 Sekunden brachte Istvan Sofron die Gäste in Front, als er seinen eigenen Nachschuss verwerten konnte.

 

Tyler Weiman parierte den ersten Schuss, war dann aber machtlos, als ihn Sofron von hinter dem Tor anschoss, so dass der Puck über die Linie trudelte. Die Ice Tigers erspielten sich dann zwar einige Chancen, unter anderem über David Printz per Schlagschuss (5.). und Connor James aus der Drehung (5.), brachten Tomas Duba im Krefelder Tor aber nicht ins Wanken. Die Pinguine machten es besser und erhöhten in der 8. Minute auf 0:2. Bei Nürnberger Überzahl wartete Kevin Clark an der blauen Linie, wurde von Adam Courchaine perfekt bedient, lief auf Weiman zu und versenkte gekonnt mit der Rückhand.

(Foto Ralf Schmitt / eishockey-online.com)

 

Die Ice Tigers zeigten sich zwar weiterhin bemüht, es wollte aber nur wenig gelingen. Auch das Glück fehlte konsequent bei allen Abprallern. So fälschte erst Patrick Reimer einen Schlenzer von Jame Pollock gefährlich ab (16.), dann Steven Regier einen Schuss von Patrick Reimer (17.), der Puck ging aber jeweils knapp am Tor vorbei. Die Pinguine zeigten sich hingegen gnadenlos effektiv und nutzten in der 25. Minute eine Überzahlsituation zum 0:3 aus. Und sie hatten auch das nötige Glück, denn der Schlagschuss von Nick St. Pierre von der blauen Linie prallte vom Innenpfosten über die Linie. Auf der anderen Seite wurde ein Schuss von Jame Pollock abgefälscht, wieder rutschte die Scheibe nur um Zentimeter am Krefelder Tor vorbei (26.). In der 28. Minute konterten die Pinguine über Francois Méthot, Tyler Weiman rettete aber im Spagat. Machtlos war der Nürnberger Schlussmann allerdings in der 34. Minute, als Méthot seinen Sturmkollegen Mark Voakes perfekt bediente und dieser genau unter die Latte zum 0:4 traf.

 



 

Fortan stand Andreas Jenike bei den Ice Tigers zwischen den Pfosten, war allerdings genauso machtlos, als Mark Voakes praktisch mit der Drittelsirene seinen zweiten Treffer erzielte. Wieder wurde er perfekt bedient, wieder traf er genau unter die Latte - 0:5. Im letzten Drittel versuchten die Ice Tigers, den ein oder anderen Ehrentreffer zu erzielen, scheiterten aber immer wieder am starken Tomas Duba im Krefelder Tor. Gegen Jason Jaspers' Rückhandschuss in der 44. Minute war er ebenso zur Stelle wie gegen Patrick Reimers Gewaltschuss eine Minute später. In der 49. Minute hatten die Ice Tigers (mal wieder) Pech, als David Elsners Versuch auf der Linie entlang tanzte und im Gegenzug Joel Perrault das 0:6 für Krefeld erzielte. Mit einem überragenden Save verhinderte Tomas Duba in der 53. Minute bei Nürnberger Überzahl den Ehrentreffer durch Patrick Reimer, der völlig frei vor ihm zum Abschluss kam. Mehr Tore fielen dann nicht mehr, weil Duba weiterhin sensationell hielt und Andy Jenike einen Penalty von Francois Méthot (58.) und einen Alleingang von Daniel Pietta entschärfte (58.). Am Ende stand eine bittere Niederlage gegen effektive und abgeklärte Krefeld Pinguine. Die nächste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich den Ice Tigers gleich am Freitag beim nächsten Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg.

 

 

Stimmen zum Spiel:

Rick Adduono: Meine Mannschaft war heute in allen Situationen sehr gut, egal ob in Überzahl oder in Unterzahl, Auch Tomas Duba hat in den entscheidenden Situationen sehr stark gehalten. Auch die Verteidiger haben immer die richtige Entscheidung getroffen. Das war heute ein Sechs-Punkte-Spiel, aber es sind noch 18 Spiele und viel kann noch passieren, bis man weiß, wo man steht.

 

Tray Tuomie: Krefeld hat wirklich gut gespielt, es war aber auch nicht unser bestes Spiel. Es war ein Spiel, in dem Krefeld von Anfang an bissiger war und wir Schwierigkeiten hatten, reinzukommen. Vielleicht wäre es ein anderes Spiel geworden, wenn wir im zweiten Drittel unsere Chancen genutzt hätten. Krefeld hat aber natürlich absolut verdient gewonnen.

 

 

 

 


Mehr Fotos von den Thomas Sabo Icetigers finden Sie in unserer Galerie...

 

 

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