Drei Punkte beim 3:2 gegen Düsseldorf

(DEL-Mannheim) Durch einen knappen 3:2-Heimsieg gegen die DEG halten die Mannheimer Adler in der Deutschen Eishockey-Liga den Kontakt zur Spitze. Nach dem frühen 0:2-Rückstand drehten die Adler durch die Tore von Ronny Arendt, Frank Mauer und Martin Buchwieser das Match und ziehen in der Tabelle an den spielfreien Grizzly Adams aus Wolfsburg vorbei auf Platz fünf. Am Freitag treten die Adler in Berlin bei den Eisbären an.

 

Wie schon am Sonntag im Spiel gegen München fehlten den Adlern die verletzten Steve Wagner, Denis Reul und Ken Magowan. Yanick Lehoux saß diesmal als 13. Stürmer auf der Bank und kam lediglich in Überzahl zum Einsatz, im Tor stand Felix Brückmann. Der 23-jährige bekam in den ersten Minuten auch gleich viel zu tun, nachdem Jochen Hecht nach nur einer Minute die erste Strafzeit gegen die Adler kassierte. Die erste Großchance jedoch hatte Ronny Arendt, der in Unterzahl auf das Düsseldorfer Tor zulief, jedoch ebenso wie im Nachschuss Marc El-Sayed an DEG-Keeper Bobby Goepfert scheiterte.


Die Gäste kamen jedoch anschließend schnell in die Powerplay-Aufstellung und hatten auch gleich Grund zum Jubeln: Marc-Anthony Zanettis Schuss von der blauen Linie landete zum 0:1 im Tor der Adler – Felix Brückmann war durch Justin Bostrom die Sicht verdeckt und ohne Chance.

Das Team von Hans Zach leistete sich im ersten Drittel einige Fehler im Aufbauspiel und zudem unnötige Strafzeiten. Die zweite Hinausstellung gegen die Adler war gerade überstanden, als Andreas Martinsen frei vor Felix Brückmann auftauchte und die Gäste mit 0:2 in Führung brachte (8. Minute). Ronny Arendt brachte die Adler in der zwölften Minute mit seinem zehnten Saisontreffer auf 1:2 heran, doch bei Fünf gegen Fünf erarbeiteten sich die Adler noch zu wenig zwingende Torchancen.

 

 



 


Besser machten es Matthias Plachta und Frank Mauer im zweiten Abschnitt: die zwei Nationalspieler spielten mit Tempo in Richtung DEG-Tor, Plachta passte vor das Tor, Mauer zog ab, Goepfert war dran und musste die Scheibe doch zum 2:2 (26.) durchrutschen lassen.



Das 5:3-Überzahlspiel in der 27. Minute ließen die Adler ungenutzt, sie brachten jedoch bei numerischer Überzahl viele Pucks auf das Tor der Gäste – das Schussverhältnis von 38:19 bis zur zweiten Pause war ein deutliches Signal. In Toren blieb es jedoch noch beim 2:2, da auch Plachta (32.), Ullmann (35.) und Mauer (36.) den Torhüter der Gäste nicht überwinden konnten.



Standen die Adler im zweiten Abschnitt in der Defensive schon wesentlich stabiler, so ließen sie im Schlussdrittel vor dem eigenen Tor nichts mehr zu, erarbeiteten sich auf der anderen Seite vor allem in den letzten zehn Minuten noch einige gute Torchancen. Christopher Fischer hatte in der 54. Minute einfach mal draufgehalten, Martin Buchwieser den Schläger noch irgendwie dazwischen bekommen und der Puck landete zum 3:2 im Tor.

 

Direkt im Anschluss hätten Matthias Plachta und Jon Rheault (55.) und auch Kai Hospelt (56.) für die endgültige Entscheidung sorgen können. Für die Vorentscheidung sorgte dann aber nicht ein Mannheimer, sondern ein Düsseldorfer Spieler: Dominik Daxlberger kassierte viereinhalb Minuten vor Schluss eine Spieldauerdisziplinarstrafe und brachte sein Team damit für den Rest des Spiels in Unterzahl. Die Hausherren versuchten im Powerplay noch einmal nachzulegen, am Ende blieb es jedoch beim 3:2.

 

 


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