Dolomiten-Cup 2023: Pardubice verteidigt Titel gegen Davos - Augsburg verliert kleines Finale und belegt vierten Platz

 

PENNY-DEL (Neumarkt/Südtirol/HG) In der Würth Arena in Egna-Neumarkt Südtirol standen sich im kleinen Finale des diesjährigen Dolomiten Cups die Teams von  Rögle BK und den Augsburger Panthern gegenüber. Schließlich setzte sich der schwedische Kontrahent Rögle BK am Ende klar mit 3:0 durch und heimste den dritten Turnierplatz ein.

 

Im Finale duellierten sich der HC Dynamo Pardubice und der HC Davos, zwei Eishockeyschwergewichte auf dem internationalen Parkett. Der HC Dynamo Pardubice verteidigte seinen letztjährigen Titel erfolgreich dank eines ungefährdeten 5:1 Erfolgs gegen die Eidgenossen. Dank einer bärenstarken Performance und fünf unterschiedlichen Torschützen war dies ein hochverdienter Sieg.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) Mirko Sacher wurde als bester Spieler der Begegnung geehrt

 


Der Champions League Gewinner des Jahres 2022, der Rögle BK bot dem HC Davos lange Paroli, bis ein finaler Doppelschlag die Niederlage gegen die Eidgenossen spät einläutete. Dank ihrer Superstars Abols, Everberg oder Tambellini erhoffte sich der schwedische Vertreter beim Dolomiten Cup zumindest den kleinen Pokal in die Höhe zu stemmen. Heute rutschte wieder Riley Sheen, ehemals bei den Bietigheim Steelers unter Vertrag, mit ins Line-Up, zweifellos eine große Verstärkung.

 

Bengtsson: „It is great to come here and stay together some time with the guys. We have fun to play, we do not much about Augsburg, but we focus on our game.”

 

Die Augsburger Panther mussten sich in diesem Jahr mit dem Spiel um den dritten Platz zufriedengeben, den sie aus dem Vorjahr auch verteidigen wollten. Gegen den letztjährigen Titelträger aus Pardubice bot der AEV zwar über weite Strecken ein gutes Spiel, musste sich aber am Ende der Kaltschnäuzigkeit und Effizienz der Tschechen beugen, die ab dem zweiten Drittel die Partie dominierten. Justin Volek musste heute verletzungsbedingt pausieren, dafür bekam Leon van der Linde seinen ersten Defensiveinsatz und Luca Tosto wirkte mit. Absprachegemäß hütete heute Markus Keller, der gestern Geburtstag feierte, das Tor, während Dennis Endras das Match zusammen mit Alex Kunz kommentierte.

 

Oblinger: „Die Struktur wird wichtig sein, v.a. hinten gut u. sicher stehen, das war gestern das Manko. Das wird der Schlüssel zum Erfolg heute sein. Wir müssen kompakt in allen drei Zonen stehen. Wir haben eine gute Mannschaft, es war gestern ein sehr schwerer Auftakt. Mit neuer Taktik und neuem Trainer muss man sich erst an neue Mechanismen gewöhnen. Konzentriert spielen lautet die Devise.”

 

Superstar Everberg netzt früh ein

 

Luke Esposito mit seinem grandiosen familiären Background bekam heute die Kapitänsbinde an den Arm und führte sein Team aufs Eis. Rögle begann rasant und ging in der 2. Spielminute durch Dennis Everberg in Führung, als er völlig frei vor Markus Keller auftauchte und souverän einnetzte. Solche Defensivpatzer musste der AEV unbedingt vermeiden gegen dieses europäische Spitzenteam. Das erste Powerplay der Fuggerstädter machte einen guten zielführenden Eindruck. Es war bislang eine ebenbürtige Begegnung bei besseren meteorologischen Rahmenbedingungen und auch Augsburg verbuchte schon gute Chancen. Espositos fast genialer Pass auf Puempel war sehenswert, leider eine Nuance zu nah am gegnerischen Keeper. Geburtstagskind Markus Keller glänzte bereits mit sehr guten Paraden. Eine klasse Kombination der Schweden wurde bravourös vom Augsburger Goalie zunichte gemacht. Demzufolge ging Rögle BK mit einem hauchdünnen Vorsprung in die Kabine.

 

Collins: „We created more offensively, however we did not get too many shots. It will be important to capitalize on our powerplay at the beginning of the second period.“

 

Physisch geprägtes Drittel

 

Der Mittelabschnitt verlief torlos. Die Augsburger Panther probierten alles und mühten sich redlich, doch sie hatten kein Abschlussglück oder scheiterten am gut aufgelegten schwedischen Goalie Kvaca, der seinen Kasten sauber hielt. Ein harter Check an einen Akteur von Rögle führte für sehr viel Unruhe auf dem Eis und die Partie nahm an Härte zu. Es war zu hoffen, dass die Begegnung den Referees nicht entglitt, denn die Nickligkeiten häuften sich.  Die erhitzten Gemüter durften sich dann endlich in der Kabine beruhigen und der AEV hatte noch alle Chancen, das Match zu biegen.

 

Tambellini: „It is a physical game, really good game so far. We need to capitalize our powerplay. It is my second time in Italy, it is amazing and incredible to be here, I enjoy it very much.”

 

Tambellini und Sundsvik machen alles klar

 

Was hatte der AEV noch im Köcher im Schlussabschnitt? In der 43. Spielminute markierte der agile Adam Tambellini den zweiten Treffer dank der tollen Unterstützung des Letten Abols. War dies die Vorentscheidung in einem bis dato auf Augenhöhe geführten Match? Die Fuggerstätdter ließen die Köpfe nicht hängen und wollten den schnellen Anschlusstreffer. Nichtsdestotrotz sorgte in der 50. Spielminute Albin Sundsvik bei eigenem Powerplay für den dritten Treffer des Nachmittags. Damit war die Messe gelesen und der Rögle BK sicherte sich den dritten Turnierplatz 2023. Augsburg musste sich nicht grämen, die Panther boten eine aufopferungsvoll kämpferische Partie und werden sicher nächstes Jahr erneut angreifen.

 

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 (Fotoquelle Dunja Dietrich) Augsburg bedankt sich für die tolle Unterstützung seiner treuen Fans

 

Dolomiten Cup_ Kleines Finale, 20.08.2023

Rögle BK – Augsburger Panther 3:0 (1:0|0:0|2:0)

 

Tore:

1:0 |02.| Dennis Everberg (Zaar), 2:0 |43.| Adam Tambellini (Abols), 3:0 |50.| Albin Sundsvik (Everberg) PP

 

Best Player of the game:

Team Rögle:        Petr Kvaca (GC)           

Team Augsburg:   Mirko Sacher 

 

Schiedsrichter: Benvegnu / Moschen

 

Zuschauer:   872  

 

Aufstellung:

 

Rögle: Kvaca, Davidson, Johannesen, Sundsvik, Ferguson, Sheen, Claesson, Engström, Everberg, Ryfors, Zaar, Jonsson, Vijanen, Bengtsson, Abols, Tambellini, Sandin, Pettersson, Sjödin, Nilsson.

Augsburg: Keller, Southorn, Sacher, Hakulinen, Mitchell, Karjalainen, Warsofsky, Renner, Soramies, Esposito, Puempel, Köhler, Sezemsky, Andersen, Collins, Flaake, van der Linde, Schüle, Trevelyan, Oblinger, Tosto, Elias.

 

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Finale des Dolomiten Cups 2023: HC Dynamo Pardubice gegen HC Davos

 

Der HC Dynamo Pardubice verdiente sich den erneuten Finaleinzug nach 2022 durch einen souveränen und klaren Erfolg gegen die Augsburger Panther. Die Mannschaft um Headcoach Varada erwies sich als kompakte Einheit mit hervorragenden Schlüsselspielern, die jederzeit das Tempo anziehen konnten je nach Spielsituation. Mit ihrem starken Rückhalt Roman Will und dem NHL-Superstar Lukas Sedlak hofften die Tschechen auf ihren zweiten Titel.

 

Der HC Davos bezwang den ehemaligen CHL-Champion aus Rögle dank eines bärenstarken Raphael Prassl und einer ausgewogenen Mannschaftsleistung. Die Eidgenossen absolvierten einen bemerkenswerten Auftritt bei ihrem Debutturnier und wollten sich die Trophäe zum ersten Mal sichern und ein würdiger Nachfolger des Ligakonkurrenten EHC Biel werden, der 2021 als Sieger am Ende vom Eis ging. Davos wäre dann schon der sechste Titelträger aus dem Nachbarland Schweiz. Dafür setzten die Schweizer viel auf den Rückkehrer Andres Ambühl. Davos agierte nur mit drei Defensivpärchen.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  Würdiger Titelverteidiger Pardubice 2023

 

Pardubice belohnt sich für seine Aufwand mit zwei Treffern

 

Pardubice startete die Partie extrem furios und setzte damit ein klares Ausrufezeichen an den Schweizer Kontrahenten. Mit ihrer etatmäßigen Nummer eins Goalie Roman Will verdeutlichten die Böhmer Protagonisten, dass ihr klarer Fokus auf die Verteidigung des Titels lag. Von diesem Feuerwerk erholten sich die Eidgenossen nur langsam. Von der ersten Sekunde an sahen die Zuschauer ein hochattraktives Eishockeyspiel. Dank ihrer Ikone Ambühl hoffte der HC Davos heute Abend auf die entscheidenden Impulse, doch in der 8. Spielminute markierte Dvorak den Führungstreffer für Pardubice, was bis dato auch vollkommen verdient war nach dem bisherigen Spielverlauf. Die Tschechen erwiesen sich als höchst kompakte Einheit und ließen die Schweizer kaum zur Entfaltung kommen, obwohl Davos mehr Regnerationspause genoss nach dem Halbfinale. 

Pardubice legte in der 178 Spielminute dank eines tollen Weitschusses von Peter Ceresnak, den der Hüne Senn in seinem Gehäuse kaum sah, bis er hinter ihm einschlug.

 

Hyka: “We played really well and came out strong. We need to play fast and keep to our game plan.”

 

Einer der Musil Brüder trifft sowie Sedlaks Traumtor

 

Der HC Davos kehrte mit mehr Physis aus der Kabine zurück und zeigte einen ersten guten Wechsel, der Mut machen sollte für den Fortgang des Matches. Das Schweizer Ziel lag nun ganz klar darin, den Goalie Roman Will mehr zu beschäftigen, doch zunächst galt es eine Unterzahlsituation schadlos zu überstehen, was auch gelang. Davos schaffte es mittlerweile, das Pendel zu seinen Gunsten umzulegen und mehr Zugriff auf die Partie zu bekommen. Dank hoher Laufbereitschaft holten sich die Tschechen oft die Scheibe zurück und nervten den HC Davos sichtlich. Noch dazu packte Roman Will einen Top Save aus bei einem drei auf eins Konter. In der 31. Spielminute erhöhte Adam Musil nach einem hervorragendem Umschaltmoment auf einen drei Tore Vorsprung. Die tschechische Mannschaft demonstrierte eine beeindruckende Frühform, was wohl auch daran lag, dass Pardubice mit exakt dem gleichen Team diese Saison begann wie sie zuletzt die Spielzeit aufhörten.

 

Getreu ihrem Pferd im Logo blieben ihre Beine weiterhin munter und zeigten keine Verschleißerscheinungen. Pardubices Lukas Sedlak markierte mit einem Traumtor in der 39. Spielminute den vierten Treffer für seine Farben. Nun wurde es ein weiter Weg für die unermüdlich anrennenden Schweizer.

 

Ambühl: „Wir müssen jetzt unbedingt im Powerplay ein Tor schießen, um zurückzukommen. Sie machen bislang sehr gute Transitions.“

 

Davos kommt ran, Pardubice gibt schnelle Antwort

 

Wie würden die Eidgenossen den Schlussabschnitt beginnen, um im Powerplay schnell auf die Anzeigetafel zu kommen? Immerhin klappte es in der 44. Spielminute mit dem ersten Erfolgserlebnis: Chris Egli vollendete zur Freude der zahlreichen Fans und schnupperte Morgenluft. Dies hielt aber nicht allzu lange an, denn postwendend stellte Ondrej Vala mit einem erneuten Weitschuss den alten Abstand her. Pardubice strahlte eine bemerkenswerte Spielfreude mit einer herausragenden Scheibensicherheit aus, das war aller Ehren wert. Letztlich gab es keine erwähnenswerten Highlights mehr und der HC Dynamo Pardubice verteidigte seinen letztjährigen Titel erfolgreich.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich) 

 

Dolomiten_Cup Finale, 20.08.2023

HC Dynamo Pardubice – HC Davos 5:1 (2:0|2:0|1:1)

 

Tore:

1:0 |08.| Tomas Dvorak (Kousal, Zohorna), 2:0 |18.| Peter Ceresnak (Zohorna, Kousal), 3:0 |31.| Adam Musil (Cienciala), 4:0 |39.| Lukas Sedlak (Hyka, Kostalek), 4:1 |44.| Chris Egli (Peltonen, Frehner), 5:1 |45.| Ondrej Vala (Sedlak),

 

Hauptschiedsrichter: Lazzeri / Virta

 

Best Player of the game:

Team Pardubice   Ondrej Vala

Team Davos:       Chris Egli

 

Zuschauer: ausverkauft

 

Aufstellung:

Pardubice: Will, Musil D., Ceresnak, Ricka, Sedlak, Hyka, Dvorak, Kostalek, Kousal, Zohorna, Radil, Vala, Hradek, Mandat, Poulicek, Musil A., Urban, Kola, Paulovic, Cienciala, Vondracek.

Davos: Senn, Dahlbeck, Egli, Nussbaumer, Rasmussen, Stransky, Jung, Fora, Knak, Nordström, Ambühl, Näkyvä, Barandun, Bristedt, Prassl, Wieser, Peltonen, Egli, Frehner, Gredig.

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

 

 

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