Dolomiten-Cup 2023: HC Davos bezwingt Rögle BK und zieht ins Finale ein

 

PENNY-DEL (Neumarkt/Südtirol/HG) In der schönen Würth Arena in Egna-Neumarkt Südtirol standen sich im ersten Halbfinale des diesjährigen Dolomiten Cups die hochkarätigen Teams von Rögle BK aus Schweden und dem HC Davos aus der Schweiz gegenüber. Das internationale renommierte Einladungsturnier fand in diesem Jahr 2023 bereits zum 17. Mal statt und wird stets sehr positiv in der Eishockeyfachwelt wahrgenommen.

Schließlich setzte sich der HC Davos am Ende mit 1:3 gegen den Rögle BK durch dank eines Doppelpacks von Knak in den letzten Spielminuten. 

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Der Champions League Gewinner des Jahres 2022, der Rögle BK verlieh dem Turnier einen besonderen europäischen Glanz. Der schwedische Vertreter wollte bei seinem Premierenauftritt seine erste Duftmarke setzen und dem Cup seinen Stempel aufdrücken. Headcoach Cam Abbott brachte mit dem dem Lettischen Bronzemedaillengewinner Abols und dem US-Boy Tambellini zwei Hochkaräter ins Line Up. Riley Sheen konnte nicht mitwirken. Mit Roger Hansson als Assistant Coach stand ein alter Bekannter aus der DEL hinter der Bande.

 

Abbott: „First of all, thanks for the great hospitality. It is my first time here. They have a fast team on their side. We have to find the right balance of chemistry and finding our game. We want to work hard as a team and demonstrate what we practiced so far.”

 

Der Schweizer Vertreter und Rekordmeister aus Davos war nach Biel, Zug, Genf, Bern, Ambri Piotta, Kloten, Olten und Lugano bereits der neunte Repräsentant bei diesem Turnier am Start. Cheftrainer Josh Holden nominierte u.a. neben der finnischen Ikone Peltonen den tschechischen Nationalspieler Stransky. Dafür fehlte noch der renommierte Andres Ambühl aufgrund einer Magenverstimmung.

 

Holden: „I have already been involved many times as coach or assistant coach. Now as a coach I have a lot more responsibility creating the ideal game plan. We need to implement our new system. It is a great opportunity to play this tournament with that brave history of this club.”

 

Prassl läutet den Dolomiten Cup mit dem ersten Tor ein

 

Für Rögle war es untypisch so viele Ausländer im Kader zu haben, denn üblicherweise pflegen sie heimische Akteure zu integrieren. Adam Tambellini wies bisher eine hervorragende Quote an Scoringpunkten auf. Es trafen zahlreiche Schweden aufeinander, die allesamt viel internationale Erfahrung aufwiesen. Beide Teams wählten sofort den Vorwärtsgang und übten gehörig Druck auf den Gegner aus.

 

Der HC Davos spielte ein robustes eins-zwei-zwei System, was in der 8. Spielminute auch mit der sehenswerten und verdienten Führung durch Prassl belohnt wurde. Beide Mannschaften zeigten sehr gute läuferische und spielerische Ansätze. Der zweifache Weltmeister Everberg musste dann in der Kühlbox Platz nehmen nach einer unnötigen Strafe. Mit Stransky hatte Davos einen schussgewaltigen Protagonisten für das Powerplay, welches jedoch wirkungslos verpuffte.

 

Davidson: „Both teams played hard so far. It is a very emotional game and the fans have fun watching it. We need to get our feet moving, we hope to get better in the second period.“

 

Abols netzt kurz vor Drittelende ein

 

Im zweiten Drittel kam der Rögle BK forscher aus der Kabine und wollte den schnellen Ausgleichstreffer. Der Torschütze Prassl erwies sich als emsiger Aktivposten und holte eine weitere Strafzeit gegen die Schweden heraus, doch der CHL-Champion des Jahres 2022 hielt sich erneut schadlos. Dieses Powerplay verschaffte den Schweizern wieder Oberwasser im Match, die nun zu ihrer dritten Überzahlmöglichkeit kamen. Das effektive schwedische Box Play verhinderte eine stabile Formation der Eidgenossen.

 

Ein an der Schnur gezogener Pass von Stransky konnte nicht verwertet werden. Der HC Davos präsentierte sich als starke kompakte Einheit und ließ wenig vor seinem eigenen Gehäuse zu. Jetzt befand sich Rögle erstmals in numerischer Überlegenheit, konnte aber daraus kein Kapital schlagen. Insgesamt erwies sich der HC Davos als die spritzigere Mannschaft, musste aber dann doch sechs Sekunden vor der Sirene den späten Ausgleich durch den Letten Abols hinnehmen.

 

Fora: „Bisher hatten wir eine gute Intensität auf dem Eis, wir müssen viele Scheiben nun vors Tor bringen und dann wieder treffen.“

 

Knak verzückt seinen HC Davos mit seinem Doppelpack

 

Der Beginn des Schlussabschnitts gehörte dieses Mal ganz klar den Eidgenossen, die ein paar harte Checks der Schweden einstecken mussten. Welches der beiden Teams würde mit den hohen Temperaturen in der Halle am besten zurechtkommen und keine schweren Beine kriegen? Prassl war weiterhin on Fire und wollte wohl seinen zweiten Treffer nachlegen.

 

Die nominell erste Reihe bei Rögle mit Abols und Tambellini blieb ständig ein wirbelnder Gefahrenherd. Gleich ging es in die berühmte Crunch Time und beide Teams investierten nochmals alles, obwohl die Bedingungen immer schwieriger wurden wegen des zunehmenden Nebels und der einen oder anderen nassen Stelle auf dem Eis. Chapeau auch dieses Jahr an die Eismeister für ihre Vorbereitungen. Dann war es doch passiert, als Knak in der 57. Spielminute für die erneute Führung der Schweizer sorgte.

 

Rögle nahm die erwartete Auszeit und Headcoach Abbott beorderte Goalie Rifalk auf die Bank zugunsten eines sechsten Feldspielers. Knak markierte 44 Sekunden vor dem Ende mit seinem Doppelpack die Entscheidung im ersten Halbfinale. 

 

Davos war über die gesamte Spielzeit betrachtet das bessere Team mit mehr Torschüssen und besseren Möglichkeiten. Die Schweizer warten nun auf ihren Endspielgegner. 

 

Dolomiten_Halbfinale 1, 18.08.2023

Rögle BK – HC Davos 1:3 (0:1|1:0|0:2)

 

Tore:

0:1 |08.| Prassl (Wieser), 1:1 |40.| Abols (Tambellini), 1:2 |57| Knak, 1:3 |60| Knak EN

 

Best Player of the game:

Team Rögle:    Rifalk (GC)            

Team Davos:   Prassl

 

Schiedsrichter: Lazzeri / Virta

Linienrichter: Fleischmann / Pardatscher

 

Aufstellung:

 

Rögle: Rifalk, Engström, Kapla, Everberg, Ryfors, Zaar, Davidson, Johannesen, Bengtsson, Abols, Tambellini, Claesson, Jonsson, Sundsvik, Ferguson, Sandin, Vijanen, Pettersson, Sjödin, Nilsson.

 

Davos: Aeschlimann, Dahlbeck, Egli, Knak, Nordström, Bristedt, Jung, Fora, Nussbaumer, Rasmussen, Stransky, Näkyvä, Barandun, Gredig, Prassl, Wieser, Heinen, Minder, Peltonen, Egli, Frehner.

 

 

 

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