Düsseldorf meldet sich gegen Ingolstadt zurück und verkürzt die Serie

 

PENNY-DEL (Ingostadt/HG) Drittes Viertelfinal Match in der Saturn-Arena zu Ingolstadt, wo die die heimischen Panther die Düsseldorfer EG zum Playoff-Duell empfingen. Während Ingolstadt bereits mit zwei Siegen führte, war die DEG bereits gehörig unter Zugzwang und zum Erfolg verdammt.

Schließlich holte sich die Düsseldorfer EG mit einem knappen 1:2 nach Verlängerung den ersten Seriensieg in Ingolstadt. Dank spätem Ausgleich und dem genialen Moment von Alexander Ehl war die DEG bereit für das vierte Match im heimischen PSD Dome.

 

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(Fotoquelle Citypress)

 


Ingolstadt konnte sich zuletzt in Düsseldorf auf seinen Youngster Leon Hüttl und das Urgestein Daniel Pietta verlassen. Der Trainer des Jahres Mark French motivierte sicher seine Protagonisten, heute den dritten Coup vor heimischem Publikum zu landen.

 

Düsseldorf haderte wohl noch mit einer strittigen Szene aus dem letzten Match, musste jedoch heute den ganzen Fokus auf ein Comeback legen, um die Serie wieder spannend zu gestalten. Headcoach Roger Hansson konnte heute endlich wieder auf den lange vermissten Victor Svensson zurückgreifen.

 

Kapitän Wagner setzt ein Zeichen

 

Die Hausherren kamen wie immer rasant aus der Kabine und der Siegtorschütze und Kapitän vom ersten Heimspiel, Fabio Wagner, netzte in der 6. Spielminute früh zur Führung ein. Es war auf beiden Seiten eine Strafzeitenflut zu verzeichnen, die gerecht verteilt war für beide Teams. Die DEG konnte im Mittelabschnitt nicht für die gewünschten Akzente und den Ausgleich sorgen.

 

DEG belohnt sich spät

 

Der Schlussabschnitt war weiterhin für Spannung geprägt ob des hauchdünnen Vorsprungs seitens der Hausherren. Die DEG hatte eine Monster Chance zu Beginn des Drittels und durfte dann im Powerplay agieren. Es war noch viel Hockey zu absolvieren und noch alles drin für die Gäste, der Begegnung die nötige Wendung zu geben, um in der Serie wieder heranzukommen. Diese knappe Führung konnte nicht nur verwaltet werden seitens des ERC, dafür war die DEG zu hellwach. Ein verirrter Puck traf dann ganz unglücklich den bisher einzigen Torschützen im Gesicht, doch der Käpitän konnte weiter mitwirken. Da Matt Bodie heute bei Ingolstadt fehlte, wurde nur mit fünf Verteidigern agiert. Bald begann die Crunch Time und Düsseldorf musst nun viel investieren, kam aber nun in den Genuss eines doppelten Überzahlspiels. Dies war quasi nun „Must Have“ für die DEG: und tatsächlich, nach viel Geduld und Übersicht, konnte MacAulay in der 56. Spielminute den Rebound ideal verwerten zum Remis. 

 

Letztlich nahm der Gastgeber im dritten Drittel zu viele Strafen und brachte die Gäste damit wieder ins Spiel zurück.

 

In der ersten Verlängerung herrschte gleich viel Aufregung, als die Scheibe in Zeitlupe unter Henrik Haukeland durchrutschte, doch der Düsseldorfer Goalie noch entscheidend seinen Schläger einsetzte, um den einschussbereiten Ty Ronning noch an der schnellen Entscheidung zu hindern. Ingolstadt war zu Beginn der Overtime tonangebend, was sich auch den Top Chancen widerspiegelte. Die Gastgeber wollte es nun wissen und übten mächtig Druck aus.

 

Erst nach ca. sieben Minuten verbuchte MacAulay die erste gute Möglichkeit für seine Farben. Die DEG leistete sich zu viele leichtfertige Scheibenverluste, welche die Panther immer wieder gut in Szenen setzen ließ. Ingolstadt war klar dominant auch dank eines Powerplays, welches die Gäste vorwiegend mit Defensivarbeit beschäftigte. Nichtsdestotrotz fand Düsseldorf am Ende einen Weg, um in Person von Alexander Ehl den Game Winner in der 77. Spielminute zu markieren.

 

Kreutzer: „Wir haben an uns weiter geglaubt, haben gekämpft, standen hinten gut und auf unsere Chancen gewartet. Anfangs waren wir zu passiv, haben uns gesteigert und hoffen, dass es Kräfte frei macht. Mit Victor Svensson waren wir breiter aufgestellt. ”

 

Ehl: „Das 5 gegen 3 war wichtig und motivierte uns weiter für den Sieg. Wir mussten hier gewinnen, das wussten wir. Es war ein toller Forecheck von Victor (Svensson), ich habe nicht viel nachgedacht, bin glücklich.“

 

ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG 1:2 n.V. (1:0|0:0|0:1|0:1)

 

Tore:

1:0 |06.| Fabio Wagner (McGinn, Stachowiak)

1:1 |56.| Stephen MacAulay (Eder, Kousa) PP1

1:2 |77.| Alexander Ehl  

 

1. Drittel Statistik:        9:4 Schüsse, 11:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:6

2. Drittel Statistik:        11:8 Schüsse, 11:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:        7:11 Schüsse, 9:7 gewonnene Bullys, Strafminuten: 11:5

Overtime Statistik:        11:5 Schüsse, 4:9 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Iwert / Schrader

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Garteig, Hüttl, Wagner, Bertrand, Höfflin, Simpson, Edwards, Jobke, Matteau, Stachowiak, Henriquez-Morales, Hübner, Quaas, Storm Krauß, Friedrich, Feser, Ronning, Pietta, McGinn.

 

Düsseldorf: Haukeland, Kousa, Gogulla, MacAulay, Fischbuch, Ebner, Zitterbart, Eder, Svensson, Ehl, McCrea, Geitner, Schiemenz, Barta, Harper, Junemann, Eham, Blank, Borzecki.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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