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Augsburg ringt Ingolstadt dank großem Kämpferherz nieder

 

PENNY-DEL (Augsburg/HG)  Zweites Heimspiel im Derby gegen die Panther aus Ingolstadt: Augsburg sann auf Revanche für die torlose Pleite vor 18 Tagen und wollte seine Fans wieder zurückgewinnen. Platz 13, wo derzeit die Eisbären Berlin rangieren, war wohl nicht mehr zu schaffen und demzufolge konzentrierte man sich auf die Vermeidung der roten Laterne zu Saisonende. Der Tabellenzweite aus Ingolstadt war on Fire und hatte den Fokus auf Sicherung des Playoff Heimrechts bzw. schielte noch ein wenig nach oben.

 

Schließlich rang Augsburg nach einer Berg- und Talfahrt den ERC Ingolstadt 10 Sekunden vor dem Ende der Overtime mit 5:4 nieder. Damit war auch klar, dass die Fuggerstädter nicht mehr den rettenden Platz 13 erklimmen konnten und hoffen mussten, das Kellerkind aus Bietigheim zumindest hinter sich zu lassen.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)  Terry Broadhurst bejubelt seinen Game Winner kurz vor Ende der Overtime

 


Augsburg musste auf der Hut sein vor dem Kellerkind aus Bietigheim, das stetig an die Fuggerstädter heranrückte und trotz offiziellem Abstieg noch den letzten Platz abgeben wollte. Im Match gegen Schwenningen blieb man gegen die Wild Wings tor- und punktlos. Kapitän Brady Lamb stand heute nicht im Line-Up. Dafür kehrten Adam Payerl, Mirko Sacher und David Warsofsky zurück in die Mannschaft.

 

LeBlanc: „We are not putting the puck into the net, which is true throughout the season. It will be a big home game for us. We need to come out and play hard. We want to finish the season in a positive way and good note, in particular in front of our fans. There has been a little bit of a back and forth between the fans. There is a good spirit in the locker room. I like to have fun enjoying the atmosphere, my family is here. We hope for a good start today.”

 

Ingolstadt kehrte nach zwei knappen Niederlagen in die Erfolgsspur zurück und beeindruckte vor allem mit dem Kantersieg zuhause gegen den rheinischen Rivalen aus Köln. Gegen Düsseldorf, das Team der Stunde in der Liga derzeit, drehten die Panther den Rückstand noch in einen klaren Heimsieg. Marko Friedrich absolvierte heute sein 400. DEL-Match. Brune tauschte heute mit Krauß, der in der DEL2 für Ravensburg auflief, was Brune am Freitag höchst erfolgreich gestaltete und sich heute seinen Einsatz verdiente.

 

Ronning: „I am grateful for being able to take advantage of this chance to play here. It is a first-class organization here. My team mates are making me a better player, the chemistry is great. It is fun working with them, we speak a lot event being back on the bench. This is a beautiful arena, it will be exciting. With this big ice it is different in terms of the angles. We do not look at the standings, we focus on our game plan.”

 

Flaake macht den Unterschied

 

Augsburg befand sich gleich im Vorwärtsgang und war dieses Mal auf einen guten Start bedacht, was zuletzt nicht geklappt hatte. Die Fans stellten anfangs die Unterstützung ein, somit hörte man die Geräusche auf dem Eis bis nach oben. Ein frühes Unterzahlspiel überstanden die Hausherren schadlos und nach acht Minuten artikulierten sich die Gäste-Zuschauer lautstark. Die Gäste hatten bislang mehr Puckbesitz und dominierten die Partie. In der 12. Spielminute erzielte Jerome Flaake den Führungstreffer für Ingolstadt, als er sich geschickt vom Gegenspieler löste. Augsburg konnte nun seine gute Powerplay Quote mit derzeit Rang vier der Liga unter Beweis stellen, doch hochkarätige Chancen waren nicht zu verzeichnen und somit hielt der Vorsprung der Gäste, bei denen Matt Bodie zuletzt 27 Minuten Eiszeit sammelte in der Partie gegen Düsseldorf und seine Bedeutung im Team untermauerte. 

Vom Ergebnis her war es eine enge Begegnung, was den Augsburgern Hoffnung machte für den Mittelabschnitt.

 

Soramies: „Wir hatten ein gutes erstes Drittel und uns vorgenommen schnell zu spielen. Wir wollen aggressiver vorm Tor spielen, um Rebounds zu kreieren.”

 

AEV verkürzt, doch Gäste antworten prompt

 

Die Gastgeber kamen wesentlich dynamischer aus der Kabine und Kevin Reich war gleich mal gut beschäftigt, doch eine schnelle Kombination der Gäste führte dann in der 23. Spielminute zum zweiten Treffer durch Wojtek Stachowiak. Nun stand das zweite Powerplay für die Ingolstädter auf dem Programm, das relativ wirkungslos verpuffte, weil Augsburg stark verteidigte. Augsburg blieb dran und verkürzte in der 26. Spielminute in Person von Marcel Barinka, was die Hausherren sichtlich motivierte. Doch es war nur ein kurzes Strohfeuer, denn kurze Zeit später netzte Ty Ronning mit seinem 5. Saisontor im 7. Spiel ein und stellte den alten Abstand schnell wieder her. Augsburg lag nun auch bei den Torschüssen vorne, weil die heimischen Panther mehr investierten im Mittelabschnitt. Ingolstadts Chancenverwertung war bisher ziemlich effektiv und effizient. Die sonst so gewohnte Offensivpower war heute scheinbar nicht nötig. Die Gastgeber erarbeiteten sich viele gute Möglichkeiten und die Spannung für das Schlussdrittel wurde aufrechterhalten.

 

Flaake: „Wir könnten noch schneller laufen. Der Spielplan geht zwar auf, aber die Kleinigkeiten müssen wir richtig machen. Die Scheibe müssen wir gut kontrollieren und wir müssen es einfach halten, dann schießen wir auch die Tore. Augsburg blockt auch die Schüsse gut.”

 

Munteres Scheibenschießen auf beiden Seiten, Broadhurst sichert Extrapunkt

 

Zu Beginn des Schlussabschnitts dauerte es nur knapp drei Minuten, bis die Fuggerstädter etwas aus dem Nichts erneut verkürzten; der Torschütze war Samuel Soramies, der geschickt abfälschte. Sebastian Wannström verpasste die große Gelegenheit, auf Remis zu stellen. Augsburg blieb hartnäckig dran und in der 48. Spielminute markierte Defender Blaz Gregorc sogar den Ausgleich. Nun war die Halle da, doch kurze Zeit später brachte Louis Brune seine Auswärts Panther wieder in Front. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, denn Augsburg wollte nicht klein beigeben, musste sich aber immer wieder gefährlichen Gegenstößen erwehren. In der 52. Spielminute gestaltete Ryan Kuffner die Begegnung wieder komplett offen, denn er markierte den vierten AEV-Treffer. Ein ganz anderes viel attraktiveres Match als die ersten 40 Minuten boten beide Teams den Zuschauern.

 

Die Entschlossenheit bei den Augsburger Akteuren war klar zu erkennen, Zweikämpfe wurden vermehrt gewonnen. Ingolstadts Zuordnung ließ nun etwas zu wünschen übrig, was der AEV ausnutzte. Dann schwappte das Momentum wieder auf die Seite der Gäste, die ordentlich Druck ausübten und Markus Keller zu Paraden zwangen.  Schließlich sicherten sich die Hausherren trotz mehrmaligen Rückstands einen wertvollen Zähler auf der Habenseite. Die Verlängerung brach an und Augsburg verbuchte die beiden ersten tollen Chancen. Der AEV war näher dran am Extrapunkt, doch Teufelskerl Kevin Reich hatte was dagegen. Jeder rechnete schon mit dem Penaltyschießen, doch 10 Sekunden vor der Sirene verzückte Terry Broadhurst die Fans mit dem Game Winner auch dank kräftiger Schützenhilfe des Ingolstädter Keepers.

 

Augsburger Panther – ERC Ingolstadt 5:4 n.V. (0:1|1:2|3:1|1:0)

 

Tore:

0:1 |12.| Jerome Flaake (Höfflin, Stachowiak)

0:2 |23.| Wojtek Stachowiak (Flaake, Höfflin)

1:2 |26.| Marcel Barinka (LeBlanc, Sacher)

1:3 |28.| Ty Ronning (Pietta, Edwards)

2:3 |43.| Samuel Soramies (Kuffner, Soramies)  

3:3 |48.| Blaz Gregorc (Broadhurst, LeBlanc)  

3:4 |49.| Louis Brune (Betrand, Wagner)  

4:4 |52.| Ryan Kuffner (Soramies, Wannström)  

5:4 |65.| Terry Broadhurst  

 

1. Drittel Statistik:          3:5 Schüsse, 8:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

2. Drittel Statistik:        13:5 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

3. Drittel Statistik:          8:13 Schüsse, 5:11 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

Overtime Statistik:        6:2 Schüsse, 2:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0

 

Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schukies (GER)

 

Zuschauer:  5.007

 

Aufstellung:

 

Augsburg: Keller, Haase, Gregorc, Kuffner, Soramies, Wannström, Sacher, Länger, Broadhurst, LeBlanc, Payerl, Warsofsky, Rogl, Saponari, Johnson, Barinka, Puempel, Volek, Clarke, Trevelyan.

 

Ingolstadt: Reich, Wagner, Edwards, McGinn, Pietta, Ronning, Quaas, Jobke, Höfflin, Stachowiak, Flaake, Bodie, Hübner, Brune, Henriquez-Morales, Bertrand, Feser, Storm, Feser, Friedrich.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

 

 

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