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Ingolstadts Rumpfkader verweist Nürnberg klar in die Schranken

 

PENNY-DEL (Ingolstadt/HG)  In der Saturn-Arena empfingen die Panther aus Ingolstadt die Ice Tigers aus Nürnberg. Bisher haben die Audi Städter alle drei Begegnungen für sich entschieden. Ihr erstes Heimspiel gegen die Franken absolvierte Ingolstadt klar und deutlich. Während Ingolstadt mit einer Pleite aus Straubing heimkehrte, rupften die Nürnberger die Adler am vergangenen Sonntag zu Null. Konnte Nürnberg nun den ersten Erfolg für sich verbuchen? Dies war die 90. Partie zwischen diesen Kontrahenten, bislang verbuchte Ingolstadt 47 und Nürnberg 42 Siege.

Schließlich gewann Ingolstadt trotz klammem Kader und dank einem bärenstarken Mitteldrittel mit 6:0 gegen die Nürnberg Ice Tigers und knüpfte damit an letztjährige Kantersiege an. Youngster Philipp Krauß sorgte mit einem Drei Punkte Match für Aufsehen und Keeper Michael Garteig feierte seinen zweiten Shutout.

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(Fotoquelle Citypress)

 


Ingolstadt verbuchte aus den letzten fünf Partien drei Siege und wollte auch das vierte Match gegen die Franken für sich entscheiden. Als Tabellenzweiter wollten sie die Adler Mannheim weiterhin auf Distanz halten und weiter zum Primus aus München aufschließen. Charles Bertrand, Hüttl, Simpson und McGinn konnten heute nicht auflaufen, was eine herbe Schwächung bedeutete. Insgesamt musste man acht Ausfälle verkraften und man hatte sieben U23-Spieler in Line Up. Lukas Ullmann feierte heute sein DEL-Debut.

 

Wagner: „Es sind ein paar neue Gesichter dabei, natürlich tun die Ausfälle weh, aber es ist ein guter Zeitpunkt für andere Spieler, in neue Rollen zu schlüpfen, sich zeigen und zu beweisen auf DEL Niveau. Es ist nie ein guter Zeitpunkt für Ausfälle, wir wollen oben bleiben konstant spielen. Es geht heute wieder bei null los, es ist eine neue Herausforderung. Die Moral ist schon die ganze Saison gut. Wir müssen defensiv stabiler stehen, wir brauchen einen guten Start.“

 

Nürnberg reiste mit zwei Erfolgen in Serie nach Ingolstadt; insbesondere der Comeback Sieg in Iserlohn gab dem Team um Headcoach Tom Rowe ganz viel Selbstvertrauen, um auch heute Zähler zu entführen. Dank vier Erfolge aus den letzten fünf DEL-Begegnungen waren die Franken gut drauf und hochmotiviert, zumal sich das Team mittlerweile unter die Pre-Playoff Ränge gemogelt hatte. Ikone und Gallionsfigur Patrick Reimer konnte zuletzt wieder auflaufen und verstärkte die Mannschaft ebenso wie Charlie Jahnke. Die so erfolgreichen „Young Guns“ Hede, Leonhardt und Lobach durften heute in der ersten Formation agieren. Fleischer bekam eine spielerische Pause.

 

Hede: „Hart arbeiten und Forechecking ist wichtig. Es ist immer schwer in dieser Liga, man muss alles geben. Die Eisfläche ist kleiner in Finnland, es ist auch schneller, aber hier gibt es mehr Skill. Es macht sehr viel Spaß hier zu spielen. Wenn Spieler zurückkommen, wird das Team stärker. Wir müssen hellwach sein von Anfang an und gut defensiv spielen wie gegen Mannheim.“

 

Ausgeglichenes Derby

 

Tom Rowe schenkte seinen jungen talentierten Spielern viel Vertrauen und gab ihnen viel Eiszeit. Der Nürnberger Headcoach konnte auf ein volles Line Up zurückgreifen, Shaw kehrte für Parlett zurück. Nürnberg war sicher froh, dass die Hausherren dieses Mal nicht mit ihren berüchtigten neonfarbenen Jerseys aufliefen, in denen es letzte Saison deftige Pleiten setzte. Neun der letzten 11 Duelle wurden verloren, im Rahmen der letzten fünf Niederlagen stand eine desaströse 4:37 Tore Bilanz zu Buche. Ingolstadts Konterspiel war anfangs gleich brandgefährlich. MacLeods Solo konnte Michael Garteig gerade noch entschärfen. Der Vater von MacLeod arbeitet übrigens als Nachwuchstrainer beim ERC. Die Gastgeber übernahmen wie gewohnt zuhause früh das Kommando auf dem Eis, doch Nürnberg versteckte sich nicht und stand sehr kompakt in der Verteidigung. 

 

Die Gäste spielten sehr schlau und setzten ihre Stürmer im Slot stets gut in Szene. Ein Bandencheck von Colton Jobke brachte Nürnberg ihr erstes Powerplay. Bisher gab es nur zwei Powerplay Tore in der Saison, d.h. diese Disziplin war insbesondere auswärts noch eine große Baustelle für den Headcoach. Und auch dieses Mal blieb der Torerfolg aus. Insgesamt war Nürnberg offensiv präsenter als die Ingolstädter, was auch die Torschussstatistik mit 9:14 zugunsten der Gäste ausdrückte.

 

Mebus:Es ist ein gutes erstes Drittel wie gegen Mannheim. Wir haben Druck ausüben können, v.a. weil sie dünner besetzt sind. Das ist aber nicht immer von Vorteil. Sie spielen einfaches Hockey, aber wenn wir so weiterspielen, passt es.“

 

4 Tore von Ingolstadt binnen 11 Minuten

 

Es lag schon von je her viel Brisanz in diesem Traditionsderby. Mit seinem ersten DEL-Treffer brachte Colton Jobke seine Farben in Führung. Seit 109 Spielen war er mal wieder erfolgreich, sein letztes Tor erzielte er ebenfalls gegen den heutigen Gegner. Philipp Krauß erhöhte kurz danach in der 25. Spielminute auf 2:0. Hier zeigte sich mal wieder die hohe Effektivität und Effizienz der Hausherren. Nürnberg setzte sofort alles daran, den Anschluss herzustellen und zeigte sich keineswegs geschockt. Nichtsdestotrotz markierte Frederik Storm in der 27. Spielminute sogar den dritten schnellen Treffer. Dieser klare Rückstand erforderte die Auszeit von Tom Rowe und die Fans erinnerten sich wohl an vergangene Begegnungen.

 

Die Franken taumelten etwas ob dieses Nackenschlags, hatten sie doch bislang eine sehr gute Auswärtspartie absolviert. Nun kam auch noch eine Unterzahlkonstellation hinzu. Im Penalty Killing lag Nürnberg auf Platz 14 der Liga und den Gastgebern gelang zuletzt nur ein Treffer in numerischer Überlegenheit. Die Franken hielten sich zwar schadlos, doch kaum komplett netzte Enrico Henriquez-Morales in der 33. Spielminute zum vierten Mal für die Hausherren ein. Dabei jubelte Nicolas Schindler über seinen ersten DEL Assistpunkt. Jetzt galt es ausgerechnet noch eine 3 gegen 5 Unterzahl für die Nürnberger zu überstehen, was ihnen auch tatsächlich gelang. War dies vielleicht ein Weckruf oder war die Messe bereits gelesen in dieser Partie? Trotz der zahlreichen Ausfälle überbrückten die Hausherren die neutrale Zone viel zügiger, was den Unterschied ausmachte.

 

Krauß:Wir hatten mehr Zug zum Tor, wir besprachen in der Pause, dass wir mehr schießen müssen. Auch mit drei Mann hoch an der blauen Linie stehen. Wir wollten nicht lange den Puck halten, sondern sofort umschalten und Konter generieren, was auch gelungen ist. Ich bin zufrieden, aber es geht immer noch mehr.”

 

Matteau und Brune machen das halbe Dutzend voll

 

Man war gespannt, was sich die Nürnberger nun einfallen lassen würden, um sich gegen eine erneute drohende deutliche Niederlage zu wehren. Erst einmal war gegen die heimische Offensivstärke nichts zu machen, denn Stefan Matteau schoss den Puck humorlos ins verwaiste Gehäuse, das nun Leon Hungerecker hütete. Es wurde den Hausherren aber oft auch viel zu leicht gemacht, ging bei diesem Tor ein kapitaler Fehler in der Verteidigung voraus. Die Luft schien nun raus zu sein in dieser Begegnung, welche von Ingolstadt weitgehend kontrolliert wurde. Louis Brune trug sich in der 52. Spielminute als nächster Torschütze ein, denn durch seinen Einsatz prallte die Scheibe erst von der Kufe von Julius Karrer ins Tor, dessen Schläger danach wutentbrannt zu Bruch ging. Nun lag der Fokus des ERC nur noch darin, ihrem Goalie Michael Garteig seinen Shutout zu schenken und die Kräfte zu schonen für die nächste schwere Aufgabe beim Tabellenführer in München am Sonntag, den 22.1.23.

Für Nürnberg war es bereits die sechste Niederlage im sechsten Aufeinandertreffen mit Ingolstadt: 4:43 Tore lautete das ernüchternde Torverhältnis für die Franken.

 

Reimer: „Gute Frage, wir hatten uns was Anderes vorgenommen. Sobald wir hier ein Gegentor bekommen, geht’s bergab glauben wir. Wir haben es gegen Mannheim bewiesen, sicher ein Rückschlag für uns, aber wir werden sicherlich nicht den Kopf in den Sand stecken.“

 

Pietta: “Trotz vieler Ausfälle hat jeder Einzelne dazu beigetragen, dass es so ausgeht. Ab dem zweiten Drittel war es sehr gut. Wir sind eine Einheit, wir zeigen dies meistens und spielen konstant gutes Eishockey. Jeder weiß was er zu machen hat.“

 

ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers 6:0 (0:0|4:0|2:0)

 

Tore:

1:0 |22.| Colton Jobke (Krauß, Marshall)

2:0 |25.| Philipp Krauß (Storm, Bodie)

3:0 |27.| Frederik Storm (Pietta, Krauß)

4:0 |33.| Enrico Henriquez-Morales (Bodie, Schindler)

5:0 |43.| Stefan Matteau (Flaake)

6:0 |52.| Louis Brune (Bodie, Jobke)

 

Haupt-Schiedsrichter: MacFarlane (USA) / Kopitz (GER)

 

Zuschauer: 3.114

 

Aufstellung:

 

Ingolstadt: Garteig, Edwards, Bodie, Storm, Pietta, Krauß, Jobke, Wagner, Brune, Henriquez-Morales, Friedrich, Marshall, Schwaiger, Matteau, Stachowiak, Flaake, Hübner, Ullmann, Schindler.

 

Nürnberg: Treutle, Mebus, Welsh, Hede, Leonhardt, Lobach, Weber, Shaw, Sheehy, MacLeod, Fox, Karrer, Bodnarchuk, Schmölz, Schofield, Reimer, Jahnke, Kislinger, Stoa, Ustorf. 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

 

 

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