DEL - Thomas Sabo Ice Tigers gehen gegen Augsburg in Führung

nbb aev 12032017

 

(DEL/Nürnberg) PM Mit dem 3:1-Sieg in Spiel 2 in Augsburg haben sich die THOMAS SABO Ice Tigers den Heimvorteil in der Viertelfinalserie gegen die Panther zurückgeholt und wollten am Sonntagnachmittag vor 7.672 Zuschauern in der ausverkauften ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG in Führung gehen.

 

 

In der Nürnberger Aufstellung gab es eine Änderung, Jochen Reimer begann für Andreas Jenike im Tor. Den ersten Schuss der Partie hatte auch das Team von Rob Wilson. Rob Schremp war es, der Jonathan Boutin mit einem Handgelenkschuss zur ersten Parade zwang (1.). Die Ice Tigers machten Druck und gingen in der 4. Minute in Führung: Phil Dupuis übernahm nach einem Fehlpass der Panther im Nürnberger Drittel und bediente den durchstartenden Brandon Segal mit einem perfekten Pass. Segal lief auf und davon und ließ Boutin mit einem platzierten Handgelenkschuss keine Abwehrchance - 1:0 für die Ice Tigers. Die Antwort der Panther ließ allerdings nicht lange auf sich warten.

 

 

Sasa Martinovic klärte vor dem Tor etwas unglücklich genau auf die Kelle von Scott Valentine, der Jochen Reimer aus spitzem Winkel überwand und zum 1:1 traf (5.). In der 9. Minute war es dann die Reinprecht-Reihe, die das nächste Ausrufezeichen setzte. Steven Reinprecht kam mit Tempo ins Augsburger Drittel und spielte einen Doppelpass mit Yasin Ehliz. In der Rundung drehte er sich um die eigene Achse und spielte perfekt quer auf Patrick Reimer, der sich nicht lange bitten ließ und den Puck zum 2:1 in die Maschen hämmerte. Keine zwei Minuten später durften die Fans der Ice Tigers erneut jubeln: Yasin Ehliz nahm vor dem Augsburger Drittel einen Check in Kauf und spielte einen großartigen Pass in den Lauf von Steven Reinprecht, der den Puck mit der Rückhand butterweich unter die Latte hob - 3:1 für Nürnberg (12.).

 

 

Die Panther ließen sich durch den Zwei-Tore-Rückstand aber nicht aus dem Konzept bringen und schlugen nur 42 Sekunden nach Reinprechts Treffer zurück. Derek Dinger schlenzte von der blauen Linie, Drew LeBlanc hielt vor dem Tor die Kelle rein und fälschte unhaltbar für Jochen Reimer zum 3:2 ab (12.). Es war der Schlusspunkt in einem spektakulären ersten Drittel, weil Yasin Ehliz nach feinem Zuspiel von Patrick Reimer aus spitzem Winkel das Tor nicht traf (17.). Im Mittelabschnitt erwischten die Gäste den deutlich besseren Start und setzten die Ice Tigers früh unter Druck. Der Ausgleich war daher nur eine Frage der Zeit und fiel dann auch in der 25. Minute. Mark Cundari überlief Brett Festerling über die linke Seite und spielte punktgenau vors Tor, wo Adrian Grygiel profitierte und den Puck locker zum 3:3 einschob. Die Ice Tigers taten sich derweil oftmals schwer, den Puck kontrolliert aus dem eigenen Drittel zu bringen.

 

 

In der 29. Minute hatte David Steckel eine der wenigen Nürnberger Chancen im zweiten Drittel, er konnte den zum Mittelabschnitt ins Augsburger Tor gekommenen Ben Meisner mit der Rückhand aber nicht überwinden. Sasa Martinovic kam an den Nachschuss, zielte aber am Tor vorbei. Als Steckel und Augsburgs Steffen Tölzer gleichzeitig auf der Strafbank saßen, traf Brady Lamb für die Panther nur den Pfosten, Glück für die Ice Tigers (31.). Kurz darauf mussten die Ice Tigers eine Unterzahlsituation überstehen, als Phil Dupuis wegen Hakens auf die Strafbank musste, schafften das durch starke Arbeit und gestützt auf einen zur Hochform auflaufenden Jochen Reimer aber schadlos. Als Dupuis von der Strafbank kam, wurde er von Patrick Reimer auf die Reise geschickt, scheiterte aber mit seinem Alleingang an Benjamin Meisner.





 

Die Ice Tigers bekamen gegen Ende des Mittelabschnitts noch zwei Überzahlsituationen zugesprochen, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Augsburg störte früh und ließ die Ice Tigers kaum in die Powerplay-Aufstellung kommen, so dass es nach 40 Minuten beim zu diesem Zeitpunkt aus Nürnberger Sicht etwas glücklichen 3:3-Unentschieden blieb. Im letzten Drittel konzentrierten sich die Ice Tigers wieder mehr auf ihre offensiven Stärken und suchten mehr den Weg nach vorne, um die starke Offensive der Panther nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dennoch waren es die Augsburger, die die erste Großchance des Schlussabschnitts hatten: Matt MacKay profitierte von einem Fehlpass von Marcus Weber aus der Rundung und schoss aus der Drehung, Jochen Reimer hielt aber sicher mit der Fanghand (44.).

 

 

MacKay war es auch, der in der 46. Minute nach einem Bully im Augsburger Drittel auf die Strafbank musste. In Überzahl wurde Patrick Reimer am langen Pfosten von Steven Reinprecht freigespielt und zog direkt ab, Meisner reagierte aber glänzend mit der linken Schulter und lenkte den Puck ins Fangnetz (48.). In einem sehr engen Schlussabschnitt bedurfte es eines Geniestreichs, um in Führung zu gehen. Und den hatten die Ice Tigers auf ihrer Seite: Rob Schremp schickte Marco Pfleger mit einem genialen Pass über die rechte Seite, Pfleger zog frei vor Meisner zum Tor und traf eiskalt mit der Rückhand zum 4:3 (51.). Ein ganz wichtiges Tor für die Ice Tigers. Augsburg drängte zwar auf den Ausgleich und hatte Chancen, Jochen Reimer hielt den Ice Tigers die Führung aber fest. Als Steven Reinprecht dem Augsburger Schlussmann hinter dem Tor die Scheibe wegnahm und Patrick Reimer mit der Rückhand das 5:3 erzielte, war das Spiel entschieden. Durch den 5:3-Sieg gehen die Ice Tigers in der Serie mit 2:1 in Führung und könnten sich am Dienstagabend in Augsburg den ersten Matchpuck holen.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

 

Mike Stewart (Augsburg): Im ersten Drittel hätte wohl keiner gedacht, dass wir fünf Tore sehen würden. Wir haben uns nach dem 1:3 ins Spiel zurückgekämpft. Im Großen und Ganzen war es ein enges Spiel und wir freuen uns auf Dienstag.

 

 

Rob Wilson (Nürnberg): Wir waren vermutlich besser im ersten Drittel, Augsburg war richtig stark im zweiten Drittel. Wir haben den Augsburger Sturmlauf überstanden und in der zweiten Pause darüber gesprochen. Im letzten Drittel war es lange Zeit eng, bis wir das wichtige Tor von Marco Pfleger bekommen haben. Dadurch, dass Leo verletzt ist, müssen andere Spieler einspringen, und das hat Marco Pfleger heute gemacht.


(Foto Birgit Eiblmaier)


 


nuernberg

Mehr Informationen über den Eishockey Club Thomas Sabo Ice Tigers wie den aktuellen Kader, umfangreiche Statistiken, Rekorde, Rekordspieler, Ergebnisse und Platzierungen aus der Vergangenheit finden Sie bei eishockey-online.com, dem führenden deutschen Eishockey Magazin.

 

 

Weitere interessante Links:

 

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von den Thomas Sabo Ice Tigers von eishockey-online.com

www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in Nürnberg von eishockey-online.com.


  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

eishockey-online.com Shop

EOL SHOP 300x300 2018neu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gäste online

Aktuell sind 983 Gäste online