
(DEL/Köln) ST Die letzten Spiele der Kölner Haie waren etwas durchwachsen und die Ergebnisse nicht so zufriedenstellend. Doch das letzte Wochenende erarbeitete ich das Team des KEC zwei wichtige Siege. Am Freitag, den 23. Dezember gewannen sie in Krefeld mit 1:3, ein Sieg, der im letzten Drittel entschieden wurde, und gestern am 26. Dezember legte sich der KEC ein Weihnachtspäkchen selbst unter den Weihnachtsbaum. Die Haie gewannen vor heimischem Publikum und 11.278 Zuschauern 4:2 gegen die Straubing Tigers.
KEC - Kapitän Moritz Müller absolvierte bei dieser Partie sein 700. DEL Spiel und wurde im Vorfeld dafür geehrt. Nicht dabei waren verletzungsbedingt Sebastian Uvira und Travis Turnbull. Torsten Ankert musste auf die Tribüne.
Die Partie begann zunächst vielversprechend, die Haie waren wie erwartet die spielführende Mannschaft, doch auf Tore mussten die Zuschauer zunächst warten. Erst im zweiten Drittel gelang die Führung und im letzten Drittel konnten dann auch die Straubing punkten. Es blieb dementsprechend spannend. Für Köln hätten anfangs mehr Tore drin sein müssen. Aber woran liegt es, an zu komplizierten Spiel vorm gegnerischen Tor oder ist es doch eine mentale Hürde? Letztendlich siegte der KEC, aber die Mannschaft macht es sich nicht leicht.
Nach dem Spiel erklärte Cory Clouston: "Wir haben heute auf beiden Seiten des Eises viel richtig gemacht, uns vor dem gegnerischen Tor aber wieder schwer getan. So konnte Straubing ins Spiel zurückfinden. Allerdings hat mein Team Moral gezeigt und immer sofort eine Antwort parat gehabt. Daraus müssen wir Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben schöpfen“. (www.haie.de)
Im ersten Drittel gaben die Haie den Ton an. Sie spielten direkt mit Druck zum Tor der Tigers, doch Dimitri Pätzold ließ erstmal nichts in seinen Kasten. Ein Überzahlspiel, Sandro Schönberg musste auf die Bank wegen Hakens, blieb ohne Erfolg. Der erste Abschnitt blieb sehr fair. Es endete mit 0:0.
Auch den Mittelabschnitt begann der KEC mit Zug zum Tor. In der 25. Minute wurde der Druck der Haie dann belohnt. Die lang ersehnte Führung. Fredrik Eriksson konnte einen Nachschuss zum 1:0 verwerten, Assistenten waren Philip Gougulla und T.J. Mulock. So endete das zweite Drittel auch.
Der letzte Abschnitt wurde dann noch einmal spannend. In der 53. Minute trafen die Tigers durch Dylan Yeo zum Ausgleich. Doch das ließ sich der KEC nicht gefallen und reagierte sofort in der gleichen Minute mit dem 2:1 darauf. Philip Gogulla war der Schütze. Straubing bekam nun etwas Fahrt auf und glich drei Minuten später, in der 56. Minute, durch Sandro Schönberger wieder aus. 2:2. Spannend. Im Gewühl geht dann der Puck für die Haie über die Linie des Tores der Straubing. Doch war es kein Torraumabseits? Die Schiedsrichter forderten den Videobeweis. Das Tor wurde gegeben. Patrick Hager konnte in einem Durcheinander vor Tor den Puck über die Linie schieben. Die erneute Führung für die Haie. Schließlich nahmen die Tigers Pätzold aus dem Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers. Doch in der 60. Minute traf Kai Hoppelt ins leere Tor und machte damit den Sack zu.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Kölner Haie hart für diesen Sieg gearbeitet haben. In den ersten beiden Dritteln hätten mehr Chancen verwertet werden können. Doch die zwei Tore der Straubing ließen die Gastgeber nicht verzweifeln und immer die richtige Antwort finden, so dass letztlich ein verdienter Sieg mit 4:2 dabei herauskam. Zu hoffen bleibt, dass sich die Leistung nun ein ein wenig stabilisiert und alles in allem etwas Konstanz ins Spiel kommt.
Direkt am kommenden Mittwoch geht es weiter gegen die Iserlohn Roosters in der LANXESS arena um 19.30 Uhr.
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