DEL - Thomas Sabo Ice Tigers gewinnen Red Night mit 3:0 gegen Iserlohn

nuernberg iserlohn 28102016

 

(DEL/Nürnberg) PM Einmal im Jahr tragen die THOMAS SABO Ice Tigers besondere Trikots zu einem besonderen Spieltag: Zur Red Party 2016 kamen 5.110 Zuschauer in die ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG, um das Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters zu erleben. Nach der wunderbaren Folienstäbe-Choreogprahie erwischten aber zunächst die Gäste aus dem Sauerland den besseren Start in die Partie. Nach 55 Sekunden kam Greg Rallo frei zum Abschluss, brachte aber nicht genügend Druck hinter die Scheibe und scheiterte daher an Jochen Reimer im Nürnberger Tor.

 

 

Auch die zweite Möglichkeit der Partie gehörte den Roosters: Marko Friedrich wurde von Denis Shevyrin perfekt freigespielt, stand frei vor Reimer und probierte es flach durch die Schoner, der Nürnberger Schlussmann brachte aber die Schoner noch rechtzeitig zusammen (4.). Die erste Chance der Ice Tigers führte auch gleich zum vermeintlichen Führungstreffer, als Steven Reinprecht von einem Schlägerbruch bei Michel Périard profitierte, aus spitzem Winkel zum Tor zog und den Puck unter die Latte hob. Schiedsrichter Willi Schimm entschied ohne Videobeweis auf "kein Tor", da er offenbar Yasin Ehliz entscheidend im Torraum von Chet Pickard erkannt hatte. Die Ice Tigers ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und schöpften zunehmend Energie. In Unterzahl lief Patrick Reimer auf und davon und setzte zum Move auf die Vorhand an, konnte Pickard aber nicht überwinden (9.).

 

 

Auch Vladislav Filin fand im Iserlohner Schlussmann seinen Meister, als er zwei Minuten später von Philippe Dupuis im Slot perfekt freigespielt wurde und direkt abzog, aber an Pickards linkem Schoner scheitere (11.). In Überzahl schoss Andrew Kozek aus dem Slot - ebenfalls nach feinem Zuspiel von Dupuis - nur hauchdünn am langen Pfosten vorbei, so dass es nach 20 Minuten beim torlosen Unentschieden blieb. Auch ins zweite Drittel starteten die Roosters mit der ersten Möglichkeit, Jochen Reimer parierte Boris Blanks flachen Rückhandschuss aber problemlos mit dem Schoner (22.). Als Iserlohns Stürmer David Dziurzynski in der 24. Minute wegen Hakens auf der Strafbank saß, schlugen die Ice Tigers in Überzahl zu und erzielten den Führungstreffer: Jesse Blacker spielte an der blauen Linie quer auf Milan Jurcina, der wiederum tief auf Philippe Dupuis.

 

 

Der Frankokanadier sah aus spitzem Winkel eine kleine Lücke unter der Latte und traf genau dorthin zum 1:0 für die Ice Tigers. Nur kurz nach der Führung hatte Patrick Reimer seinen zweiten Alleingang der Partie, konnte aber auch diesen nicht verwerten (25.). Die Ice Tigers spielten sich nun ein deutliches Übergewicht und zogen dadurch einige Strafen gegen die Roosters. Sogar eine einminütige doppelte Überzahl bekamen sie zugesprochen, ließen diese aber ungenutzt.

 



 

In der 30. Minute kamen die Roosters dann dem Ausgleich ganz nahe, Brad Ross traf aus dem Slot aber nur den Pfosten. Besser machte es Milan Jurcina in der 33. Minute mit einem der kuriosesten Tore der Saison: Der slowakische Verteidiger schoss von der blauen Linie am Tor vorbei, der Puck prallte aber von der Bande zurück an den Schoner von Chet Pickard und trudelte von dort aus über die Linie - 2:0 für Nürnberg. Die Ice Tigers hatten aber noch nicht genug: Erst verpasste Leo Pföderl das dritte Tor nur hauchdünn, dann erhöhte Yasin Ehliz auf 3:0. Von Steven Reinprecht perfekt bedient, jagte der Tölzer den Puck von der blauen Linie flach in die Maschen, Pickard war dabei die Sicht verdeckt (37.). Mit der beruhigenden 3:0-Führung gingen die Ice Tigers ins letzte Drittel. Während die Zuschauer ihre Mannschaft von den Rängen aus feierten, verteidigten die Ice Tigers ihre Führung souverän und ließen nicht mehr viel anbrennen. Einzig nach einem kurzen Strauchler von Jochen Reimer vor seinem Tor wurde es noch einmal gefährlich, sein Bruder Patrick rettete nach dem Schuss von Dylan Wruck aber noch vor der Linie (45.). Iserlohn wurde zum Ende des Spiels hin deutlich undisziplinierter und nahm sich durch einige Strafen selbst die letzten Möglichkeiten, doch noch einmal ins Spiel zurückzufinden. So durften sich die Ice Tigers, Jochen Reimer und die Fans über den dritten Shutout der Saison freuen und bei der After-Game-Party in der Fankneipe zusammen feiern.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Jari Pasanen (Iserlohn): Nürnberg hat die drei Punkte verdient gewonnen. Wir haben im ersten Drittel gut verteidigt, das ist genau das, was wir wollen. Das Überzahltor aus spitzem Winkel sollte nicht passieren, war aber ein guter Schuss von Dupuis. Wir hätten im zweiten Drittel unbedingt ein Tor gebraucht, das haben wir leider nicht geschafft. Nürnberg hat im letzten Drittel gut verteidigt, es hat für uns nicht gereicht. Die bessere Mannschaft hat heute gewonnen.

 

 

Rob Wilson (Nürnberg): Wir wollten hart rauskommen, weil Iserlohn am Mittwoch schon gespielt hat. Die ersten sieben Minuten hat das nicht funktioniert, danach wurden wir besser und hatten ein sehr gutes zweites Drittel mit wichtigen Toren zum richtigen Zeitpunkt. Iserlohn hatte ein paar Powerplays, aber unser Unterzahlspiel ist herausragend und wir sind sehr glücklich mit den drei Punkten.




 

  1. 2. 3. OT PS Ergebnis
Ice Tigers 1 2 0 - - 3
Iserlohn Roosters 0 0 0 - - 0
Tore:
Spielstand Zeit Torschütze 1. Assistent 2. Assistent Bemerkung
1:0 23:00 Dupuis Kozek Jurčina 5:4-Überzahl
2:0 32:03 Jurčina Pföderl Steckel  
3:0 36:44 Ehliz Reinprecht Festerling  
Strafen:
Ice Tigers 8 Min
Iserlohn Roosters 14 Min
Allgemeine Informationen:
Zuschauer: 5110
Schiedsrichter: Christoffer Hurtik, Willi Schimm

 

 

(Foto Birgit Eiblmaier)


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