(Österreich-Nationalmannschaft) Die Österreichische Eishockey Nationalmannschaft musste sich am zweiten Spieltag der Euro Ice Hockey Challenge Slowenien geschlagen geben. Im polnischen Katowice zog das Team von Headcoach Dan Ratushny mit 1:5 den kürzeren.
Gestern gewannen die ÖEHV Adler gegen Südkorea knapp mit 2:1 nach Verlängerung, heute musste man gegen stark besetzte Slowenen eine Niederlage einstecken: „Die Slowenen sind sehr stark besetzt, ich denke Sie werden die stärkste Truppe in Katowice sein“, sagte ÖEHV Kapitän Konstantin Komarek vor der Partie, in der der 23- Jährige David Madlener von den Dornbirn Bulldogs zwischen den Pfosten stand.
Vor gut 300 Zuschauern lief Österreich fast über die gesamte Strecke des Spiels einen Rückstand hinterher. Der in der EBEL bekannte Ziga Jeglic sowie Anze Ropret stellten die slowenischen Weichen zügig auf Sieg und brachten das Team vom heutigen Back Up Goalie Luka Gracnar mit 2:0 in Front. Die Ratushny Truppe zeigte sich jedoch nicht geschockt und kam noch vor dem ersten Pausentee zum 2:1 Anschlusstreffer in Überzahl durch Manuel Ganahl (18.). Für den KAC Crack war dies nach dem gestrigen 2:1 Siegtreffer bereits der zweite Streich in Polen.
Nach dem die Slowenen im Mitteldrittel die Führung auf 3:1 erhöhten, tat sich Österreich zunehmend schwerer zählbares in Katowice auf das Eis zu bringen. Folgerichtig waren es wieder die Slowenen, welche mit dem 4:1 erneut durch den Ex- Jesenice Angreifer Ziga Jeglic den Sack in dieser Partie zu machten und die ÖEHV Niederlage fixierten. Der nächste slowenische Treffer lies allerdings auch nach dem 4:1 nicht lange auf sich warten. Andrej Hebar vom EBEL Klub HDD Telemach Olimpija Ljubljana markierte wenig später sogar noch das 5:1 für Slowenien. Mit 14 Scorerpunkten in 18 Ligapartien gehört Hebar nicht nur bei den Drachen sondern auch in der Nationalmannschaft zu den Topspielern.
Somit verlor die Eishockey Nationalmannschaft Österreichs mit einem sehr jungen Team gegen ein starkes Slowenien, welche mit zahlreich in Europa bestens bekannten Spielern antrat. Morgen Abend zum Abschluss der Länderspieltage steht für Konstantin Komarek und Co noch die Partie gegen Polen auf dem Programm: „Ehrlich gesagt kann ich zu den Polen nichts sagen, da ich noch nie gegen Sie gespielt habe. Liest man jedoch ihre Ergebnisse, dürften Sie nicht so schlecht sein.“, fügte der 22- Jährige Salzburger hinzu.
Das Spiel gegen Polen wird auf Laola1.tv übertragen.
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