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Schweden mit Zittersieg gegen bärenstarke Deutsche Auswahl bei der U20 WM 2023

 

IIHF - U20 WM 2023 (Kanada/HG) Im Scotiabank Centre zu Halifax fand die Begegnung zwischen Deutschland und Schweden statt. Während die Tre Kronor bereits mit einem Kantersieg gegen Österreich gestartet sind, war es für die DEB-Auswahl die Auftaktpartie der diesjährigen U-20 WM.

 

Neben Schweden waren in der stark besetzten Gruppe A noch Gastgeber Kanada und Tschechien weitere Hochkaräter, gegen die es zu bestehen galt, um den letztjährigen Viertelfinaleinzug zu bestätigen. Schließlich setzte sich der klare Favorit aus Schweden nur hauchdünn gegen ein leidenschaftlich kämpfendes deutsches Team mit 0:1 durch.

 

 

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(Fotoquelle imago-images)

 

 


Deutschland - Schweden

 

Die deutsche Auswahl absolvierte vor der WM drei Testspiele. Davon gewann man gegen die Slowakei klar mit 5:0, besiegte die Letten mit 6:3 und musste nur gegen Gruppengegner Österreich eine knappe Niederlage nach Verlängerung hinnehmen. Headcoach Tobias Abstreiter rekrutierte drei Torhüter, sieben Verteidiger und 13 Stürmer für diesen Wettkampf im Mutterland des Eishockeys. 

 

Die Schweden zählten regelmäßig zu den Turnierfavoriten und stellten dies gleich mal mit einem 11:0 Sieg gegen die Alpenländer eindrucksvoll unter Beweis. Alle vier Formationen erwiesen sich dabei als brandgefährlich und waren am Torfestival beteiligt. Bei der vergangenen U-20 WM besiegten die Tre Kronor das deutsche Team mit 4:2 und wollten an diesen Erfolg nahtlos anknüpfen. Mit Sandin-Pellikka und Carlsson hatte man zwei aussichtsreiche Erstrundenpicks in der NHL im bevorstehenden Sommer.

 

Bärenstarkes erstes deutsches Drittel, spätes Gegentor

 

Das deutsche Team wollte gut ins Turnier starten, um letztlich die vergangenen beiden Top Platzierungen mit dem sechsten Platz zu wiederholen. Schweden als letztmaliger Bronzemedaillengewinner war Favorit in der heutigen Partie und Deutschland musste sich erst an die kleinere Eisfläche gewöhnen. Das DEB-Team setzte erste sehenswerte Akzente und hielt sehr gut mit in den Anfangsminuten. Lekkerimäki verbuchte die erste gute Gelegenheit, doch Nikita Quapp war zur Stelle. Auf der Gegenseite musste Goalie Lindbom gleich zwei Mal eingreifen. Die einzige Schwäche bei den Tre Kronor, wenn man überhaupt davon sprechen kann, könnte in der Defensive liegen.

 

Mitte des Drittels fand Schweden immer besser ins Spiel und überbrückte die neutrale Zone sehr passsicher. Deutschland demonstrierte solide Abwehrarbeit gegen gut eingespielte Skandinavier, die nun in Unterzahl agieren mussten. Julian Lutz hatte gleich eine Top Chance auf seinem Schläger nach perfekten Assists der Heigl Brüder. Es gab unfassbar tolle Gelegenheiten im Sekundentakt für die Jungs um Headcoach Tobias Abstreiter, die aber nun selbst einen Spieler in der Kühlbox sitzen hatten. Schweden zog das Powerplay sehr strukturiert und mit schnellem Passspiel auf. Insgesamt entwickelte sich eine rasante Begegnung auf extrem hohem Niveau. 

 

Auch im zweiten Powerplay zeigte das DEB-Team tolle ansehnliche Aktionen und hätte sich inzwischen die Führung verdient gehabt, wenn nicht der schwedische Keeper so gut gehalten hätte. Carlsson marschierte dann in genialer Manier durch die deutschen Spieler hindurch, eine Augenweide!

 

21,5 Sekunden vor der Sirene trudelte dann die Scheibe mehr als unglücklich hinter Nikita Quapp ins Gehäuse. Torschütze war Engstrom und der Spielverlauf wurde etwas auf den Kopf gestellt, was auch die Schussstatistik ausdrückte.

 

Leidenschaftliches DEB Team

 

Im zweiten Drittel musste Deutschland an sein bisheriges Auftreten anknüpfen, um den knappen Rückstand wettzumachen. Julian Lutz brachte es auf den Punkt: “We played good. We showed that we can play against them, we had big chances. Some plays went well. We stick with our system.” 

 

Schweden hielt den Druck aufrecht, doch auch das deutsche Team zeigte seine Klasse. Nikita Quapp hielt was zu halten war, Carlsson kurvte wie an einer Schnur gezogen durch die Zonen und der unwiderstehliche Bystedt sauste coast to coast auf Quapp zu. Der zweimalige U-20 Weltmeister war tonangebend bei 5 gegen 5 und war bei den Bullys vor dem deutschen Gehäuse stets brandgefährlich.

 

Lysell und Ohgren hätten im Duett fast den zweiten Treffer markiert und der Favorit erspielte sich Chancen im Minutentakt, auch weil sich schlittschuhläuferisch im Vorteil waren und meistens ihre beiden ersten Formationen aufs Eis brachten und damit noch dominanter vorgingen. Der nächste Treffer war nur eine Frage der Zeit, doch erst gab es das dritte Powerplay für Deutschland, um selbst wieder Akzente zu setzen. Dies klappte nun nicht mehr so gut wie im ersten Drittel, man musste sich auch einem Konter erwehren und Quapp parierte souverän den Penalty gegen Lysell.

 

Nun gab es doppelte numerische Überlegenheit der Schweden: die drei Jungs verteidigten leidenschaftlich und überstanden diese sehr brenzlige Konstellation schadlos. Es blieb weiterhin nur beim engen Rückstand.

 

Aufopferungsvoller Kampf wird nicht belohnt

 

Mal schauen, ob das nächste Powerplay für Deutschland Früchte tragen würde. Man stand schnell und lange in der Formation und erarbeitete sich etliche gute Gelegenheiten, doch bislang noch ohne Fortune. Van Calster hatte die größte Chance zum Remis, es sollte einfach nicht gelingen, die Hartgummischeibe zu versenken.

 

Die ersten Minuten gehörten ganz klar dem deutschen Team, das voll engagiert aus der Kabine kam. Nun versuchte der Favorit dank gutem Kombinationsspiel die Entscheidung zu erzwingen. Neun Minuten vor dem Ende gab es dann schon wieder eine Megachance für Deutschland, doch der Puck wollte nicht ins Tor und jetzt agierte Schweden erneut in Überzahl, bei dem sich Deutschland schadlos hielt. Knapp sechs Minuten vor dem Ende gab es nochmal Powerplay für das DEB-Team, das war wohl die letzte Möglichkeit, heranzukommen.

 

Die Zuschauer waren begeistert ob der Klasse Leistung von Deutschland und wünschten sich hier noch mehr Eiszeit. Die Chancenverwertung war das Problem bisher. Quapp verließ das Eis und das Gehäuse von Lindbom war wie verhext. Beide Goalies wurden als beste Spieler des Tages geehrt.

 

IIHF_U20 2022, 27.12.2022

Deutschland - Schweden 0:1 (0:1|0:0|0:0)

 

Tore:

0:1 |20| Engstrom (Bystedt)

 

1. Drittel Statistik:      13:16 Schüsse, 11:18 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

2. Drittel Statistik:      2:18 Schüsse, 9:12 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

3. Drittel Statistik:      13:10 Schüsse, 6:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:4

 

Haupt-Schiedsrichter: Campbell (CAN) / Hronsky (SVK)

 

Aufstellung:

 

Deutschland: Quapp, Bidoul, van der Linde, Bader, Heigl Nikolaus, Heigl Thomas, Klein, Waser, Proske, van Calster, Lutz, Sinn, Bettahar, Hördler, Del Monte, Hauf, Krening, Kechter, Oswald.

 

Schweden: Lindbom, Engstrom, Sjöholm, Robertsson, Oscarson, Pettersson Oskar, Odelius, Sandin-Pellikka, Karlsson, Bystedt, Rosen, Pettersson Elias, Jansson, Ohgren, Östlund, Lysell, Noren, Stjernborg, Wagner, Lekkerimaki.

 


 

Weitere Spiele:

 

Finnland - Slowakei 5:2 

 

Nachdem Finnland gestern in der Verlängerung gegen die Schweiz verlor, gab es heute einen 5:2 Sieg gegen die Slowakei. Kapitän Oliver Kapanen und Joakim Kemell konnten mit jeweils einem Tor und einer Vorlage zum Sieg beitragen. Sami Paivarinta, Jani Nyman und Brad Lambert trafen ebenfalls für Finnland.

 

Lamsa: "Wir haben heute bei Null angefangen iund ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, vorallem die Energie die wir heute hatten, taktisch waren wir besser und haben die richtigen Entscheidungen getroffen."


 

Österreich - Tschechien 0:9

 

Österreichs U20 Herreneishockey Nationalteam verliert sein zweites Match bei der U20 WM in Halifax (CAN) gegen Tschechien mit 0:9. Nächster Gegner für die ÖEHV-Auswahl ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag WM-Gastgeber Kanada, ehe es am Freitagabend gegen Deutschland geht.

 

Kirk Furey, Head Coach Österreich: "Wir sind heute als Team besser aufgetreten, das Resultat ist leider ähnlich hoch ausgefallen. Wir haben Schritte in die richtige Richtung gemacht, weil wir als Team besser zusammengehalten haben.

 

Das war wieder ein hartes Spiel, Tschechien ist ein schnelles Team, aber wir haben nicht aufgegeben. Wir müssen nach vorne schauen. Es ist kein Geheimnis, dass es am Freitag gegen Kanada schwierig wird, aber das Spiel wird für die Jungs eine gute Erfahrung. Wir werden unser Bestes geben, um Anpassungen vorzunehmen.

 

Wir müssen gegen Kanada mental voll da sein. Wir haben heute phasenweise gezeigt, dass wir mental da sind, haben aber natürlich zu viele Gegentore erhalten, aber die Jungs sollten stolz auf ihren gezeigten Einsatz sein. Nun heißt es, uns gut auf die Kanada-Partie vorzubereiten!"

 


 

Schweiz - Lettland 3:2

 

Die Schweizer U20-Nationalmannschaft ging bereits früh gegen die Letten in Führung. Louis Robin sorgte für den ersten Schweizer Treffer. Anschliessend überstand die Schweiz eine Strafzeit gegen Jeremy Jabola, aber nur kurz darauf musste Kevin Pasche ein erstes Mal hinter sich greifen. Dans Locmelis glich das Spiel in der 14. Minute aus.

 

Ausgeglichen ging es in den Mittelabschnitt, in welchem Mischa Ramel kurz vor Spielhälfte wegen unkorrekter Ausrüstung und damit für Spielverzögerung eine Zehn-Minuten-Strafe kassierte. Bitter für die Schweizer Jungs. Es wurde aber nicht besser. Dario Sidlers Halten in der 37. Minute wurde geahndet und 63 Sekunden später erhöhte Darels Dukurs auf 1:2. SCB-Verteidiger Nick Meile war zu spät in Position und konnte den Treffer nicht verhindern. Für Lettland war es die erstmalige Führung in dieser Partie.

 

Zum Schluss des Mitteldrittels und auch im letzten Abschnitt versuchte das Team von Marco Bayer das Spiel zu leiten und immer wieder Chancen zu kreieren. Doch sie blieben stets am stark aufspielenden Goalie Patriks Berzins hängen. Kevin Pasche verliess sein Tor zwei Minuten vor Schluss zugunsten eines sechsten Feldspielers und es klappte doch noch mit dem Ausgleich! Rodwin Dionicio traf von der blauen Linie exakt ins Netz. Berzins hatte keine Abwehrchance. In der Overtime hatten beide Teams ihre Möglichkeit, doch es ging ins Penaltyschiessen. Erst der siebte Penalty der Schweiz entschied das Spiel. Liekit Reichle war der Matchwinner und holte für die Schweiz den wichtigen Zusatzpunkt.

 

Nun hat die Schweiz vier Punkte, Lettland lediglich einen. Falls die Letten gegen die Slowakei gewinnen sollten, würden sie punktemässig mit der Schweiz gleichziehen. Umso wichtiger ist es für die Eisgenossen, dass sie nun die direkte Begnung mit Lettland für sich entscheiden konnten. Die Schweiz hat sich dank den beiden Siegen in eine komfortable Situation in Richtung Viertelfinale manövriert.

 


 



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The International Ice Hockey Federation (IIHF; French: Fédération internationale de hockey sur glace; German: Internationale Eishockey-Föderation) is a worldwide governing body for ice hockey and in-line hockey. It is based in Zurich, Switzerland, and has 81 member countries.

 

Die 47. Eishockey-Weltmeisterschaften der U20-Junioren 2023, der Top-Division der Weltmeisterschaft findet vom 26. Dezember 2022 bis zum 5. Januar 2023 in Halifax und Moncton statt.

 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.

 

 

 

 

 

 

 

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