Der Kader der Linzer war eigentlich schon komplett, doch die Chance den talentierten Stürmer an die Untere Donaulände zu lotsen, ließen sie sich nicht entgehen. Trainer Rob Daum wurde dank seiner Verbindungen in Nordamerika auf den Angreifer aus der Collegeliga aufmerksam. Der 185cm große und 88 kg schwere Loik wurde in Kanada geboren, da seine Mutter aber eine Österreicherin ist hat er auch einen österreichischen Pass und gilt daher in der Erste Bank Eishockey Liga auch als heimischer Spieler.
Loik hat in den letzten vier Jahren an der Penn State University gespielt und nach dem Ende der Collegezeit wechselt er nun ins Profi Eishockey. In der Juniorenliga BCHL wurde er 2012 Meister, danach setzte er seine Ausbildung am College fort. Der Angreifer gilt als harter Arbeiter in guter physischer Verfassung und einem harten, platzierten Schuss. „Wir hoffen natürlich, dass er sich als ein ähnlicher Glücksgriff erweist wie zuletzt Brian Lebler, den wir ja auch als unbekannten Mann aus Nordamerika holten“, ist Manager Christian Perthaler zuversichtlich. „Dennoch wird Curtis Loik Zeit benötigen, ehe er sich an das europäische Eishockey und die Gangart in der Erste Bank Eishockey Liga gewöhnt hat.“
Der Kader der LIWEST Black Wings ist mit dem Neuzugang Loiks komplett und umfasst insgesamt 30 Spieler. Damit kann Trainer Rob Daum in der kommenden Saison aus dem Vollen schöpfen, was auch dringend notwendig sein wird. „Wir haben einen sehr dichten Terminplan, mit vielen Spielen während der Woche“, erklärt Christian Perthaler. „Da wird Regeneration wichtig sein und wir haben geplant, dass wir immer wieder Spieler pausieren lassen, damit sie Kräfte sammeln können. Das betrifft nicht nur die jungen Spieler, sondern auch die arrivierten Cracks bzw. die Legionäre in unserer Mannschaft.“
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