Torreiches Spiel am 48. DEL2 Spieltag in Landshut

 

DEL2 (CD) Einen spannenden 48. Spieltag der DEL2 Saison 2022/2023 sahen die Zuschauer am Sonntag Nachmittag torreichen Partien in Landshut und Weißwasser.

 

 

(Foto: Ralf Schmitt)

 


 

Was für ein packender Schlagabtausch! Der EV Landshut hat zusammen mit deutlich über 4000 Eishockey-Fans am Faschingssonntag in der Fanatec Arena ein rauschendes Eishockey-Fest gefeiert. Zwar reichte den Rot-Weißen einen 5:1-Vorsprung nicht für den „Heimdreier“, doch in der Verlängerung besorgte Jack Doremus unter ohrenbetäubendem Jubel der Fans den 6:5-Siegtreffer. Der EVL rangiert damit weiterhin auf Tabellenplatz sieben, ist nun aber punktgleich mit dem Rangsechsten EC Bad Nauheim.

 

„Es ist ärgerlich, dass wir keine drei Punkte geholt haben. Nach dem 5:1 haben wir Krefeld zwei Geschenke gegeben, dafür wurden wir eiskalt bestraft. Dadurch haben sie die zweite Luft bekommen. Am Ende freut es mich aber sehr, dass wir den Zusatzpunkt geholt haben. Der kann am Ende ganz wichtig für uns sein“, bilanzierte EVL-Headcoach der an diesem Abend zugunsten von Goalie Luka Gracnar auf Tyson McLellan verzichtete. Der US-Amerikaner saß als überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne.

 

Beide Teams lieferten sich von Beginn an ein temporeiches und packendes Duell mit besten Torchancen auf beiden Seiten. Den Torreigen eröffnete schließlich Thomas Brandl (6.), Krefeld schlug in Person von Zach Magwood (12.) im Powerplay zurück. Aber der EVL hatte längst großen Spaß an diesem Eishockey-Spiel gefunden und ließ es offensiv mächtig krachen. Erst brachte Brett Cameron die Hausherren zum zweiten Mal in Führung (14.), dann legten die Rot-Weißen ein furioses zweites Drittel hin. Samir Kharboutli unmittelbar nach Wiederbeginn, sowie erneut Cameron (25.) und Brandl (30.) schraubten den Spielstand auf 5:1 – was für ein Lauf! Jetzt war die Fanatec Arena ein echtes Eishockey-Tollhaus!

 

Doch wer jetzt gedacht hatte, der EVL hätte die drei Punkte bereits im Sack, hatte sich geschnitten. Nur 108 Sekunden nach dem fünften Landshuter Treffer brachte ein Unterzahltor von Odeen Peter Tufto die Krefeld Pinguine zurück ins Geschäft. Und damit noch nicht genug: Nach einer Landshuter Bankstrafe schlugen die Pinguine zum zweiten Mal in Überzahl zu. Alexander Weiß brachte Krefeld auf 3:5 heran (37.). Dagegen konnte der EVL seine Powerplaysituation zu Beginn des Schlussabschnitts nicht nutzen – nicht nur in Bezug auf die „Special Teams“ hatten die Pinguine jetzt Oberwasser. Und so wurde es nochmal richtig spannend.

 

Während Landshut die Präzision im letzten Drittel fehlte, markierte Dennis Miller acht Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer. Natürlich hatten die Pinguine jetzt das Momentum auf ihrer Seite und profitierten davon kurz vor Schluss. Als Torhüter Hendrik Hane bereits für einen zusätzlichen Feldspieler Platz gemacht hatte, nutzte Zag Magwood die Gunst der Stunde – 5:5, Verlängerung! In der Overtime startete dann Jack Doremus richtig durch! Im ersten „Eins gegen Eins“ mit Pinguin-Goalie Hane blieb er noch zweiter Sieger, doch im nächsten Anlauf wuchtete er die Scheibe in die Maschen! Der EVL hatte den Zusatzpunkt unter Dach und Fach gebracht.

 

 
EV Landshut: Gracnar, Vogl; Pageau, Brückner, Schwarz, Dersch, Stowasser, Pavlu, Reich; Cameron, Doremus, Kharboutli, Mayenschein, Forster, Mühlbauer, Pfleger, Kornelli, Eckl, Bruch, Brandl.

 

EV Landshut – Krefeld Pinguine 6:5 n.V. (2:1, 3:2, 0:2, 1:0)
Tore: 1:0 (6.) Brandl, 1:1 (12.) Magwood, 2:1 (14.) Cameron, 3:1 (21.) Kharboutli, 4:1 (25.) Cameron, 5:1 (30.) Brandl, 5:2 (31.) Tufto, 5:3 (37.) A. Weiß, 5:4 (53.) Miller, 5:5 (59.) Magwood

Zuschauer: 4.237

 


(Foto: Mario Wiedel)

 

Wölfe gehen in Regensburg leer aus

 

In einem weiteren wichtigen Aufeinandertreffen im Kampf um die Pre- Playoff-Plätze taten sich die Selber Wölfe schwer gegen die clever auftretenden Regensburger. Vor allem in der Offensive fehlte über weite Strecken der Biss, um die Domstädter vor ernsthafte Probleme zu stellen. Nachdem man im letzten Drittel mit einem Powerplay- Treffer nochmal für Hoffnung sorgte, kassierte man erneut einen ärgerlichen Gegentreffer und fand keinen Weg mehr, ein weiteres Mal zum Ausgleich zu kommen.

 

Eisbären Regensburg – Selber Wölfe 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)
Tore: 1:0 (2.) Osterberg, 1:1 (50.) Miglio, 2:1 (57.) Petr Pohl, 3:1 (60.) Gajovsky

Zuschauer: 4.644

 


 

 

3:2! Eispiraten mit Auswärtssieg in Freiburg

 

Die Eispiraten Crimmitschau haben sich am heutigen Sonntagabend mit 3:2 bei den Wölfen Freiburg durchgesetzt und im Kampf um die Pre-Playoffs unglaublich wichtige Punkte geholt. Durch den zweiten Sieg unter dem neuen Headcoach Jussi Tuores konnten die Westsachsen ein

6-Punkte-Wochenende einfahren.

 

EHC Freiburg – Eispiraten Crimmitschau 2:3 (1:0, 0:2, 1:2)
Tore: 1:0 (12.) Cressey, 1:1 (21.) Lemay, 1:2 (54.) Scalzo, 2:2 (56.) Otten, 2:3 (58.) Gams

Zuschauer: 1.953

 


 

Huskies siegen in Bayreuth

Im Duell des Tabellenführers beim Schlusslicht konnten die Kassel Huskies am 48. Spieltag den nächsten Sieg feiern. Mit 1:5 (0:1, 1:1, 0:3) behielten sie am Ende die Oberhand bei den Bayreuth Tigers.

 

Bayreuth Tigers – EC Kassel Huskies 1:5 (0:1, 1:1, 0:3)
Tore: 0:1 (11.) Schlenker, 0:2 (31.) Spitzner, 1:2 (37.) Järveläinen, 1:3 (47.) Faber, 1:4 (58.) Keck, 1:5 (59.) McGauley

Zuschauer: 923

 


 

Eislöwen feiern Derbysieg in Weißwasser

 

Die Dresdner Eislöwen bleiben unter Cheftrainer Petteri Kilpivaara weiter ungeschlagen. Das Sachsenderby bei den Lausitzer Füchsen haben die Dresdner am Sonntagabend mit 4:3 nach Penaltyschießen gewonnen. Es ist der fünfte Sieg in Folge für die Eislöwen.

 

Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein harter Kampf. Weißwasser hat sehr gut angefangen und wir hatten Probleme im ersten Drittel. Im zweiten Drittel sind wir besser geworden, aber Weißwasser hat es uns weiter sehr schwer gemacht. Im dritten Drittel bekommen wir das 1:3, aber Hut ab für meine Mannschaft, wie sie noch zum Ausgleich kommt. Sie haben gekämpft und daran geglaubt. Mich freut es auch für Jordan Knackstedt, dass er den Ausgleich und das Siegtor erzielt hat. Er arbeitet sehr viel für das Team und geht sehr gut voran.“

 

Lausitzer Füchse – Dresdner Eislöwen 3:4 n.P. (1:0, 1:0, 1:3, 0:0, 0:1)
Tore: 1:0 (7.) Scheidl, 2:0 (26.) Mäkitalo, 2:1 (25.) Postel, 3:1 (52.) Hördler, 3:2 (55.) Petersen, 3:3 (56.) Knackstedt, 3:4 (GWS) Knackstedt
Zuschauer: 2.975

 


 

EC Bad Nauheim – ESV Kaufbeuren 2:3 (1:0, 0:2, 1:1)
Tore: 0:1 (2.) Coffman, 1:1 (31.) Appendino, 1:2 (39.) Schweiger, 2:2 (56.) Vause, 2:3 (58.) Lewis

Zuschauer: 1.946

 

Heilbronner Falken – Ravensburg Towerstars 3:2 (1:2, 0:0, 2:0)
Tore: 0:1 (2.) L. Latta, 0:2 (7.) Czarnik, 1:2 (20.) Kirsch, 2:2 (47.) Della Rovere, 3:2 (51.) Valentini

Zuschauer: 1.491

 

 


 

Aktuelle Tabelle:

 

 

 



Deutsche Eishockey Liga2 (DEL2)

Die Deutsche Eishockey Liga2 (DE2L) ist die zweithöchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wird seit der Saison 2013/2014 durch die Eishockeybetriebsgesellschaft ESBG betrieben. eishockey-online.com ist ein führendes deutsches Eishockey Magazin und berichtet aktuell über die DEL2.

 

Weitere interessante Links:

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von eishockey-online.com aus den deutschen Eishockeyligen.

www.eishockey-deutschland.info - Informationen über alle Weltmeisterschaften und olympischen Spiele seit 1910.


 

 

 

 

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