DEL2 - Pinke Charity Trikots der Starbulls Rosenheim werden versteigert

(DEL2-Rosenheim) Die Rosenheim Starbulls spielten am 04.10.2015 in extra von eishockey-online.com angefertigten pinken Charitytrikots, die für einen Guten Zweck versteigert werden. Die EBay Auktionen werden heute ab 19:15 Uhr beginnen.

 

Im "pinken Oktober", dessen Ursprung aus den USA kommt haben sich auch die Starbulls aus Rosenheim aus der DEL2 in Kooperation mit eishockey-online.com mit einer einzigartigen Charityaktion beteiligt und sind am vergangenen Sonntag vor 2.413 Zuschauer im Kathrein Stadion gegen den EC Bad Nauheim in pinken Eishockeytrikots aufgelaufen.


Derartige Aktionen werden normaler Weise nur in der DEL (z.B. Berlin, Hamburg, Köln) durchgeführt. eishockey-online.com veranstaltet aber seit Jahren derartige Spiele (Bayernliga, Oberliga) und hatte sich mit den Starbulls Rosenheim frühzeitig für ein derartiges Charity-Event geeinigt.



Die Gameworntrikots werden ab heute Abend auf EBay angeboten. Der Erlös geht an den eishockey-online hilft e.V. und wird danach an das Kinderheim "Schöne Aussicht" in Rosenheim weiter geleitet.



>>> Hier geht´s direkt zu den Ebay Auktion von eishockey-online hilft e.V. <<<

 

 

 



 

Das "pinke Spiel in Rosenheim" 04.10.2015

 

Der dritte Spielabschnitt war schon über 17 Minuten alt, als Wade MacLeod von der blauen Linie abzog und die Scheibe unhaltbar in den Winkel des Bad Nauheimer Tores drosch. Das in Entstehung und Abschluss lehrbuchmäßige Powerplaytor konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Überzahlspiel der Starbulls Rosenheim an diesem Wochenende über weite Strecken nicht das Gelbe vom Ei war. Immerhin verhinderte MacLeod mit seinem vierten Saisontor nach der 2:5-Niederlage am Freitagabend bei Tabellenführer Frankfurt ein Null-Punkte-Wochenende seiner Farben.

 

Beim Stand von 4:4 ging es in die Verlängerung. Dabei versäumten es die für einen guten Zweck in pink-schwarzen Trikots angetretenen Rosenheimer, den Zusatzpunkt einzutüten. Klare Überlegenheit und ein halbes Dutzend aussichtsreicher Abschlusssituation reichten nicht, um den starken Gästekeeper Mikko Römä noch einmal zu überwinden. Die größte Chance zum Siegtreffer hatte Maximilian Vollmayer, der sich bis vor das Gästetor durchgetankt hatte, dann aber die Scheibenkontrolle verlor.

 

Im Penaltyschießen zeigte Nauheims Dusan Frosch, dass er auf dem besten Wege ist, zum Liga-Leader in dieser Disziplin aufzusteigen. Er versenkte den ersten und vierten Versuch der Gäste eiskalt und stellte so den 5:4-Auswärtserfolg sicher. C.J. Stretch, der mit dem ersten Penalty für Rosenheim ebenfalls erfolgreich war, scheiterte bei seinem zweiten Versuch an Mikka Römä.

 

Gästekeeper Mikka Römä hatte aber nicht nur in der Verlängerung und im Penaltyschießen großen Anteil am Bad Nauheimer Erfolg. Im ersten Spielabschnitt musste der finnische Schlussmann zahlreiche Reflexe auspacken, um sein Team vor einem hohen Rückstand zu bewahren. Teufel-Coach Petri Kujala gestand nach dem Spiel ein, dass sein Team Glück hatte, in der ersten Pause nicht schon mit 5:1 im Hintertreffen zu liegen. Zwar gelang Bad Nauheim mit dem ersten Angriff durch den humorlos abschließenden Dustin Cameron die frühe Führung (3.), die Starbulls erholten sich von dieser kalten Dusche aber schnell. Stefan Loibl nach feinem Zuspiel von Veisert aus dem linken Anspielkreis (6.) und Wade MacLeod im Nachsetzen frei vor dem Gästetor (14.) sorgten für die hochverdiente Rosenheimer Führung.

 

Das deutlich aggressivere und sehr frühe Forechecking der Gäste ab Beginn des zweiten Spielabschnitts schmeckte den Starbulls Rosenheim dann aber überhaupt nicht. In Überzahl entfachten die Gäste schließlich auch mehr und mehr Druck und wurden nach einem Pfostenschuss von Frosch mit dem verdienten Ausgleichstreffer zum 2:2 durch Vitalij Aab belohnt (31.). Rosenheim konnte erst in den letzten Minuten des zweiten Spielabschnitts wieder offensive Akzente setzen – aber was für welche: Erst traf MacLeod nur den Innenpfosten, von wo aus das Hartgummi wieder ins Spielfeld zurücksprang, dann war Gästekeeper Rämö bei einem Schuss von Zick schon geschlagen, die Scheibe hoppelte aber am Pfosten vorbei. Sekunden später hämmerte Christian Neuert dann die Scheibe doch noch trocken aus dem rechten Bullykreis zum 3:2 ins Netz. Die Führung hatte jedoch ganz 23 Sekunden bestand. Nauheims Nick Dineen bediente mit viel Übersicht Dustin Cameron und der veredelte das Zuspiel frei vor Steinhauer eiskalt zum 3:3.

 

Auch nach der zweite Pause fanden die Starbulls zunächst wenig Mittel gegen die zweikampfstarken Gäste aus Hessen. Dass Josef Frank bei Nauheimer Überzahl per Schlittschuh seinen eigenen Torwart tunnelte, war aber einfach nur Pech. Harald Lange bekam den Treffer zum 3:4 gutgeschrieben. In einer turbulenten Schlussphase mit einigen fragwürdigen Strafzeiten auf beiden Seiten zeigten die Starbulls Rosenheim dann aber Moral und sicherten sich trotz einer über 60 Minuten eher durchwachsenen Gesamtleistung absolut zurecht noch einen Punkt.

 

 


Mehr Informationen über die Starbulls Rosenheim finden Sie hier...

 

Anzeige