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DEL - Niederlage nach Verlängerung: Krefeld Pinguine – Iserlohn Roosters 2:1 n.V. (0:0/0:0/1:1)

(DEL-Iserlohn) Krefeld – Nach sieben Erfolgen in Serie verlieren die Iserlohn Roosters mal wieder ein Westderby gegen die Krefeld Pinguine. Hauptgrund: Tomas Duba im Tor des Teams vom Niederrhein und die mangelnde Chancenverwertung.

Sichtlich angespannt starteten die Sauerländer ins Westderby, testeten die eigene Leistungsfähigkeit und die des Gegners zum Beginn des Matches ab. Zum obligatorischen Selbstvertrauen fanden sie in den ersten zwanzig Minuten nie. Trotzdem hatten die Blau-Weißen die besseren Chancen, vermochten es aber nicht, aus ihrer unverkennbaren spielerischen Überlegenheit, Tore zu machen. Nick Petersen hatte gemeinsam mit York und Blank drei hochkarätige Möglichkeiten, allein der Abschluss fehlte. Das galt auch für Hamill nach 6:35 Minuten, zum Ende des einzigen Iserlohner Powerplays im Auftaktdrittel, oder für den Konter von Bassen und Friedrich in der 19. Spielminute. Mehr Schüsse, mehr Reboundarbeit vor dem gegnerischen Tor hätten ebenfalls geholfen. Krefeld war, anders als Wolfsburg und Köln, nicht in der Lage auch nur annähernd Druck auf die scheibenführenden Iserlohner Verteidiger beim Spielaufbau zu machen, was leider nur langsam für mehr Mut beim Pasanen-Team sorgte. Natürlich hatten auch die Gastgeber ihre Chancen – durch Schüsse – die im schlimmsten Fall Chet Pickard souverän parieren konnte.

Auch Abschnitt zwei startete mit Iserlohner Torgefahr. Petersen nach wenigen Sekunden, Blank, dem Krefelds Keeper Duba die Show stahl, und Jaspers – das sind die blau-weißen Möglichkeiten allein in den ersten fünf Minuten. Aber auch im neunten Drittel in Folge will die Scheibe nicht über die Linie gehen. Das förderte gleich anschließend den Risikowillen. Drei Konterchancen der Gastgeber wehrten die Sauerländer ab, wurden danach auch mit der eigenen Offensivaktivität wieder deutlich vorsichtiger. Unnötige Strafen führten zu Unterzahlmomenten, die Krefeld gegen ein gutes Iserlohner Penaltykilling nicht zu nutzen wusste. Es fehlte weiter das Erfolgserlebnis, das in dieser Partie alles zu Gunsten der Waldstädter verändern würde.



Weil aber auch diese Chance ungenutzt verstrich, ging das Zittern weiter – bis zur 46. Minute. Dann bescherte sich Krefeld eine doppelte Unterzahl, Driendl und Fischer saßen draußen, als Blank, der Ex-Pinguin, die Lücke fand und seine Jungs endlich erlöste. Die anschließende einfache Überzahl wusste der IEC aber genauso wenig zu nutzen, wie eine zweite doppelte Powerplay-Möglichkeit etwas mehr als eine Minute später. Die ungenutzte Gelegenheit sollte sich rächen. Zwar kämpfte sich das Team in die Schlussphase der Partie, als noch 3:59 Minuten auf der Uhr standen, die Iserlohner Defensive die Scheibe nicht aus der eigenen Zone bekam, kam der Schuss von der blauen Linie, Kretschmann bekam den Schläger ran und der Puck trudelte ins Tor. Alles wieder offen! Da keine der beiden Mannschaften anschließend mehr ein Risiko eingehen wollten, ging’s in die Verlängerung. Da hatten die Pinguine gleich zu Beginn eine XXL-Gelegenheit, bevor Macek gefährlich am kurzen, linken Pfosten der Pinguine auftauchte, Duba aber die Ecke zumachte. Die letztendliche Entscheidung fiel dann aus Iserlohner Sicht in Unterzahl. Caporusso saß wegen Haltens auf der Strafbank, Powerplay der Pinguine mit einer Reboundchance für Vasiljevs, die sich der lettische Olympionike nicht nehmen ließ. So blieb den Roosters beim Tabellenletzten nur ein Punkt.

Die Statistik:
Pinguine: Duba – Hanusch, St-Pierre; Valentine, Fischer; Supis, Sonnenburg, Mebus – Pietta, Schymainski, Koziol; Hirtubise, Hauner, Collins; Driendl, Kretschmann, Vasiljevs; Hagos, Weihager

Roosters: Pickard – Shevyrin, Raymond; Côté, Lavallée; Périard, Teubert; Button – Bassen, Connolly, Friedrich; York, Petersen, Blank; Jaspers, Caporusso, Macek; Hamill, Ross, Dupont

Schiedsrichter: Aumüller (Waldkraiburg), Bauer (Nürnberg)

Tore: 0:1 (55:08) Blank (Raymond, York/5:3), 1:1 (56:01) Kretschmann (Hagos, Fischer), 2:1 (63:59) Vasiljevs (Schymainski, Pietta/4:3)

Strafen: Pinguine: 18; Roosters: 10

Zuschauer: 4.736



Quelle: www.iserlohn-roosters.de






 

 

 

 


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