Thomas Sabo Ice Tigers 2-3 Adler Mannheim (1:0) (1:1) (0:2)

Die Adler Mannheim haben sich als erste Mannschaft für das DEL Viertelfinale durchgesetzt und gewinnen durch ein Überzahltor von Yanick Seidenberg 24 Sekunden vor dem Ende mit 2:3 in Nürnberg.

Das Team von Andreas Brockmann hatte die Partie mit Schwung und Druck begonnen und konnten durch Dusan Frosch bereits nach 3 Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Mannheim liess sich aber durch den frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und agierte weiterhin kampfbetont und hart in den Zweikämpfen. Das Spiel war über die gesamte Spielzeit sehr ausgeglichen und von harten aber fairen Zweikämpfen geprägt.

Im zweiten Drittel konnten die Mannheimer bereits nach 50 Sekunden durch Nicholas Dimitriakos bei einer 5:3 Überzahlsituation den Ausgleichstreffer erzielen. In der 28. Minute stellte Colin Beardsmore erneut die Führung für die Thomas Sabo Ice Tigers her. Das letzte Drittel sollte das von Yanick Seidenberg werden, er war es, der in der 48. Minute nach einem Durcheinander vor dem Tor von Patrick Ehelechner den Puck zum Ausgleich über die Linie schob.

Nach einer sehr fragwürdigen Strafzeit drei Minuten vor dem Ende durch Willi Schimm für die Nürnberger war es dann zum zweiten Mal Yanick Seidenberg der mit seinem Gamewinning Goal 24 Sekunden vor dem Ende in Überzahl sein Team ins Playoff Viertelfinale schoss und die Nürnberger somit in den Urlaub schickte. 

Es bleibt dabei, dass im siebten Anlauf die Nürnberger keine Serie gegen Mannheim gewinnen können und somit war die Enttäuschung auf Seiten der Nürnberger sehr groß und der Unmut gegenüber die Schiedsrichterleistung dementsprechend hörbar. Die Adler Mannheim treffen im Viertelfinale jetzt auf die Düsseldorfer EG. 






Für den EHC München geht die erfolgreiche erste DEL Saison in Köln leider zu Ende. Nachdem das Team von Pat Cortina am letzten Mittwoch im drittlängsten DEL Spiel in der 3. Verlängerung durch ein Tor von Philip Gogulla mit 2:3 verloren hatte musste heute in der Lanxess Arena ein Sieg her. Das Vorhaben wurde von einem kompakt spielenden Team aus Köln verhindert.

Die Kölner Haie konnten das Spiel weitgehend bestimmten und gingen durch Tore von Gred Glaßen (12.) und Jason Jaspers (19.) bereits im ersten Drittel mit 2:0 in Führung und machten es somit den Münchner besonders schwer noch einmal zurück zu kommen. Der Ex Kölner Stephane Julien verkürzte zwar noch in der 25. Minute doch Torsten Anker (33.) und Christoph Ullmann (48.) beendeten die Bemühungen des EHC München. Die Schlussminute sorgte aber nochmals für Aufregung und Spannung. Jordan Webb war es der in 25 Sekunden mit zwei Treffern die Münchner auf 3:4 heranbrachten. Pat Cortina nimmt 24 Sekunden vor dem Abpfiff den Torwart aus dem Tor und versucht noch einmal alles aber es reicht leider nicht mehr. Wieder einmal hat der EHC wie schon so oft in dieser Saison bewiesen, dass bis zur letzten Sekunde gekämpft wird und mit Ihnen immer zu jeder Spielminute zu rechnen ist.

Christoph Ullmann trifft mit seinem Team auf die Grizzly Adams Wolfsburg und München fährt nach Hause und hat jetzt erstmal Urlaub kann aber sehr stolz auf die Saison als DEL Aufsteiger sein. In der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga qualifierte sich bislang noch nie ein Aufsteiger für die Playoffs.

Hervorzuheben ist auch die Tatsache, dass der EHC München über die komplette Saison auf sehr viele wichtige Stammspieler durch schwere Verletzungen verzichten musste und der Kader in München einfach aus finanziellen Gründen nicht die notwendige Tiefe bieten konnte wie dies in anderen Clubs der Fall ist. 





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