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Oberliga West - Bad Nauheim gewinnt alle Hessenduelle

Eishockey Oberliga West: Mit 3:2 (1:1, 2:1, 0:0) gewannen die Roten Teufel heute Abend ihr Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies und haben somit alle Hessenduelle der laufenden Saison für sich entschieden. Es war erneut ein spannendes Match mit vielen umstrittenen Szenen, in den Maaßen, Lavallee und Striepeke die Treffer für Bad Nauheim erzielten. Das erste Drittel begann sogleich mit offenem Visier und einem enorm hohen Tempo, das jedoch (wie im ersten Spiel in Kassel) in zwei Strafen nach nur vier Spielminuten gegen die Kurstädter mündete. Eine der beiden Powerplay-Situationen nutzte Huskies-Topscorer Manuel Klinge mit einem Blueliner, an dem Keller noch dran war, zum 1:0 aus. Die Gäste, die ohne Stanley, May, Wex und Pöpel antraten, antworteten aber prompt: nur 140 Sekunden später fälschte Jannik Striepeke einen Schlagschuss von Christian Franz unhaltbar für Martin Fous zum 1:1-Ausgleich ab. Nun entwickelte sich ein hochklassiges Match ohne viele Unterbrechungen, während das Spielgeschehen hin und her wog. Beide Goalies bekamen einiges zu tun, Markus Keller jedoch mit zunehmender Spieldauer immer mehr, aber der Nauheimer Goalie war stets auf dem Posten. Als die Huskies dem Führungstreffer nahe waren, stahl sich Manuel Weibler hinter dem Rücken der Abwehr davon und wurde von Alexander Baum mit einem langen Pass mustergültig bedient. Doch der EC-Stürmer scheiterte 15 Sekunden vor der ersten Sirene an Fous, so dass es mit einem gerechten Unentschieden in die Kabinen ging.

Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren noch einmal den Druck. Vor allem die Formation um Manuel Klinge tat sich hierbei hervor, so auch in der 25.Minute, als der Ex-Nationalspieler mit einem verdeckten Flachschuss zum 2:1 Markus Keller keine Chance ließ. Die Huskies drängten nun auf das dritte Tor, fanden in Keller aber immer wieder ihren Meister. In höchster Not musste der EC-Goalie in der 25.Minute gegen Roedger klären, als das Stadion schon den nächsten Treffer bejubelte. Erst in der 28.Minute kamen die Gäste durch Schwab erstmalig vor den Kasten von Fous, der mit der Fanghand glänzend rettete. Es bedurfte eines Weckrufs an das Gäste-Team in Form eines harten open ice Checks von Ketter an Vorel, der die Roten Teufel von eben auf jetzt völlig hellwach erschienen ließ. Nur Sekunden später bediente Kevin Lavallee den bestens postierten Michel Maaßen, der den 2:2-Ausgleich markierte. Dem aber noch nicht genug: nur 15 Sekunden später verzog Manuel Klinge, so dass sich eine 3-auf-1-Kontersituation für die Gäste ergab. Diesmal bediente Maaßen Kevin Lavallee, der zur 3:2-Führung einnetzte. Die Huskies waren nun völlig von der Rolle, während die Gäste nahe am vierten Treffer dran waren. Es ergaben sich einige gute Möglichkeiten hierzu, doch mit Glück und Geschick hielten die Hausherren das Ergebnis. Kassel brauchte bis zur 34.Minute, ehe erneut Roedger Markus Keller zu einer Großtat zwang, als jeder die Scheibe bereits im Netz sah. Schrecksekunde für die Huskies dann in der nächsten Szene: nach einem Zweikampf mit Kevin Lavallee an der Bande verdrehte sich Sven Valenti das Knie und musste mit der Bahre vom Eis getragen werden. Auch wenn es verdientermaßen für diese Aktion keine Strafe gab, zog sich der Referee den Unmut der Fans immer mehr auf sich, so dass es kurz vor der zweiten Pause mit einer kleinen Strafe gegen Lavallee nach einem Zweikampf mit Christ eine Konzessionsentscheidung gab. Die Überzahl nahmen die Huskies mit in die Kabine und kamen zuvor zu einer Großchance durch Sikora, die erneut Keller hielt.





Im letzten Drittel gab es zu Beginn eine weitere fragwürdige Strafe gegen Weibler, was die Hausherren aber nicht zu nutzen wussten. Die EC-Abwehr stand sicher und souverän, und als die Kurstädter wieder komplett waren, nahmen sie das Heft in die Hand. Weibler (46.) und Striepeke (48.) prüften Martin Fous, so dass die Roten Teufel der Vorentscheidung nahe waren. Kassel musste mehr tun, zeigte aber wenig Ideen. Die wenigen Fernschüsse, die durchkamen, hatte Keller allesamt sicher. Die ganz große Gelegenheit auf den Ausgleich bekamen die Huskies in der 54.Minute, als Tobias Schwab Petr Sikora am Alleingang hinderte, so dass es einen Penalty gab. Sikora vergab diesen aber, indem er den Schuss auf die Latte setzte. Bad Nauheim brachte fortan die Scheibe immer wieder hinten heraus und zermürbte sichtlich die Hausherren, denen die Zeit davon lief. Zudem kassierten nun auch die Nordhessen zwei Strafzeiten, womit sie sich selber schwächten. Aber auch die Gäste konnten die Powerplays nichtvorentscheidend nutzen, so dass es bis zum Ende spannend blieb. Exakt 65 Sekunden vor dem Schlusspfiff setzten die Huskies alles auf eine Karte und nahmen ihren Goalie für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Doch die Roten Teufel kämpften und brachten das Ergebnis über die Zeit. Somit fahren die Kurstädter auch den achten Derbysieg ein und haben gegen Frankurt und Kassel jeweils alle vier Spiele gewonnen. Als souveräner Tabellenerster geht es nun in die Endrunde, der Spielplan wird morgen Mittag vom Verband veröffentlicht.

Kassel Huskies - EC Bad Nauheim 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)

Tore:
1:0 (05:12) Klinge (Christ, Sikora) PP 5-4
1:1 (07:32) Striepeke (Franz)
2:1 (24:24) Klinge (Sikora)
2:2 (28:59) Maaßen (Lavallee)
2:3 (29:14) Lavallee (Maaßen)
Strafminuten: EJK 6 + 10 (Böhm) / ECN 10

Zuschauer: 5.637

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