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Oberliga West - Huskies weiter auf dem Vormarsch

Die Reise nach Hamm erwies sich für die Huskies und ihre gut 100 mitgereisten Fans als schweres Unterfangen. Daniel Lammel, Sportlicher Leiter der Huskies und Headcoach Jamie Bartman hatten unisono davor gewarnt, das Team des Tabellenletzten „auf die leichte Schulter zu nehmen“ und von Beginn an zeigte sich, warum diese Devise vollumfänglich zutraf. Die Huskies trafen auf eine wild entschlossene Hammer Mannschaft, denen man praktisch ansehen konnte, dass sie keinesfalls gewillt war, sich kampflos zu ergeben.
Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem die Huskies zwar optisch und technisch überlegen waren, die Eisbären jedoch vor allem kämpferisch voll dagegen hielten. Zudem hatten sie mit Benjamin Voigt ein Goalie in ihren Reihen, der einen absoluten Glanztag erwischt hatte und die Huskies mit zahlreichen Glanzparaden schier zur Verzweiflung trieb.

Folgerichtig bedurfte es auch einer Überzahlsituation, die den Huskies den verdienten Führungstreffer brachte. Alex Heinrich, der für den leicht verletzten Michael Christ in der ersten Reihe randurfte, traf aus kurzer Distanz gegen den chancenlosen Benjamin Voigt aus der Nahdistanz (22.).
Doch wer gedacht hatte, dass die Huskies nun den Torreigen eröffnen würde, sah sich getäuscht. Ein ums andere mal rückte nun auch Martin Fous in den Focus, der gleich mehrere Chancen der Eisbären abwehren musste. In der 40. Minute wäre es jedoch beinahe er selbst gewesen, der den Ausgleich der Eisbären begünstigt hätte. In Harakiri-Manier lief er aus dem Tor, um eine Scheibe an der Bande abzufangen, er fing diese auch ab, doch anstatt sie schnell zu spielen, verzögerte und verlor er die Scheibe an Christian Gose, der praktisch freie Bahn hatte.

Sein Schuss war jedoch nicht präzise genug, sodass es mit der knappen Führung für die Huskies ins letzte Drittel ging.
Dieses begann wieder voll und ganz nach dem Geschmack der Huskies, denn Manuel Klinge schnappte sich vom Bully weg die Scheibe und drosch diese per Schlagschuss nach nur sechs gespielten Sekunden (!) in die Maschen.




Doch auch mit der zwei-Tore-Führung war der „Drops noch nicht gelutscht“, denn die Eisbären waren keinesfalls gewillt, sich zu ergeben. Und sie wurden in der 45. Minute belohnt, als ihnen in doppelter Überzahl der Anschlusstreffer gelang.

Nikolas Bitter hatte von der blauen Linie abgezogen, die Scheibe aber nicht richtig getroffen. Per Zufall gelangte sie zu somit zu Karl Jasik, der nur noch einschieben musste.

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Eisbären kämpften weiter, die Huskies zeigten jedoch, dass sie einfach mehr Klasse in ihrem Kader haben, sodass sie das optisch überlegenere, weil abgeklärtere Team darstellten. Zudem leisteten sich die Eisbären nunmehr mehrere Undiszipliniertheiten und schwächten sich damit selbst.

Die Entscheidung fiel in der 58. Minute, als Florian Böhm ein feines Solo in Überzahl mit einem trockenen Handgelenkschuss zum 3:1 abschloss. Das 4:1 durch Alex Heinrich, nur 35 Sekunden später, beseitigte auch den letzten Zweifel dahingehend, dass die Huskies aus diesem Spiel als Sieger hervorgehen würden.

Am Sonntag, 18:30 Uhr, kommt es für die Huskies dann zum Spitzenspiel im Hessenderby gegen den EC Bad Nauheim.
Durch den Sieg in Hamm und die gleichzeitige Niederlage des EHC Dortmund haben die Huskies nunmehr Platz drei sicher und liegen einen Punkt hinter den Füchsen Duisburg, die am letzten Spieltag die Löwen Frankfurt empfangen.

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