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13. Heimniederlage für Hannover

Die Hannover Scorpions mussten am heutigen Dienstag auch die 13. Heimniederlage in Folge einstecken. Gegen den ERC Ingolstadt konnten sie nicht den lang ersehnten Heimsieg feiern, sondern mussten sich den Gästen aus Bayern am Schluss mit 1:3 (0:0, 1:1, 0:2) geschlagen geben. Für die Niedersachsen traf vor  2.415 Zuschauern lediglich Patrick Buzas. Zu wenig für kämpfende Hannoveraner, die sich lange gegen diese Niederlage zur Wehr setzten, vorne aber einfach keine weiteren Treffer markieren konnten. Der späte Führungstreffer sowie ein Empty-Net-Goal für den ERC in der Schlussminute besiegelten die Niederlage, die den Scorpions einen traurigen Rekord beschert.

Beide Teams tasteten sich nach dem Eröffnungsbully zunächst gegenseitig ab. Jonas Langmann, der heute im Scorpions-Tor den Vorzug vor Dimitri Pätzold erhielt, wurde in den ersten beiden Minuten aber gleich zwei Mal geprüft, parierte allerdings jeweils glänzend. Mit einem krachenden Schlagschuss im ersten Überzahlspiel leitete Sascha Goc dann die ersten Angriffe der Scorpions ein. Die Gäste aus Ingolstadt hatten sich jedoch schnell eingewöhnt und setzten die Hausherren mit ihrer körperbetonten Spielweise immer wieder gehörig unter Druck, was einige Scheibenverluste auf Seiten der Leinestädter zur Folge hatte. Doch die Abwehr arbeitete sehr konzentriert und so konnte der ERC kein Kapital aus seinen Aktionen schlagen. Dies beflügelte aber die Scorpions, die in der 11. Spielminute ein wahres Angriffsfeuerwerk abfackelten. Zunächst verpasste Andreas Morczinietz frei vor dem bereits geschlagenen Gäste-Torwart Ian Gordan, im selben Angriff scheiterten nacheinander Sascha Goc, Stephan Wilhelm und Scott King nur haarscharf. Diese Druckphase der Leinestädter überstanden also die Ingolstädter ihrerseits mit viel Glück. In er Folge erarbeiteten sich beide Mannschaften immer wieder Chancen, der verbissene Kampf um den Puck kennzeichnete aber die ersten 20 Minuten und daher ging es mit 0:0 in die 1. Drittelpause.

Die ersten langen Minuten des zweiten Spielabschnitts gehörten eindeutig den Gästen aus Ingolstadt. Der ERC schnürte die Leinestädter förmlich im eigenen Drittel ein, Goalie Jonas Langmann rettete gleich mehrfach in höchster Not. In der 19. Spielminute nahm Coach Toni Krinner eine Auszeit, von da an konnten sich die Hannoveraner nach und nach befreien und setzten sich ihrerseits mit mehreren guten Angriffen zur Wehr. Ein Tor wollte trotzdem auf beiden Seiten einfach nicht fallen. Auch das zweite Unterzahlspiel des Abends auf Seiten der Scorpions überstanden diese unbeschadet, doch es kostete viel Kraft, sich gegen die Angriffe der Gäste zu behaupten. Und als mit David Sulkovsky der dritte Spieler auf der Bank saß, rutschte der Puck trotz grandioser Parade von Jonas Langmann irgendwie doch über die Linie – zumindest reichte es für Schiedsrichter Stephan Bauer, der den Treffer sofort gab. Christoph Gawlik hieß der Torschütze auf Seiten der Gäste, der in der 37. Spielminute das 0:1 markieren konnte. Während sich die hannoverschen Fans noch über diesen Treffer ärgerten, lief bereits der Gegenangriff über Scott King und Andreas Morczinietz. Ein toller Pass auf den einlaufenden Patrick Buzas brachte diesen in Schussposition und der ließ sich nur 40 Sekunden später nicht lange bitten und erzielte den 1:1 Ausgleich. Mit dem erneuten Unentschieden (1:1) verabschiedeten sich die Teams in die letzte Verschnaufpause.





Die Partie stand auch im letzten Drittel auf des Messers Schneide. Den Scorpions war deutlich anzumerken, dass sie den Heimniederlagen-Rekord in der DEL nicht für sich verbuchen wollten. Dies zeigte sich aber auch bereits während der gesamten Spielzeit in einigen Aktionen, sie wollten unbedingt Fehler vermeiden und wirkten gehemmt in den Angriffen. Doch nun galt es und die Spieler warfen noch einmal alles in den Schlussabschnitt. Die größte Chance für die Scorpions hatte bis zur 46. Spielminute Jeff Hoggan, der aus halblinker Position voll abzog, doch Gordon im Tor des ERC war auf dem Posten und hielt den Schuss. Aber auch die Niedersachsen hatten eine Bank hinten drin, denn Jonas Langmann hielt seine Mannschaft mit sensationellen Paraden, Ruhe und Übersicht  immer im Spiel und gab den Spielern so die Möglichkeit, den ersehnten Führungstreffer zu erzielen. Treffer gab es auch, wenn auch nicht im Tor. Fünf Minuten vor Spielende zog Sascha Goc von der blauen Linie ab und bewies echtes „Scheibenglück“. Der Puck ging knapp über das Tor und schlug in der Scheibe vor dem Fanblock ein, welche in tausend Stücke zersplitterte. Eine  knapp10-minütige Unterbrechung war die Folge. Genug Zeit, in der sich beide Teams noch einmal sammeln und auf die letzten fünf Spielminuten vorbereiten konnten. Dies taten die Gäste offensichtlich besser, denn in der 57. Spielminute gelang Ingolstadts Jared Ross der 2:1 Führungstreffer. Ein Empty-Net-Goal durch Richard Girard in der 59. Spielminute besiegelte die 13. Heimniederlage der Scorpions in Folge.

Hannover Scorpions – ERC Ingolstadt 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)

Tore: 0:1 Christoph Gawlik (Joeseph Motzko, Jeffrey Likens, 36:05 Min., PP1), 1:1 Patrick Buzas (Andreas Morczinietz, Scott King, 36:45 Min.), 1:2 Jared Ross (Kristopher Sparre, Luciano Aquino, 56:26 Min.), 1:3 Richard Girard (Petr Fical, Empty-Net-Goal, 59:01 Min.)

Strafen: Hannover 6 / Ingolstadt 4

Zuschauer: 2.415

Schiedsrichter: Stephan Bauer (Thomas Gemeinhardt, André Schrader)



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