Blass im Gesicht, mit Elektroden auf der Brust, umgeben von blinkender Medizintechnik liegt Quirin S. auf der Intensivstation des Tölzer Krankenhauses. Doch am Tag nach der Messerattacke vor der Tölzer Hacker
Pschorr-Arena hat der Fan des Eishockeyteams "Deggendorf Fire" sein Lachen schon wiedergefunden: "Ich werde gut versorgt, habe keine Schmerzen und möchte am liebsten schnell heim." Bis zum Montag wird er
sich voraussichtlich noch gedulden müssen. Doch immerhin wurde der 20-Jährige im Laufe des Samstags auf die normale Station verlegt.

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Allerdings hat Quirin S. Glück gehabt, großes Glück sogar. Wie der behandelnde Krankenhaus-Arzt erzählt, verfehlte die von einem Unbekannten geführte Messerklinge die Milz nur knapp und prallte gegen
einen Knochen. Doch wenn sich keine Infektion einstellt und nichts Unvorhersehbares geschieht, dann wird in etwa zwei Wochen nur noch eine kleine Narbe am Rückenan den Zwischenfall erinnern, der in Bad Tölz
Entsetzen und Betroffenheit auslöste. Freimütig äußert sich der selbstständige Forstwirt  zum Tathergang. In einer Zigarettenpause vor der Arena habe er einen Wortwechsel mit einem Löwen-Anhänger gehabt.
Erst gab ein Wort das andere, dann flogen die Fäuste - bevor sein Kontrahent mit dem Messer zustach und floh. Die Kriminalpolizei ermittelt.


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Wenige Stunden nach der Bluttat besuchte Löwen-Chef Josef Hintermaier den Verletzten, um sich ganz offiziell im Namen der Tölzer Löwen zu entschuldigen und Genesungswünsche zu überbringen. In einer
Stellungnahme formulierte Hintermaier: "Es ist schlimm, dass ein solcher Vorfall unseren schönen Sport belastet und einen Schatten auf den Eishockeystandort Bad Tölz wirft. Wir bedauern zutiefst, was am Freitag
geschehen ist und distanzieren uns vor dieser verabscheuungswürdigen  Tat. Wir werden alles daran setzen, dass der Täter gefunden und zur Rechenschaft gezogen wird. Dem Opfer wünschen wir gute Besserung und
weiterhin viel Freude an unserem schönen Sport. Mit meinen Deggendorfer Kollegen habe ich bereits gesprochen. Wir sind uns einig, dass man gemeinsam mit den echten Fans Lösungen finden muss, um solche Verfälle künftig zu unterbinden.

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Offizielle Entschuldigung der Tölzer Löwen nach der Messerattacke

Blass im Gesicht, mit Elektroden auf der Brust, umgeben von blinkender Medizintechnik liegt Quirin S. auf der Intensivstation des Tölzer Krankenhauses. Doch am Tag nach der Messerattacke vor der Tölzer Hacker
Pschorr-Arena hat der Fan des Eishockeyteams "Deggendorf Fire" sein Lachen schon wiedergefunden: "Ich werde gut versorgt, habe keine Schmerzen und möchte am liebsten schnell heim." Bis zum Montag wird er
sich voraussichtlich noch gedulden müssen. Doch immerhin wurde der 20-Jährige im Laufe des Samstags auf die normale Station verlegt.

Allerdings hat Quirin S. Glück gehabt, großes Glück sogar. Wie der behandelnde Krankenhaus-Arzt erzählt, verfehlte die von einem Unbekannten geführte Messerklinge die Milz nur knapp und prallte gegen
einen Knochen. Doch wenn sich keine Infektion einstellt und nichts Unvorhersehbares geschieht, dann wird in etwa zwei Wochen nur noch eine kleine Narbe am Rückenan den Zwischenfall erinnern, der in Bad Tölz
Entsetzen und Betroffenheit auslöste. Freimütig äußert sich der selbstständige Forstwirt  zum Tathergang. In einer Zigarettenpause vor der Arena habe er einen Wortwechsel mit einem Löwen-Anhänger gehabt.
Erst gab ein Wort das andere, dann flogen die Fäuste - bevor sein Kontrahent mit dem Messer zustach und floh. Die Kriminalpolizei ermittelt.





Wenige Stunden nach der Bluttat besuchte Löwen-Chef Josef Hintermaier den Verletzten, um sich ganz offiziell im Namen der Tölzer Löwen zu entschuldigen und Genesungswünsche zu überbringen. In einer
Stellungnahme formulierte Hintermaier: "Es ist schlimm, dass ein solcher Vorfall unseren schönen Sport belastet und einen Schatten auf den Eishockeystandort Bad Tölz wirft. Wir bedauern zutiefst, was am Freitag
geschehen ist und distanzieren uns vor dieser verabscheuungswürdigen  Tat. Wir werden alles daran setzen, dass der Täter gefunden und zur Rechenschaft gezogen wird. Dem Opfer wünschen wir gute Besserung und
weiterhin viel Freude an unserem schönen Sport. Mit meinen Deggendorfer Kollegen habe ich bereits gesprochen. Wir sind uns einig, dass man gemeinsam mit den echten Fans Lösungen finden muss, um solche Verfälle künftig zu unterbinden.



Quirin S. das Opfer der Messerstecherattacke mit Josef Hintermeier (Präsident Tölzer Löwen)


Quirin S. würde sich schon freuen, "wenn wir das nächste Mal gegen Tölz gewinnen".



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