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Oberliga West - Pflichtsieg für Rote Teufel

Eishockey Oberliga West Zwischenrunde: Einen 4:2 (3:2, 1:0, 0:0)-Pflichtsieg fuhren heute Abend die Roten Teufel gegen den Königsborner JEC ein. Lange Zeit taten sich die Hausherren schwer gegen eine gut gestaffelte Unnaer Mannschaft, die das Beste aus ihren Möglichkeiten machte. Zwei Mal Baldys sowie Maaßen und Stanley besorgten die Treffer für die Kurstädter, die nun nur noch einen Zähler in den ausstehenden vier Partien benötigen für die Endrunde. Während bei den Gastgebern mit Dennis Cardona, Daniel Ketter (Grippe) und Marius Pöpel (Knie) drei Akteure fehlten, traten die Gäste gar nur mit zwei Blöcken plus Torhüter an. Bei den Roten Teufeln war zumindest Dominik Börngen als Verteidiger mit von der Partie, Manuel Weibler komplettierte die Defensive. Unna tat genau das,. was mit diesem Minikader zu erwarten war: die standen hinten sicher und lauerten auf Konter. Zunächst gingen aber die Kurstädter mit dem ersten konstruktiven Angriff durch Maaßen in Führung, anschließend traf Stanley das vermeintliche 2:0 - das der Referee unerklärlicherweise nicht gab. Die Hausherren haderten noch mit dem Unparteiischen, da war Alexandrov plötzlich in guter Schussposition und markierte den 1:1-Ausgleich. Die Hessen taten sich in der Folgezeit schwer, auch wenn sie die weitaus größeren Spielanteile hatten. Große Chancen ergaben sich allerdings nicht, während Goalie May stets zur Stelle war. So dauerte es bis zur 16.Minute, ehe Matthias Baldys das Hartgummi irgendwie am Torhüter vorbei zum 2:1 bringen konnte. Aber wieder währte die Freude nicht lange, als sich Ulrich im Rücken der Abwehr nach vorne stahl und völlig frei vor Keller das 2:2 nur 90 Sekunden später erzielte. Dylan Stanley war es zu verdanken, dass der EC nach seinem Schuss unter die Latte mit einer 3:2-Führung in die erste Pause gehen konnte.

Das Mitteldrittel gestaltete sich mehr als zäh: lediglich ein Pfostenschuss durch Gare in der 26.Minute war zu verzeichnen, nachdem die Gäste geschickt verteidigten. Die Hausherren bestimmten zwar das Match, doch es brachte ihnen keine Effizienz. In der 28.Minute musste Unnas Topscorer Bezouska nach einem Puck ins Gesicht zur Behandlung in die Kabine, so dass die Westfalen für rund zehn Minuten noch ein Mann weniger waren und der Tscheche mit Verdacht auf Jochbeinbruch letztendlich ausfiel. Aber auch dies konnten die Roten Teufel nicht nutzen, auch wenn Stanley (32.) und Gare (34.) beste Einschusschancen hatten. Unnas Torhüter May verdiente sich aber Bestnoten, zumal er keinen Rebound zuließ und den ersten Schuss stets sicher hatte. Alle richteten sich schon auf ein torloses zweites Drittel ein, da traf Matthias Baldys mit einem Onetimer nach einer Hereingabe von Kujala doch noch zum 4:2 exakt 70 Sekunden vor der zweiten Pause, was die rund 500 Fans im eiskalten Colonel-Knight-Stadion zumindest ein bißchen erwärmte.

Die Geschehnisse des letzten Drittels sind schnell erzählt: Unna versuchte zu Kontern, die Roten Teufel hatten wie zuvor keine Durchschlagskraft im Spiel nach vorne. Negativ-Höhepunkt war eine Spieldauerstrafe gegen Unnas Wapnewski, der zwei Mal Faustschläge im Gesicht von Jannik Striepeke landete. Aus sportlicher Sichtr war der Pfostenschuss von Janne Kujala in der letzten Minute das einzig Erwähnenswerte. Somit fahren die Roten Teufel einen Pflichtsieg ein, der sie nur noch einen Zähler von der Endrunde entfernt bringt, nachdem die Frankfurt Löwen heute Abend gegen Hamm zuhause unterlagen.






EC Bad Nauheim -Königsborner JEC 4:2 (3:2, 1:0, 0:0)

Tore:
1:0 (01:38) Maaßen (Lavallee, Weibler)
1:1 (04:18) Alexandrov (Wapnewski)
2:1 (15:05) Baldys (Striepeke, May)
2:2 (16:42) Ulrich (Schnieder)
3:2 (18:24) Stanley (Baum, Keller) 4-4
4:2 (38:50) Baldys (Kujala, Maaßen)

Strafminuten: ECN 12 / KJEC 10 + 5+SD Wapnewski

Zuschauer: 664



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