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Oberliga West - Rote Teufel drehen 1:4 Rückstand

Eishockey Oberliga West: Was für ein Spiel heute Abend im Colonel-Knight-Stadion: nach einem 1:4-Rückstand im letzten Drittel gewinnen die Roten Teufel das Spitzenspiel gegen Dortmund mit 6:4 (1:2, 0:1, 5:1). Aufgrund dieses Erfolges sind die Hessen nun alleiniger Tabellenführer und haben 12 Punkte Vorsprung auf den fünften Platz. Die Gäste kamen von Beginn an mit Elan in die Partie, und man merkte ihnen mit drei Schüssen in der ersten Spielminute bereits an, dass sie nicht gekommen waren, um die Punkte da zu lassen. Die Roten Teufe, die erneut ohne Kevin Lavallee antraten (Magen-Darm-Grippe) taten sich schwer, kamen aber allmählich in die Partie, nachdem das Tempo natürlich deutlich höher als noch am Freitag in Ratingen war. Es wurde fortan ein munteres und temporeiches erstes Drittel, in dem beide Seiten zu ihren Chancen kamen. Finkenrath gegen Gare (3.) sowie Keller gegen Pohanka (8.) hielten ihren Kasten aber sauber. Dortmund versuchte es mit einem Zwei-Mann-Forechecking, was nach schnellen Spielzügen der Gastgeber Platz im Spiel nach vorne gab. So auch in der 10.Minute, als Stanley Finkenrath zu einem "big save" zwang. Mit zunehmender Spieldauer tat sich jedoch der Unparteiische immer mehr hervor und schickte in der 12.Minute gleich zwei Teufel auf die Strafbank. Dies nutzte Liesegang mit einem satten Schuss unter die Latte zur Dortmunder Führung. Bad Nauheim hatte nun Wut im Bauch und wandelte diese ins 1:1 durch Maaßen um, nachdem Stanley das Hartgummi ebenfalls mit viel Einsatz im Angriffsdrittel vom Verteidiger eroberte. Aber erneut mussten die Hausherren noch zwei Mal in die Kühlbox, wobei vor allem die Strafe gegen Lanny Gare für Unmut sorgte, nachdem bereits der Dortmunder Spieler auf dem Weg zur Strafbank war. Der Referee pfiff letztendlich jedoch genau andersherum, was die Elche mit dem 1:2 exakt eine Sekunde vor der ersten Sirene durch Kreuzmann zu nutzen wussten bei einem Strafzeitenverhältnis von 10:4 zu Ungunsten der Gastgeber.

Das Mitteldrittel begann optimal für die Elche: nach exakt 99 Sekunden legte Liesegang Sturmpartner Kretschmann mustergültig auf, so dass dieser unbedrängt das 1:3 markieren konnte. Nun war es klar, dass es mehr als schwer würde gegen gut gestaffelte Dortmunder, die so gut wie nichts anbrennen ließen. Die Roten Teufel kamen fortan fast gar nicht mehr durch, die wenigen Schüsse, die auf den Kasten gingen, hatte Finkenrath sicher. Nur einmal musste der Dortmunder Goalie energisch eingreifen, als Weibler in der 34.Minute frei vor ihm auftauchte. Zuvor gab es bereits die Riesenchance für die Westfalen, weiter zu erhöhen, als Richter einen Penalty gegen Keller kläglich verschoss. Somit war das Match zumindest ob des Spielstandes weiter spannend nach der zweiten Pause, nachdem die Qualität des Spielgeschehens seit dem 1:3 doch eher verflachte.






Als die Elche nach exakt 41 Minuten durch Neumann mit einem Shorthander sogar mit 4:1 in Front gingen, setzte wohl kaum noch jemand im Stadion etwas auf die Roten Teufel. Doch diese wollten die dritte Saisonniederlage gegen die Dortmunder unbedingt verhindern. Ein Signal setzte Tobias Schwab 69 Sekunden später mit dem 2:4 nach einem Rebound, was der Aufgalopp für eine furiose Aufholjagd war. Nicht ganz zwei Minuten danach klingelte es wieder bei Finkenrath, der nun nicht mehr so sicher wirkte wie anfangs. Dylan Stanley verwertete einen Rebound nach einem Cardona-Schuss zum 3:4, nach dem die Kurve natürlich vollends da war. Es dauerte abermals wieder nur eine Minute, da traf Janne Kujala nach tollem Pass von Baldys mit einem Onetimer zum 4:4-Ausgleich. Nun war es ein megaspannendes Spiel, das die Hausherren beherrschten und dem Führungstreffer näher waren als die Gäste. Nach einem Konter in der 56.Minute war es dann soweit, als Lanny Gare das 5:4 für die Hessen erzielte. Dortmund versuchte noch einmal alles und nahm seinen Goalie vom Eis, dies nutzte erneut Gare mit einem empty net goal zum 6:4-Endstand. "Bad Nauheim hat einen starken Kader und sind für mich der Top-Aufstiegsfavorit", sagte Frank Gentges nach dem Schlusspfiff. "Dortmund hat 40 Minuten lang stark gespielt. Das 2:4 war das Signal für meine Spieler, die anschließend mehr Selbstvertrauen hatte und näher am Mann waren", so EC-Coach Fred Carroll.

EC Bad Nauheim - EHC Dortmund 6:4 (1:2, 0:1, 5:1)
Tore:
0:1 (12:56) Liesegang (Orendorz, Martens) PP 5-3
1:1 (16:25) Maaßen (Stanley)
1:2 (19:59) Kreuzmann
1:3 (21:39) Kretschmann (Liesegang, Richter)
1:4 (41:00) Neumann (Martens) SH 4-5
2:4 (42:09) Schwab (Gare, Stanley)
3:4 (44:05) Stanley (Cardona, Gare)
4:4 (45:22) Kujala (Baldys, Pöpel)
5:4 (55:08) Gare (Stanley, Schwab)
6:4 (59:51) Gare (Stanley) ENG
Strafminuten: ECN 12 / EHC 8
Zuschauer: 1.823

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