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Pflichtsieg für die Roten Teufel

Einen ungefährdeten 10:3 (2:0, 6:1, 2:2)-Pflichtsieg fuhren heute Abend die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim bei den Ratinger Ice Aliens ein, womit die Hessen die Tabellenführung in der Zwischenrunde der Eishockey Oberliga West verteidigen. Überragender Spieler bei den Kurstädtern war Stürmer Tobias Schwab, der gleich vier Treffer zum Erfolg beisteuerte. Überhaupt war es seine Sturmreihe, die bei sieben der zehn Tore auf dem Eis stand und somit bestens gerüstet in das Spitzenspiel am Sonntag zuhause gegen Dortmund geht. Während bei den Gästen mit Pierre Wex (Meniskusverletzung), Dennis Cardona (beruflich verhindert) sowie Kevin Lavallee (wurde geschont nach überstandener Grippe) drei Akteure fehlten, waren bei den Hausherren gleich acht Spieler nicht mit dabei. Unter ihnen tummelten sich mit Konstantin Firsanov, Jan-Phillip Priebsch, Marc Dillmann und Robby Hein durchaus prominente Namen, so dass die Ice Aliens gerade mal 14 Feldspieler aufbieten konnten. Dennoch war es in den ersten Minuten ein ausgeglichenes Match, das die Hessen mit zunehmender Spieldauer aber immer mehr kontrollierten.

Folgerichtig fiel das 0:1 für die Gäste in der 5.Minute durch Tim May, der bei seinem zweiten Saisontor von Matthias Baldys mit einem Querpass mustergültig bedient wurde. Der Treffer deutete sich an, nachdem zuvor bereits Stanley und Kujala gefährlich vor Ratingens Goalie Dennis Kohl auftauchten. Gut 150 Sekunden später erzielte Tobias Schwab unter dem Jubel der gut 50 mitgereisten EC-Fans bereits das 2:0, sein Schuss wurde jedoch von Aliens-Verteidiger Francesco Lahmer unhaltbar für Kohl abgefälscht. Ratingen hatte im Grunde genommen nur eine gefährliche Szene durch den freistehenden Top-Torschützen Lance Monych in der 7.Minute, EC-Goalie Markus Keller entschärfte aber souverän den Schuss des Kanadiers. Die Gäste zeigten anschließend ob des schweren Heimspiels am Sonntag gegen Dortmund nicht mehr als nötig, während die Hausherren keine Durchschlagskraft entwickeln konnten. Somit blieben die beiden Treffer die Höhepunkte im ersten Abschnitt. Im Mitteldrittel war es eine einzige Demonstration der Roten Teufel gegen erschreckend schwache Ice Aliens, die sich nach zwei weiteren Treffern von Schwab zum Hattrick (23. und 28.) vollends hängen ließen. Weibler (30.), Maaßen (33.) sowie erneut Schwab nur acht (!) Sekunden nach dem sechsten Tor erhöhten auf 7:0 für die Gäste.




Einzig ein Fehler von Markus Keller, der die Scheibe schnell spielen wollte und stattdessen genau auf den Schläger von Sören Hauptig passte, sorgte für das erste Tor der Ice Aliens (33.). Lanny Gare traf vor der zweiten Pause für die eher noch mit angezogener Handbremse spielenden Kurstädter zum 8:1 und hätte sogar mit zwei Mann weniger (Stanley und Baldys saßen in der Kühlbox) fast noch das neunte Tor markiert, doch der Schuss des Bad Nauheimer Kapitäns ging knapp am Gehäuse vorbei. Nur 25 Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, da traf Ratingens Aminikia zum 2:8 im Powerplay, nachdem Striepeke noch eine Strafe aus dem Mitteldrittel absitzen musste. Der Shutout von Markus Keller war ohnehin schon seit der 33.Minute gelaufen, so dass dieser Treffer lediglich Ergebniskosmetik bedeutete. Dieselbe Konstellation war es auch beim 3:8, als Christian Franz auf der Strafbank saß und Aminikia wieder von Kohmann beim Schuss in den Winkel bedient wurde.

Fred Carroll nahm anschließend eine Auszeit, weil ihm seine Spieler nun zu lässig agierten und er das Tempo sowie die Konzentration ob des Matches am Sonntag gegen Dortmund hoch halten wollte. Seine Spieler beherzigten dies und erhöhten wieder den Druck. Michel Maaßen besorgte das 9:3 in der 50.Minute, nach dem Patrick Glatzel für Markus Keller zwischen die Bad Nauheimer Pfosten kam, um so noch ein paar Minuten Eiszeit zu bekommen. Viel passierte anschließend nicht mehr, lediglich Jannik Striepeke traf in der vorletzten Minute zum 10:3 für die Gäste, die somit nach dem 10:1 gegen Hamm erneut zweistellig in der Zwischenrunde siegen. Am Sonntag kommt es nun zum absoluten Spitzenspiel im Colonel-Knight-Stadion gegen den EHC Dortmund (Beginn 19 Uhr), der heute Frankfurt schlug und wie die Kurstädter 18 Punkte auf dem Konto haben. Mit einem Sieg könnten sich die Roten Teufel somit die alleinige Tabellenführung erspielen und gleichzeitig mehr als ein Bein in der Endrunde haben.

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