Seidenberg im Glück

Nach drei Niederlagen in Folge kamen die Eisbären den Adlern am Sonntag gerade recht, um die gedrückte Stimmung der vergangenen Woche etwas zu lockern.

Eine phantastische Kulisse mit 13.600 Fans in der ausverkauften SAP Arena sorgte für die entsprechende Stimmung, um aus dem Spitzenspiel auf dem Papier auch eins auf dem Eis zu machen. Für einen Adler-Crack war der gestrige Abend denn auch ein ganz besonderer. Richard Gelke, in der vergangenen Woche lizenziert, erlebte seine DEL-Heimspielpremiere, nachdem er in der Vorbereitung bereits die Spiele der European Trophy mit den Adlern absolviert hatte. „Das war echt cool am Sonntag“, berichtet der Youngster von seinem ersten „richtigen“ DEL-Match mit den Adlern. „Ich habe so viele neue Eindrücke sammeln können, denn vor so einem Publikum habe ich noch nie gespielt, das war wirklich beeindruckend“.


Und dass der 19-jährige Stürmer dann auch gleich noch einen Sieg über die Eisbären mitgestalten durfte, machte sein Debut-Wochenende doch noch zu einem richtig guten Erlebnis. Denn am Freitag in Augsburg erlebte Gelke bereits seine Feuertaufe und machte auch hier seine Sache hervorragend, doch die Niederlage trübte das Bild ein wenig. „Über Augsburg hatte ich schon viel gehört und es hat sich alles bewahrheitet. Es ist eine besondere Atmosphäre dort und für die Gastmannschaft extrem schwer zu spielen. Aber wir haben ordentlich gespielt und hätten sicher mehr als nur einen Punkt verdient gehabt“, erzählt Gelke von seinen ersten Erlebnissen in Schwaben. Er spielte schnörkellos und erledigte die ihm aufgetragenen Aufgaben einwandfrei. Auch Coach Harold Kreis war nach dem Spiel mit dem Einsatz seiner „vierten“ Reihe sehr zufrieden. „Richard hat ja in der Vorbereitung schon bei uns gespielt und trainiert auch regelmäßig mit uns. Deshalb gibt es keine Probleme mit der Umstellung. Er hat dies auch im Spiel gezeigt und sich ohne Probleme integriert“. Zusammen mit Marc El-Sayed und Matthias Plachta bildete Gelke die vierte Formation, deren erste Priorität es war, gegnerische Tore zu verhindern.




Für die Zukunft will Gelke jetzt aber weiter an sich arbeiten, will sein Spiel noch ruhiger und abgeklärter gestalten, nachdem er körperlich in den letzten Wochen zulegen konnte. „Das Tempo in der DEL ist im Vergleich zur Zweiten Bundeslige und zur DNL sowieso um einiges höher. Deshalb musst du als Spieler noch schneller Entscheidungen treffen. Daran werde ich in nächster Zeit konsequent arbeiten“, setzt sich Gelke auch nach dem ersten erfolgreichen Wochenende gleich weitere konkrete Ziele.


Während das Wochenende für den jungen Richard Gelke rundum gelungen war, hatte sein Sturmkollege Yannic Seidenberg nicht ganz so viel Glück. 28 Sekunden vor Ende des Spiels gegen die Eisbären erwischte ein brutaler Check des Berliners Sven Felski Seidenberg am Kopf, worauf der 28-jährige blutend in die Kabine musste. Seidenberg erlitt bei diesem Check eine starke Nackenstauchung und eine Nasenbein- und Stirnprellung. Ob der Stürmer am kommenden Wochenende spielen kann, ist fraglich, aber die Adler hoffen auf jeden Fall auf seinen Einsatz.


Denn am Freitag steht in Ingolstadt gleich das nächste Spitzenspiel für die Adler an. Mit nur vier Punkten Rückstand lauern die Panther auf dem dritten Platz hinter den Adlern. Das Spiel am Freitag wird übrigens ab 19.05 Uhr live bei Sky übertragen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Adler am 27. Januar gegen die Straubing Tigers. Auch dieses Match ist ein Spitzenspiel, denn die Tigers spielen eine herausragende Saison und belegen den sechsten Platz der DEL-Tabelle mit nur zehn Punkten Rückstand auf die Adler.


Für das Spiel gegen die Staubing Tigers sind übrigens noch Tickets in allen Kategorien erhältlich.

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