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Wieder ein Kantersieg

Freitag der 13. – machte seinem Ruf alle Ehre und sorgte vor Beginn des Spieles mit einer kaputten Plexiglasscheibe dafür, dass sich die rund 360 Zuschauer in Geduld üben mussten.

Mit knapp 15 Minuten Verspätung ging es in eine der wohl turbulentesten Partien die das Paradice je erlebt hatte.

Igor Schön eröffnete in der zweiten Spielminute den Torreigen und erzielte die erhoffte frühe Führung für die Weserstars. Danach verflachte das Spiel und beide Teams versäumten es ihre Chancen zu nutzen.

In den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels wurden die Weserstars ihrer Favoritenrolle gerecht und erzielten innerhalb von vier Minuten drei Tore (I.Schön, P.Schön, Sabudski). Wedemark gab sich noch nicht geschlagen und konnte in der 27. Minute auf 1:4 verkürzen. 76 Sekunden später waren erneut die Weserstars durch Igor Schön erfolgreich. In den verbliebenen Spielminuten des Drittels passierte nicht mehr viel.




Den Schlussabschnitt eröffneten die Weserstars mit einem Doppelschlag. David Bartholomä und Marc Meinhardt erhöhten auf 7:1. Oertel verkürzte in der 46. Minute auf 2:7. Christiam Priem stellte eine Minute später den alten Vorsprung wieder her. 40 Sekunden später nutzte Berblinger eine Möglichkeit für Wedemark zum dritten Scorpionstreffer an diesem Abend. Danach brachen bei den Mellendorfern alle Verteidigungsdämme. Paul Schön erzielte in Überzahl das 9:1. Nachlassende Kräfte nutzten Marc Meinhardt, Christian Priem und Jari Voutilainen zum zwischenzeitlichen 12:3. Zwei Minuten vor Ende der Partie brannten beim Wedemarker Daniel Brady alles Sicherungen durch.

Nach einer unsportlichen Aktion verwickelte er Igor Schön in einen Fauskampf. Die nun freigewordenen Emotionen führten zu einem wilden Durcheinander auf dem Eis, das von den Referees mit insgesamt fast 100 Strafminuten geahndet wurde. Auf Bremer Seite erhielten Igor und Paul Schön eine Spieldauerdisziplinarstrafe und werden damit am Sonntag beim Gastsspiel in Hamburg – Farmsen fehlen.

Den Schlusspunkt dieses turbulenten Drittels und einer aufregenden Partie, setzte David Bartholomä mit dem 13:3 Endstand fünfunddreißig Sekunden vor dem Schlusspfiff.

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