Oberliga Süd - Präsidentenschelte bei den Tölzer Löwen

Spielen sich die Tölzer Löwen in eine Krise? Am Dienstag jedenfalls kassierte das Team von Florian Funk beim 4:6 (0:3, 4:2, 0:1) in Füssen bereits die dritte Niederlage in Folge, verlor das vierte von fünf Spielen gegen die Allgäuer - und brachte seinen Präsidenten in Rage. Josef Hintermaier übte nach der Schlusssirene ungewöhnlich heftige Kritik an dem jungen Team: "Bodenlos" sei das erste Drittel gewesen, urteilte er, "die Niederlage absolut verdient" und die Leistung der Löwen "pomadig und überheblich". Hintermaiers Kritik traf alle Mannschaftsteile, besonders jedoch "die Verteidiger, die ihren Job nicht machen". Mit dem Team der Vorsaison sei die Mannschaft zurzeit überhaupt nicht zu vergleichen: "Die Einstellung stinkt mir", wetterte der
Löwen-Chef. "Die Spieler meinen wirklich, sie seien gut - bleiben aberjeden Beweis schuldig."





Der Präsidenten-Kritik zum Trotz: Aussichtslos war das Unterfangen auch diesmal nicht: Im zweiten Drittel lagen die Oberbayern zwar schon 1:5 zurück, kämpften sich dann aber auf 4:5 heran, bevor Füssens Ruslan Bezshchasny mit dem 6:4 den verdienten Sieg der Gastgeber perfekt machte. Außerdem trafen vor 1440 Zuschauern für Füssen Benjamin
Kronawitter, Sascha Golts,  Eric Nadeau, Marius Nägele und Simon Sezemsky. Für Bad Tölz waren Hannes Sedlmayr, Marco Pfleger, Markus Ritschel und Pascal Sternkopf mit seinem ersten Saisontor erfolgreich.

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