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Preussen zeigen tolle Moral

Stark ersatzgeschwächt reisten die Preussen am gestrigen Abend zu den Herforder Icedragons. Die Preussen machten von Beginn an das Spiel, belohnten sich aber nicht. So konnten die Hausherren bis zum Ende des ersten Drittels drei Konter zu einer 3:0 Führung nutzen. Im zweiten Drittel zeigten die Preussen ein anderes Gesicht und drehten das Spiel. Bis in die Schlußminuten lagen die Krefelder Kufencracks vor, mussten dann aber den Ausgleich kassieren. Nach einer Strafzeit kamen die Icedragons zurück ins Spiel und nutzten ihre Torchancen in den letzten Sekunden zum 7:5 Sieg.

Zum letzten Oberliga Vorrundenspiel ging die Reise für die Preussen zu den Ostwestfalen nach Herford. Das Team um Coach Elmar Schmitz musste auf Patrick Klöpper, Artem Klein und Robin Steenssens, die mit der Deutschen U18 Nationalmannschaft beim fünf Nationen Cup in der Schweiz waren, verzichten. Zudem kamen die verletzungsbedingten Ausfälle von Robin Beckers, Dario Schmitz, Maximilian Schielke, Tom Giesen, Kevin Orendorz, Dennis Appelhans, Felix Huber, Gabriel Hildebrandt, Marc Schaub und die beruflich verhinderten Ausfälle von Ken Passmann, Daniel Petry und Oliver Mebus hinzu. Das komplett weibliche Schiedsrichtergespann ließ die Partie dann auch pünktlich um 21:00 Uhr beginnen.

Beide Teams begannen sehr druckvoll und wollten sich von Anfang an keine Blöße geben. Thomas Wilmen, der das Tor der Preussen hütete stand auch gleich im Mittelpunkt des Geschehens. Bereits in der zweiten Spielminute konnten die Herforder Ice Dragons das erste mal jubeln. Alexander Seel war für seine Farben erfolgreich. Krefeld ebenfalls mit besten Torchancen, doch das nötige Quentchen Glück hatte erstmal Dragonsgoalie Florian Holst auf seiner Seite und hielt seinen Kasten sauber. Die fünfte Spielminute lief und die nächste kalte Dusche mussten die Krefelder beim 2:0 durch Herfords Leon Nasebandt hinnehmen. Die sechste Spielminute brachte dann erstmal Aufregung ins Spiel, als Herfords alter/neuer Spieler Patrick Preuße, Preussenspieler Christian Schlesiger mit einem üblen Kniecheck zusammen fuhr. Dafür gab es dann auch prompt die Quittung mit einer 5+Spieldauerstrafe. Damit bestritt er ganze 5:38 Minuten das erste Spiel in dieser Spielzeit für die Ostwestfalen. Krefeld rannte nun auf das Tor der Teufel an, doch die Scheibe wollte einfach nicht über die Torlinie rutschen. So überstand Herford diese Unterzahl unbeschadet. 23 Sekunden vor Schluss erhöhten die Ostwestfalen das Ergebniss durch Jeffrey Keller auf 3:0. Mit dem Spielstand ging es dann in die erste Drittelpause.




Die Heimischen Fans stimmten sich auf eine Fortsetzung ihrer Mannschaft ein. Doch Krefeld ließ sich nicht beirren und spielten ihr Spiel einfach weiter. Das sollte sich auszahlen. Bereits nach einer Minute und 47 Sekunden nach Wiederanpfiff setzte Christian Kretschman nach schöner Vorarbeit von Mike-Benedikt Schmitz und Dennis Swinnen den ersten Nadelstich zum 3:1. Die 29.Spielminute wurde dann zum Paukenschlag für Krefeld. Innerhalb von 47 Sekunden glichen Raphael Niederehe und Dennis Swinnen die Partie zum 3:3 aus. "Aufwachen, Aufwachen!", schallte es aus dem Herforder Publikum. Krefeld drückte nun auf den Führungstreffer. Jan Lankes holte sich im eigenen Drittel die Scheibe, schneller Pass auf den wieselflinken Pierre Klein und der marschierte über das gesamte Spielfeld und brachte den Puck dann in der 39. Spielminute zum 3:4 Führungstreffer für die Preussen unter. Krefeld hatte das Spiel gedreht und damit ging es in die letzte Drittelpause.

Herford war jetzt gezwungen sich gegen diese drohende Niederlage zu stemmen und die Preussen machten weiterhin mächtig Druck, doch Tore sollten erstmal ausbleiben. Die 47.Spielminute lief und Herford erlöste durch Darren Mc Kague zum 4:4 Ausgleich seine Anhänger. Ganze 46 Sekunden später gingen die Ostwestfalen dann durch Nils Bohle mit 5:4 in Führung und brachten die Halle zum kochen. Wer jetzt glaubte das die Partie endschieden sei, der wurde erneut eines besseren belehrt. Jan Lankes war es, der nach schöner Vorarbeit von Andre Wagner und Pierre Klein den Puck zum erneuten Ausgleich (5:5) einnetzte. Die Partie war an Spannung nicht zu überbieten. Eine knappe Minute später, dann eine Unterzahlsituation für Krefeld. Pierre Klein musste für zwei Minuten wegen Hakens in der Kühlbox Platz nehmen. Die letzten zwei Minuten brachen an und es war erneut geschehen. In Überzahl legten die Icedragons dann durch Sven Johannhardt zum 6:5 nach. Den Preussen blieb jetzt nicht mehr viel Zeit, nahmen mit Goalie Thomas Wilmen zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Krefeld machte jetzt nochmal richtig Druck, doch Herford befreite sich durch Jeffrey Keller. Der lief alleine auf das leere Preussentor zu und versenkte die Hartgummischeibe zum 7:5 Endstand.


Fazit: Die Preussen boten eine starke Leistung. Ein drei Tore Rückstand wurde zu einer Führung umgemünzt und selbst eine erneute Führung der Hausherren glichen die Preussen nochmals aus. Am Ende musste man sich dann aber mit 7:5 geschlagen geben.





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