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Adler kämpfen Ingolstadt nieder

Ganz schlecht sah es aus für die Adler, als fünfeinhalb Minuten vor Schluss – beim Stand von 2:2 – während Mathias Plachtas Zweiminutenstrafe auch noch Jaime Sifers mit 5 + Spieldauer vom Eis geschickt wurde. Die SAP ARENA kochte, Schiedsrichter Sicorschi stand im Mittelpunkt der Kritik. Am Ende gewannen die Adler nach zwei Toren von Ken Magowan und dem empty-netter von Ronny Arendt das Match jedoch klar mit 5:2 und behaupteten so die Tabellenführung.


Die beiden Teams aus Mannheim und Ingolstadt lieferten sich ein enges, hart umkämpftes Match, dass den Namen „Spitzenspiel“ verdient hatte – die 13600 Zuschauer in der ausverkauften SAP ARENA gaben der Partie den passenden Rahmen. Die Adler mussten ohne Fünf antreten: neben den verletzten MacDonald, Belle und Goc fehlten Felix Brückmann und Frank Mauer krankheitsbedingt. Dafür war Kapitän Marcus Kink nach seiner abgelaufenen Sperre wieder mit von der Partie.


Die Gäste aus Bayern waren in den ersten zwanzig Minuten die optisch überlegene Mannschaft, 6:16 Torschüsse aus Sicht der Adler waren ein deutliches Zeichen. Doch nach Kris Sparres Schuss über das Adler-Tor (4. Minute) waren es die Adler, die die drei dicksten Chancen des ersten Drittels hatten. Erst scheiterte Chris Lee aus zwei Metern Entfernung an Ingolstadts Keeper Ian Gordon, dann parierte der gebürtige Kanadier gegen Dimitrakos (8.) und Adam Mitchell (9.). Brenzlig wurde es für die Adler in der 13. Minute, als nach den Strafen gegen Lehoux und Plachta über eine Minute lang nur noch drei Blaue auf dem Eis standen. Doch das Unterzahlspiel der Adler hielt dem Druck der Gäste stand.




Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Ken Magowan die Riesenchance zur Führung, als er das Zuspiel von Mike Glumac frei vor Gordons Tor nehmen wollte, doch Ingolstadts Timmy Pettersson konnte Magowan nur regelwidrig am Torschuss hindern. In der folgenden Überzahl hatten die Adler drei gute Einschussmöglichkeiten, doch Ian Gordon war auf der Hut.


In der 29. Minute, die Gäste standen erneut mit zwei Mann mehr auf dem Eis, bugsierte Derek Hahn die Scheibe dann zum 0:1 ins Netz der Adler. Doch nur elf Sekunden später wuppte Denis Reul in Unterzahl den Puck von der blauen Linie zum Ausgleich ins gegnerische Tor. Die beiden Teams lieferten sich ein packendes Duell und schenkten sich gegenseitig wenig. Eine Ausnahme machte Ingolstadts Jeff Likens, der mit einem Scheibenverlust im eigenen Drittel das 2:1 der Adler vorbereitete. Dimitrakos fing die Scheibe ab, Glumac nahm den Querpass und traf zur Adler-Führung (36.).


Im Schlussdrittel scheiterten zunächst Ullmann und Lee an Gordon (45.). Auf der anderen Seite schoss Ingolstadts Derek Hahn in Überzahl Denis Reul an, von dessen Beinen die Scheibe über die Torlinie sprang – 2:2 (48.). Im Anschluss füllte sich der Statistikbogen mit zu vielen übertrieben gepfiffenen Strafen, vor allem nach der Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Jaime Sifers fünfeinhalb Minuten vor Schluss kochte die SAP ARENA. Erst nach der erneuten Eisaufbereitung konnte die Partie fortgesetzt werden.


Doch die Adler fighteten und provozierten so Strafen gegen die Gäste. So standen dann beide Teams erneut mit jeweils vier Spielern auf dem Eis, als Ken Magowan erst das 3:2 (57.) und eine Minute später sogar das 4:2 erzielte. Als Ingolstadts Keeper Ian Gordon das Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, traf Ronny Arendt zum 5:2-Endstand ins leere Tor.



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