Am letzten Wochenende haben die Löwen Frankfurt den erst 16jährigen Jugendspieler Tim Ansink in der Oberliga West eingesetzt. Bereits zuvor wurde schon einmal ein Jugendspieler, Lucas di Berardo als Backup Goalie im Profibereich getestet.

__

Nach dem Aus der Frankfurt Lions im Sommer 2010 wurde in Frankfurt ein Neuanfang in der Regionalliga West gestartet. Michael Bresagk (794 DEL Spiele) übernahm die Sportliche Leitung zusammen mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Ilja Worobjow und angagierten Clayton Beddoes, der früher bereits als Co-Trainer für die Lions aktiv war.

Mit den Fans im Rücken schaffte das Team spielend leicht den Aufstieg in die Oberliga West. Nach dem 19. Spieltag sind die Löwen auf dem Dritten Tabellenplatz und Bad Nauheim und EHC Dortmund dicht auf den Fersen.


{loadposition banner}



Die Löwen Frankfurt nehmen sich sehr viel Zeit und angagieren sich sehr in die Ausbildung der Nachwuchsspieler. Wir haben uns mit Danilo Valenti getroffen, der seit über 5 Jahren den Nachwuchs in Frankfurt betreut und Tim Ansink letzte Woche für den Profibereich vorgeschlagen hatte.

Das Tim so einen guten Einstand in der Oberliga Mannschaft feierte war für Danilo Valenti keine Überraschung.

Valenti: Tim ist ein sehr ehrgeiziger, fleissiger junger Spieler, der neben seiner Schule in der Woche täglich auf und neben dem Eis trainiert und praktisch keine Trainingsstunde ausfallen lässt. Seine Einstellung ist für seine 16 Jahre ausserordentlich professionell und ich hatte ihn die letzten 5 Jahre begleitet und war der Meinung, dass er bereits jetzt langsam an den Profibereich herangeführt werden kann.


Wie sieht denn die Talentförderung in Frankfurt aus ?

Valenti: Wir haben in Frankfurt nach dem Neubeginn im Jugendbereich einige neue Trainer bekommen, die Woche für Woche dafür sorgen, dass die Jungendlichen praktisch jeden Tag die Möglichkeit bekommen an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Der Schwerpunkt liegt vorallem in der läuferischen Ausbildung. Dazu findet wöchentlich ein spezielles Laufprogramm von einer ehemaligen Eiskunstlaufweltmeisterin statt.

Die Spieler der Jugendbundesliga werden neben ihren normalen Trainingseinheiten auch in kleineren Gruppen gezielt im Bereich der Technik individuell von diversen Trainern geschult, so dass trainingswillige Spieler praktisch jeden Tag trainieren können.



Soll Tim jetzt bei den Profis bleiben ?

Valenti: Nein, das wäre keine gute Idee so einen radikalen Sprung zu machen. Tim muss behutsam mit Zeit in den Profibereich eingegliedert werden, damit er sich auch dementsprechend gut entwickeln kann. Neben Tim gibt es aber noch einige weitere talentierte junge Spieler denen ich einen frühzeitigen Aufstieg in den Profibereich durchaus zutraue. Für uns in Frankfurt ist es natürlich ein Vorteil, dass wir momentan keine DEL-Mannschaft haben, denn so funktioniert der Übergang aus der Jugend in den Herrenbereich etwas einfacher als vergleichsweise bei den DEL-Mannschaften, was allerdings nicht heissen soll, dass wir in Frankfurt nicht weiter nach oben möchten.


{loadposition banner}



Get Adobe Flash player

Talentförderung in Frankfurt

Am letzten Wochenende haben die Löwen Frankfurt den erst 16jährigen Jugendspieler Tim Ansink in der Oberliga West eingesetzt. Bereits zuvor wurde schon einmal ein Jugendspieler, Lucas di Berardo als Backup Goalie im Profibereich getestet.

Nach dem Aus der Frankfurt Lions im Sommer 2010 wurde in Frankfurt ein Neuanfang in der Regionalliga West gestartet. Michael Bresagk (794 DEL Spiele) übernahm die Sportliche Leitung zusammen mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Ilja Worobjow und angagierten Clayton Beddoes, der früher bereits als Co-Trainer für die Lions aktiv war.

Mit den Fans im Rücken schaffte das Team spielend leicht den Aufstieg in die Oberliga West. Nach dem 19. Spieltag sind die Löwen auf dem Dritten Tabellenplatz und Bad Nauheim und EHC Dortmund dicht auf den Fersen.





Die Löwen Frankfurt nehmen sich sehr viel Zeit und angagieren sich sehr in die Ausbildung der Nachwuchsspieler. Wir haben uns mit Danilo Valenti getroffen, der seit über 5 Jahren den Nachwuchs in Frankfurt betreut und Tim Ansink letzte Woche für den Profibereich vorgeschlagen hatte.

Das Tim so einen guten Einstand in der Oberliga Mannschaft feierte war für Danilo Valenti keine Überraschung.

Valenti: Tim ist ein sehr ehrgeiziger, fleissiger junger Spieler, der neben seiner Schule in der Woche täglich auf und neben dem Eis trainiert und praktisch keine Trainingsstunde ausfallen lässt. Seine Einstellung ist für seine 16 Jahre ausserordentlich professionell und ich hatte ihn die letzten 5 Jahre begleitet und war der Meinung, dass er bereits jetzt langsam an den Profibereich herangeführt werden kann.


Wie sieht denn die Talentförderung in Frankfurt aus ?

Valenti: Wir haben in Frankfurt nach dem Neubeginn im Jugendbereich einige neue Trainer bekommen, die Woche für Woche dafür sorgen, dass die Jungendlichen praktisch jeden Tag die Möglichkeit bekommen an einer Trainingseinheit teilzunehmen. Der Schwerpunkt liegt vorallem in der läuferischen Ausbildung. Dazu findet wöchentlich ein spezielles Laufprogramm von einer ehemaligen Eiskunstlaufweltmeisterin statt.

Die Spieler der Jugendbundesliga werden neben ihren normalen Trainingseinheiten auch in kleineren Gruppen gezielt im Bereich der Technik individuell von diversen Trainern geschult, so dass trainingswillige Spieler praktisch jeden Tag trainieren können.



Soll Tim jetzt bei den Profis bleiben ?

Valenti: Nein, das wäre keine gute Idee so einen radikalen Sprung zu machen. Tim muss behutsam mit Zeit in den Profibereich eingegliedert werden, damit er sich auch dementsprechend gut entwickeln kann. Neben Tim gibt es aber noch einige weitere talentierte junge Spieler denen ich einen frühzeitigen Aufstieg in den Profibereich durchaus zutraue. Für uns in Frankfurt ist es natürlich ein Vorteil, dass wir momentan keine DEL-Mannschaft haben, denn so funktioniert der Übergang aus der Jugend in den Herrenbereich etwas einfacher als vergleichsweise bei den DEL-Mannschaften, was allerdings nicht heissen soll, dass wir in Frankfurt nicht weiter nach oben möchten.





Natürlich wollten wir auch von Tim Ansink wissen, wie das erste "Profiwochenende" so verlaufen ist.


Wie bist Du zum Eishockeysport gekommen ?

Tim: In der Meistersaison 2004 der Frankfurt Lions bin ich ein paar Mal von Freunden ins Stadion eingeladen worden und in der Folgesaison war ich dann bei ca. 20 Spielen live dabei und so entschloss ich mich dann selbst Eishockey zu spielen und seitdem bin ich auch immer bei Frankfurt in den Jugendmannschaften bis heute geblieben.


Wie war das mit den ersten Spielen bei den Profis ?


Tim: Meine Mutter wurde letzten Dienstag Mittag von Beddoes angerufen, dass ich am Abend bei den Löwen mittrainieren soll und das habe ich dann noch am gleichen Tag gemacht. Am Mittwoch Mittag kam dann erneut ein Anruf vom Trainer, dass ich auch zum zweiten Training darf und vielleicht am Freitag schon mit beim Spiel sein darf.

Ich selbst habe mir da keine großen Sachen ausgerechnet und dachte, dass ich am Freitag vielleicht mal Luft schnuppern darf, aber dass ich dann die ersten Wechsel fahren durfte war das schon ein rießen Erlebnis. Im zweiten Spiel durfte ich dann Unter- und Überzahl spielen und war mit meiner Leistung zufrieden. Die Trainer und Verwantwortlichen waren mit mir auch sehr zufrieden.


Wie bist Du in der Kabine aufgenommen worden ?

Tim: Ich bin von allen wirklich super aufgenommen worden. Die Löwen sind eine super Truppe, fast jeder hat mich immer wieder gefragt ob ich etwas brauche oder etwas wissen möchte, wo z.B. Tape ist etc.. Am Anfang hatte ich natürlich schon meine Bedenken, die waren aber bereits nach ein paar Minuten wie weggeblasen.


Du gehst auf das Gymnasium und trainierst wöchentlich 11-12 Stunden. Wie geht das ?

Tim: Das geht so eigentlich ganz gut und ich komme mit dem lernen und dem Sport so sehr gut zurecht. Dafür muss ich allerdings auf vieles verzichten, was meine Klassenkameraden so unter der Woche und am Wochenende machen, aber dafür liebe ich das Eishockey und möchte hier weiterkommen.


Wie sehen Deine privaten Ziele aus ?

Tim: Als erstes möchte ich das Abitur hier in Bad Homburg machen und danach wenn möglich ein Studium beginnen. Sportlich habe ich mir bis jetzt immer mit meinem Team ein Ziel gesetzt. Wenn es möglich ist möchte ich natürlich Eishockeyprofi werden, aber das lasse ich einfach mal auf mich zukommen.


Du bist bislang von der Nationalmannschaft nicht entdeckt worden ?

Tim: Ja, aber das macht nichts, es gibt ja auch einige DEL-Spieler die erst spät in die Nationalmannschaft berufen worden sind. Darüber mache ich mir keine Gedanken. Viel wichtiger ist jetzt meine Leistungen weiter zu steigern, so dass ich in den nächsten Jahren dann den Sprung in den Profibereich schaffe. Vielleicht kommt dann mal ein Brief vom DEB :-)


Wer ist für Dich der beste Eishockeyspieler der Welt ?

Tim: Das ist schwierig, denn es gibt so viele ausgezeichnete Spieler und jeder kann etwas besonders gut, aber im gesamten macht Sid Crosby den Unterschied, weil er vorallem sein Team einfach besser macht mit seinen Leistungen.


Vielen Dank Tim für das nette Interview. Wir wünschen Dir viel Gesundheit und Erfolg auf deinem Weg zum Eishockeyprofi.





Banner

DEL/DEL2 Tabellen

Warenkorb

0 Produkte - 0.00 EUR
Zum Warenkorb
Banner

Anzeige

2202 Customs

Gäste online

Wir haben 377 Gäste online