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Scorpions verlieren weiter an Boden

Mit einem Heimsieg wollten die Hannover Scorpions den 3. Advent feiern und vor allem wichtigen Boden im Kampf um die Play-off Plätze gut machen.
Doch es kam trotz einer 2:0 Führung ganz anders und die Niedersachsen unterlagen am Ende mit 2:5 (0:0, 2:4, 0:1).
Vor 2.994 Zuschauern trafen zunächst Jeff Hoggan (Penalty) und Patrick Buzas, doch Krefeld glich aus und verwandelte den Rückstand innerhalb von nur acht Minuten in eine 2:4 Führung.
Den Deckel machte Verwey mit seinem Treffer zum 2:5 im Schlussabschnitt drauf.

Beide Teams starteten abwartend in die Partie. Nach einem guten Angriff der Scorpions über Chris Herperger und Martin Hlinka waren jedoch die Pinguine erst einmal am Drücker. Doch die Abwehr der Scorpions, allen voran Goalie Dimitri Pätzold, stand gut und so liefen die Hausherren trotz einiger vielversprechender Angriffe der Gäste zunächst keine Gefahr, in Rückstand zu geraten.

Allerdings gelang den Niedersachsen trotz zweier Überzahlspiele ebenfalls kein Treffer und so verabschiedeten sich beide Mannschaften mit dem Spielstand von 0:0 nach zwanzig Minuten aus einem mäßigen ersten Drittel in die Pause. Beide Teams erarbeiteten sich zwar Gelegenheiten, doch vergaben diese auch leichtfertig und das Spiel wirkte recht zerfahren.





In den zweiten Abschnitt starteten die Scorpions mit mehr Schwung und hatten durch Chris Herperger auch sofort die Chance in Führung zu gehen. Dies schien dann aber auch gleichzeitig wieder der Weckruf für Krefeld gewesen zu sein und Dimitri Pätzold musste in den folgenden Minuten Schwerstarbeit verrichten.
Entlastung für Hannover brachte dann das dritte Powerplay des Nachmittags und die Hausherren waren wieder im Spiel. Jedenfalls für etwas mehr als zwei Minuten, dann saß Sascha Goc wegen Haltens draußen und Hannover musste sich wieder mit Abwehrarbeit beschäftigen. Doch nach dem Powerplay für Krefeld war auch klar, warum die Pinguine in der Statistik noch hinter den Scorpions liegen.
Richtig spannend wurde es in der 29. Spielminute. Scott King bediente Jeff Hoggan und der war auf und davon in Richtung Krefelder Tor. Allerdings wurde er unfair gebremst und Schiedsrichter Jablukov entschied zu Recht sofort auf einen Penalty. Hoggan trat an und ließ Scott Langkow im Gehäuse der Gäste keine Chance. 1:0 der Spielstand, den Stadionsprecher Stefan Wenck gerade ansagte, als er mitten rein gleich wieder zu seinem langgezogenen Torjubel ansetzen musste.
Der Grund war einfach: 11 Sekunden waren wieder gespielt, als sich Andreas Morczinietz mit viel Schwung durchsetzte, einen blitzsauberen Pass auf Patrick Buzas spielte und der Langkow gleich wieder verladen konnte. Damit stand es in der 29. Spielminute direkt 2:0 für die Hausherren und die 2.994 Zuschauer in der Arena hatten einen ordentlichen Grund Stimmung.

Doch die Gäste zeigten sich keineswegs geschockt und konnten den bärenstarken Dimitri Pätzold ihrerseits nun auch überwinden: Patrick Hager spielte auf Duncan Milroy und der zog im Slot trocken per Rückhand ab, so dass es in der 30. Spielminute nur noch 2:1 stand. Und wieder kam es noch dicker für die Niedersachsen. Bei angezeigter Strafe gegen die Gastgeber gelang Richard Pavlikovsky per Schlagschuss von der blauen Linie der Treffer zum 2:2 Ausgleich. Das war aber noch nicht alles, denn Sascha Goc bekam vom Schiedsrichter eine 2 + 2 (Haken und Stockcheck) Strafe aufgebrummt und die Scorpions mussten damit vier Minuten in Unterzahl überstehen.

Überstanden sie nicht und Krefeld machte durch Alexander Dück und Francois Méthot direkt zwei weitere Tore in ihrer doppelten Überzahl. So sahen sich die Hausherren nach der 2:0 Führung plötzlich mit 2:4 im Rückstand und so ging es auch in die letzte Pause.

Mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch starteten die Scorpions in den Schlussabschnitt und prüften Langkow in den ersten Spielminuten gleich mehrfach. In der Partie war nun richtig Tempo, doch es fehlte den Niedersachsen wie schon im ersten Abschnitt an der letzten Präzision im Abschluss.
Die Gäste hingegen wollten sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und spielten ihrerseits munter weiter nach vorn, so dass sich die Torszenen häuften.
Auf Seiten der Scorpions versuchten sich Chris Herperger und Niki Mondt in aussichtsreichen Positionen, vergaben aber knapp. Auf der Gegenseite machte es Roland Verwey dann schließlich besser und versetzte den Hannoveranern knapp fünf Minuten vor Ende der Partie einen ganz harten linken Haken, als er zum 2:5 für die Gäste traf.

 

Hannover Scorpions – Krefeld Pinguine 2:5 (0:0, 2:4, 0:1)

Tore: 1:0 Jeff Hoggan (Penalty, 28:05 Min.), 2:0 Patrick Buzas (Andreas Morczinietz, Niki Mondt, 28:16 Min.), 2:1 Duncan Milroy (Patrick Hager, 29:49 Min.), 2:2 Richard Pavlikovsky (Daniel Pietta, 33:55 Min.), 2:3 Alexander Dück (Pascal Trépanier, Andreas Driendl, 35:56 Min., PP1), 2:4 Francois Méthot (Daniel Pietta, Boris Blank, 36:45 Min., PP1), 2:5 Roland Verwey (Patrick Hager, Andreas Driendl, 55:02 Min.)

 

Strafen: Hannover 6 / Krefeld 6

Zuschauer: 2.994

Schiedsrichter: Georg Jablukov (Tony Engelmann, Marc-Andre Naust)


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