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Comeback von Collins Danielsmeier in Iserlohn

Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben am Vormittag einen weiteren Spieler für die laufende Saison verpflichtet.
Der langjährige Verteidiger Collin Danielsmeier, der im Sommer seine aktive Karriere beendet hatte, kehrt in den Kader der Sauerländer zurück.

„Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns entschieden, dem Kader kurzfristig mehr Tiefe zu verleihen und Alternativen auf der Defensivposition zu schaffen“, begründet Manager Karsten Mende die Entscheidung.

Danielsmeier hat bereits mit der Mannschaft trainiert und wird schon am Freitag im Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg zum Kader gehören. „Ob und wie intensiv er zum Einsatz kommen wird, müssen wir noch entscheiden.“


„Karsten Mende hat mich am Dienstagnachmittag angerufen und mich gefragt, ob ich mir einen Rücktritt vom Rücktritt vorstellen könnte. Da ich mich in den letzten Monaten fit gehalten habe, war die Antwort einfach“, so Danielsmeier.







Der 31 Jahre alte gebürtige Dortmunder ist Rekordspieler der Iserlohn Roosters, stand insgesamt 466 Mal für die Sauerländer auf dem Eis und hat in den letzten Monaten eine Ausbildung im Versicherungsbereich absolviert, die er vor wenigen Tagen abschließen konnte. „Die Prüfung gibt mir die Chance, aus alter Verbundenheit mit meinen Roosters, dem Verein in dieser Situation zu helfen.

Ich hoffe, dass mir das nach Kräften gelingt.“ Ganz verabschiedet vom Seilersee hatte sich Danielsmeier aber auch nach seinem Karriere-Ende nicht. Für die märkische Lokalradiostation Radio MK, den Medienpartner der Sauerländer, hatte Danielsmeier in den ersten Monaten der laufenden Spielzeit als Experte gearbeitet. „Jetzt wechsele ich wieder die Seite und freue mich darauf!“


„Wir alle wissen, dass Collin Danielsmeier für harte, solide Arbeit und viel Kampfgeist steht, das ist es, was wir jetzt brauchen“, ergänzt Cheftrainer Doug Mason.



Er hat Danielsmeier in den vergangenen Tagen im Training beobachtet und kam zu dem Ergebnis, gern mit Collin weiter zusammenarbeiten zu wollen. „Er hat einen deutlich höheren Fitnessgrad, als ich vermutet hätte. Das System ist für ihn kein Problem – deshalb war die weitere Zusammenarbeit schnell vereinbart“, so Mason weiter.

Der Vertrag wurde bis zum Ende der laufenden Saison geschlossen.

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