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Ein Torhüter ohne Fanghand Fortsetzung


Im Sommer 2011 haben wir über Sascha Merath "Ein Torhüter ohne Fanghand" berichtet, der in der Bayerischen Bezirksliga beim TV Lindenberg im Tor steht und aufgrund von seinem gelähmten Arm keine Fanghand trägt. Mit seinem besonderen Stil und seinen schnellen Beinen schafft es der 18jährige von Spiel zu Spiel seine Gegner zur Verzweiflung zu bringen.

Der Bericht über Sascha hatte im Internet ein großes Interesse geweckt, so dass sich die Leipzig Icefighters aus der Oberliga Ost bei Sascha Merath meldeten und ihn fragten, ober nicht einmal in einem Oberligaspiel im Tor stehen möchte.
Natürlich hat Sascha sofort ja gesagt und ist dann mit seinen Eltern nach Leipzig gereist um mit dem Oberligaclub zu trainieren und beim Spiel gegen die Wedemark Scorpions zwei Drittel lang im Tor zu stehen. Das Spiel endete mit 10:2 für Leipzig.

Die ca. 700 Zuschauer feierten den 18jährigen nach dem Abpfiff minutenlang und Sascha musste einige Interviews geben und fühlte sich an diesem Tag wie ein richtiger Eishockeystar. Es wurde ihm von Seiten des Clubs auch in Aussicht gestellt, dass er nochmal für Leipzig spielen dürfe.




Nach seiner Rückkehr aus Leipzig haben wir mit Sascha über sein besonderes Eishockeyerlebnis gesprochen.


Wie kam den dieses besondere Erlebnis in Leipzig zustande ?

Sascha: Durch das nette Interview mit Euch und dem Video von Youtube, welches Ihr im Facebook und auf eurem Magazin veröffentlicht habt, sind die Leipzig Icefighters und einige Fans auf diese Idee gekommen und so bekam ich vor zwei Wochen einen Anruf aus Leipzig ob ich gerne mal für einen Oberligaclub spielen würde. Nach zwei Gesprächen mit dem Vorstand und dem Trainer war dieser Deal dann gleich perfekt und ich bekam ein Datum und durfte nach Leipzig reisen.


Bist Du direkt zum Spiel gekommen oder hattest Du vorher noch mit den Icefighter trainiert ?

Sascha: Ich bin am Donnerstag angekommen und habe dann gleich noch am selben Tag und am Freitag zusammen mit den Leipzigern trainiert bevor ich dann am Samstag spielen durfte.


Versuch mal Dein Erlebnis in Worte zu fassen.

Sascha: Ja das ist nicht einfach, es war einfach nur "Geil"! Die Fans und Mannschaftskameraden haben mich sehr nett empfangen, ich hatte sogar in der Kabine meinen eigenen Platz mit Namenschild und durfte das Trikot mit der 20 und meinem Namen sowie die Stutzen behalten. In Lindenberg spielen wir vor rd. 50 Zuschauer und diesmal waren über 700 im Stadion, die auch eine gute laute Stimmung machten, was ich so natürlich noch überhaupt nicht kannte.


Wie bist Du in dieser Liga zurecht gekommen ?

Sascha: Ich muss sagen, es sind vier Ligen höher als ich normaler Weise spiele, bin aber sehr gut zurecht gekommen und traue mir auch zu mal in dieser Oberliga zu spielen. Es hat zwar ein Drittel gedauert, aber dann war ich voll da. Unterschiede sind ganz klar in der Schnelligkeit des Spiels und in der Härte der Schüsse zu erkennen.


Warst Du mit Deiner Leistung zufrieden ?

Sascha: Doch mit meiner Leistung war ich und auch der Trainer sehr zufrieden. Beim zweiten Gegentor bin ich der Meinung, dass ich zu weit vor dem Tor stand, wobei jeder der Trainer und Kollegen zu mir sagte, dass ich hier chancenlos war.


Möchtest Du zum Schluss noch etwas loswerden ?

Sascha: Ja ich möchte mich zuerst bei Euch bedanken dass ihr die Berichte über mich geschrieben habt und dadurch dieser Kontakt zu Leipzig entstanden ist. Natürlich bedanke ich mich nochmals in aller Form bei den Leipzigern, dass Sie mir diese Chance gegeben haben und dass mich alle so super behandelt haben und ich vielleicht nochmals spielen darf.





Ein paar Bilder von Sascha Merath im Trikto der Leipzig Icefighters

 

 
 
 Bilder von Icefighters Leipzig 



 

Mehr Bilder von Sascha Merath bei uns in der Galerie unter www.eishockey-bilder.com


 



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