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Die Goaliemasken im Eishockey

Schüsse mit über 100 km/h und keine Maske im Tor ?

Heute wäre es undenkbar und auch nicht mehr erlaubt, dass ein Eishockeytorhüter ohne Kopfschutz (Maske) im Eishockeytor stehen würde und die Schüsse, welche mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h auf ihn zukommen entschärfen würde.

Doch bis zum Ende der fünfziger Jahre war es im internationalen Eishockey, insbesonders in der National Hockey League (NHL) normal, dass die Goalies keinen Kopfschutz trugen. Erst Jacques Plante (7-facher Gewinner der Vezina Trophy, 6-facher Stanleycupsieger) trug nach einem schmerzhaften Gesichtstreffer die erste Maske, welche aus Fiberglas hergestellt und mit Lederriemen oder Gummibändern an seinem Kopf befestigt wurde.

 


Die Original Maske von Jacques Plante ist in der Hockey Hall of Fame in Toronto ausgestellt.

Mit dem neuen Kopfschutz konnten die Torhüter ihren Spielstiel verändern und viel öfter auf die Knie gehen um die Schüsse abzuwehren. Dies führte dazu dass es den Stürmern ab sofort schwieriger gemacht wurde ein Tor zu erzielen.

Der letzte NHL Torhüter, der den Stanley Cup ohne Maske gewann war Gump Worsley im Jahr 1969. Mit Andy Brown von den Pittsburgh Penguins wurde im Jahr 1974 der letzte Torhüter ohne Maske im Profibereich in Amerika verabschiedet.

 




Die Torhütermasken entwickelten sich weiter und umfassen mit größeren Oberflächen fast den kompletten Kopf und schützen somit den Torhüter immer besser vor Verletzungen. Anfangs wurde ein Spielerhelm mit einem Gitter ausgestattet. Diese Art des Goaliehelms trägt heute nur noch Chris Osgood und Dominik Hasek.

Im Laufe der achtziger Jahre wechselten die Torhüter erneut zu dem Fiberglasmaterial, da dieses wesentlich robuster war als die bisherigen Materialien.
Die wichtigste Änderung war, dass es keine seperaten Öffnungen mehr für jedes Auge gab, sondern eine Öffnung, die von den Augenbrauen bis zum Mund reichte und durch ein Gitter geschlossen wurde. Dieses Modell ist bis zum heutigen Tag eine der meist getragenen Masken auf der ganzen Welt.

Heute werden Masken nicht nur aus Fiberglas sondern auch aus Kohlestofffaser und einer Kombination aus Kevlar und Fiberglas hergestellt.

Am 22. März 1989 ereignete sich ein schwerer Unfall des ehemaligen Torhüters Clint Malarchuk in einem NHL Spiel, bei dem auch Uwe Krupp auf dem Eis stand. Der Torhüter wurde am ungeschützten Hals von einer Schlittschuhkufe getroffen und wäre durch diesen Schnitt beinahe verblutet. Dieses schreckliche Ereignis führte dazu, dass viele Goalies zusätzlich zu der Torhütermaske einen Hals-Schützer tragen. In einigen Ligen ist dies sogar vorgeschrieben.

Mit dem Fiberglasmaterial begannen die Goalies damit die Masken zu bemalen, nachdem bis dahin hauptsächlich weisse einfache Masken getragen wurden. Gerry Cheevers liess sich Narben auf seine Maske malen und erlangte mit diesem Design einen großen Bekanntheitsgrad.

Heute trägt fast jeder Eishockeytorhüter im Profibereich seine eigene Maske, welche von diversen Künstlern individuell gestaltet wird und sich oft an den Farben der Mannschaft orientiert. Es werden oft auch persönliche Vorlieben, Symbole, Hinweise auf die Familie und sonstige Grafiken verwendet.

Der tschechische Torhüter Roman Turek hatte als Heavy Metal Fan von Iron Maiden deren Maskottchen "Eddie" auf jeder seiner Maske. Bei Martin Brodeur und vielen anderen Torhütern stehen die Namen der Kinder auf der Rückseite des Helms.

In Deutschland ist die Maske von Peppi Heiss mit dem weitgeöffneten Haimaul jedermann ein Begriff. Einen besonderen Bezug zu seinen Masken hat Ex-Münchner DEL Goalie Joey Vollmer. Er hebt jede seiner individuell gestalteten Masken bei sich zuhause auf. In einem Interview erzählte Joey, dass die Maske eine Art Heiligtum eines Torhüters ist.

Für ein individuelles Helmdesign kann es schon vorkommen, dass der Künstler über 50 Stunden dazu benötigt, dies ist natürlich von dem Design und den Wünschen des Torhüters abhängig. Die Kosten einer Lackierung gehen bis über EUR 3.000,00 pro Maske.


Goaliemasken von eishockey-online.com




(Eishockey-Online.com - Goaliemaske 2011)



(Eishockey-Online.com Goaliemaske 2012)

 

(Lukas Müller #94 / Eishackler Peissenberg (Bayernliga) Maske 2013/2014)

 

(eishockey-online.com Goaliemaske 2013 / St. Patricks Design)


Die Goaliemasken von eishockey-online.com werden von dem Künstler Ingo Mai (Reisbach/Griesbach) hergestellt. Ingo Mai ist ein Airbrush- & Kunstmaler, der nicht nur die fantastischen Eishockeymaskek anfertigt, sondern auch Bilder jeglicher Art für Sie anfertigt.

Erfahren Sie mehr über Ingo Mai und seine Arbeiten unter www.airbrush-ingo-mai.de


 


Mehr Goaliemasken von den verschiedenen DEL Torhüter der Saison 2011/2012 findet Ihr bei uns in der Galerie.





Playoffs DEL 2013/2014

Halbfinale (best of seven)
Kölner Haie 1 4 3 3 2
Wolfsburg 4 1 0 2 1
Hamburg Freezers 1
0 2 2 2 3
Ingolstadt Panther 3
5 1 5 0 5
Finale (best of seven)
Kölner Haie 4
Ingolstadt Panther 2

Playoffs DEL2 2013/2014

Halbfinale (best of seven)
Fischtown Bremerhaven 3 2 0 3 4 1 1
EVL Landshut Eishockey 2 3 2 1 1 4 2
Starbulls Rosenheim 5 2 4 2 6 0
Bietigheim Steelers
3 5 5 4 2 2
Finale (best of seven)
Bietigheim Steelers 3 3 3
Fischtown Bremerhaven 4 2 4
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Playoffs Bayernliga 2013/2014

Finale (best of five)
ERC Sonthofen
6 4 6
ECDC Memmingen 3 1 3

 

Bayernligameister 2013/2014

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