Iserlohn Roosters

In Dellinghofen wurden 1953 nach dem Koreakrieg UN-Truppen stationiert welche im Jahr 1954 eine Eishalle bauten um Eishockey spielen zu können. Nachdem die Truppen drei Jahres später die Halle auch für die einheimische Bevölkerung zur freien Verfügung freigegeben hatten wurde im Jahr 1959 der erste offizielle Eishockeyverein ECD Dellinghofen gegründet.  

Die Anfänge machte man im Sauerland mit einer Jugendmannschaft bevor man sich im Jahr 1961 dazu entschloss mit einer Herrenmannschaft in der Gruppenliga Nord zu beginnen. Vier Jahre später gelang der Aufstieg in die Oberliga.
Im Jahr 1971 folgte dann notgedrungen ein Umbruch als die stationierten Kanadier abgezogen wurden und Engländer stationiert wurden, welche das Eisstadion als Fahrzeughalle zum reinigen Ihrer Panzer verwendeten.

Durch den Einfluss von lokalen Politikern und einem Krefelder Unternehmen IBACO wurde im Nachbarort Iserlohn ein Eissporthalle (Eissporthalle am Seilersee) errichtet, welche am 09. Januar 1971 gegen den SG Nürnberg eingeweiht wurde.
In den Jahren 1972 – 1977 spielte man in der 2. Eishockey Bundesliga ehe durch tatkräftige Unterstützung von Dr. Günther Sabetzki die Aufnahme in die 1. Bundesliga im Jahr 1977 zu verzeichnen war.  

Der Verein wurde im Jahr 1980 offiziell in ECD Iserlohn umbenannt. Kurz darauf stieg man erstmals in der Vereinsgeschichte ab, konnte aber zwei Jahre später am grünen Tisch wieder in die 1. Liga aufsteigen.

Mit prominenten Neuzugängen wie Vitezslav Duris (Toronto Maple Leafs), Paul Messier (Bruder von Mark Messier) startete man in die Saison 1982/1983 verpasste allerdings die Playoffs und musste in die Abstiegsrunde, welche am Ende klar gewonnen wurde.

Die 1980 Jahre verliefen wirtschaftlich sehr schlecht für Iserlohn. Mitte der 1980 Jahren forderte das Finanzamt Steuerschulden von 5,8 Mio. Mark und der Verein war zu Beginn der Saison 1987 kurz vor der Insolvenz.

Der Alt-Bürgermeister Hans Meyer flog nach Libyen um einen millionenschweren Vertrag mit Muammar al-Gaddafi abzuschließen um den Verein vor dem Konkurs zu retten.

Am 4. Dezember 1987 kam es dann zu einem einmaligen Skandal im deutschen Sport. Der ECD Iserlohn spielte mit einer Trikotwerbung „Grünen Buch“ in dem Bundesligaspiel gegen den SB Rosenheim.

Auf Druck der Politik und der Androhung vom Deutschen Eishockey Bund die Lizenz zu entziehen und die Spieler zu sperren wurde die Trikotwerbung unverzüglich wieder entfernt. Eine Woche später meldete der Club Konkurs an, konnte diesen aber durch eine Spende von 100.000,00 Mark bereits 16 Stunden nach dem Antrag beim Amtsgericht für zwei weitere Spiele zurücknehmen ehe der Konkursverwalter am 11. Dezember 1987 endgültig das Aus erklärte. 1988 musste der neu gegründete Verein ECD Sauerland nach rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Verbänden in der Oberliga den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Bereits ein Jahr später stieg man als Oberliga-Meister in die 2. Eishockey Bundesliga auf.

Nach sechs Jahren ECD Sauerland musste 1994 erneut ein Konkursantrag gestellt werden. Es folgten Neugründungen mit den ECD Sauerland Iserlohn Penguins und dem Iserlohner EC. Die Saison 1994/1995 spielte man in der 2. Liga Nord.
Mit Greg Poss, der als neuer Trainer im Jahr 1997 ins Sauerland kam folgte der erste Platz nach der Hauptrunde und schließlich der Aufstieg in die DEL im Jahr 2000 als die Lizenz vom SB Rosenheim am grünen Tisch erworben worden war.

Mit Einstieg in die DEL wurde die Iserlohn Roosters GmbH gegründet.
In der Saison 2007/08 erreichten die Iserlohn Roosters zum erstenmal die Playoffs.

Iserlohn Roosters


Stadion
Eissporthalle am Seilersee

4.997 Plätze - 1.166 Sitzplätze

Baujahr: 1971


Erfolge
n.k.

Hauptgesellschafter
Wolfgang Brück, Josef Jost

Geschäftsführer
Wolfgang Brück, Josef Jost

Hauptsponsoren
Balver Zinn, Iserlohner Pilsener, Märkische Bank, Kirchhoff, Seissenschmidt


Vereinsfarben
weiss, blau

NHL Erfahrung
7 Spieler / 1311 Spiele

 

gesperrte Trikotnummern :

3 (Shane Tarves)

5 (Herbert Heinrich)

 

1.DEL-Spiel :

Freitag, den 08.09.2000

EHC Eisbären Berlin-Iserlohner EC Roosters 5:4



die bisherigen Logos der Iserlohner EC Roosters :

 

Der Kader 2012 / 2013

 


Der Trainer : Douglas Mason, geb.:20.08.1955 in Sudbury, Ontario/Kanada

Pos. Nr. Name, Vorname Nation Geb.-Datum Geburtsort im Verein seit NHL-Spiele
Torhüter:






GKL 1 Siekmann, Tim #
20.08.1988 Neuwied 2010 ---
GKL 30 Leibfried, Raphael (FL) 08.11.1994 Neunkirchen neu ---
GKL 31 Hunwick, Shawn 09.04.1987 Sterling Heights neu 1
GKL 33 Schaffrath, Lukas 16.10.1996 Duisburg neu ---
GKR 35 Caron, Sebastién 25.01.1980 Amqui 2011 95
GKL 37 Huch, Dominik-Paul (FL) 24.11.1991 Düsseldorf neu ---
GKL 41 Kamp, Maik (FL) 03.03.1995 Düsseldorf neu ---








Verteidiger:
LD 5 Peltier, Derek 14.03.1985 Plymouth 2011 14
LD 6 Kopitz, Lasse 21.05.1980 Berlin 2010 ---
LD 10 Danielsmeier, Colin 08.07.1980 Dortmund 2003 ---
LD 12 Ardelan, Mark 16.03.1983 Regina 2008 ---
RD 24 Tomassoni, Matthew 30.07.1989 Carol Stream neu ---
RD 27 Ortwein, Michael-Robin (FL) 27.05.1993 Iserlohn neu ---
LD 28 Rogers, Brendan 27.02.1982 Rochester neu ---
RD 60 Lepine, Jason 26.03.1985 Cornwall neu ---
RD 62 Orendorz, Dieter (FL) 01.08.1992 Iserlohn 2009 ---
Stürmer:
LW 13 Wolf, Michael 24.01.1981 Ehenbichl 2005 ---
LW 15 Holzmann, Thomas 17.07.1987 Buchloe 2011 ---
LW 16 Guiliano, Jeffrey 26.06.1979 Nashua 2009 101
LW 18 Wörle, Tobias 01.08.1984 Füssen 2010 ---
RW 19 Kahle, Marcel (FL) 07.08.1993 Iserlohn neu ---
CE 22 Bell, Mark 05.08.1980 St.Paul neu 459
LW 23 Stuart, Colin 08.07.1982 Rochester neu 56
RW 36 Tepper, Marvin 22.08.1986 Berlin neu ---
RW 44 Demuth, Dustin (FL) 01.10.1993 Hagen neu ---
RW 49 Brooks, Brendan 26.11.1978 St.Catharines neu ---
LW 61 Hommel, Christian 23.01.1981 Hemer 2008 ---
CE 78 York, Michael 03.01.1978 Waterford 2011 585








(#) nicht mehr im Kader



 

Die Tabellenchronologie der Iserlohn Roosters seit 1994/1995 :

Saison Liga Plazierung Tore Punkte Play-Off Trainer Zuschauerschnitt
1994/95 2.BLN 1. 180:79 43:9 Bill Lochhead
Endrunde 4. 145:124 25:19 Bill Lochhead/Peter Gailer
1995/96 1.BLN 7. 121:132 27:25 Peter Gailer
Meisterrunde 7. 73:101 13:23 Achtelfinale Peter Gailer
1996/97 1.BLN 9. 112:115 23 Peter Gailer
Meisterrunde 7. 63:65 17 Achtelfinale Peter Gailer
1997/98 1.BLN 3. 176:105 71 Gregory Poss 3.780
Endrunde 1. 110:81 51 Sp. um Pl.3 Gregory Poss 4.137
1998/99 2.BL 6. 214:190 94 Viertelfinale Gregory Poss 3.233
1999/00 2.BL # 6. 189:160 80 Viertelfinale Gregory Poss 2.733 Ankauf DEL Lizenz der StarBulls Rosenheim
2000/01 DEL 15. 152:189 68 Gregory Poss 3.090
2001/02 DEL 12. 154:183 74 Gregory Poss 2.993
2002/03 DEL 9. 142:132 75 Gregory Poss 3.527
2003/04 DEL 12. 137:169 59 David Whistle/Douglas Mason 3.457
2004/05 DEL 11. 138:156 64 Douglas Mason 3.690
2005/06 DEL 11. 166:176 65 Douglas Mason 3.302
2006/07 DEL 11. 148:163 70 Goeffrey Ward 3.414
2007/08 DEL 5. 208:196 96 Viertelfinale Richard Adduono 4.032
2008/09 DEL 11. 171:187 71 Steven Sterling/Ulrich Liebsch 3.855
2009/10 DEL 11. 166:183 74 Ulrich Liebsch 3.583
2010/11 DEL 12. 150:159 68 Ulrich Liebsch/Douglas Mason 3.494
2011/12 DEL 10. 150:150 77 Pre Play-Off Douglas Mason 4.156
2012/13 DEL 13. 130:167 59 Douglas Mason 3.734

(#):

Nach Abschluß der Saison 1999/2000 kauften die Iserlohner EC Roosters die DEL-Spiellizenz der StarBulls Rosenheim


Rekordspieler (Stand 09/2012)

1. Collin Danielsmeier 491
2. Michael Wolf 374
3. Christian Hummel 363
4. Robert Hock 325
5. Jimmy Roy 243






Fanclubs:


IEC-Fans Ihnetal

Iserlohn Roosters